Wirkung Rosmarinöl

Alles was Sie über die Wirkung von Rosmarinöl wissen müssen

Als Heilmittel ist Rosmarin seit der Antike bekannt. Die alten Griechen weihten diese Pflanze der Aphrodite als Zeichen der Liebe, Schönheit und der Treue. Sie ist heute zwar keine offizielle Arznei, findet aber bei Beschwerden steigende Nachfrage. Nicht nur bei Hautkrankheiten ist das Mittel ein Helfer, sondern auch bei Infektionen und Erkältungen lindert das wahre Allroundmittel zahlreiche Symptome. Der Wissenschaft ist schon seit den frühen Zeiten der Medizin bekannt, dass Substanzen mit einem hohen Terpenanteil antibakteriell und pilztötend wirken und das Wachstum von Keimen und Erregern verringern.

 

Die Ufer des Mittelmeeres im Kräutergarten

Der Name Rosmarin lässt sich auf den lateinischen Begriff “ros marinus” zurückführen, was „Tau des Meeres“ bedeutet. Rund um das Mittelmeer ist die Pflanze kultiviert. Der Lippenblüter wächst an sonnigen Hängen auf trockenem, kalkreichen Boden. Vor allem die Küstengebiete von Portugal und die Inseln des Ionischen Meeres sind durch den dicht geschlossenen Bewuchs des Strauches geprägt. Im ersten Jahrhundert nach der Zeitwende brachten Mönche das Gewächs mit nach Mitteleuropa. In den Klostergärten etablierte sich die Heilpflanze und wurde fester Bestandteil der mittelalterlichen Kräuterbücher.

Der würzig-intensive, aromatische Geruch erinnert an Kampfer und Weihrauch. Als Duftmittel war er in den frühen Parfümen oft ein wesentlicher Bestandteil. Bekannt wurde das „Ungarische Wasser“, das einer Legende zufolge der Königin von Ungarn 1370 durch einen Einsiedler überreicht wurde. Es sollte ihre Schönheit erhalten.

Durch den leicht bitteren, harzigen Geschmack fand das Gewächs auch den Weg in die mediterrane Küche. Allein schon der Duft regt den Appetit an. Er verfeinert zB. Kartoffelgerichte, Fisch- und Fleischgerichte erhalten eine würzige Note. In Italien ist er ein klassisches Grillgewürz und eine obligatorische Komponente der Pizza-Mischung. Er harmoniert mit Lammfleisch, Gemüse und vielen Teigwaren. In der französischen Küche stellt er ein wichtiges Detail der Kräutermischung der Provence dar.

Rosmarin wächst als intensiv duftender Strauch, der eine Größe von einem halben bis zwei Meter erreicht. Die braunen Äste tragen ganzjährig die schmalen spitzen Blätter. Die Pflanze ist nur bedingt winterfest. Die hellblauen Blüten entstehen das ganze Jahr über. Je nach Witterung und Standort ist die Hauptblütezeit im März bis Mai, in seiner Heimat ein zweites Mal im September.

 

Rosmarintee – ein wahrer Muntermacher

In den tiefgrünen Blättern sind die wirksamen ätherischen Öle enthalten. Die flüchtigen Substanzen enthalten neben alpha-Pinen auch Bitterstoffe und Gerbsäure, so wie die Rosmarinsäure und Vitamin C. Vor allem Cineol und Kampfer sind für die ausgleichende Wirkung im Rosmarinöl verantwortlich. Neben der anregenden Geschmacksnote beim Würzen in der Küche nutzt ein Tee die verschiedenartigen Wirkungen des Rosmarinöls aus. Das milde Getränk regt den Kreislauf an, unterstützt den Stoffwechsel im Magen und Darmbereich. Die Substanzen bewirken einerseits, dass die Verdauung angekurbelt wird, andererseits haben Keime, Pilze und Darmbakterien keine Überlebenschance. Nach einem üppigen Essen wirken sie Blähungen oder einem Völlegefühl entgegen und gleichen krampfartige Darmstörungen aus. Da die ätherischen Öle des Rosmarins stark stimulierend sind, ist er eine koffeinfreie Alternative zum morgendlichen Kaffee. Wer jedoch unter Bluthochdruck leidet, der sollte die Wirkung von Rosmarinöl vermeiden.

 

Ein paar Tropfen stärken die Nerven und ermuntern die Lebensgeister

Der im Öl enthaltene Kampfer wirkt nicht nur auf den Körper ausgleichend. Er regt die Produktion von Noradrenalin an. Als Neurotransmitter hat er Einfluss auf mentale und seelische Stresssituationen. Andere Inhaltsstoffe fördern die Produktion von Dopamin, das als Botenstoff Glücksgefühle freisetzt. Die Psyche erhält Impulse und verleiht Mut, gestärktes Selbstbewusstsein und Widerstandskraft. Die gehobene Lebensfreude steigert die Konzentration bei nervöser Müdigkeit. Wer bei seinen Aufgaben, vor einer Prüfung oder bei geschäftlichen Verhandlungen einen Seelenschub benötigt, dem hilft die Inhalation des ätherischen Öls aus dem Shop des Tiroler Kräuterhofes. Ein paar Tropfen auf ein Tuch geträufelt, das für wenige Momente zum Einatmen unter die Nase gehalten wird, stabilisiert das seelische

Gleichgewicht. Die Kreativität steigt, Bewusstsein, Gedächtnis und Konzentration werden gestärkt.

 

Baden mit dem „Tau des Meeres“

Ein warmes Bad, mit der Heilkrautessenz versetzt, pflegt die Haut und verhindert unangenehme Schuppen. Der wohltuende Badezusatz beruhigt die juckende Kopfhaut. Entzündliche Stellen heilen zügig ab, Muskelverspannungen, Myalgien oder ein Muskelkater nach der sportlichen Aktivität werden gelindert. Ähnlich wie beim Tee, eignet sich das anregende Heilbad bei Erkältungen, Durchblutungsstörungen oder auch bei Herz- und Kreislaufbeschwerden. Bei rheumatischen Beschwerden kann ein Rosmarinbad für eine wohltuende Entspannung sorgen. Menstruationsbeschwerden werden gelindert. Ein Bad gleicht auch Verdauungsstörungen aus.

Eine angenehme Atmosphäre im Badezimmer unterstützt ein Entspannungsbad. Beruhigende Musik und Kerzen zaubern eine sanfte Stimmung. Die Wassertemperatur sollte nicht weniger als 30º und nicht heißer als 38º betragen. Allerdings sollte das Bad nicht mehr als 20 Minuten dauern. Zehn Tropfen des ätherischen Öls auf ein Vollbad genügen, um eine Reaktion zu zeigen. Die optimale Wassermenge ist erreicht, wenn der gesamte Körper bis zum Hals mit Wasser bedeckt ist. Wer es gewohnt ist, kann zur Steigerung der Abwehrkräfte den Körper mit kaltem Wasser duschen. Optimal fängt man dabei an der rechten Körperhälfte an und duscht weiter in Richtung Herz. Eine nachträgliche Ruhephase auf einer Liege gibt dem Körper die Gelegenheit, den entspannenden Effekt zu aufzunehmen.

 

Rosmarinöl hilft, Leber und Galle zu entgiften

Genussgifte, wie Alkohol, Nikotin aber auch Medikamente belasten den Organismus. Falsche Essgewohnheiten und Bewegungsmangel führen zu Übergewicht und belasten die Leber. In Stresssituationen ist einem „die Laus über die Leber gelaufen“ oder man hat die „Wut im Bauch“. Neben diesen Redewendungen sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Übelkeit und ein allgemeines Unwohlsein Zeichen dafür, dass die Leber überfordert sein kann. Zum Schutz der Organe sollten neben einer ausgewogenen Ernährung die Gallenblase und die Leber regelmäßig entgiftet werden. Die Substanzen des Heilkrautes veranlassen die Leber, mehr Flüssigkeit zu produzieren. Ob als Sud aus den frischen Blättern in kleinen Schlucken getrunken oder als Gewürz in Speisen sorgt es für eine bessere Leber- und Gallentätigkeit. Die Giftstoffe werden über den Zwölffingerdarm und das Verdauungssystem ausgeschieden. Die Substanzen reduzieren auf diese Weise den Cholesterinspiegel und damit auch das Körpergewicht.

 

Stimulierende und belebende Massagen für eine gepflegte Haut

Körper-Massagen haben eine positive Wirkung auf den Körper. Der gezielte Einsatz von ätherischen Ölen unterstreicht die Wirkung und nimmt Einfluss auf das Wohlbefinden. Massageöl aus Rosmarin entwickelt eine direkte stimulierende Reaktion. Nicht nur dass die Essenzen über die Haut an die Muskeln und an den Kreislauf weitergeleitet werden, sondern auch die aromatischen Dämpfe erreichen über die Atemwege das Gehirn. Eine Reaktionskette entsteht, die sich positiv auf die Psyche auswirkt. Botenstoffe aktivieren Hormone, die Blockaden in Körper, Geist und Seele lösen. Deshalb eignen sich diese Körpermassagen bei Muskelverspannungen, Rheuma, Müdigkeit und Migräne sehr gut.

Fünfzig Tropfen des Aromaöls auf 100 ml Basisöl ergeben eine geeignete Mischung. Ein paar Milliliter davon verteilt man in der Handfläche. Das so angewärmte Öl massiert man an der gewünschten Stelle in die Haut ein. Die Behandlung wird weiter unterstützt, wenn eine Person des Vertrauens sie durchführt. Die vermehrte Durchblutung wirkt gegen kalte Füße und Hände und bald stellt sich im gesamten Körper eine wohlige Wärme ein. Auch der Orangenhaut kann man so begegnen. Das adstringierende Öl versorgt die Kapillaren mit mehr Sauerstoff und strafft – bei regelmäßiger Anwendung – die Haut.

Zur Pflege von unreiner Haut und Akne eignet sich ein Gesichtsdampfbad, dem wenigen Tropfen des Heilpflanzenöls beigemengt ist. Die Hautporen öffnen sich. Die zusammenziehenden und antiseptischen Wirkstoffe des Öls unterstützen die reinigende Wirkung zusätzlich.

 

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