CBD-Öl: Heilkraft einer uralten Kulturpflanze

CBD-Öl vom Tiroler Kräuterhof

Seit es möglich und legal ist, aus der Hanfpflanze CBD-Öl zu gewinnen, erobert dieser Wirkstoff Europa. Denn ohne die psychoaktive Wirkung des THC kann die Hanfpflanze ihre pure Heilkraft ausspielen, was sie auch zur Heilpflanze 2018 machte! Und sie hat noch viele andere Talente als facettenreiche Nutzpflanze.

Was ist CBD-Öl?

CBD, auch Cannabidiol genannt, ist ein Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, der im Unterschied zum psychoaktiven THC in Österreich völlig legal ist. Zur Gewinnung werden daher Sorten gezüchtet, deren CBD-Gehalt hoch ist, während der THC-Wert, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, unter 0,3% bleibt. Die rund 50 Sorten, die dies gewährleiten, wurden in einem Saatgut-Katalog der EU festgelegt. Man eliminierte in der Züchtung als jenen Wirkstoff, der die berauschende Wirkung hat, und maximiert das CBD, aus dem dann CBD-Öl gewonnen wird. CBD-Öl ist also ein rauschfreies Heilmittel mit vielen positiven Wirkungen, das aus den Blättern und Blüten gewonnen wird. Nach dem THC ist CBD der am zweitstärksten vorkommende Wirkstoff der Cannabis-Pflanze.

Wie alle Heilpflanzen punktet auch Cannabis mit über 500 bekannten Wirkstoffen: 85 verschiedene Cannabinoide, zahlreiche ätherische Öle (Terpene), Aminosäuren, Proteine, Vitamine und Fettsäuren. Cannabinoide finden sich zwar in vielen Pflanzen, hauptsächlich jedoch in der Hanfpflanze. Einige der Cannabis-Inhaltsstoffe sind wegen ihrer medizinischen und therapeutischen Wirkungen seit längerem Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen.

Die Hanfpflanze – wertvoller Rohstoff

Die Sorten aus denen CBD-Öl gewonnen wird, werden oft auch als Nutzhanf bezeichnet. Dieser hat noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten, wie die Herstellung von Papier, Textilien und Dämmstoffen, Kunststoffen oder Hanföl als wertvolles Nahrungsmittel. Daher kommt auch die Erkenntnis, dass man von der Hanfpflanze einfach alles verwenden kann. Das und die Tatsache, dass sie sehr rasch wächst, wenig anfällig für Schädlinge ist und daher der Einsatz von Pestiziden kaum notwendig ist, macht sie zu einem ressourcenschonenden, wassersparenden und höchst wertvollen Rohstoff. Versiegelte oder verhärtete Böden lassen sich mit Hanfpflanzen durch ihre tiefgehenden Wurzeln wieder beleben und verbessern.

Wie wirkt CBD-Öl?

Über die Wirkung von CBD-Öl gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte und Studien. Zwar ist CBD-Öl noch nicht als Arzneimittel zugelassen, dennoch werden ihm zahlreiche heilende Wirkungen zugeschrieben. Allgemein soll es entspannen, auf den Boden bringen, die Psyche beruhigen und beim Einschlafen helfen. Auch seine antioxidativen Eigenschaften, die die Körperzellen vor Freien Radikalen schützen, sind ausgezeichnet.

Es gibt aber auch sehr gute Erfahrungen mit Asthma-, Schmerz- und Parkinsonpatienten. Auch in der Begleitung von Chemotherapie-Patienten gibt es zahlreiche Wirkungen, die die Lebensqualität steigern. CBD-Öl wirkt schmerzlindernd, gegen Übelkeit und kann zu besserem Schlaf und Erholungsphasen beitragen. Insgesamt kann man die Nebenwirkungen also gut lindern.

Bei Asthma-Patienten wurde eine rasche Verbesserung der Lungenfunktion beobachtet. Auch Neurodermitis scheint gut auf eine Behandlung mit Cremen anzusprechen, in denen CBD-Öl enthalten ist. Gut erforscht sind auch die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD-Öl. Auch bei Übergewicht kann es hilfreich sein, da es den Appetit zügelt.

Wer nun aber glaubt, einen Weg zu legalem Kiffen gefunden zu haben, wird enttäuscht sein: die psychoaktive Wirkung von THC, die Cannabis ja auch zu einer heiligen Pflanze mit religiös-rituellem Hintergrund machte, fehlt bei CBD-Öl völlig.

CBD-Öl und das Endocannabinoide System

Das Geheimnis der vielfältigen Wirkung von CBD-Öl liegt im Einfluss auf das Endocannabinoide System des Menschen. Dieses ist ein im ganzen Körper verteilter Teil des menschlichen Nervensystems, welches durch zwei Zellrezeptoren, die sogenannten CB1- und CB2-Rezeptoren, charakterisiert wird. An diese docken Agonisten an, was man sich wie ein Schloss-und-Schlüssel-Prinzip vorstellen kann.

Bindet sich ein Agonist an einen Zellrezeptor, wird ein Signal an die Körperzelle weitergeleitet. Man unterscheidet Agonisten, die der Körper selbst produziert (Endocannabinoide) von solchen, die der Körper über die Nahrung, Schleimhäute oder Lungen aufnimmt (exogene Cannabinoide). Das Cannabinoid CBD zählt zur letzteren Gruppe. CBD hat eine hochentwickelte Eignung, sich an diese vorhandenen Cannabinoid-Rezeptoren CB-1 und CB-2 zu binden und dadurch Einfluss auf das Nervensystem zu nehmen.

CBD kann auf diese Weise Grundfunktionen im menschlichen Körper wie z.B. Stimmung, Appetit, Schlaf und Schmerz beeinflussen. Körperfremde Cannabinoide zeigen insofern eine Wirkung auf das Endocannabinoide System, als dass sie im Körper physische und psychische Effekte auslösen.

Erkrankungen des Nervensystems wie Parkinson oder Alzheimer scheinen besonders gut auf die Aktivierung der Endocannabinoid-Rezeptoren zu reagieren. Auch Schmerz und Entzündungsprozesse im Körper sind eng an das Endocannabinoide System gebunden.

CBD-Öl und seine Anwendungen

Bei folgenden Erkrankungen wurden bereits positive Wirkungen berichtet – oft sind es die belastenden Symptome, die CBD mildern kann und somit die Lebensqualität wieder erhöhen. Bei Krebspatienten etwa ist es als Mittel gegen Übelkeit beliebt, die von der Chemotherapie herrührt.

  • Angst
  • Asthma und Allergien
  • Akne
  • Alzheimer & Demenz
  • Arthrose
  • Brechreiz sowie Übelkeit
  • Diabetes
  • Epilepsie
  • Fibromalgie
  • Übergewicht
  • Morbus Crohn
  • Multiple Sklerose
  • Nebenwirkungen einer Chemotherapie
  • Nervenkrankheiten
  • Parkinson
  • Rauchentwöhnung
  • Rheuma
  • Schlaflosigkeit
  • Stress, Nervosität, Überlastung
  • Suchterkrankungen

CBD-Öl bei Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit führt oft zu hohem Leidensdruck im Alltag. Man ist müde, erschöpft, ausgelaugt. In der Arbeit fehlt die Konzentration und es kommt zu Fehlern und irgendwann fällt die Leistungsfähigkeit ab. Schlafmittel machen aber schnell abhängig. Daher ist CBD-Öl eine gute Alternative, denn es ist weitgehend nebenwirkungsfrei und man ist morgens wach und entspannt zugleich.

Rauchentwöhnung mit CBD-Öl

Jeder, der es schon probiert hat, weiß: Mit dem Rauchen aufzuhören, kann nervenaufreibend sein. Eine Studie hat gezeigt, dass es Rauchern hilft, gelassen zu bleiben und die Phase des Nikotinentzuges besser zu überstehen.

CBD-Öl bei Akne

Akne trifft meist Jugendliche, aber auch Erwachsene könne unter den schmerzhaften Entzündungen der Haut leiden. Dank seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung kann CBD-Öl auch hier helfen. Es trägt zu einer Reduzierung des Fettgehalts der Haut bei und kann Akne so dauerhaft bekämpfen.

CBD-Öl gegen Stress

Cannabidiol-Öl ist sehr gut erprobt als Mittel der Wahl, um Nervosität, Stress und Überbelastung zu mildern. Es entspannt die Nerven, beruhigt den Geist und erdet wieder.

CBD-Öl bei Brechreiz sowie Übelkeit

CBD hat stark beruhigende Eigenschaften und kann im Fall einer Übelkeit für etwas Entspannung sorgen.

CBD-Öl bei Rheuma

Rheuma ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung und diese Schmerzen können mit CBD-Öl gelindert werden.

Studien & Erfahrungsberichte

In der Vorbeugung von Diabetes und zur Linderung von Multipler Sklerose gibt es vielversprechende Studien an Mäusen, die noch weiter verfolgt werden müssen.

Es gibt Erfahrungsberichte von Patienten mit Morbus Crohn und Fibromyalgie Erkrankungen, die von deutlichen Besserungen ihres Zustandes nach Einnahme von CBD-Öl berichten. Die Aussagekraft dieser Berichte muss jedoch noch durch weitere Untersuchungen belegt werden. Auch Parkinson Patienten scheinen gut auf CBD-Öl anzusprechen. Cannabidiol-Öl kann auch bei Erkrankungen wie Asthma sowie bei Allergien hilfreich sein. Es regt das Immunsystem an und wirkt zudem entzündungshemmend. Auch Epilepsie wird oft im Zusammenhang mit CBD-Öl erwähnt. Besonders prominent ist auch die Verwendung in der Begleittherapie von Krebserkrankungen. Studien gibt es auch über vorbeugende Wirkungen. Dies dürfte dem antioxidativen Wirkstoffen geschuldet sein.

Alle diese Erkrankungen sind sehr ernsthaft, weswegen wir dringend empfehlen, den Einsatz von CBD-Öl unbedingt mit dem Arzt des Vertrauens abzusprechen.

Ist CBD-Öl im But nachweisbar?

Sorgen um den Führerschein braucht man sich definitiv nicht machen, wenn man CBD-Öl konsumiert hat. Erstens ist CBD-Öl völlig legal, und zweitens sprechen die üblichen Drogen-Screening Tests nur auf THC an. Hat man also ein Produkt konsumiert, auf dessen Qualität und Herstellung man sich verlassen kann, besteht kein Risiko, bei einer Verkehrskontrolle Schwierigkeiten zu bekommen. Der Tiroler Kräuterhof garantiert, dass der THC-Gehalt unter 0,03% liegt.

Hat CBD-Öl Nebenwirkungen`?

CBD-Öl führt sehr selten zu Nebenwirkungen, dennoch sind einige bekannt:

  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Einfluss auf die Wirkung von Arzneimitteln
  • Trockenes Gefühl im Mund
  • Erhöhter Tremor bei einigen Parkinson-Patienten
  • Niedriger Blutdruck – Benommenheit
  • Schläfrigkeit
  • Probleme mit dem Einschlafen
  • Einfluss auf Enzyme in der Schwangerschaft

Die Gewinnung von Tiroler Kräuterhof CBD-Öl

Durch CO2 Extraktion werden die Inhaltsstoffe am schonendsten aus der Pflanze gewonnen, denn CO2 hinterlässt keine Rückstände wie andere Extraktionsmittel. In der Pflanze liegt CBD in der sauren Vorstufe CBDa vor, die dann im Zuge der Extraktion in CBD umgewandelt wird, das ist die sogenannte Decarboxylation. Von der Pflanze bis zum fertigen Produkt haben wir immer Kontrolle über alle Produktionsschritte und können so die höchste Qualität garantieren.

CBD-Öl in Bio-Qualität kaufen

Das CBD-Öl vom Tiroler Kräuterhof ist zu 100% Bio-zertifiziert und besteht ausschließlich aus natürlichen Zutaten. Der Hanf wird in Österreich angebaut und auch verarbeitet.

Wer sich für naturbelassene ätherische Öle, insbesondere CBD-Öl interessiert, ist bei uns bestens aufgehoben. Unser Tiroler Kräuterhof CBD-Öl (Hanföl) ist für professionelle Anwendungen z.B. Aromatherapien hervorragend geeignet.

  • 100% Bio-zertifiziert
  • 100% natürliche Zutaten
  • vegan
  • GMO frei
  • Enthält aktiviertes Cannabidiol (decarboxyliert)
  • 10 ml enthalten ca. 300 Tropfen
  • Frei von synthetischen Inhaltstoffen
  • 100% legal und standardisiert
  • <0,03% THC

Wie wendet man CBD-Öl am effektivsten an?

Empfohlen wird die orale Aufnahme, indem man mehrere Tropfen des Öls unter die Zunge gibt und dort einwirken lässt. So treten die positiven Wirkungen von CBD-Öl am schnellsten ein. Auch Schlucken ist möglich. Über die Magenschleimhaut aufgenommen, tritt die Wirkung aber leicht verzögert ein. Eine häufig angewendete Methode ist die Verdampfung des Öls in Aromaverneblern, die vor allem bei Aromatherapien zum Einsatz kommt.

Üblicherweise fängt man mit der 5% Lösung an. Die tägliche Verzehrsempfehlung lautet 1×4 Tropfen täglich. Wenn man das Produkt noch nicht kennt, ist es anfangs ratsam mit dieser Menge anzufangen  und dann bei Bedarf zu steigern, bis die richtige Menge gefunden ist. Man kann das Produkt auch morgens und abends einnehmen, die Sensibilität  ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Überdosierung ist aber nicht zu befürchten.

Wer den Geschmack nicht mag, kann das CBD-Öl auch mit Lebensmitteln wie Joghurt vermischen und so zu sich nehmen.

Falls man die 5% als zu wenig empfindet oder nicht so viele Tropfen nehmen möchte kann man auch  das 10% Hanföl verwenden. Hier gilt dasselbe betreffend die tägliche Verzehrsempfehlung von 1×4 Tropfen täglich, die ebenfalls langsam gesteigert werden kann.

Kulturgeschichte der Hanfpflanze

Man muss sehr weit in der Geschichte zurückgehen, wenn man überschauen will, wie lange die Hanfpflanze schon in Verwendung ist.

Schon im 3. Jahrtausend vor Christus wird sie in chinesischen Schriften über Heilpflanzen erwähnt und als Mittel gegen Malaria, Rheuma und weiteren Krankheiten beschrieben. In Deutschland gibt es archäologische Funde von Hanfpflanzen in menschlichen Siedlungen, die auf 3500 v. Ch. datiert sind. Man kann also sagen, dass die Hanfpflanze den Menschen seit Anbeginn der Kulturgeschichte begleitet.

Heilpflanze & Faserpflanze der Antike

In der Antike war bereits ihre Eigenschaft als hervorragende Faserpflanze bekannt. Die antiken Griechen stellten aus Hanf Textilien und Kleidung her. Kein Wunder: Hanf lässt sich einfach anbauen, sein Wachstum ist rasch und ergiebig und die Fasern haben hervorragende, langfaserige Qualität, an die die heute so gerne verwendete Baumwolle bei weitem nicht herankommt. Hanfpflanzen waren im alten Griechenland weit verbreitet und begehrt.

Der griechische Arzt Dioskurides, der im 1. Jahrhundert nach Christus der berühmteste Pharmakologe des Altertums war, überlieferte uns eine Beschreibung von Hanfsamensaft, der gegen Ohrenschmerzen wirke. Auch der römische Gelehrte Plinius dem Ältere (23 bis 79 n. Chr.) schrieb in seinen Werken, dass Hanf Schmerzen lindere.

Christliche Seefahrt & Gutenberg Bibel

Im Mittelalter, also zwischen 6. bis 15. Jahrhundert, gewann der Hanf durch die zunehmende Seefahrt an Bedeutung. Denn Hanf hat nicht nur lange, sondern auch sehr widerstandsfähige Fasern, die sich ideal für Seile, Taue und Segel in der rasant wachsenden Schifffahrt eigneten. 1492 segelte Kolumbus mit Segeln und Tauwerk aus Hanf nach Amerika. Zum anderen konnte der entstehende Welthandel Produkte aus Hanf nun in viele Weltgegenden verschiffen und handeln.

Gutenberg Bibel auf Hanfpapier

Ab dem 13. Jahrhundert gab es einen neuen Boom: Auch in der Papierherstellung, die mit der Erfindung des Buchdrucks rasant anstieg, erwies sich Hanf als idealer Rohstoff. Die Gutenberg-Bibel (1455) und auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung (1776) wurden beide auf Hanfpapier gedruckt. Auch Rembrandt wusste das Material zu schätzen und verwendete für sein erstes Ölgemälde Hanfleinwand.

Aus der Volksmedizin ist überliefert, dass Hanf gerne als entspannendes und schmerzlinderndes Tonikum während Geburten verbreicht wurde.

1870 brachte Levi Strauss die erste Jeans aus Hanf in den USA aus dem Markt – ein Welterfolg bis heute.

Frühes Lobbying: Kunstfasern verdrängen Hanf

Während Holz und Sisal, die Fasern der Agave, den Hanf bereits zu verdrängen begonnen hatten, kam es in der Zwischenkriegszeit zu einem großen Schlag gegen die Nutzpflanze Hanf. 1937 wurde in den USA der Marihuana Tax Act of 1927 gesetzlich verankert, der alle Hersteller und Händler von Hanf mit einer hohen Steuer belegte und in Folge völlig verbat. Selbst Nutzhanf ohne THC-Gehalt bleib von dem rigorosen Verbot nicht ausgenommen. Hintergrund dieses Gesetzes waren erfolgreiche Lobbying-Tätigkeiten von Unternehmen, die sich der Produktion von Kunstfasern widmeten. Dazu zählten Du Pont Jamie sowie Randolph Hearst.

In Deutschland erlebte Hanf während der nationalsozialistischen Herrschaft (1933 bis 1945) eine Renaissance. Die Nazis wussten den schnell nachwachsenden Rohstoff zu schätzen und förderten seinen Anbau auch für den Kriegsbedarf.

Doch danach verschwanden die weltweiten Anbauflächen fast völlig. Viele Flurnamen erinnern heute noch an die alten Anbaugebiete, wie etwa das Hanifthal im Nordburgenland.

Die Hippiebewegung, die begann mit psychoaktiven Substanzen zu experimentieren, brachte den Hanf endgültig in Verruf, der amerikanische „War on Drugs“ wurde ausgerufen. Alle anderen Eigenschaften der Pflanze gerieten in dieser Zeit in Vergessenheit, bloß der Gebrauch als Droge blieb im gesellschaftlichen Bewusstsein.

Die Wiederentdeckung von Hanf

Ab den 1990er Jahren setzte langsam ein Umdenken ein und viele Länder beendeten ihre Anbauverbote für Nutzhanf. Auch die Politik reagierte. Die Europäische Union gab seit dem Jahr 2002 rund 50 Nutzhanfsorten zum Anbau frei, die in der EU legal angebaut werden können.

Man besann sich der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten und so wird Hanf heute als Rohstoff geschätzt, der in der Papier- und Textilindustrie ebenso Verwendung findet wie als Dämmstoff für Häuser, in der Autoindustrie oder in der Landwirtschaft als Pionierpflanze, die Böden verbessert und sogar Schwermetalle aus dem Boden filtern kann.

Hanf gilt heute als äußerst ressourcenschonend und nachhaltig: Hanf ist eine einjährige Pflanze, die auf derselben Fläche fünf Mal so viel Fasern für Papier produzieren kann als Holz. So könnte man die lebensnotwendigen Wälder schonen und auf einen schnell nachwachsenden Rohstoff setzen.

Auch in der Ernährung spielt Hanf eine gesunde Rolle. Hanföl als Speiseöl wird im Gegensatz zu CBD-Öl aus den Samen gewonnen. Es ist voller ungesättigter Fettsäuren und Aminosäuren in einer sehr gesunden Zusammensetzung. Die Samen eignen sich als gesunder Knabbersnack, selbst Hanfmehl gilt wieder als Superfood.

Einige Staaten wie Uruguay und US-Bundesstaaten wie Colorado, Kalifornien und Washington wagten sich gar an die Legalisierung auch THC-haltiger Pflanzen heran. Die Legalisierung von Cannabidiol (CBD-Öl) in Europa geht einher mit einer intensiven wissenschaftlichen Erforschung der heilsamen Eigenschaften der Hanfpflanze.

Fazit

CBD-Öl hat komplexe gesundheitsfördernde Wirkung, die im Bereich der Entspannung und Schmerzlinderung gefahrlos eingesetzt werden kann. Tu dir etwas Gutes mit naturreinem Bio CBD-Öl vom Tiroler Kräuterhof.

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Studien zu CBD-Öl

Eine sehr übersichtliche Studie zu CBD findet man beim Deutschen Ärzteblatt.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/127598/Das-therapeutische-Potenzial-von-Cannabis-und-Cannabinoiden

Eine Zusammenfassung aktueller Studien zu CBD bietet dieser Artikel. https://www.leafly.de/cbd-aktueller-stand-studien/

Eine detaillierte Auflistung wissenschaftlicher Studien bietet die International Association for Cannabinoid Medicine.
https://www.cannabis-med.org/index.php?vt=cbd&lng=de&tpl=search&s_site=on&s_iacm=on&s_can=on&s_journal=on&s_def=on&s_faq=on&Suchen=Suche

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