Sigi Weiß's Posts

Quendel ätherisches Quendelöl

Quendel, auch Sand- oder Feldthymian genannt, ist der mitteleuropäische Bruder des bekannteren Echten Thymians aus dem Mittelmeerraum. Er duftet wild und aromatisch und bildet an trockenen, auch alpinen Standorten ganze Teppiche, die anmutig rosa-violett blühen. Ätherisches Quendelöl ist ein tolles Hausmittel mit vielen Anwendungsgebieten von den Atemwegen über die Verdauung bis zu Menstruationsbeschwerden.

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Oregano Heil- und Küchenpflanze

Wer beim Stichwort Oregano nicht an aromagetränkte Sommertage in Italien und Griechenland denkt, der war noch nie dort! Dort sieht man das beliebte Küchenkraut büschelweise im Schatten trocknen und keine Mama würde ihren Liebsten Pizza, Salate oder Kartoffel ohne dieses aromatische Küchenkraut servieren. Doch wie so viele Küchenkräuter, hat auch Oregano eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften.

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Zitronen sind ganz wunderbare Früchte und erfreuen uns mit zwei wundervoll duftenden Blüteperioden und zwei Ernten im Jahr. Griechenland, Spanien und Italien sind die größten europäischen Anbaugebiet und dort gedeihen die wärmeliebenden Südfrüchte am besten. Ätherisches Zitronenöl fängt die vielen positiven Eigenschaften der Zitronen ein, sodass wir diese jederzeit genießen können.

Betörender Duft von Zitronenöl

Ätherisches Zitronenöl wird direkt aus den Schalen der Zitronen gepresst – nur sehr selten kommt Wasserdampfdestillation zum Einsatz. Das leicht gelbliche Öl hat einen unverwechselbar frischen Duft, der uns sofort an Sauberkeit denken lässt. Deshalb eignet es sich erst einmal als wunderbar frisches Aromaöl, das jedem Raum eine klare, reine Energie verleiht. Auch Parfüms verleiht der Duft der Zitrone einen Kick.

Doch Zitronenöl kann weitaus mehr – es ist ein vielfältiges Hausmittel, das in keiner Hausapotheke fehlen sollte und auch in der Küche, für natürliche Reinigungsmittel und in der Naturkosmetik einsetzbar ist.

Das Öl kann nicht nur in der Duftlampe sondern auch äußerlich (mit Basisölen gemischt, Inhalationen, Kompressen, Kosmetik), sondern auch innerlich (als Gewürz in Speisen und Getränken) verwendet werden.

Wo kommt die Zitrone her?

Schon im 10. Jahrhundert vor Christi Geburt wurde die Zitrone im Chinesischen Reich kultiviert. Von dort verbreitete sie sich nach Persien. Alexander der Große lernte die Zitrone dort auf seinem Feldzug kennen und so kam die Zitrusfrucht ins heutige Griechenland. Die Kreuzritter verbreiteten die Zitrone dann weiter nach Europa. Der Siegeszug der Zitronen setzte sich im gesamten arabischen und mediterranen Raum fort, auch Asien und Amerika erreichte sie.

Dass Zitronen ein überaus gesundes Lebensmittel sind, wussten schon die historischen Seefahrer, die große Ladungen an Zitronen auf ihre Entdeckungsreisen mitnahmen, um sich vor Skorbut zu schützen. Diese Wirkung ist vor allem ihrem hohen Vitamin C-Gehalt zu verdanken. Doch Zitronen haben noch viel mehr zu bieten.

Botanik

Zitronen gehören zur Gruppe der Rautengewächsen, botanisch heißt die Gattung Rutaceae. In ihr sind 20 Zitrusarten inkludiert, wobei acht Arten immergrüne Bäume und Sträucher sind. Die meisten Zitronen sind heute am Schwarzen Meer und im Mittelmeerraum zu finden und werden  dort gewerblich angebaut. Die bevorzugten Regionen zum Anbau liegen im sogenannten Agrumengürtel. Der Begriff Agrumen bezeichnet alle Zitrusfrüchte. Seine Lage befindet sich 23° südlich und 35° nördlich des Äquators.

Die Mutter aller Zitronen ist die Zitrus Limon. Sie hat eine extrem dicke Schale und wird auch als Ursprung aller Saftzitronen gehandelt, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind.

Gewinnung von Zitronenöl

Die Schale der Zitrone besteht aus zwei Schichten, dem weißen Albedo (von lat. albus = weiß) und dem gelb gefärbten Flavedo (von lat. flavus = gelb). Diese Schicht enthält zahlreiche Öldrüsen, die das ätherische Zitronenöl enthalten. Während sich der Saft der Zitrone durch seinen sauren Geschmack auszeichnet, sorgt das ätherische Öl für das beliebte fruchtige Zitronenaroma.

Wichtig ist jeder Bestandteil der Frucht. Die Schale, die weiße Haut unter der Schale, das Fruchtfleisch und auch die Häutchen zwischen den einzelnen Zitronenspalten sind ausgesprochen wertvoll. In ihnen befinden sich Zitruspektine, Bioflavonoide, Vitamine, Säure und Spurenelemente. Nicht jeder Verbraucher mag jeden Tag eine ganze Zitrone in frischer Form zu sich nehmen.

Als Alternative hat sich hochwertiges Zitronenöl aus Bio-Zitronen in kalt gepresster Form etabliert. Es ist schmackhaft, liefert in kurzer Zeit die geballte Ladung wirksamer Inhaltsstoffe und es lässt sich in Speisen und Getränken wunderbar ergänzend einsetzen. Vitamin C ist wohl der bekannteste Inhaltsstoff. Doch auch andere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente spielen eine entscheidende Rolle. Denn erst im Zusammenspiel kann sich das gesamte Potenzial der Zitrusfrucht entfalten. Die Bioflavonoide in der weißen Schale direkt unterhalb der gelben Außenschale sind eine echte Geheimwaffe gegen freie Radikale.

Die Schale von Zitronen ist überaus reich an ätherischen Ölen, daher werden Zitronenschalen zur Gewinnung von Zitronenöl nicht mit Wasserdampf destilliert, sondern kalt ausgepresst. Die Herstellung von reinem ätherischen Zitronenöl ist zugleich schonend und einfach. Die wertvollen Inhaltsstoffe werden nicht durch Hitze zerstört. Das beschert uns das Glück, dass es nicht teuer ist, ätherisches Zitronenöl zu kaufen. Dennoch ist es sehr wertvoll für unsere Gesundheit.

Um einen Liter ätherisches Öl gewinnen zu können, werden die Schalen von circa 3000 Zitronen benötigt. Das aus der Zitronenschale durch Kaltpressung gewonnene Öl kann nicht nur äußerlich verwendet werden, sondern hat Lebensmittelqualität.

Nur selten wird ätherisches Zitronenöl durch Wasserdampfdestillation gewonnen, da der Aufwand ungleich größer ist. Das Resultat ist dickflüssiger, aber auch viel länger haltbar, da es kaum Vitamine und Bioflavonoide enthält.

Aufgrund der hochwertigen Vitamine und Bioflavonoiden, die in kaltgepresstem ätherischen Zitronenöl enthalten sind, ist die Haltbarkeit des Öls begrenzt. Lagern Sie es an einem dunklen, kühlen Ort und brauchen Sie es nach dem Kauf rasch auf.

Zitronenöl – seine Inhaltsstoffe

Da naturreines ätherische Zitronenöl direkt aus der frischen Zitronenschalen gepresst wird ist es besonders wichtig, hier auf eine garantierte Bio-Qualität, wie sie beim Tiroler Kräuterhof zu finden ist, zu achten, um sicherzustellen, dass keine Spritzmittelrückstände im Öl zu finden sind.

Folgende wertvolle Stoffe sind in Zitronenöl zu finden:

  • Terpineol
  • Aldehyde
  • Pinen
  • Camphen
  • Phellandren
  • Citral
  • Linalylacetat
  • Limonen
  • Citronnol
  • Folsäure
  • Vitamin C, B, K,
  • Beta-Carotin
  • Calcium
  • Kalium
  • Phosphor
  • Natrium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Zink
  • Mangan
  • Kupfer
  • Nickel
  • Selen

Die Wirkung von Zitronenöl

Zitronenöl hat nicht nur als Raumduft oder in Kosmetika Einsatzgebiete, es sind auch zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen überliefert:

  • entzündungshemmend
  • blutstillend
  • antioxidativ
  • fiebersenkend
  • konzentrationsfördernd
  • harntreibend
  • blutbildend
  • krampflösend
  • herzstärkend
  • stimmungsaufhellend
  • regt die Psyche an
  • insektizid
  • antimikrobiell & antibakteriell
  • antirheumatisch
  • antiseptisch
  • blutdrucksenkend
  • adstringierend
  • schweißtreibend
  • reinigend
  • regt den Gallenfluss an
  • stärkt das Immunsystem
  • lindert Blähungen
  • wirkt Krampfadern und Cellulitis entgegen
  • stärkt die Leber
  • entschlackend
  • mindert das Thromboserisiko
  • wirkt Depressionen entgegen, lindert Ängste und Stress
  • vitalisierend
  • antitumoral
  • blutverdünnend
  • beruhigend
  • fettlösend

Zitronenöl hat viele Anwendungen

Reines ätherisches Zitronenöl wirkt sowohl auf die Psyche des Menschen, wie auch auf den gesamten Organismus, die Haare und die Haut. Aufgrund der vielfältigen Wirkung ergeben sich daher unterschiedliche Anwendungsgebiete des reinen ätherischen Öls.

Dosierung

Aber Achtung: Naturreines ätherisches Zitronenöl darf nicht unverdünnt auf die Haut angewendet werde, sondern immer mit einem Basisöl vermischt. Unverdünnt könnte es Hautreizungen und Ausschlägen auslösen.

Auch mit Basisöl gemischtes Zitronenöl (maximal 2 %) kann die Haut lichtempfindlicher machen und sollte daher nicht auf die Haut aufgetragen werden, wenn ein Aufenthalt in der Sonne geplant ist.  (Außer man möchte sich ein paar Haarsträhnchen auf natürliche Art bleichen 😉)

Ätherisches Olivenöl soll man auch nicht unverdünnt einnehmen. Auf eine Tasse abgekühlten Tee oder ein Glas Wasser kann man bis zu maximal 5 Tropfen naturreines ätherisches Öl beimengen.

Auch bei Schwangeren ist Vorsicht geboten.

Zitronenöl für die Seele

Nichts riecht sauberer und frischer als der Duft von Zitronen.  Sobald man das Aroma aus der Duftlampe strömt, steigt die Laune. Tatsächlich reinigt er die Raumluft nachhaltig und gründlich.

Außerdem wirkt er im seelischen Bereich anregend, stimmungsaufhellend und aktivierend, da es die Eigenschaft besitzt, die Produktion von Dopamin zu steigern. Bei Letzterem handelt es sich um ein Glückshormon, das für eine gute Stimmung sorgt.

Ein paar Tropfen Zitronenöl in der Duftlampe fördern auch die Konzentrationsfähigkeit. Auch die Klarheit der Gedanken, Wünsche und Ziele wird von dem belebenden Duft gefördert. Es bringt einen aus stagnierenden Gedanke raus und in einen Zustand der Erfüllung im Hier und Jetzt. Geistige Trägheit und starre Gedanke können sich leichter transformieren. So zaubert Zitronenöl einen Zustand der Frische und Leichtigkeit in den Emotionshaushalt

Auch bei konzentriertem Arbeiten oder in Prüfungssituationen ist Zitronenöl sehr wertvoll, denn es fördert Klarheit, Konzentration und lässt uns weniger Fehler machen. Ein Grund hierfür ist, das es in der Lage ist, die Produktion von Noradrenalin zu fördern. Hierbei handelt es sich um einen körpereigenen Botenstoff, der im menschlichen Körper gegen Stress wirkt und sich als Neurotransmitter betätigt. Ein Mangel an diesem Noradrenalin führt zu Trägheit und Antriebslosigkeit.

Wirksam gegen Insekten

Außerdem vertreibt der Duft Mücken und andere Insekten. Diese Wirkung lässt sich in einer Mischung mit Lavendelöl noch verstärken, denn auch diesen mediterranen Duft mögen die kleinen Nervensägen nicht. Auch Eukalyptus und Geranienöl sind Aromen, die Moskitos & Co meiden. Dafür wir umso mehr – so wird jede Sommerparty ein sinnliches Dufterlebnis, das nicht von den lästigen Plagegeistern gestört wird. Und man kann die giftigen Chemiekeulen getrost weglassen.

Zitronenöl für die Haare

In Griechenland pflegten die Frauen ihre Haare mit Olivenöl und einigen Spritzern Zitronensaft. Die Haarpflege mit Zitrone ist schon seit langer Zeit bekannt und beliebt. Die Haare können gestärkt, aufgehellt und Schuppen therapiert werden.

Heute geht es etwas einfacher: einfach zwischen zehn und zwanzig Tropfen Zitronenöl in eine Shampooflasche geben und kräftig schütteln. Sehr geeignet ist dazu auch unser Basisshampoo in Bio-Qualität. Gereizte Kopfhaut wird sich beruhigen, Schuppen klingen ab und die Nachfettung der Kopfhaut wird reduziert.

Noch ein Trick aus der natürlichen Schönheitspflege ist eine aufhellende Haarspülung. 1 EL Apfelessig und 2, 3 Tropfen Zitronenöl mit einem Liter Wasser mischen. Diese Spülung wendet man direkt nah der Haarwäsche an und spült danach nicht mehr nach. Die Spülung glättet die Haare und hellt sanft auf – am besten ist der Effekt bei blonden Haaren zu beobachten.

Hautstraffende Kosmetik mit Zitronenöl

Zitronenöl gilt als pflanzliche Geheimwaffe gegen Cellulitis und ist in vielen wirksamen Ölmischungen enthalten. Aber auch für andere Hautbereiche gilt das Öl als hautstraffend. Wichtig ist, bei der Dosierung vorsichtig zu sein und beim ersten Mal zu sehen, ob Ihre Haut das Öl gut verträgt.

Hautcremes, Peelings oder Gesichtsmasken können mit einigen Tropfen Bio Zitronenöl aufgepeppt werden. Das Öl verströmt seine Wirkung und wird die Haut straffen, gut durchbluten und reinigen. Das Öl wirkt antibakteriell und bekämpft so Hautunreinheiten und Pickel. Außerdem  wirkt es regulierend auf fettende Hautpartieren.

Auch der Fußcreme kann man einige Tropfen Zitronenöl beimengen. Die Zitrone reduziert die Hornhaut und wirkt desodorierend und ist aktiv gegen Pilze. Die Haut wird wunderbar weich und duftet frisch. Eine regelmäßige Pflege der Füße und Hänge mit Zitronenöl-Cremes kann daher auch der Entstehung von Nagelpilz vorbeugen.

Ein Basisöl mit einigen Tropfen Zitrone, Lavendel und Rosmarin gemischt, eignet sich wunderbar, um die Haut bei Ausflügen und an warmen Sommerabenden zu pflegen, und gleichzeitig lästige Mücken fernzuhalten.

Für ein Gesichtswasser in 1/4 Liter abgekochtes Wasser einen 8 Tropfen naturreines Zitronenöl geben. Die Mischung gut durchschütteln und eine geringe Menge auf einen Wattebausch tröpfeln lassen. Mit dem feuchten Wattebausch das Gesicht einreiben, was die Haut desinfiziert und klärt.

Weiterhin lässt sich mit Zitronenöl ein Peeling herstellen. Hierfür qualitativ hochwertiges ätherisches Öl auf Zucker geben und diesen komplett durchfeuchten lassen. Die Mischung auf Hals und Gesicht dünn aufragen und für wenige Minuten einwirken lassen. Anschließend das Peeling sanft entfernen. Während der Einwirkzeit versorgt das Gemisch die Haut mit vielen Nährstoffen sowie Feuchtigkeit und dringt tief in die unteren Hautschichten ein.

Ähnliches bewirkt ein Peeling, das statt Zucker Salz verwendet. Der Vorteil hier ist, dass es fettigen Hautpartien besser entgegenwirkt und sich vor allem bei Akne und Pickel bewährt. Grundsätzlich lassen sich Peelingmischungen fürs Gesicht oder Dekolleté durch die Zugabe weniger Tropfen reinen ätherischen Zitronenöls aufwerten. Die Folge ist eine straffere, besser durchblutete und mit ausreichen Feuchtigkeit versorgte Haut. Fettige Hautbereiche reinigt das Öl, behandelt sie antibakteriell, sodass keine Pickel und Mitesser entstehen.

Außerdem ist die bleichende Wirkung des Öls fähig, Altersflecken oder Sommersprossen zu mildern.

Zitronenöl in einem hochwertigen Basisöl wie Jojobaöl, hilft neben Cellulitis auch gegen Besenreißer, Krampfadern und kleine geplatzte Äderchen. Einerseits kann man damit sehr gut vorbeugen, aber auch straffen. Aber Geduld – die Wirkung stellt sich erst nach einiger Zeit ein. Ergänzen kann man das Cellulite-Öl noch mit entgiftendem Wacholderöl, durchblutungsförderndem Rosmarinöl, entstauendem Grapefruitöl, hautpflegendem Geranienöl und festigendem Zedernöl. Je 5 Tropfen auf 100 ml Jojobaöl ergeben eine feine, hautstraffende Mischung, die sommerschöneBeine macht.

Zitronenöl für die Mundhygiene

Die Kombination aus Duft, antibakterieller Wirkung und die bleichende Wirkung von Zitronenöl macht es auch zum idealen Kandidaten für selbst gemachte Zahnpasta und Mundwasser. Strahlende Zähne und ein frischer Atem sind das Resultat. Zitronenöl hält anders als die Früchte keine Säuren, die den Zahnschmelz angreifen könnten. Außerdem wirkt es adstringierend, strafft das Zahnfleisch und  sorgt für eine gute Durchblutung des Zahnfleisches, dass so aktiviert wird. Besonders bei Zahnfleischbluten ist Zitronenöl hilfreich. Dazu reichen 3 Tropfen Zitronenöl in einem Glas Mineralwasser als Mundspülung, die Zahnfleisch und Haut wieder aktiviert, desinfiziert, kleine Wunden schließt und den Gesamtzustand verbessert.

Wer an Verletzungen des Zahnfleischs oder auch der Mundschleimhaut leidet, kann das Öl mit etwas Wasser oder Kokosöl verdünnen und direkt auf die Stelle auftragen. Hierbei eignet sich ein Wattestäbchen hervorragend. So werden nicht nur Viren und Bakterien, sondern auch Pilze und Krankheitserreger wirkungsvoll abgetötet.

Zitronenöl hilft bei Erkältungen

Vor allem im Herbst und Winter hilft Zitronenöl auch bei Erkältungen und Infektionen im Rachenbereich. Es stärkt das körpereigene Immunsystem und wirkt antibakteriell und antiviral. Daher eignet es sich auch gut für die Duftlampe, wenn alle anderen schon erkältet sind, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Mit Zitronenöl lassen sich ein paar sehr wirksame Hausmittel herstellen, weswegen es in keiner Hausapotheke fehlen sollte. Halskompressen etwa wirken hervorragend bei Schluckbeschwerden und Mandelentzündungen. Auf eine heiße Kompresse 4 – 5 Tropfen Zitronenöl in 1 Liter heißes Wasser geben und die Tücher damit befeuchten, auswringen und auf den Hals legen. Dann mit einem trockenen Tuch bedecken und 30 Minuten ruhen.

Auch kalte Kompressen gegen Fieber, auch bei Kindern, kann man mit Zitronenöl herstellen. Dazu nimmt man ca. 5 Tropfen auf einen Liter kaltes Wasser und taucht die Tücher darin ein.

Inhalieren  mit Zitronenöl ist ebenfalls eine tolle Methode, den Hals- und Rachenbereich zu desinfizieren und die Schmerzen zu lindern.

Zitronenwasser als tägliches Ritual

Ein einfacher, aber sehr effizienter Tipp für die tägliche Gesundheitsvorsorge ist, gleich am Morgen ein Glas Zitronenwasser zu trinken. Entweder verwendet man eine halbe, frisch ausgepresste Bio-Zitrone auf ein Glas Wasser und süßt mit Xylit, oder man gibt 3 – 5 Tropfen ätherisches Zitronenöl in ein Glas Mineralasser.  Die Kohlensäure wirkt als Emulgator, der das Öl im Wasser verteilt. Beides hat den Effekt, dass es die Entgiftungsorgane anregt , entschlackt und reinigt, die Verdauung in Schwung bringt und den Körper mit Vitamin C, Feuchtigkeit und vielen anderen Vitalstoffen versorgt. Außerdem wirkt Zitronenwasser basisch. Es schützt die Nieren und beugt der Bildung von Nierensteinen und Harnsäurekristallen vor, was auch vor Gicht in den Gelenken schützt. Mit diesem einfachen Morgen-Ritual bringen Sie ganz einfach ein Stück mehr Gesundheit in den Alltag und tun dem Körper etwas Gutes ohne viel Aufwand.

Zitronenöl in der Küche

Das Aroma von Zitronen und Zitronenschalen ist in vielen Rezepten zu finden, und zwar quer durch alle Geschmacksrichtungen: Fisch, Zitronenrisotto, Salate, Saucen, Gebäck, Kuchen oder leichte Joghurt-Süßspeisen – das säuerlich frische Zitronenaroma verleiht einfach immer einen reizvollen Kontrast am Gaumen. Eine einfache Pasta mit Zitronenöl und frischen Kräutern wie Basilikum und Salbei sind sommerliche Lieblingsrezepte.

In ätherischem Zitronenöl ist dieser wunderbare Geschmack eingefangen und immer zur Hand. Auch das Bio-Zitronenöl enthält viel Vitamin C und wertvolle Bioflavonoide, die für den Körper sehr gesund sind. Außerdem wirkt es gegen frei Radikale und unterstützt die Entgiftungsorgane.

Ein Tipp: für den Winter: 2 bis 3 Tropfen Zitronenöl in den Tee sorgt für Aroma, viel Vitamin C und unterstützt das Immunsystem im Kampf gegen Bakterien und Viren. Ein Schlückchen Pflanzenmilch dient dabei als Emulgator, der das Öl im Tee verteilt. Das Öl sollte aber erst dann beigefügt werden, wenn der Tee schon etwas abgekühlt ist, um die Wirkung nicht zu zerstören.

 

Zitronenöl selbst machen

Zitronenöl lässt sich auch zuhause leicht herstellen. Dabei sollte man aber strikt auf Bio-Qualität achten, schließlich will man keine Pestizid-Rückstände im Öl haben. Dazu wäscht man die Biozitronen mit heißem Wasser und schält die gelben Schalen mit einem Sparschäler ab. Diese gelben Schalen gibt man in ein Glas und bedeckt sie mit einem hochwertigen Speiseöl, zum Beispiel Sesamöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl.

Das Glas an einen warmen und dunklen Ort stellen. Nach etwa vier Wochen hat das Öl alle Vitalstoffe und Aromen der Zitronenschalen aufgenommen und riecht intensiv nach Zitrone. Jetzt siebt man das Öl ab und füllt das fertige Zitronenöl in eine dunkle Flasche ab. Diese kühl und dunkel lagern.

Selbst gemachtes Zitronenöl lässt sich für Salatdressings und zum Marinieren oder Verfeinern von Geflügel, Lamm, Fisch und Grillkäse wunderbar verwenden. Auch in der Kosmetik kann es verwendet werden.

Allerdings gilt: Reines ätherisches Zitronenöl lässt sich ausschließlich durch Kaltpressung oder Wasserdampfdestillation gewinnen. Selbst gemachtes Zitronenöl ist weniger intensiv.

Rezept: eingelegte Salzzitronen

Diese Köstlichkeit stammt aus der Küche Marokkos und des mittleren Ostens und bringt einen exotischen Touch in jedes Rezept. Es eignet sich zum Schmoren mit Hühnchen, zum Würzen von Reis oder gehackt in Dips und Vinaigrettes.

Zutaten

  • 6 – 8 Bio-Zitronen, feste Früchte, je nach Größe des Glases
  • 12 El Salz, grobkörnig
  • Zitronensaft nach Belieben

Zubereitung

Die Einmachgläser und Deckel auskochen. Danach die Zitronen ebenfalls heiß abwaschen und abtrocknen. Jetzt die Zitronen über Kreuz von einem spitzen Ende her in Viertel einschneiden. Wichtig dabei ist, die Zitrone nicht komplett durchzuschneiden: Die vier Segmente sollen an einem Ende noch zusammenhalten.

Nun zwischen die Zitronenviertel Salz stopfen und die Zitronen ins Glas geben. Sollte etwas Salz aus den Segmenten rausgerieselt sein, ruhig nochmal etwas Salz drüber streuen. Jetzt nach und nach mit den übrigen Zitronen fortfahren, bis keine Zitrone mehr ins Glas passt. Die Zitronen dabei ruhig etwas ins Glas reinpressen. Am Schluss sollte aber noch ein klein wenig Platz bis zum Deckel sein. Zuletzt noch eine Zitrone auspressen und den Saft dazugeben, das Glas verschließen und an einen dunklen Ort stellen.

Jetzt heißt es 5-6 Wochen warten, bis die Salzzitronen fertig sind. Dabei wird die Schale zart und die Zitronen können sich auch bräunlich verfärben. Geschmacklich ist das reinste Küchenalchemie. Salzzitronen sind im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.

Studien rund um das Zitronenöl

Der französische Arzt Dr. Jean Valnet bewies in einer Studie, dass  ätherisches Zitronenöl in einer Duftlampe innerhalb von 15 Minuten Meningokokken, innerhalb 60 Minuten Typhusbazillen, innerhalb 120 Minuten Staphylokokken und innerhalb von 180 Minuten Pneumokokken abtöten kann. Tuberkuloseviren und Diphteriebakterien können mithilfe einer 0,2 prozentigen Zitronenöllösung innerhalb von 20 Minuten abgetötet (Diphterie) oder inaktiviert (Tuberkulose), werden. https://aromapraxis.de/aroma-schule/geschichte/neuzeit/

Die antitumorale Wirkung von Zitronenöl wird seit viele Jahren in England erforscht (Crowell 1999, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10082788). Rund 50 Studien befassen sich zudem noch mit der krebshemmenden Wirkung von Limonen (tierisch klinische Versuche), die beweisen sollen, dass die Verwendung von Zitronenöl gegen den Beginn von Tumorerkrankungen vorbeugen kann (u. a. das Journal of the National Cancer Institute).

Entspannung wird von Zitronenöl gefördert, Depressionen vermindert und die Immunabwehr gesteigert, diese Zusammenhänge wurden im Jahr 1995 in einer Studie der MIE Universität (USA), herausgefunden. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8646568

Auf was soll man beim Kauf achten?

Beim Kauf von reinem ätherischen Zitronenöl sollten Sie genau auf die Verpackung und die Herstellerangaben achten. Nur Zitronenöle, die als 100% naturreines ätherisches Zitronenöl deklariert sind, haben die gewünschte Wirkung. Ein “naturidentisches” Zitronenöl enthält zwar einige Bestandteile des reinen ätherischen Öls, diese beziehen sich aber nur auf den Geruch, nicht auf die Wirkung. Zitronenöle, die als Duftöl im Handel vertrieben werden, duften nach Zitrone, werden aber nicht aus der natürlichen Zitronenschale hergestellt, sondern aus synthetischen Duftkomponenten.

Die Qualität, die Sie beim Tiroler Kräuterhof erhalten, ist reines ätherisches Zitronenöl in Bio-Qualität. Bei der Bio-Qualität können Sie sich sicher sein, dass nur ungespritzte Zitronenschalen für die Herstellung des reinen ätherischen Öls verendet wurden. Nur so kann die aromatherapeutische Wirkung garantiert werden.

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Rosenöl aus Damaszenerrose vom Tiroler Kräuterhof

Echtes Rosenöl ist einer der edelsten und kostbarsten Düfte, die es gibt. Nicht umsonst gilt die Rose, mit ihren unzähligen Farben, Formen und Duftrichtungen als Königin der Blumen. Schon in den antiken Kulturen Persiens, Ägyptens und Griechenlands galt Rosenöl als Symbol der Schönheit, Sinnlichkeit und Liebe und die edelsten Parfums kamen nicht ohne den Duft der lieblichen Rose aus. Für einen Liter Rosenöl benötigt man unglaubliche 5000 Kilo Blütenblätter. So versteht man auch, warum echtes Rosenöl eine Kostbarkeit ist.

Rosenöl – ihre Kulturgeschichte

Die Rose war schon in den antiken Kulturen ein Symbol für Schönheit und Liebe. Weder die Dichtkunst noch die Religion kamen ohne ihre Symbolik aus. Unzählige Märchen, Sagen und Mythen ranken sich um die Rose. Geschätzt wurde sie vor allem wegen ihres unvergleichlichen Duftes, aber auch für ihre Schönheit als Pflanze und für ihre unvergleichliche Vielfalt der Blütenfarben und Formen. Aber auch die Heilkraft der Rose und ihre Rolle in der Schönheitspflege spielten eine große Rolle.

Es gibt heute über 30.000 verschiedene Rosensorten, die in Gärten in aller Welt wachsen. Als ursprüngliche Heimat der Rose wird Zentralasien angesehen, denn aus dieser Region stammen die frühesten Funde. Die älteste Abbildung, nämlich Rosen in ornamentaler Form, ist auf einer Wandmalerei im Palast von Knossos auf Kreta zu sehen. Das berühmte “Fresko mit dem blauen Vogel” wurde vor rund 3.500 Jahren geschaffen.

Auch im antiken Griechenland wurde die Rose von der berühmten Dichterin Sappho schon im 6. Jahrhundert v. Ch. als „Königin der Blumen“ besungen. Homer beschrieb die Rosenkultur im 8. Jahrhundert v. Ch., und vier Jahrhunderte später unterschied Theophrast bereit zwischen einfach blühenden Wildrosen und gefüllten Blüten, die zur Schönheit gezüchtet wurden.

Extravagante Kaiserinnen und Liebesgöttinnen

Eine besonders sinnliche Episode wird von der ägyptischen Kaiserin Kleopatra, die als große Verführerin in die Geschichte einging, berichtet. Die für ihre Extravaganzen berüchtigte Herrscherin soll ihren Geliebten Marcus Antonius in der ersten Liebesnacht in einem Gemach empfangen haben, das knietief mit Rosenblüten bedeckt war. Er musste durch ein Meer von duftenden Rosenblüten waten, bevor er seine Angebetete erreichte. So überrascht es nicht, dass die Rose im alten Ägypten der Liebesgöttin Isis geweiht war.

Heilwirkung von Rosenöl

Ätherisches Rosenöl wirkt antiseptisch, antirheumatisch und wundheilend. Hervorzuheben ist, dass naturreines Rosenöl, wie es beim Tiroler Kräuterhof zu kaufen ist, keimtötend wirkt, aber keinerlei toxische Wirkung hat. Deshalb ist es so gut für die Hautpflege geeignet und kann sogar bei Babys angewendet werden. Auch zur Pflege der Haut in der Schwangerschaft und bei der Geburt ist es außerordentlich wirksam. Krampflösende Wirkung, zum Beispiel während der Menstruation, werden dem ätherischen Rosenöl ebenfalls nachgesagt.

Seelische Wirkung von Rosenöl

Ätherisches Rosenöl ist nicht nur ein Symbol der Liebe, sondern hat eine enge Beziehung zum Herzchakra. So bringt es Heilung in emotionale Verletzungen und Verschlossenheit. Die Wirkung der Rose öffnet das Herz für die Energien von Liebe, Menschlichkeit und Mitgefühl und ermöglicht echte Zuneigung und Vergebung.

Die Rosenessenz begleitet Menschen in ihrer spirituell-geistigen Entwicklung und kann auch sehr gut zum Meditieren eingesetzt werden. Auch bei Krisen, emotionalen Schicksalsschlägen, Depressionen, Trauer, Liebeskummer und in der Sterbebegleitung wird es von Aromatherapeuten erfolgreich eingesetzt.

Die einzigartige Komposition von Rosenöl wirken schützend und stärkt die Emotionen. Der unbeschreiblich angenehme Duft übermittelt das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es regt Verbundenheit und ein harmonisches Miteinander an.

Rosenöl hat überdies aphrodisierende Eigenschaften und weckt Sinnlichkeit und Liebe. Ein Rosenbad oder eine Massage mit dem Duft der Damaszenerrose öffnen die Tore zur Erotik.

Naturreines Rosenöl – Inhaltsstoffe

In ätherischem Rosenöl sind über dreihundert Inhaltsstoffe zu finden. Die wichtigsten zwei Bestandteile von Rosenöl sind Geraniol und Citronellol. Diese beiden Stoffe zählen zu den Terpenalkoholen und sind optimal verträglich für den Menschen. Sie sind nicht toxisch und wirken außergewöhnlich stark gegen Mikroorganismen. Daher werden sie so erfolgreich in der Hautpflege eingesetzt und dürfen sogar in der Babypflege zur Anwendung kommen.

Rosenöl – Anwendungstipps

In der Duftlampe

Rosenöl gehört wie Weihrauch, Myrrhe, Agarholz und Narde zu den heiligen Ölen und ergibt in Verbindung mit diesen stark erdenden und klärenden Ölen eine wunderbare Mischung für die Meditation und das Gebet.

Körperöl

Für ein luxuriöses, sinnliches und hautpflegendes Körperöl mischt man

Massageöl für Liebende

Die Wirkung von Rosenöl auf die Sinnlichkeit ist außergewöhnlich stark. Der Duft der Rose bringt Liebende zueinander, baut sexuelle Spannungen ab und lässt den Alltag hinter sich.

Babyöl

Rosenöl und Kamillenöl sind die beliebtesten Essenzen in der Babypflege, da sie sehr mild sind. Für die Babymassage mischt man 1 Tropfen Rosenöl und 50 ml Mandelöl. Dieses Öl beruhigt unruhige Babys und solche, die häufig weinen.

Schocköl

Bei emotionalem Stress, in Schocksituationen oder bei Trauer hilft ein Tropfen Rosenessenz. Am besten verreibt man ihn in der Handfläche und atmet den wunderbaren Duft tief ein. Er wird Vertrauen und Liebe zum Leben zurückbringen.

Herstellung von ätherischem Rosenöl

Dank der großen Wertschätzung ist es kein Wunder, dass schon sehr früh Methoden entwickelt wurden, um den flüchtigen Duft der Rose einzufangen. Heute wird meist mit einer schonenden Wasserdampfdestillation gearbeitet. Dazu werden überaus große Mengen an Rosenblättern benötigt, die immer noch händisch gepflückt werden. Ein Pflücker kann etwa 50 Kilogramm Roseblätter an einem Tag ernten, doch für einen Liter ätherisches Rosenöl benötigt man 5000 Kilo.

Bei der Wasserdampfdestillation werden die ätherischen Öle durch heißen Dampf aus der Pflanze getrennt und später wieder abgekühlt, so dass sich Öl und Wasser trennen.

Zur Herstellung von naturreinem Rosenöl wird meist die Damaszenerrose verwendet, die in Bulgarien, in der Türkei, in Indien, dem Iran und Afghanistan angebaut wird. Dieses Öl erhält man unter dem Namen Persisches Rosenöl.

Bulgarisches Rosenöl ist eine besonders edle Rarität. Es ist das feinste und teuerste Rosenöl, das sehr schonend aus gerade geöffneten Blüten gewonnen wird. Es duftet blumig, süß und besonders voll und komplex.

Die seltenere Rosa Gallica stammt aus dem Kaukasus und der Ukraine.

Rosenblütenabsolue, oder Rosenextrakt, wird meist in Marokko, Ägypten und Frankreich aus der Rosa centifolia hergestellt. Das Rosenabsolue des Tiroler Kräuterhofes wird ebenfalls aus der Damaszenerrose hergestellt. Es wird durch Solventextraktion hergestellt, und ist intensiv-blumig, warm und schwer. Seine psychische Wirkung setzt besonders schnell ein.

Rosenhydrolat

Rosenhydrolat, auch Rosenwasser genannt, entsteht als wertvolles Nebenprodukt bei der Destillation des ätherischen Öls. Es enthält die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze und auch Reste des ätherischen Öls. Ebenso eignet es sich ideal für die Hautpflege, da es sehr gut verträglich ist, beruhigt, kühlt und nährt. Rosenhydrolat kann als Gesichtswasser, Bodyspray oder für Augenkompressen verwendet werden.

Diese Düfte harmonieren mit Rosenöl

Die Damaszenerrose harmoniert gut mit Neroli, Myrrhe, Lavendel, Weihrauch, Narde, Sandelholz, Jasmin und Melisse.

Achtung Fälschungen

Wegen seiner Kostbarkeit wird Rosenöl oft und gekonnt gefälscht. Diese chemischen Fälschungen haben aber keine kosmetische oder aromatherapeutische Wirkung, sie sind bestenfalls nutzlos, manchmal aber auch schädlich. Phenylethylalkohol und Linalool machen rund achtzig Prozent im Rosenöl aus. Daher ist es relativ leicht möglich, Rosenöl synthetisch herzustellen. Die Konsequenz ist aber, dass hunderte andere Inhaltsstoffe fehlen, die die einzigartige Wirkung von Rosenöl ausmachen.

Gerade bei diesem ätherischen Öl sollten Sie nur bei vertrauenswürdigen Anbietern kaufen und darauf achten, dass am Etikett 100% naturreines ätherisches Öl deklariert ist. Die Bezeichnungen Rosenduft oder Aromaöl weist auf Fälschungen oder mit billigem Öl gestreckte Ölmischungen hin.

 

Beim Tiroler Kräuterhof kann man 100% naturreine ätherische Öle aus biologischem Anbau kaufen. Hier geht es zu unserem Online-Shop.

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Ätherisches Öl Salbei vom Tiroler Kräuterhof

Schon der Name dieser wunderbaren, vielseitigen Heilpflanze kommt vom lateinischen Wort heilen (salvare). Und tatsächlich wird der Salbei schon seit Jahrtausenden in der Pflanzenmedizin geschätzt. Das ätherische Salbeiöl fängt den einzigartig aromatischen, frischen und krautigen Duft ein und stellt die Heilwirkung der Pflanze unkompliziert zur Verfügung. Salbei ist sowohl in der Küche als auch in der Hausapotheke beliebt.

Ursprünglich stammt der Salbei aus den warmen Mittelmeerländern. Von dort hat sich die widerstandsfähige Staude fast auf der ganzen Welt ausgebreitet. Dazu beigetragen haben auch heilkundige Mönche, die den Salbei in den Klostergärten kultivierten. Salbei war im Altertum sehr populär, wurde aber bereits davor, zum Beispiel bei den alten Ägyptern, verwendet. Die Römer nannten den Salbei auch “herba sacra”, das heilige Kraut.

Salbei: eine genügsame Heilpflanze

Salbei ist eine sehr genügsame Pflanze, ein Halbstrauch, der bis zu einem Meter hoch wird. Er steht wegen seiner Robustheit für Kraft, Vitalität und ein langes Leben. An seinen lanzettförmigen, hellgrünen Blättern ist er leicht zu erkennen.

Salbei gehört zur Pflanzengattung  der Lippenblütler (Lamiaceae). Es ist auf allen Kontinenten außer in der Antarktis und Australien verbreitet und hat beinahe 900 Arten. Einige davon dienen als Zierpflanzen, der Salbei, der in der Küche und in der Medizin verwendet wird, wird als echter Salbei (Salvia officinalis) bezeichnet. Er liebt sandige, kalkhaltige Böden und warme Standorte, kann einen Winter aber gut aushalten. Nach etwa fünf Jahren neigen die Pflanzen zum Verholzen und müssen ersetzt werden. Die Blätter können von Mai bis August geerntet werden, regelmäßiges Schneiden macht sie buschiger. Blüht der Salbei, lieben ihn Bienen und andere Insekten.

 

Salbei: körperliche Heilwirkung

Die Anwendungen des Echten Salbeis sind so vielseitig, da ihn seine ätherischen Öle, Gerbstoffe und Bitterstoffe zu einem wahren Multitalent machen. Er wirkt sowohl als Pflanze als auch als ätherisches Öl folgendermaßen:

  • antibakteriell
  • antiviral
  • blähungslindernd
  • desinfizierend
  • entkrampfend
  • entzündungshemmend
  • fungizid
  • immunstärkend
  • schweißhemmend
  • verdauungsfördernd
  • zusammenziehend

 

Frauenkraut

Salbei war schon im Mittelalter als hervorragendes Heilmittel für die weiblichen Organe bekannt. Man benutzte das Kraut bei Geburten und zur Regulierung des weiblichen Zyklus. Heute kennt man auch die chemischen Bestandteile, die für diese Heilwirkung verantwortlich sind: Salbei verfügt über östrogenähnliche Inhaltsstoffe, die diese Effekte bewirken.

Hals, Mund und Rachen

Salbeiöl ist stark antibiotisch und adstringierend. Daher ist es ein bewährtes Hausmittel für alle Beschwerden im Hals, Mund, Kehlkopf und Rachen – von Zahnfleischentzündungen über Hals- und Kehlkopfentzündungen bis hin zu Bronchitis und Asthma. Deswegen kommt es auch in Gurgellösungen für die Mundpflege gern zum Einsatz.

Hautstraffung

Gemischt mit einem Basisöl, strafft das ätherische Öl des Salbeis und pflegt sehr trockene Haut.

Schweißhemmend

Salbei ist als stark schweißhemmendes Kraut in der Phytotherapie bekannt. Übermäßiges Schwitzen, wie Hitzewallungen während der Wechseljahre, bei psychischen Problemen oder durch Medikamente, kann wirksam durch Salbeiextrakt eingedämmt werden.

 

Salbei: Heilwirkung auf die Seele

Auf geistig-seelischer Ebene hat das Salbeiöl eine positive Wirkung auf das Kehlkopfchakra, das dafür sorgt, dass Emotionen in Wort und Stimme ausgedrückt werden.

Ätherisches Salbeiöl fördert das freie Fließen der Energie durch die Kehle und befreit so von emotionalen Belastungen, die nicht ausgesprochen wurden und eine Stagnation verursachen. Bei Kommunikationsschwierigkeiten, sogar bei Sprachproblemen kann sich Salbei als hilfreich erweisen. Das ätherische Öl des Salbeis kann dazu anregen, sich kreativer und präziser zu artikulieren. Salbeiöl fördert auch ein selbstbewusstes Auftreten.

Ätherisches Salbeiöl wirkt aufrichtend, erfrischend und belebend.

Auch bei Prüfungen oder vor schwierigen Entscheidungen leistet Salbei gute Dienste: es unterstützt das Nervensystem und bringt klare Gedanken.

Einnahme & Anwendung

Ätherisches Salbeiöl bio

Aufgrund des hohen Monoterpenketongehalts sollte ätherisches Salbeiöl nicht innerlich eingenommen, sondern nur äußerlich oder im Aromavernebler in geringer Dosierung verwendet werden.

Duftlampe

Der markante, frische und würzige Duft des Salbeis hat eine starke raumluftreinigende Wirkung, entweder als Räucherung oder als ätherisches Öl. Die antiseptische Wirkung macht Salbei auch ideal, um sich in Erkältungszeiten vor Viren und Bakterien zu schützen. Wenige Tropfen in der Duftlampe oder im Aromavernebler sorgen für eine deutliche Verringerung der Ansteckungsgefahr.

Braucht man vor wichtigen Entscheidungen klare Gedanken und Konzentration, so kann man je 3 Tropfen ätherisches Salbei- und Zitronenöl im Ultraschalldiffusor oder der Duftlampe vernebeln.

Gurgellösung

Für Mundspülungen und zum Gurgeln bei Halsweh, Infektionen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches oder Kehlkopfes.

3 Tropfen ätherisches Salbeiöl mit etwas Essig und einer Tasse warmem Wasser mischen, und einige Minuten damit gurgeln.

Deo-Puder mit Salbei

  • 1 TL Natron aus der Apotheke
  • 1 TL getrockneter, fein gemörserter Salbei
  • 2 Tropfen ätherisches Salbeiöl
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL ultrafeine Heilerde für empfindliche Haut

Die Herstellung ist einfach: alle Zutaten in ein sauberes Schraubglas geben, zumachen und gut schütteln.

Salbei-Hydrolat bio

Salbei-Hydrolat ist ein erfrischender Raumspray, der vor allem in Erkältungszeiten sehr wirksam sein kann. Auch als Body-Spray lässt es sich verwenden. Dabei kann es seine schweißmindernde Eigenschaft voll ausspielen, was es als natürliche Alternative zu einem Deodorant interessant macht. Auch zum Gurgeln und zum Reinigen der Haut eignet es sich gut.

Salbei-Tee bio

Salbei Tee kann außer in der Schwangerschaft ruhig getrunken werden. Allerdings sollte er nicht länger als 3 Minuten ziehen, um zu vermeiden, dass sich zu viele Gerbstoffe lösen.

Er hilft wie das ätherische Öl bei allen Beschwerden im Hals, Mund und Rachenraum und eignet sich sowohl zum Trinken als auch zum Gurgeln. Außerdem hilft Salbei-Tee der Verdauung von fetten Mahlzeiten. Auch Durchfall, Blähungen und Krämpfe im Darm lindert Salbeitee.

Bei Lippenherpes kann mehrmals täglich ein in Salbeitee getränktes Wattebäuschchen benutzt werden, um den Tee auf die betroffenen Stellen zu tupfen.

Haarspülung gegen graue Haare

Gegen graue Haare hilft eine regelmäßige Haarspülung mit starkem Salbeitee. Dafür zwei Teelöffel Salbeiblätter mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Abkühlen lassen und nach der Haarwäsche die Haare damit spülen.

Räuchern mit Salbei und Lavendel

Wer einen üppigen Salbeistrauch im Garten kann, kann die Zweige in einer Länge von 15 – 20 cm schneiden. Mit Baumwoll-Spagat spiralförmig zu einem festen Räucherbüschel binden und hängend trocknen lassen. Auch ein paar Zweige Lavendel können mitverarbeitet werden. So hat man wunderbares Räucherwerk, das noch in den Raunächten Freude macht.

Salbei: seine Inhaltsstoffe

Besonders bedeutsam ist der hohe Anteil an unterschiedlichen Terpenen. In den Drüsen befinden sich die ätherischen Öle, die besonders viele Mono- und Sesquiterpene enthalten.

Weitere Inhaltsstoffe sind:

  • Asparagin
  • ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Cineol
  • Flavonoide
  • Fumarsäure
  • Gerbsäure
  • Gerbstoffe
  • Harz
  • Kampfer
  • Salicylsäure
  • Saponine
  • Thujon
  • Thymol
  • Triterpene
  • Zink

 

Duftmischungen mit anderen ätherischen Ölen

Salbei passt wunderbar zu allen Arten von Lavendel, Rosmarin und allen Zitrusdüften. Auch andere Küchenkräuter, Blüten, Holzöle und Harze passen gut dazu: Bergamotte, Grapefruit, Limette, Mandarine, Orange süß und Blutorange.

Achtung: Nebenwirkungen

Epileptiker, Kindern, Schwangere und stillende Mütter sollten Salbei nicht verwenden, da er unter anderem eine Hemmung der Milchbildung bewirkt. In einer Teemischung in der Phase des Abstillens kann er aber hilfreich sein.

Generell sollte Salbei sparsam eingesetzt werden und nicht innerlich eingenommen werden. Die Sorte Salvia officinalis enthält einen hohen Anteil an Thujon, eine Substanz, die bei Überdosierung Krämpfe und Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann.

Manche Therapeuten greifen zum Muskatellersalbei, der eine mildere Variante ist.

Ätherisches Salbeiöl ist beim Tiroler Kräuterhof in biologischer und 100% Naturreiner, unverfälschter Qualität erhältlich, was für die aromatherapeutische Wirkung ausschlaggebend ist.

 

Von: Mag. Sigrid Weiß

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Ätherische Öle vom Tiroler Kräuterhof bei Erkältungen

Die kalte Jahreszeit bringt Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und viele lästige Begleitsymptome, die ganz schön anstrengend sind. Doch man muss nicht gleich zu Medikamenten greifen. Viele ätherische Öle können bei der Heilung von Erkältungen sehr gut helfen! Sie sind antibakteriell, antiviral, schleimlösend und können das Immunsystem stärken. So helfen ätherische Öle auf natürliche Weise.

Diese ätherischen Öle helfen bei Erkältungen

Eukalyptusöl

In diesem Öl stecken die frisch duftenden Säfte des australischen Eukalyptusbaumes, sein Geruch ist unvergleichlich. Wie kein anderes Öl ermöglicht es tief und frei durchzuatmen. Der Hauptwirkstoff beim Eukalyptusöl ist das Cineol. Es wirkt antiseptisch, hemmt das Wachstum von Viren und Bakterien und löst Schleim.

Aufgrund seiner starken Wirkung wird Eukalyptus gerne in Zeiten von Grippe, Schnupfen & Co im Raum vernebelt. Ideal ist hier die schonende Anwendung im Ultraschallvernebler, damit die aromatherapeutische Wirkung voll erhalten bleibt. Das ätherische Öl steigert die Konzentration, muntert auf und regt an. Wegen seiner Intensität ist Eukalyptusöl bei Kindern nur mit Vorsicht zu verwenden. Am besten mischt man es gering dosiert mit einem pflanzlichen Basisöl.

Thymian Linalol

Das ätherische Öl wird aus der frischen, blühenden mediterranen Pflanze gewonnen und vor allem bei Atemwegsinfekten eingesetzt. Es besitzt antibakterielle, schleimlösende und krampflösende Eigenschaften, die dafür sorgen, dass sogar starker Reizhusten gemildert wird. Thymian verflüssigt auch festsitzenden Schleim und erleichtert dadurch das Abhusten. Außerdem steigert es die Abwehrkräfte und kann auch bei Kindern gut dafür eingesetzt werden. Er wirkt durchblutungsfördernd, appetitanregend, antirheumatisch und töte Viren und Bakterien.

Thymian Linalol sehr hautfreundlich und kann auch direkt auf der Haut angewendet werden. Es eignet sich auch für die Herstellung von Salben oder Brustbalsam, der auch bei Kindern angewendet werden kann.

Latschenkiefernöl

Die Latschenkiefer wächst in extremen Höhen in den Alpen und duftet mild, waldig und frisch. Das Latschenkiefernöl wirkt antiseptisch und schleimlösend. Es wirkt gut bei Rheuma, Gicht, Bronchitis und anderen Beschwerden im Brustraum. Auch Gelenks- und Muskelschmerzen kann es lindern. Latschenkiefernöl hilft auch auf der psychischen Ebene bei seelischen Tiefs und schenkt Selbstvertrauen und seelische Erholung. Gerne wird es auch in der Sauna verwendet. Latschenkiefernöl ist ein ausgezeichnetes Öl, um Räume in der kalten Jahreszeit zu beduften und zu reinigen.

Wacholderöl

Auch das Wacholderöl ist ein wirksamer Luftreiniger, der schon im Mittelalter verwendet wurde, um sich gegen die Pest zu schützen. Heute kennt die Aromatherapie seine stark desinfizierende Wirkung gut. Außerdem regt Wacholderöl den Stoffwechsel an und hilft dem Körper bei Erkältungen schneller damit fertigzuwerden. Es stärkt das Immunsystem und stützt den gesamten Organismus mit Infekten umzugehen. Auch auf Blase und Nieren hat Wacholderöl eine heilsame Wirkung.

Niaouli

Der Niaoulibaum wächst in Indien, Malaysien und auf den Philippinen. Das ätherische Öl riecht krautig, aber frisch und erinnert an Eukalyptus. Er ist verwandt mit dem Cajeputbaum, der auch aus der Familie der Myrtengewächse stammt.

Niaouli wirkt anregend auf Herz und Kreislauf. Sein stark antiseptisches Öl ist vor allem für die Atemwege und die Haut ein wahrer Segen. Das ätherische Öl eignet sich ausgezeichnet zum vorbeugenden Schutz gegen Erkältungen und zur Behandlung von chronischen Nebenhöhlenentzündungen. In Erkältungszeiten schützen ein paar Tropfen in der Duftlampe die ganze Familie vor Ansteckung.

Es ist außerdem ein ausgesprochen hautfreundliches Öl und kann zur Reinigung von Furunkeln und Akne eingesetzt werden. Auf psychischer Ebene bringt es Klarheit und Konzentration.

Fichtennadelöl

Auch Fichtennadelöl bringt die unvergleichliche Frische eines Nadelwaldes nach Hause. Das ätherische Öl wird aus den Nadeln gewonnen und besitzt einen balsamischen, würzig-frischen Duft. Kein Wunder, dass Fichtennadelöl die Atemwege befreit und die Raumluft reinigt.

Das ätherische Öl der Fichte gilt in der Aromatherapie als tonisierend, antiseptisch, desodorierend und regt die Atmung an. Auch bei rheumatischen Beschwerden, Gicht und Durchblutungsstörungen werden Bäder mit Fichtennadelöl empfohlen. Auch Stress, Erschöpfung und Nervosität vermag das Fichtennadelöl zu lindern.

Pfefferminze

Die Pfefferminze wächst auf der ganzen Welt und besticht durch ihren intensiven, frischen und unvergleichlichen Duft, den fast jeder liebt. Es ist ein beliebtes Öl in jeder Hausapotheke und wirkt sehr rasch. Fast jeder kennt den Duft, der zur Aromatisierung von Zahnpasta, Bonbons oder Salben verwendet wird. Bei Atemwegsbeschwerden, Erkältungen und Grippe eignet sich das ätherische Öl der Pfefferminze sehr gut für Inhalationen und Einreibungen (mit Basisöl gemischt).

Auch bei Schock, drohender Ohnmacht, Kopfschmerzen und Nackenschmerzen entfaltet Pfefferminzöl seine Heilkraft. Wegen seiner strak krampflösenden und schmerzstillenden Wirkung ist Pfefferminzöl ein beliebtes Hausmittel bei Muskelkater, Hexenschuss und Prellungen. Bei Magen- und Darmbeschwerden helfen im Uhrzeigersinn ausgeführte Bauchmassagen.

Achtung: Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet!

Lavendelöl

Lavendelöl riecht nicht nur wunderbar nach Sommer und Sonne, sondern hat über 200 wirksame Inhaltsstoffe, was ätherisches Lavendelöl zu einem der vielseitigsten Mittel in der Aromatherapie macht. Auch zeichnet es aus, dass es wie nur wenige Öle auch unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden kann. Auch Lavendelöl ist stark keimtötend und eignet sich zur Reinigung der Raumluft. Es wirkt antiseptisch, schleimlösend, schmerzlindernd und krampflösend und lindert daher Atemwegserkrankungen. Es sorgt auch für innere Wärme und seelische Stärkung. Zugleich lindert es Schmerzen und Verspannungen und hilft gegen die Erschöpfung, die mit einem Infekt einhergeht.

Salbeiöl

Salbei ist eine mediterrane Pflanze, die die Mönche schon im Mittelalter in den Klostergärten wegen seiner ausgezeichneten Heilwirkung kultivierten. Das ätherische Öl des Salbeis wirkt vor allem wegen der stark desinfizierenden Wirkung gut bei Erkältungskrankheiten. Salbeiöl ist adstringierend und antiseptisch und ein bewährtes Hausmittel bei allen Beschwerden im Hals, Mund, Kehlkopf und Rachen, selbst Bronchitis und Asthma sprechen auf eine Aromatherapie an. Auch bei Geburten und Zyklusbeschwerden hat es regulierende Wirkung, da es östrogenähnliche Wirkstoffe hat. Salbeiöl sollte immer niedrig dosiert und nicht innerlich eingenommen werde.

Ätherische Öle: Anwendungen bei Erkältungen

 

Schnupfnase-Duftmischung

Der Tiroler Kräuterhof hat eine wunderbar duftende und befreiende Ölmischung zusammengestellt, die die Wirkstoffe einiger bewährter ätherischer Öle kombiniert.

Eukalyptus, Pfefferminze, Thymian, Tanne und andere wertvolle ätherische Öle wirken sehr befreiend auf die Atemwege und pushen das Immunsystem wieder in die Höhe. Die Schnupfnase-Duftmischung lässt sich wunderbar im Vernebler oder der Duftlampe, als Bad oder zur Inhalation verwenden.

DIYS-Ölmischungen bei Erkältungen

Wer ätherische Öle in der Duftlampe oder im Ultraschallvernebler verwendet, tut nicht nur sich, sondern der ganzen Familie etwas Gutes. Denn die ätherischen Öle reinigen die Raumluft von Bakterien und Viren, so dass sich die Ansteckungsgefahr verringert. Gleichzeitig verströmen sie ihre wohltuenden und heilenden Eigenschaften bei Erkältungen die ganze Nacht über.

Tipp: Duftmischung bei Schnupfen

Tipp: Duftmischung bei Atemwegsproblemen, verbessert die Raumluft und regt zu tiefer Atmung an.

Wadenwickel bei Fieber

Die kühlende Wirkung des ätherischen Öls der Pfefferminze ist ideal, um Fieber zu senken. Dazu mischt man die Zutaten in einer großen Schüssel und tränkt saubere, weiche Tücher darin. Diese wickelt man um die Waden, darüber kommen trockene Tücher.

  • 2 Tropfen Pfefferminze
  • 2 EL Weingeist
  • 1,5 Liter kaltes Wasser

Inhalationen mit ätherischen Ölen

Inhalationen sind ein bewährtes Hausmittel bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen. Der warme Wasserdampf dringt tief in die Atemwege und fördert die Schleimlösung. 2 – 3 Tropfen Thymian Linalol in 2 Liter heißem Wasser können selbst starken Hustenreiz mildern. Auch Kamillentee hat eine beruhigende und lindernde Wirkung auf die Atemwege und ist ein Duft, der bei kleinen Kindern beliebt und sanft ist.

Die einfachste Methode ist, eine große Schüssel mit heißem, aber nicht kochendem, Wasser zu füllen. Nun beugt man sich über das Gefäß und breitet ein großes Handtuch über den Kopf, damit der Dampf sich darunter fängt. Über langsame, tiefe Atemzüge gelangen die Wirkstoffe über Mund und Nase in die tieferen Atemwege.

Tipp: Ölmischung bei Husten

Tipp: Ölmischung bei Nebenhöhlenentzündungen & Schnupfen

Massageöl bei Erkältungen

Wer erkältet ist, wird dieses Massageöl für eine entspannende Ganzkörpermassage herrlich befreiend finden.

Wer zu den Erkältungssymptomen auch noch Glieder- und Muskelschmerzen hat, wird sich an dieser schmerzlindernden Mischung erfreuen:

Brustbalsam bei Erkältungen

Guter Schlaf ist sehr wichtig für den Körper, um sich rasch zu erholen. Ein Brustbalsam hilft dabei, die Atemwege in der Nacht freizuhalten und löst ein beruhigendes und besänftigendes Gefühl aus. Unser wohlriechender Tiroler Balsam hat eine hautpflegende Basis aus Olivenöl, Wollwachs, Bienenwachs und Honig und setzt die ätherischen Öle von Arnika, Johanniskraut, Ringelblume, Spitzwegerich, Schafgarbe und Fichtennadeln langsam frei.

Vollbad bei Erkältungen

 

Erkältungsbad vom Tiroler Kräuterhof

Unser Erkältungs-Bad mit den Wirkstoffen von Lavandin, Niaouli, Rosmarin und Ravintsara kann bei Erkältungen und grippalen Infekten rasch Erleichterung bringen. Das Zusammenspiel der ausgewählten ätherischen Öle wirkt körperlich erwärmend, durchblutungsfördernd, schleimlösend, desinfizierend und erleichtert die Atmung. Die ätherischen Öle sind mit hochwertigen hautpflegenden Ölen gemischt, die es zugleich zu einem wohltuenden Wellness-Bad machen. Das Öl lässt sich nach dem Baden in die Haut einmassieren und hinterlässt ein weiches, sanftes Hautgefühl.

DIYS-Erkältungsbad

Ein Bad mit Fichtennadelöl und Rosmarin entspannt, regt den Kreislauf an, wirkt krampflösend und beruhigt die Atemwege. Danach gleich ab unter die warme Decke, ausrasten und gut schwitzen! Achtung: Rosmarinöl nicht in der Schwangerschaft und bei Kleinkindern anwenden.

Hildegards Husten & Erkältungstee

Ganz toll hilft auch unser Hildegards Husten- und Erkältungstee. Käsepappel, Thymian, Spitzwegerich, Königskerze und Malvenblüten enthalten sehr viele Schleimstoffe, die beim Aufbrühen aufquellen und sich beim Trinken wohltuend an den Hals legen. Das wirkt sehr gut bei Halsweh und stillt den lästigen Hustenreiz. Thymian wirkt außerdem antibiotisch und schleimlösend, auch der Spitzwegerich hat antibiotische Eigenschaften.

Tipp: Vorsicht am besten kein kochendes Wasser verwenden, sondern es kurz abkühlen lassen, bevor man die Kräuter übergießt.

Wunde Nase? Rauhe Lippen?

Vom vielen Naseputzen tut diese schon weh und auch die Lippen sind trocken? Auch hier haben wir eine Geheimwaffe: den Tiroler Balsam. Johanniskraut, Ringelblume, Arnika, Spitzwegerich und Schafgarbe geben diesem feinen Balsam die Kraft, besonders beanspruchte oder geschädigte Haut zu pflegen. Wollwachs, Bienenwachs und Honig verstärken die hautpflegende Wirkung.

Qualitätsgarantie

Wer eine Erkältung mit der heilenden Kraft der Pflanzen behandeln will, muss sicherstellen, dass er auch ein naturreines, unverfälschtes Produkt bekommt, dass nicht mit künstlichen Aromen und billigeren Ölen gestreckt wurde. Gerade die Komplexität der Wirkstoffe in einer Pflanze erzeugen oftmals die Heilwirkung. Beim Tiroler Kräuterhof bekommt man alle heilsamen Öle in einer biologischen und 100% naturreinen Qualität, die garantiert, dass die Öle ihre komplexe Heilkraft voll entfalten können. Deswegen greifen auch Aromatherapeuten, Heilpraktiker und Ärzte sowie alle, denen hohe Qualität in der Hausapotheke wichtig sind, zu unseren Produkten.

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Premium Zirbenkissen vom Tiroler Kräuterhof

Zirbenkissen bergen ein wohliges Geheimnis – sie verhelfen zu tiefem, erholsamen Schlaf. Diese Wirkung ist den ätherischen Ölen zu verdanken, die dieser außergewöhnliche Nadelbaum in seinem Holz speichert. Sie bringen die duftende Urkraft des Waldes ins Heim und fördern die Gesundheit!

Schon seit vielen, vielen Generationen ist in Tirol die Heilkraft der Zirbe bekannt. Seit einer Studie des Joanneum Research ist es auch wissenschaftlich erwiesen, dass Zirbenholz die Herzfrequenz im Schlaf reduziert und gleichzeitig die Schwingung des Organismus im Tagesverlauf erhöht. Dadurch wird eine tiefe vegetative Erholung ermöglicht, die sich positiv auf den gesamten Organismus auswirkt.

Die Zirbe, die in extremen Höhen und auch Wetterlagen gedeiht, wurde auch „Königin der Alpen“ genannt. Die heilsame und wohltuende Wirkung war schon lange bekannt. In den uralten, kostbaren Zirbenstuben der alpinen Hütten und Bauernhäuser fühlten sich die Menschen immer wohl, viele fühlen sich gleichzeitig entspannt, aber wach und gesellig. Zirbenbetten verhalfen schon unseren Vorvätern zu tiefem Schlaf. Holen Sie sich diese Wirkung einfach mit einem Zirbenkissen nach Hause!

Zirbenkissen für guten Schlaf

Dieses original Zirbenkissen ist aus feinem Baumwollmaterial, die Füllung aus Zirbenspänen beruhigt und senkt den Herzschlag in der Nacht.  Diese Holzspäne enthalten an sich schon ätherisches Zirbenöl, das sie langsam an die Raumluft abgeben. Man kann diese Wirkung verstärken und erneuern, indem man das Zirbenkissen zusätzlich mit naturreinem ätherischem bio Zirbenöl beträufelt.

Zirbenkissen – die Wirkung

  • Das ätherische Öl der Zirbe führt zu einem tieferen Schlaf
  • Zirbenkissen helfen daher gegen Schlafstörungen und Schlaflosigkeit
  • Zirbenkissen duften herrlich nach Wald
  • Zirbenkissen sorgen für tiefe Erholung und ruhigere Nerven
  • Zirbenkissen reduzieren den Herzschlag und entlastet den Herzmuskel
  • Zirbenkissen erhöhen die vegetative Erholung Ihres Körpers und bauen chronischen Stress ab
  • Zirbenkissen befreien die Atemwege
  • Zirbenkissen können Kopfschmerzen lindern
  • Zirbenkissen helfen gegen Wetterfühligkeit
  • Zirbenkissen haben antibakterielle Wirkung
  • Zirbenkissen können bei Allergien helfen
  • Zirbenkissen stärken die Psyche
  • Zirbenkissen halten Ungeziefer fern

Das Holz der Zirbe

Die Zirbenspäne, die wir als Füllung für unsere Zirbenkissen verwenden, werden aus der Zirbelkiefer gewonnen, die in großen Höhen der Alpen und Karpaten wächst. Dort trotzt er Wind und Wetter und gibt seine widerständige Kraft an das äußert wohlriechende ätherische Öl weiter, das intensiv würzig nach Wald und Bergen riecht.

Zirben wachsen nur sehr langsam, erst nach 50 Jahren beginnen Zirben zu blühen. Im Durchschnitt werden Zirben 200 bis 400 Jahre alt. Der älteste Baum Tirols ist eine Zirbe, die stolze 750 Jahre alt ist.

Der immergrüne Hochgebirgsbaum ist leicht an seinen weichen Nadelbüscheln erkennbar, zwischen denen sich ab Frühsommer die Zirbenzapfen bilden. Das Holz, und auch die Zapfen, bestechen durch eine auffallend rötliche Färbung. Ausgewachsene Zirbenbäume können über 20 Meter hoch werden.

  • Botanischer Name: Pinus cembra
  • Synonym: Arbe, Arve, Zirbe, Zirbel
  • Vorkommen: Hochalpen und Karpaten
  • Pflanzenteile: Nadeln, Holz, Zapfen
  • Duftnote: Kopf-/Herznote
  • Element: Erde/Feuer

Zirbenspäne – Ursprung

Die Zirbe ist sehr selten und steht in Österreich unter strengen Naturschutz. Für unsere Zirbenkissen verwenden wir ausschließlich Holzspäne aus Sturmschäden, der Waldpflege oder Holzabfälle aus der Möbelherstellung.

Unser naturreines ätherisches Zirbenöl bio gewinnen wir durch Wasserdampfdestillation aus Holzresten, Zapfen und Nadeln. Für 1 Liter Zirbenöl werden ca. 100 Kilogramm Zirbenmaterial benötigt.

Tipp: mit einigen Tropfen des ätherischen Zirbenöls kann man den Duft der Zirbenkissen jederzeit wieder auffrischen – für intensiven Wohlgeruch.

 

Zirbenkissen – körperliche Wirkung

Das Wohlbefinden, das so viele Menschen in den hochalpinen Almhütten erleben, wurde wissenschaftlich genau erforscht und ist auf das ätherische Öl zurückzuführen, das aus den Möbeln und den Wandverkleidungen aus Zirbenholz langsam abgegeben wird.

Eine Langzeituntersuchung des Joanneum Research  belegt, dass Zirbenholz die Herzfrequenz reduziert und gleichzeitig die Schwingung des Organismus im Tagesverlauf erhöht. Wer im Zirbenbett genächtigt hat, erspart seinem Herzen rund 3.500 Herzschlägen pro Tag, was etwa einer Stunde Herzarbeit entspricht. Diese Eigenschaft machte man sich zunutze und baute Betten, ganze Schlafzimmer, aber auch Gaststuben aus Zirbenholz. Heute gibt es mit unseren Zirbenkissen eine praktische Alternative, sich Duft und Wirkung nach Hause zu holen!

Das ätherische Öl der Zirbelkiefer wirkt sich auch sehr wohltuend auf unser Atemsystem aus, die Atmung wird nicht nur erleichtert, sondern auch intensiviert. Dadurch wird mehr Sauerstoff in das Blut aufgenommen, zudem wirken die im Zirbelkiefernöl enthaltenen Inhaltsstoffe antiseptisch, sie lösen Schleim, sie fördern die Durchblutung und können uns bei Erkältungen, Husten, einer Grippe, einer Nebenhöhlenentzündung oder einer Bronchitis unterstützen, schneller wieder gesund zu werden. Zirbenöl kann auch bei Kopfschmerzen helfen, bei Muskelverspannungen und -schmerzen.

Außerdem enthält Zirbenholz den Wirkstoff Pinosylvin, der sehr wirksam gegen Pilze und Bakterien ist.

 

Zirbeldrüse – Zirbelkiefer

Die Zirbeldrüse (Epiphyse), eine wichtige Hormondrüse im Epithalamus, einem Bereich des Zwischenhirns, ist nach der Form des Zapfens der Zirbe oder Zirbelkiefer benannt. In der Zirbeldrüse wird von den Pinealozyten das Hormon Melatonin produziert. Die Hormonproduktion findet hauptsächlich in der Nacht statt. Melatonin steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitabhängige Rhythmen des Körpers. Und hier sind wir wieder beim erholsamen Schlaf, der so unendlich wichtig für die Erholung von Körper und Geist ist.

Die Zirbeldrüse entspricht dem 7. Chakra, das uns mit den kosmischen Energien verbindet. Oft wird sie auch mit dem dritten Auge assoziiert.

In der Mythologie findet man Kiefernzapfen oft in Verbindung mit zwei Schlangen, die sich einen Stab hochwinden, auf dem ein Kiefernzapfen thront. Eine Darstellung die auch an die Kundalini, die Schlangenkraft der indischen Philosophie erinnert, die in der Wirbelsäule sitzt und voll entfaltet zur Erleuchtung führt.

Auch der ägyptische Osiris, der griechische Dionysos, der römische Bacchus und der mexikanischen Gott Chicomecoatl wurden mit Zapfen als Symbole für Erleuchtung und Unsterblichkeit abgebildet. Die Römer gestalteten mit der Pigna einen riesigen Brunnen in Zapfenform aus Bronze und selbst den heiligen Stab des Papstes ziert ein Kiefernzapfen.

 

Zirbenkissen – seelische Heilwirkung

So wie die Zirbelkiefer wächst, ist sie ein Sinnbild für Zähigkeit, Stärke und Widerstandskraft – und diese Eigenschaften transportiert auch naturreines Zirbenöl. Es macht wach, konzentriert und vermittelt innere Stärke.

Ätherisches Zirbenöl, das im Holz enthalten ist, klärt auch den Kopf und die Gedanken, eine sehr wertvolle Eigenschaft gerade vor großen Entscheidungen oder bei Unsicherheit. Die Zirbe stimuliert uns, es stärkt unseren Willen, es schenkt uns neuen Mut, Entschlossenheit und Selbstbewusstsein, es steigert das Durchsetzungsvermögen. Zirbenöl kann auch gerade in Zeiten verstärkter seelischer Belastung ein guter Tröster sein.

Zirben Affirmation

Ich fühle mich stark und mutig. Ich habe einen zähen Überlebenswillen.

 

Zirbenkissen kaufen

Bei uns gibt es Zirbenkissen mit 100% heimischer Zirben-Füllung in vielen Designs mit alpinem Charme. Gönnen Sie sich ein wunderbar riechendes Zirbenkissen und sinken Sie in seligen, erholsamen Schlaf in der Umarmung der „Königin der Alpen“.

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Es gibt eine kleine, leuchtend gelbe Blume, die nur eines im Sinn zu haben scheint: die Sommersonne zu speichern, damit wir sie im Winter zur Verfügung haben. Johanniskrautöl – auch Rotöl genannt – ist ein wunderbares altes Heilmittel, das gegen Winterverstimmungen, Hautprobleme und Schmerzen hilft.

Johanniskrautöl wird aus den Blüten einer Pflanze gewonnen, die schon in der Volksmedizin als besonders heilkräftig und magisch galt. Das tiefrote Öl auf Olivenölbasis hat sehr heilsame Wirkung bei Schmerzen der Gelenke, bei Rheuma, Ischias und Gicht, es wirkt schmerzstillend, wärmend und entzündungshemmend und gilt als Heilmittel bei Problemen der Haut wie Neurodermitis, Wunden oder Verbrennungen. Johanniskrautöl ist auch bekannt dafür, bei Winterdepressionen zu helfen, da es die geballte Kraft der Sonne speichert. Johanniskrautöl sollte daher in keiner Hausapotheke fehlen.

Johanniskraut – die Pflanze

Im Volksmund wird Johanniskraut aufgrund der charakteristischen Farbe, die es mit der Zeit annimmt, auch Rotöl genannt. Die kleine Pflanze liebt karge Böden, Wegränder und Trockenwiesen und ist von Europa bis Asien weit verbreitet. Die Johanniskrautpflanze ist mehrjährig und wächst im Folgejahr wieder aus dem Rhizom. Sie wird bis zu 1 Meter groß und ist stark verzweigt. Die eiförmigen, kleinen Blätter sind mit vielen Ölbehältern durchzogen und scheinen wie perforiert, wenn man sie gegen das Licht hält.

Die Blüten haben fünf Kelch- und fünf Blütenblätter. Beim Zerreiben tritt ein roter Farbstoff aus, wodurch sich Echtes Johanniskraut auch leicht erkennen lässt. Zum Testen kann man einfach eine Blüte zwischen den Fingern zerreiben.

Johanniskrautöl in biologischer Qualität ist ein sehr heilsames Mazerat aus den Blüten des getüpfelten Johanniskrautes. Johanniskrautöl spielt eine große Rolle in der Volksmedizin, wo es für seine vielseitigen heilenden Eigenschaften hochgeschätzt wurde. Im Jahr 2015 wurde das Kraut zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Sein lateinischer Name ist Hypericum perforatum, doch es wird noch bei vielen anderen Namen genannt:

  • Hartheu
  • Hexenkraut
  • Blutkraut
  • Johannisblut
  • Herrgottsblut
  • Sonnwendkraut
  • Teufelsfluch
  • Wundkraut
  • Liebfrauenbettstroh

 

Johanniskrautöl in Mythologie und Brauchtum

Im Volksglauben gilt das Johanniskraut als Lichtbringer, das Böses abzuwehren vermag. Geerntet wird es zur Sommersonnenwende, wenn die Sonne am Höchststand ist. Oft wurde die Heilpflanze nach einem Tanz ins Sonnwendfeuer geworfen. Es ranken sich zahlreiche Sagen rund um die strahlend gelben, kleinen Blüten. So soll der Teufel aus Ärger über die heilende Wirkung des Johanniskrauts die Blätter zerstochen haben – so entstanden die charakteristischen schwarzen Punkte auf den Blüten, die biologisch betrachtet die Öldrüsen sind.

Am 24. Juni ist Johannistag zu Ehren der Geburt von Johannes dem Täufer. Auch dieser christliche Feiertag steht in Verbindung mit dem Johanniskraut.

Doch nicht nur in Sagen und Brauchtum, auch in der traditionellen Pflanzenheilkunde hat sich das Wissen um die heilende Wirkung der Pflanze über Jahrtausende hinweg erhalten. Schon im Mittelalter verfolgten Kräuterkundler die Idee, dass das Johanniskraut ein Mittel gegen Stimmungsschwankungen sein könnte, was mittlerweile auch wissenschaftlich gut belegt ist. Hildegard von Bingen und Paracelsus erklärten das Johanniskraut zu ihren bevorzugten Heilpflanzen. Vor allem die herausragenden Wirkungen zur Heilung von Hautproblemen und zur Behandlung von Schmerzen der Muskeln und Gelenke sind schon lange bekannt.

 

DIYS Johanniskrautöl: Rotöl selbst machen

Johanniskrautöl ist ein Blütenauszug in Öl und man kann es ziemlich einfach selbst herstellen. Dazu quetscht man die frisch geernteten Blüten sachte in einem Mörser und legt sie danach in einer durchsichtigen Glasflasche in hochwertiges Olivenöl ein. Die Glasflasche stellt man einfach in die Sonne. Für 25 g Blüten benötigt man etwa 500 ml Olivenöl. Ab und zu kann die Mischung sachte bewegt werden. Wichtig ist, dass die Blüten immer komplett von Öl bedeckt sind. Nach drei Wochen kann das fertige Mazerat – so wird der ölige Blütenauszug genannt – filtriert und in dunkle Flaschen abgefüllt werden. Die ursprünglich leuchtend gelben Blüten färben das Öl im Laufe der Herstellung rot. Das Johanniskrautöl ist etwa ein Jahr lang haltbar.

Wer den richtigen Erntezeitpunkt verpasst hat, bekommt bei uns ein qualitativ hochwertiges Bio Johanniskrautöl, das aufgrund des hohen Anteils an Blüten schon fast dunkelrot gefärbt ist. Es ist für jede Hausapotheke ein hilfreiches Mittel, das für viele Beschwerden einsetzbar ist.

Tipp: das Öl ist mit einfachen Mitteln herzustellen und ein schönes, selbstgemachtes Geschenk!

 

Ätherisches Johanniskrautöl

Im Gegensatz zu Johanniskrautöl/Rotöl wird ätherisches Johanniskrautöl, wie andere ätherische Öle auch, durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Darin ist kein Hypericin enthalten, weswegen es auch nicht die rote Farbe besitzt. Es besitzt aber viel andere wertvolle Substanzen mit einer stark stimmungsaufhellenden, angstlösenden, beruhigenden, herzstärkenden und antibakteriellen Wirkung. Wenn nicht ausdrücklich erwähnt, ist im weiteren Artikel Johanniskrautöl/Rotöl gemeint. Die Wirkung beider Essenzen ergänzt sich sehr gut, und kann auch gemischt angewendet werden.

Tipp:

  • 100 ml Rotöl und 15 Tropfen ätherisches Johanniskrautöl ergeben eine wirkungsvolle Mischung für Rheuma, Gicht, Hexenschuss, Prellungen, Quetschungen und Wunden.
  • Innerliche Anwendung bei Depressionen, Schlafstörungen, Nervosität sowie bei Schleimhautentzündungen des Darms: 200 ml Rotöl und 20 Tropfen ätherisches Johanniskrautöl mischen und 2 EL täglich einnehmen.

 

Johanniskrautöl – wirksame Inhaltsstoffe

Wie alle natürlichen Heilmittel hat Rotöl eine komplexe Vielfalt an Wirkstoffen, die sich über Jahrhunderte hinweg als wirksam erwiesen haben. Erst diese einzigartige Wirkstoffkombination macht das Johanniskrautöl zu einem wertvollen Heilmittel, das in keiner Hausapotheke fehlen sollte.

Zu den Wirkstoffen zählen:

  • Hypericin: stimmungsaufhellend, antidepressiv
  • Hyperforin: desinfizierend, entzündungshemmend, wundheilend
  • Quercitrin: fördert den Serotoninhaushalt, sorgt für positive Gefühlslage
  • Quercetin: antiviral
  • Biflavonoide: wirken gegen Nervosität, Herzklopfen, sorgen für innere Balance
  • ätherische Öle: schmerzlindernd, desinfizierend, entspannend, stimmungsaufhellend
  • Gerbstoffe: blutstillend, antibakteriell, schmerzlindernd

 

Johanniskrautöl ist wissenschaftlich sehr gut erforscht

Das Johanniskrautöl ist heute wissenschaftlich äußerst gut erforscht und hunderte Studien belegen seine Wirkung in verschiedenen Anwendungsgebieten, von Depressionen über die Wechseljahre bis hin zu Wundheilung.

Wer sich in das Thema weiter vertiefen will, dem sei diese Linksammlung ans Herz gelegt:

Linksammlung wissenschaftliche Studien

 

Johanniskrautöl: Wirkung bei Depressionen

Rotöl hat eine hervorragende Wirkung gegen Depressionen und den damit einhergehenden Begleiterscheinungen wir Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Erschöpfung, Ängsten und Schlafstörungen. Depressionen können in Krisenzeiten auftreten, nach persönlichen Verlusten, Traumen oder in verfahrenen Lebenssituationen, durch ständige Überlastung und zu hohen Druck oder auch als chronische Erkrankungen. Auch das fehlende Sonnenlicht im Winter verursacht bei vielen Menschen depressive Verstimmungen.

Wer sich über nichts mehr freuen kann, ständig müde ist, Angst hat Fehler zu machen, der eigenen Wahrnehmung nicht mehr vertraut und unter Ängsten leidet, sollte diese Symptome auch ernst nehmen. Depressionen betreffen viele Menschen und sind behandelbar. Auch hormonell bedingte Depressionen, wie in der Vor-Wechselphase oder in der Teenagerzeit sind mit Johanniskrautöl gut zu therapieren. Das Johanniskraut hat sich dabei in einigen pharmazeutischen Studien als überlegen erwiesen. Es wirkt langsamer, hat aber eine komplexere Wirkung auf die involvierten Botenstoffe und kaum Nebenwirkungen. Es kann die Ursachen einer Depression erfolgreich behandeln.

Dazu muss man wissen, dass Stimmung, Schlafrhythmus, jede Art von Sinnes- oder Schmerzwahrnehmung, Antrieb, Energie, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit wesentlich von einer ausreichenden Menge von Botenstoffen (Neurotransmittern) gesteuert werden.  Dazu zählen Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und Melatonin, auch Vitamin D spielt dabei eine Rolle. Alle diese Botenstoffe werden durch die Wirkung von Johanniskrautöl positiv beeinflusst – die erhöhte Lichtsensibilität führt zudem dazu, dass der Körper wieder vermehrt selbst Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung bilden kann. Zudem stärkt es das Immunsystem, was dem allgemeinen Wohlbefinden zusätzlich zugutekommt.

Tipp: Johanniskrautöl kann innerlich als Tee, als Rotöl (2 EL am Tag) oder als hochdosierter, pulverisierter Extrakt in Tablettenform eingenommen werden. Nicht die Geduld verlieren: Eine Besserung tritt frühestens nach zwei Wochen ein.

 

Johanniskrautöl für guten Schlaf

Schlafstörungen können sehr belastend sein und gehen oft mit einer Depression einher. Oft kommen Ängste, nächtliche Grübeleien und innerer Unruhe dazu.

Die beruhigende und entspannende Wirkung von Johanniskraut hilft, Schlafstörungen dieser Art zu beseitigen, und zwar oft besser als pharmazeutische Schlafmittel. Zwar können diese rasch zu einem tiefen Schlaf verhelfen, doch mit der Zeit gewöhnt sich der Körper daran und die Dosis muss erhöht werden. Zudem haben Schlafmittel oft unerwünschte Nebenwirkungen. Johanniskraut bietet hier eine langfristig wirksame, pflanzliche und nebenwirkungsfreie Alternative.

 

Johanniskraut in der Menopause

Niedergeschlagenheit, Gereiztheit und Depressionen können ebenso wie körperliche Symptome in den „Tagen vor den Tagen“ in Form von Prämenstruellem Syndrom oder vor und mit den Wechseljahren auftreten. Begleitend treten oft eine schmerzhaft spannende Brust, Krämpfe oder Heißhunger-Attacken auf. In Studien konnten diese Symptome durch eine Einnahme von Johanniskraut deutlich gebessert werden – oft um bis zu 50%.

Die hormonellen Veränderungen im Körper kennzeichnen das Ende eines Lebensabschnittes. Angstzustände, Stimmungstiefs und sogar schwere Depressionen zählen zu den typischen Wechseljahresbeschwerden. Tees und andere Kräuter-Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, sind eine sanfte, aber wirksame Unterstützung in dieser Phase.

Zusätzlich zur positiven Wirkung bei Depressionen hilft Johanniskraut in den Wechseljahren auch, den Hormonhaushalt auszugleichen. Pflanzliche Präparate etwa aus Mönchspfeffer, Frauenmantel oder Johanniskraut haben sich hier laut Studien und Erfahrungen besser bewährt als Hormonersatz-Therapien.

 

Johanniskrautöl bei Wunden, Verbrennungen und Narben

Die Behandlung von Wunden und Verbrennungen mit Johanniskrautöl ist schon seit Jahrhunderten bekannt und erfolgreich. Traditionelle HeilerInnen wussten um die starken antibakteriellen, antiviralen und hautpflegenden Eigenschaften des Johanniskrautöls, das sich auch für offene Wunden eignet.

Die Tannine (Gerbstoffe) helfen, Blutungen zu stillen und Wundflächen zu verschließen. Verbrennungen heilen wesentlich schneller ab, wenn Johanniskrautöl aufgetragen wird. Und Wunden schließen sich, ohne starke Narben zu bilden. Das Einreiben von Johanniskrautöl wirkt oft wahre Wunder dabei und verhindert die Entstehung von unschönen Wucherungen und dicken, roten Narben.

Johanniskrautöl bei Neurodermitis und Hautentzündungen

Die heilende Wirkung von Johanniskrautöl zeigt sich auch bei der äußerlichen Anwendung gegen Hautprobleme: entzündliche Akne bringt es zum Abklingen und es verringert die Narbenbildung. Bei Neurodermitis oder Schuppenflechte stabilisiert es die Haut, bekämpft und lindert Entzündungen und mindert vor allem den Juckreiz. Auch bei einem Sonnenbrand kann es hilfreich sein – aber Achtung – nicht wieder in Sonne gehen, wenn Rotöl aufgetragen wurde.

 

Johanniskrautöl bei Schmerzen

Schmerzhafte Zustände am Bewegungsapparat und der Muskulatur, wie Rheuma, Gicht, Ischias, Hexenschuss, Muskelkater, Verspannungen und Zerrungen sprechen sehr gut auf die schmerzstillende und abschwellende Wirkung von Rotöl an. Am besten wirken Massagen und Einreibungen der betroffenen Stellen, auch warme Ölumschläge haben sich bewährt. Die schmerzstillende Wirkung setzt rasch ein und verschafft effiziente Erleichterung.

 

Achtung vor Sonnenlicht!

Johanniskraut macht die Haut lichtempfindlicher, daher sollte man die Sonne meiden, wenn man das Öl aufgetragen hat. Sonnenbrände passieren dann sehr leicht. Auch schwangere Frauen sollten Johanniskrautöl meiden.

 

Top für die Hausapotheke

Johanniskrautöl ist ein wirksames pflanzliches Heilmittel, das bei Depressionen, Hauterkrankungen, Magen- und Darmentzündungen sowie schmerzhaften Symptomen am Bewegungsapparat hervorragend hilft. Es ist also für jede Hausapotheke nur zu empfehlen und kann bedenkenlos äußerlich und innerlich angewendet werden.

100% naturreines Bio Johanniskrautöl findet Ihr hier im Shop

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Duftlampen

Ätherische Öle sind eine wunderbare Welt voll Sinnlichkeit und Heilkraft. Die duftenden Essenzen von Pflanzen aus aller Welt haben große Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Die einfachste und beliebteste Art, ihre Wirkung zu entfalten, ist die Verwendung von Duftlampen.

Duftlampen betören den Geruchssinn

Ätherische Öle entfalten ihre Heilkraft am schnellsten über den Geruchssinn. Über die Nase erreichen die Duftstoffe in kürzester Zeit das Gehirn und entfalten dort eine Wirkung von archaischer Kraft. Denn der Geruchssinn ist im limbischen System verankert, einem sehr alten Teil des Gehirns, das für unbewusste, instinktive und emotionale Reaktionen zuständig ist. Der Duft der Heil- und Aromapflanzen schmuggelt sich also gekonnt am Alltagsbewusstsein vorbei und löst in Sekundenbruchteilen unmittelbare Reaktionen aus.

Deswegen sind zwei Dinge in der Aromatherapie ausschlaggebend: ätherische Öle von höchster, unverfälschter Qualität und eine gute Duftlampe oder einen Aromavernebler, die die Düfte im Raum verteilen. Dann steht dem Genuss der wohlriechenden Heilpflanzen nichts mehr im Wege.

Die klassische Duftlampe mit Teelicht

Klassische Duftlampen sind aus hochwertiger Keramik oder Porzellan, manchmal mit Holz kombiniert, und bestehen idealerweise aus zwei Teilen. Einem, der ein Teelicht enthält und eine darüberliegende Schale, in der die ätherischen Öle verdampfen.

Ist die Keramik bei hohen Temperaturen dicht gebrannt und mit einer schwermetallfreien Lasur versehen, können keine Ölrückstände in den Ton eindringen und ihren Duft dort festsetzen. Zudem kann hochwertige Keramik auch im Geschirrspüler gereinigt werden.

Eine gute Duftlampe – auch Aromalampe genannt – ist zwischen 12 cm und 18 cm hoch, damit die Kerzenflamme die Duftschale optimal erwärmt. Vorteilhaft ist auch eine große Schale, so dass noch ein wenig Wasser übrigbleibt, wenn das Teelicht ausgebrannt ist.

Das hat gute Gründe: ätherische Öle sollten sanft verdampfen und keinesfalls verbrennen. Die optimale Temperatur zur Verdampfung von ätherischen Ölen liegt bei 37°- 55°C. Sollten ätherische Öle zu heiß werden, verändern sich die natürlichen chemischen Verbindungen der Öle. Sie können dann anders, manchmal auch schlecht riechen, selbst krebserregende Substanzen könnten beim Verbrennen entstehen.

Deswegen sollten ätherische Öle nicht zu stark erhitzt werden. Falls das Wasser verdunstet ist, solange das Teelicht noch brennt, brennen sich Ölrückstände in die Keramik ein, die zu der oben beschriebenen chemischen Veränderung führen. Außerdem sind sie sehr schwer aus der Duftlampe zu entfernen und diese Duftrückstände beeinträchtigen das nächste Dufterlebnis.

Doch eigentlich ist alles ganz einfach: Kaufen Sie ein naturreines, 100% biologisches ätherisches Öl, geben Sie etwas Wasser und 5 – 10 Tropfen ätherisches Öl in die Schale und genießen Sie das Dufterlebnis.

Wir möchten Euch besonders die Fair Trade Duftlampe LAURA ans Herz legen. Ihr warmer, orangeroter Farbton strahlt Gemütlichkeit aus und sie funktioniert wirklich großartig. Darüber hinaus unterstützt man mit dem Kauf ein Entwicklungshilfeprojekt in Vietnam, das faire Einkommensmöglichkeiten für ProduzentInnen schafft. Die besonders große Schale garantiert ein extra langes Duftvergnügen ohne Nachfüllen.

Aromavernebler: die moderne Alternative

Eine Alternative zum Verdampfen mittels der Wärme einer Duftlampe sind moderne Ultraschall-Vernebler für ätherische Öle. Sie versprühen einen feinen, kühlen Wassernebel, der jedem Raum die Atmosphäre einer Wellness-Oase verleiht. Manchmal werden sie auch Aroma-Diffuser genannt. Durch die Kaltvernebelung gibt es hier keine Probleme mit Ölrückständen oder zu hoch erhitzten Ölen.

Der Aromavernebler JASMIN hat einen Wassertank für 150ml, so dass man einen Raum zwei bis fünf Stunden beduften kann. Neigt sich das Wasser zu Ende, schaltet sich der Aromavernebler von selbst aus. Auch die Intensität des Wassernebels lässt sich regulieren. Eine LED Beleuchtung mit Farbwechselmodus sorgt für zusätzliche Stimmung im Raum. Der Vernebler ist außerdem sehr leise, so dass optimale Entspannung garantiert ist.

Der kleine Reisebegleiter „Dufti“

Wer auch unterwegs, oder ohne große Umstände den Duft seines ätherischen Öles genießen will, sei der Patentverschluss “Dufti” ans Herz gelegt. Dieser Holzstöpsel wird direkt auf die Flasche geschraubt und diese auf den Kopf gestellt. Der patentierte Holzstöpsel ermöglicht ein langsames Diffundieren des ätherischen Öles in den Raum. Mittels dieses durchdachten Verschlusses funktioniert das Beduften direkt aus dem Fläschchen. Einfach den Originalverschluss durch den Stöpsel ersetzen und in die vorgesehene Öffnung des Duftis geben.

Für Zirbenöl gibt es ein praktisches Dufti-Set aus Zirbenholz.

Gute Duftlampe – Spitzenwirkung

Fazit: Eine gute Duftlampe unterstützt die vielfältigen beruhigenden, anregenden, luftreinigenden und heilsamen Eigenschaften naturreiner ätherische Öle, so dass diese ihre aromatherapeutische Wirkung in all ihren Facetten entwickeln können. Wer Wert auf hohe Qualität bei den ätherischen Ölen legt, sollte auch in eine gute Duftlampe bzw. einen hochwertigen Aromavernebler investieren, um den ätherischen Ölen den perfekten Auftritt zu bieten!

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