Erkältung

Ätherische Öle vom Tiroler Kräuterhof bei Erkältungen

Die kalte Jahreszeit bringt Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und viele lästige Begleitsymptome, die ganz schön anstrengend sind. Doch man muss nicht gleich zu Medikamenten greifen. Viele ätherische Öle können bei der Heilung von Erkältungen sehr gut helfen! Sie sind antibakteriell, antiviral, schleimlösend und können das Immunsystem stärken. So helfen ätherische Öle auf natürliche Weise.

Diese ätherischen Öle helfen bei Erkältungen

Eukalyptusöl

In diesem Öl stecken die frisch duftenden Säfte des australischen Eukalyptusbaumes, sein Geruch ist unvergleichlich. Wie kein anderes Öl ermöglicht es tief und frei durchzuatmen. Der Hauptwirkstoff beim Eukalyptusöl ist das Cineol. Es wirkt antiseptisch, hemmt das Wachstum von Viren und Bakterien und löst Schleim.

Aufgrund seiner starken Wirkung wird Eukalyptus gerne in Zeiten von Grippe, Schnupfen & Co im Raum vernebelt. Ideal ist hier die schonende Anwendung im Ultraschallvernebler, damit die aromatherapeutische Wirkung voll erhalten bleibt. Das ätherische Öl steigert die Konzentration, muntert auf und regt an. Wegen seiner Intensität ist Eukalyptusöl bei Kindern nur mit Vorsicht zu verwenden. Am besten mischt man es gering dosiert mit einem pflanzlichen Basisöl.

Thymian Linalol

Das ätherische Öl wird aus der frischen, blühenden mediterranen Pflanze gewonnen und vor allem bei Atemwegsinfekten eingesetzt. Es besitzt antibakterielle, schleimlösende und krampflösende Eigenschaften, die dafür sorgen, dass sogar starker Reizhusten gemildert wird. Thymian verflüssigt auch festsitzenden Schleim und erleichtert dadurch das Abhusten. Außerdem steigert es die Abwehrkräfte und kann auch bei Kindern gut dafür eingesetzt werden. Er wirkt durchblutungsfördernd, appetitanregend, antirheumatisch und töte Viren und Bakterien.

Thymian Linalol sehr hautfreundlich und kann auch direkt auf der Haut angewendet werden. Es eignet sich auch für die Herstellung von Salben oder Brustbalsam, der auch bei Kindern angewendet werden kann.

Latschenkiefernöl

Die Latschenkiefer wächst in extremen Höhen in den Alpen und duftet mild, waldig und frisch. Das Latschenkiefernöl wirkt antiseptisch und schleimlösend. Es wirkt gut bei Rheuma, Gicht, Bronchitis und anderen Beschwerden im Brustraum. Auch Gelenks- und Muskelschmerzen kann es lindern. Latschenkiefernöl hilft auch auf der psychischen Ebene bei seelischen Tiefs und schenkt Selbstvertrauen und seelische Erholung. Gerne wird es auch in der Sauna verwendet. Latschenkiefernöl ist ein ausgezeichnetes Öl, um Räume in der kalten Jahreszeit zu beduften und zu reinigen.

Wacholderöl

Auch das Wacholderöl ist ein wirksamer Luftreiniger, der schon im Mittelalter verwendet wurde, um sich gegen die Pest zu schützen. Heute kennt die Aromatherapie seine stark desinfizierende Wirkung gut. Außerdem regt Wacholderöl den Stoffwechsel an und hilft dem Körper bei Erkältungen schneller damit fertigzuwerden. Es stärkt das Immunsystem und stützt den gesamten Organismus mit Infekten umzugehen. Auch auf Blase und Nieren hat Wacholderöl eine heilsame Wirkung.

Niaouli

Der Niaoulibaum wächst in Indien, Malaysien und auf den Philippinen. Das ätherische Öl riecht krautig, aber frisch und erinnert an Eukalyptus. Er ist verwandt mit dem Cajeputbaum, der auch aus der Familie der Myrtengewächse stammt.

Niaouli wirkt anregend auf Herz und Kreislauf. Sein stark antiseptisches Öl ist vor allem für die Atemwege und die Haut ein wahrer Segen. Das ätherische Öl eignet sich ausgezeichnet zum vorbeugenden Schutz gegen Erkältungen und zur Behandlung von chronischen Nebenhöhlenentzündungen. In Erkältungszeiten schützen ein paar Tropfen in der Duftlampe die ganze Familie vor Ansteckung.

Es ist außerdem ein ausgesprochen hautfreundliches Öl und kann zur Reinigung von Furunkeln und Akne eingesetzt werden. Auf psychischer Ebene bringt es Klarheit und Konzentration.

Fichtennadelöl

Auch Fichtennadelöl bringt die unvergleichliche Frische eines Nadelwaldes nach Hause. Das ätherische Öl wird aus den Nadeln gewonnen und besitzt einen balsamischen, würzig-frischen Duft. Kein Wunder, dass Fichtennadelöl die Atemwege befreit und die Raumluft reinigt.

Das ätherische Öl der Fichte gilt in der Aromatherapie als tonisierend, antiseptisch, desodorierend und regt die Atmung an. Auch bei rheumatischen Beschwerden, Gicht und Durchblutungsstörungen werden Bäder mit Fichtennadelöl empfohlen. Auch Stress, Erschöpfung und Nervosität vermag das Fichtennadelöl zu lindern.

Pfefferminze

Die Pfefferminze wächst auf der ganzen Welt und besticht durch ihren intensiven, frischen und unvergleichlichen Duft, den fast jeder liebt. Es ist ein beliebtes Öl in jeder Hausapotheke und wirkt sehr rasch. Fast jeder kennt den Duft, der zur Aromatisierung von Zahnpasta, Bonbons oder Salben verwendet wird. Bei Atemwegsbeschwerden, Erkältungen und Grippe eignet sich das ätherische Öl der Pfefferminze sehr gut für Inhalationen und Einreibungen (mit Basisöl gemischt).

Auch bei Schock, drohender Ohnmacht, Kopfschmerzen und Nackenschmerzen entfaltet Pfefferminzöl seine Heilkraft. Wegen seiner strak krampflösenden und schmerzstillenden Wirkung ist Pfefferminzöl ein beliebtes Hausmittel bei Muskelkater, Hexenschuss und Prellungen. Bei Magen- und Darmbeschwerden helfen im Uhrzeigersinn ausgeführte Bauchmassagen.

Achtung: Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet!

Lavendelöl

Lavendelöl riecht nicht nur wunderbar nach Sommer und Sonne, sondern hat über 200 wirksame Inhaltsstoffe, was ätherisches Lavendelöl zu einem der vielseitigsten Mittel in der Aromatherapie macht. Auch zeichnet es aus, dass es wie nur wenige Öle auch unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden kann. Auch Lavendelöl ist stark keimtötend und eignet sich zur Reinigung der Raumluft. Es wirkt antiseptisch, schleimlösend, schmerzlindernd und krampflösend und lindert daher Atemwegserkrankungen. Es sorgt auch für innere Wärme und seelische Stärkung. Zugleich lindert es Schmerzen und Verspannungen und hilft gegen die Erschöpfung, die mit einem Infekt einhergeht.

Salbeiöl

Salbei ist eine mediterrane Pflanze, die die Mönche schon im Mittelalter in den Klostergärten wegen seiner ausgezeichneten Heilwirkung kultivierten. Das ätherische Öl des Salbeis wirkt vor allem wegen der stark desinfizierenden Wirkung gut bei Erkältungskrankheiten. Salbeiöl ist adstringierend und antiseptisch und ein bewährtes Hausmittel bei allen Beschwerden im Hals, Mund, Kehlkopf und Rachen, selbst Bronchitis und Asthma sprechen auf eine Aromatherapie an. Auch bei Geburten und Zyklusbeschwerden hat es regulierende Wirkung, da es östrogenähnliche Wirkstoffe hat. Salbeiöl sollte immer niedrig dosiert und nicht innerlich eingenommen werde.

Ätherische Öle: Anwendungen bei Erkältungen

 

Schnupfnase-Duftmischung

Der Tiroler Kräuterhof hat eine wunderbar duftende und befreiende Ölmischung zusammengestellt, die die Wirkstoffe einiger bewährter ätherischer Öle kombiniert.

Eukalyptus, Pfefferminze, Thymian, Tanne und andere wertvolle ätherische Öle wirken sehr befreiend auf die Atemwege und pushen das Immunsystem wieder in die Höhe. Die Schnupfnase-Duftmischung lässt sich wunderbar im Vernebler oder der Duftlampe, als Bad oder zur Inhalation verwenden.

DIYS-Ölmischungen bei Erkältungen

Wer ätherische Öle in der Duftlampe oder im Ultraschallvernebler verwendet, tut nicht nur sich, sondern der ganzen Familie etwas Gutes. Denn die ätherischen Öle reinigen die Raumluft von Bakterien und Viren, so dass sich die Ansteckungsgefahr verringert. Gleichzeitig verströmen sie ihre wohltuenden und heilenden Eigenschaften bei Erkältungen die ganze Nacht über.

Tipp: Duftmischung bei Schnupfen

Tipp: Duftmischung bei Atemwegsproblemen, verbessert die Raumluft und regt zu tiefer Atmung an.

Wadenwickel bei Fieber

Die kühlende Wirkung des ätherischen Öls der Pfefferminze ist ideal, um Fieber zu senken. Dazu mischt man die Zutaten in einer großen Schüssel und tränkt saubere, weiche Tücher darin. Diese wickelt man um die Waden, darüber kommen trockene Tücher.

  • 2 Tropfen Pfefferminze
  • 2 EL Weingeist
  • 1,5 Liter kaltes Wasser

Inhalationen mit ätherischen Ölen

Inhalationen sind ein bewährtes Hausmittel bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen. Der warme Wasserdampf dringt tief in die Atemwege und fördert die Schleimlösung. 2 – 3 Tropfen Thymian Linalol in 2 Liter heißem Wasser können selbst starken Hustenreiz mildern. Auch Kamillentee hat eine beruhigende und lindernde Wirkung auf die Atemwege und ist ein Duft, der bei kleinen Kindern beliebt und sanft ist.

Die einfachste Methode ist, eine große Schüssel mit heißem, aber nicht kochendem, Wasser zu füllen. Nun beugt man sich über das Gefäß und breitet ein großes Handtuch über den Kopf, damit der Dampf sich darunter fängt. Über langsame, tiefe Atemzüge gelangen die Wirkstoffe über Mund und Nase in die tieferen Atemwege.

Tipp: Ölmischung bei Husten

Tipp: Ölmischung bei Nebenhöhlenentzündungen & Schnupfen

Massageöl bei Erkältungen

Wer erkältet ist, wird dieses Massageöl für eine entspannende Ganzkörpermassage herrlich befreiend finden.

Wer zu den Erkältungssymptomen auch noch Glieder- und Muskelschmerzen hat, wird sich an dieser schmerzlindernden Mischung erfreuen:

Brustbalsam bei Erkältungen

Guter Schlaf ist sehr wichtig für den Körper, um sich rasch zu erholen. Ein Brustbalsam hilft dabei, die Atemwege in der Nacht freizuhalten und löst ein beruhigendes und besänftigendes Gefühl aus. Unser wohlriechender Tiroler Balsam hat eine hautpflegende Basis aus Olivenöl, Wollwachs, Bienenwachs und Honig und setzt die ätherischen Öle von Arnika, Johanniskraut, Ringelblume, Spitzwegerich, Schafgarbe und Fichtennadeln langsam frei.

Vollbad bei Erkältungen

 

Erkältungsbad vom Tiroler Kräuterhof

Unser Erkältungs-Bad mit den Wirkstoffen von Lavandin, Niaouli, Rosmarin und Ravintsara kann bei Erkältungen und grippalen Infekten rasch Erleichterung bringen. Das Zusammenspiel der ausgewählten ätherischen Öle wirkt körperlich erwärmend, durchblutungsfördernd, schleimlösend, desinfizierend und erleichtert die Atmung. Die ätherischen Öle sind mit hochwertigen hautpflegenden Ölen gemischt, die es zugleich zu einem wohltuenden Wellness-Bad machen. Das Öl lässt sich nach dem Baden in die Haut einmassieren und hinterlässt ein weiches, sanftes Hautgefühl.

DIYS-Erkältungsbad

Ein Bad mit Fichtennadelöl und Rosmarin entspannt, regt den Kreislauf an, wirkt krampflösend und beruhigt die Atemwege. Danach gleich ab unter die warme Decke, ausrasten und gut schwitzen! Achtung: Rosmarinöl nicht in der Schwangerschaft und bei Kleinkindern anwenden.

Hildegards Husten & Erkältungstee

Ganz toll hilft auch unser Hildegards Husten- und Erkältungstee. Käsepappel, Thymian, Spitzwegerich, Königskerze und Malvenblüten enthalten sehr viele Schleimstoffe, die beim Aufbrühen aufquellen und sich beim Trinken wohltuend an den Hals legen. Das wirkt sehr gut bei Halsweh und stillt den lästigen Hustenreiz. Thymian wirkt außerdem antibiotisch und schleimlösend, auch der Spitzwegerich hat antibiotische Eigenschaften.

Tipp: Vorsicht am besten kein kochendes Wasser verwenden, sondern es kurz abkühlen lassen, bevor man die Kräuter übergießt.

Wunde Nase? Rauhe Lippen?

Vom vielen Naseputzen tut diese schon weh und auch die Lippen sind trocken? Auch hier haben wir eine Geheimwaffe: den Tiroler Balsam. Johanniskraut, Ringelblume, Arnika, Spitzwegerich und Schafgarbe geben diesem feinen Balsam die Kraft, besonders beanspruchte oder geschädigte Haut zu pflegen. Wollwachs, Bienenwachs und Honig verstärken die hautpflegende Wirkung.

Qualitätsgarantie

Wer eine Erkältung mit der heilenden Kraft der Pflanzen behandeln will, muss sicherstellen, dass er auch ein naturreines, unverfälschtes Produkt bekommt, dass nicht mit künstlichen Aromen und billigeren Ölen gestreckt wurde. Gerade die Komplexität der Wirkstoffe in einer Pflanze erzeugen oftmals die Heilwirkung. Beim Tiroler Kräuterhof bekommt man alle heilsamen Öle in einer biologischen und 100% naturreinen Qualität, die garantiert, dass die Öle ihre komplexe Heilkraft voll entfalten können. Deswegen greifen auch Aromatherapeuten, Heilpraktiker und Ärzte sowie alle, denen hohe Qualität in der Hausapotheke wichtig sind, zu unseren Produkten.

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Mit ätherischen Ölen sind Sie gegen die kalte Jahreszeit optimal gewappnet

Die wunderschöne Farbenpracht der Bäume und die deutlich kühleren Temperaturen zeigen eindeutig, dass der Sommer vorbei und der Herbst angebrochen ist. Die Tage werden merklich kürzer und viele Menschen spüren eine aufkommende Melancholie oder gar Winterdepression.

Solch einer Winterdepression kann man jedoch sehr gut mit der Aromatherapie entgegenwirken. Bestimmte ätherische Öle wirken stark stimmungsaufhellend und beruhigend. Auch für gemütliche Stunden zu Hause, z. B. das warme Einkuscheln auf dem Sofa nach einem ausgedehnten Herbstspaziergang, gibt es die richtigen Aromadüfte. Und sollte sich einmal eine Erkältung ankündigen, so helfen die ätherischen Essenzen, den Atem zu befreien und Schleim zu lösen.

 

Einer Winterdepression mit ätherischen Ölen vorbeugen

Die depressiven Verstimmungen im Herbst und Winter stammen von der geringeren Menge an Tageslicht, die wir jetzt bekommen. Unser Nervensystem reagiert auf diesen Lichtmangel mit erhöhter Melatonin- und verringerter Serotoninproduktion. Da das Serotonin, welches auch als “Glückshormon” bezeichnet wird, für die Empfindung positiver Gefühle zuständig ist, führt ein Mangel desselben zu depressiven Symptomen wie trauriger Stimmung, Energiemangel und Müdigkeit. Das Melatonin, welches im Gegenzug vermehrt von der Zirbeldrüse im Gehirn ausgeschüttet wird, ist für den Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig und verstärkt die Antriebslosigkeit und Müdigkeitssymptome noch weiter. Der Körper versucht diesen Energiemangel durch eine erhöhte Lust auf Süßes auszugleichen, weshalb wir Weihnachtsgebäck und anderen Verlockungen in dieser Zeit nur sehr schwer widerstehen können.

Verschiedene Zitrusöle können bei depressiven Verstimmungen, Müdigkeit und schlechter Laune helfen. Sie wirken aufheiternd, anregend und erfrischend. Besonders vielseitig und wohltuend ist Bergamotte-Öl. Es lässt sich mit vielen anderen Ölen kombinieren und hat eine wissenschaftlich erwiesene, angstlösende und nervenentspannende Wirkung. Je nachdem, mit welchem Öl die Bergamotte kombiniert wird, wirkt sie entweder anregend, aufmunternd und stimmungsaufhellend oder entspannend und beruhigend. Sie hat also eine doppelte Wirkung und passt sich den beigemischten Ölen an.

Neben der Anwendung in einem klassischen Aromavernebler oder Ultraschalldiffuser kann man die wertvollen Öle auch sehr einfach als Badezusatz anwenden. Hierzu mischt man einige Tropfen mit etwas Milch oder Honig und löst diese Mischung im warmen Badewasser auf. Besonders wohltuend in der kalten Jahreszeit sind Fußbäder, welche mit einigen Tropfen Öl eine ganz besonders entspannende Wirkung haben und dabei auch noch das Immunsystem stärken.

 

Ätherische Öle im Herbst und Winter gegen Erkältungen anwenden

Ätherische Öle haben zwei wesentliche Wirkungsmechanismen. Sie wirken zum einen über den Duft, welcher über die Riechschleimhaut in der Nase in unser Gehirn weitergeleitet wird und dort sofort bestimmte Reaktionen des Nervensystems hervorruft. Der zweite Wirkmechanismus verläuft biochemisch über direkten Köperkontakt. Die verschiedenen Extrakte enthalten bis zu 300 verschiedene Inhaltsstoffe, welche eine Vielzahl von Wirkungen beim Menschen auslösen können. Bei der direkten Anwendung ist es meist notwendig, die hochkonzentrierten Öle mit Trägerstoffen zu verdünnen. Manche Essenzen können sonst zu Hautreizungen führen. Für Anwendungen auf der Haut eignet sich etwa eine Mischung mit pflegendem Jojoba– oder Mandelöl, für Sprays ist Alkohol ein guter Träger. Für Badeanwendungen kann man das Öl mit Milch oder Joghurt emulgieren.

Sowohl die bereits genannte Bergamotte als auch andere Öle wie Pfefferminze oder Teebaumöl können bei Verkühlungen lindernd wirken. Sie befreien die Atemwege, regen die Schleimlösung an und stärken das Immunsystem. Zudem haben sie eine nervenberuhigende und entspannende Wirkung. Viele Öle, besonders aus der Familie der Myrtengewächse, wirken auch antimikrobiell. Hierzu zählt neben dem Teebaumöl auch das beliebte Eukalyptusöl, welches als Badezusatz ein angenehmes Erkältungsbad ergibt. Beliebte und hilfreiche Öle bei Verkühlungen sind auch Lavendel (wirkt antibakteriell und entspannend) und Thymian.

Für die Raumbeduftung können verschiedene Zitrus- oder Nadelbaumöle angewandt werden, da sie auf die Raumluft antiseptisch wirken. Gleichzeitig sind sie erfrischend und anregend. Da diese Öle sehr intensiv riechen, sollte man die Duftlampe immer nur für etwa 20 Minuten in Betrieb haben und dazwischen eine Pause einlegen.

Auch die Haut leidet unter den Bedingungen im Winter, etwa der trockenen Heizungsluft. Daher ist intensive Hautpflege in der kälteren Jahreshälfte besonders wichtig, um diese vor Austrocknung zu schützen. Hierzu kann man sich ganz einfach eine entspannende Pflege selbst herstellen. Einfach einige Tropfen eines hochwertigen, ätherischen Öls mit reinem Mandel- oder Jojobaöl vermischen und auf die Haut auftragen. So kann die Haut die Inhaltsstoffe wunderbar aufnehmen und wird durch die wertvollen Öle wunderbar weich und gepflegt. Besonders hochwertige Öle ohne schädliche Rückstände finden Sie bei Tiroler Kräuterhof Naturkosmetik, diese eignen sich perfekt für die Herstellung von Hautpflege, Erkältungsbädern oder anderen Anwendungen.

 

Warme Adventstimmung mit Aromadüften verstärken

Der Advent ist für viele Menschen eine ganz besondere Zeit im Jahr und die weihnachtliche Vorfreude wird mit vielen Erinnerungen und Assoziationen verknüpft. Auch ganz bestimmte Düfte gehören zu dieser Stimmung dazu. Hierzu zählen etwa Zimt, Vanille und Orange, aber auch Nadelbäume wie Fichte oder Tanne. Mit einer einfachen Duftlampe kann man sich so ganz schnell gemütliche Adventstimmung schaffen. Schenken Sie Ihrer Familie ein besonderes Gefühl der Geborgenheit und Wärme durch die wohltuende Duftwirkung bei der Anwendung durch ätherische Öle im Herbst und Winter.

Im Onlineshop des Tiroler Kräuterhofs erhalten Sie auch fertige Mischungen aus besonders qualitativen Ölen. Die Aromatherapie-Mischung “Genuss – Pure Joy” nach Mag. Hammerle enthält Weihrauch, Muskatnuß und Nelkenstengel. Der warme, harmonische Duft passt perfekt zu kalten, grauen Tagen im Herbst und Winter. Er spendet Energie, Widerstandskraft und neuen Mut. Weihrauch vermittelt Gleichgewicht und löst nervöse Spannungen.

 

Anwendungen nicht nur zu Hause möglich

Nicht nur zu Hause, auch unterwegs können Sie sich mit ätherischen Ölen den Alltag angenehmer machen. So kann man sich etwa ganz einfach selbst einen Händedesinfektionsspray für unterwegs herstellen. Füllen Sie diesen einfach in eine kleine Braunglasflasche mit Sprühkopf (in jeder Apotheke erhältlich):

– 45 ml Wodka

– 8 Tropfen Ravintsara

– 8 Tropfen Zitronenmyrte

– 8 Tropfen Lavendel fein

– 8 Tropfen Ho-Blätter

– 8 Tropfen Thymian linalool

 

Auch die Anwendung von Raumdüften bzw. Duftlampen ist in anderen Umgebungen als den eigenen vier Wänden denkbar. So macht die Erfrischung der Raumluft in Pflege- und Wohnheimen besonders viel Sinn. Alte und pflegebedürftige Menschen freuen sich sehr über warme Adventdüfte, welche schöne Erinnerungen aus dem Leben wiedererwecken können und eine gemütliche Stimmung hervorrufen. Auch in Geschäften können ätherische Essenzen gezielt eingesetzt werden, um den Raum in eine wohlige Atmosphäre zu versetzen und so für die Kunden ein angenehmes Einkaufsklima zu schaffen.

 

Weitere Anwendungsgebiete für ätherische Öle im Herbst und Winter

Da gegen Jahresende viele Feste gefeiert werden, bei welchen traditionell deftige Gerichte auf den Tisch kommen, können ätherische Öle helfen, sich trotzdem rundum wohl zu fühlen. Wenn sich nach schwerem Essen Magenbeschwerden oder Übelkeit ankündigen, kann Pfefferminzöl bei der Verdauung helfen. Tropfen Sie dazu einfach 1-2 Tropfen auf ein Stück Würfelzucker und lassen Sie dieses im Mund zergehen. Verwenden Sie für eine orale Anwendung nur besonders reine und hochwertige Öle, wie Sie sie z. B. im Shop des Tiroler Kräuterhofs erhalten.

Auch Riechanwendungen (z. B. ein Taschentuch mit einigen Tropfen Öl) mit Pfefferminze, Zitrone oder Grapefruit helfen gegen Übelkeit. Bei leichten Reizdarmsymptomen kann Pfefferminze lindernd wirken. Diese werden häufig durch den Stress in der Vorweihnachtszeit und die dazukommenden kleinen Sünden in Form von Weihnachtsgebäck verstärkt. Entspannend wirken hier auch Lavendel oder Bergamotte. Sollten Sie bei Stress vermehrt zu Kopfschmerzen und Verspannungen neigen, so können einige Tropfen Pfefferminzöl, auf den Schläfen verrieben, helfen.

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