Aromatherapie

Quendel ätherisches Quendelöl

Quendel, auch Sand- oder Feldthymian genannt, ist der mitteleuropäische Bruder des bekannteren Echten Thymians aus dem Mittelmeerraum. Er duftet wild und aromatisch und bildet an trockenen, auch alpinen Standorten ganze Teppiche, die anmutig rosa-violett blühen. Ätherisches Quendelöl ist ein tolles Hausmittel mit vielen Anwendungsgebieten von den Atemwegen über die Verdauung bis zu Menstruationsbeschwerden.

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Oregano Heil- und Küchenpflanze

Wer beim Stichwort Oregano nicht an aromagetränkte Sommertage in Italien und Griechenland denkt, der war noch nie dort! Dort sieht man das beliebte Küchenkraut büschelweise im Schatten trocknen und keine Mama würde ihren Liebsten Pizza, Salate oder Kartoffel ohne dieses aromatische Küchenkraut servieren. Doch wie so viele Küchenkräuter, hat auch Oregano eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften.

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Zitronen sind ganz wunderbare Früchte und erfreuen uns mit zwei wundervoll duftenden Blüteperioden und zwei Ernten im Jahr. Griechenland, Spanien und Italien sind die größten europäischen Anbaugebiet und dort gedeihen die wärmeliebenden Südfrüchte am besten. Ätherisches Zitronenöl fängt die vielen positiven Eigenschaften der Zitronen ein, sodass wir diese jederzeit genießen können.

Betörender Duft von Zitronenöl

Ätherisches Zitronenöl wird direkt aus den Schalen der Zitronen gepresst – nur sehr selten kommt Wasserdampfdestillation zum Einsatz. Das leicht gelbliche Öl hat einen unverwechselbar frischen Duft, der uns sofort an Sauberkeit denken lässt. Deshalb eignet es sich erst einmal als wunderbar frisches Aromaöl, das jedem Raum eine klare, reine Energie verleiht. Auch Parfüms verleiht der Duft der Zitrone einen Kick.

Doch Zitronenöl kann weitaus mehr – es ist ein vielfältiges Hausmittel, das in keiner Hausapotheke fehlen sollte und auch in der Küche, für natürliche Reinigungsmittel und in der Naturkosmetik einsetzbar ist.

Das Öl kann nicht nur in der Duftlampe sondern auch äußerlich (mit Basisölen gemischt, Inhalationen, Kompressen, Kosmetik), sondern auch innerlich (als Gewürz in Speisen und Getränken) verwendet werden.

Wo kommt die Zitrone her?

Schon im 10. Jahrhundert vor Christi Geburt wurde die Zitrone im Chinesischen Reich kultiviert. Von dort verbreitete sie sich nach Persien. Alexander der Große lernte die Zitrone dort auf seinem Feldzug kennen und so kam die Zitrusfrucht ins heutige Griechenland. Die Kreuzritter verbreiteten die Zitrone dann weiter nach Europa. Der Siegeszug der Zitronen setzte sich im gesamten arabischen und mediterranen Raum fort, auch Asien und Amerika erreichte sie.

Dass Zitronen ein überaus gesundes Lebensmittel sind, wussten schon die historischen Seefahrer, die große Ladungen an Zitronen auf ihre Entdeckungsreisen mitnahmen, um sich vor Skorbut zu schützen. Diese Wirkung ist vor allem ihrem hohen Vitamin C-Gehalt zu verdanken. Doch Zitronen haben noch viel mehr zu bieten.

Botanik

Zitronen gehören zur Gruppe der Rautengewächsen, botanisch heißt die Gattung Rutaceae. In ihr sind 20 Zitrusarten inkludiert, wobei acht Arten immergrüne Bäume und Sträucher sind. Die meisten Zitronen sind heute am Schwarzen Meer und im Mittelmeerraum zu finden und werden  dort gewerblich angebaut. Die bevorzugten Regionen zum Anbau liegen im sogenannten Agrumengürtel. Der Begriff Agrumen bezeichnet alle Zitrusfrüchte. Seine Lage befindet sich 23° südlich und 35° nördlich des Äquators.

Die Mutter aller Zitronen ist die Zitrus Limon. Sie hat eine extrem dicke Schale und wird auch als Ursprung aller Saftzitronen gehandelt, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind.

Gewinnung von Zitronenöl

Die Schale der Zitrone besteht aus zwei Schichten, dem weißen Albedo (von lat. albus = weiß) und dem gelb gefärbten Flavedo (von lat. flavus = gelb). Diese Schicht enthält zahlreiche Öldrüsen, die das ätherische Zitronenöl enthalten. Während sich der Saft der Zitrone durch seinen sauren Geschmack auszeichnet, sorgt das ätherische Öl für das beliebte fruchtige Zitronenaroma.

Wichtig ist jeder Bestandteil der Frucht. Die Schale, die weiße Haut unter der Schale, das Fruchtfleisch und auch die Häutchen zwischen den einzelnen Zitronenspalten sind ausgesprochen wertvoll. In ihnen befinden sich Zitruspektine, Bioflavonoide, Vitamine, Säure und Spurenelemente. Nicht jeder Verbraucher mag jeden Tag eine ganze Zitrone in frischer Form zu sich nehmen.

Als Alternative hat sich hochwertiges Zitronenöl aus Bio-Zitronen in kalt gepresster Form etabliert. Es ist schmackhaft, liefert in kurzer Zeit die geballte Ladung wirksamer Inhaltsstoffe und es lässt sich in Speisen und Getränken wunderbar ergänzend einsetzen. Vitamin C ist wohl der bekannteste Inhaltsstoff. Doch auch andere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente spielen eine entscheidende Rolle. Denn erst im Zusammenspiel kann sich das gesamte Potenzial der Zitrusfrucht entfalten. Die Bioflavonoide in der weißen Schale direkt unterhalb der gelben Außenschale sind eine echte Geheimwaffe gegen freie Radikale.

Die Schale von Zitronen ist überaus reich an ätherischen Ölen, daher werden Zitronenschalen zur Gewinnung von Zitronenöl nicht mit Wasserdampf destilliert, sondern kalt ausgepresst. Die Herstellung von reinem ätherischen Zitronenöl ist zugleich schonend und einfach. Die wertvollen Inhaltsstoffe werden nicht durch Hitze zerstört. Das beschert uns das Glück, dass es nicht teuer ist, ätherisches Zitronenöl zu kaufen. Dennoch ist es sehr wertvoll für unsere Gesundheit.

Um einen Liter ätherisches Öl gewinnen zu können, werden die Schalen von circa 3000 Zitronen benötigt. Das aus der Zitronenschale durch Kaltpressung gewonnene Öl kann nicht nur äußerlich verwendet werden, sondern hat Lebensmittelqualität.

Nur selten wird ätherisches Zitronenöl durch Wasserdampfdestillation gewonnen, da der Aufwand ungleich größer ist. Das Resultat ist dickflüssiger, aber auch viel länger haltbar, da es kaum Vitamine und Bioflavonoide enthält.

Aufgrund der hochwertigen Vitamine und Bioflavonoiden, die in kaltgepresstem ätherischen Zitronenöl enthalten sind, ist die Haltbarkeit des Öls begrenzt. Lagern Sie es an einem dunklen, kühlen Ort und brauchen Sie es nach dem Kauf rasch auf.

Zitronenöl – seine Inhaltsstoffe

Da naturreines ätherische Zitronenöl direkt aus der frischen Zitronenschalen gepresst wird ist es besonders wichtig, hier auf eine garantierte Bio-Qualität, wie sie beim Tiroler Kräuterhof zu finden ist, zu achten, um sicherzustellen, dass keine Spritzmittelrückstände im Öl zu finden sind.

Folgende wertvolle Stoffe sind in Zitronenöl zu finden:

  • Terpineol
  • Aldehyde
  • Pinen
  • Camphen
  • Phellandren
  • Citral
  • Linalylacetat
  • Limonen
  • Citronnol
  • Folsäure
  • Vitamin C, B, K,
  • Beta-Carotin
  • Calcium
  • Kalium
  • Phosphor
  • Natrium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Zink
  • Mangan
  • Kupfer
  • Nickel
  • Selen

Die Wirkung von Zitronenöl

Zitronenöl hat nicht nur als Raumduft oder in Kosmetika Einsatzgebiete, es sind auch zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen überliefert:

  • entzündungshemmend
  • blutstillend
  • antioxidativ
  • fiebersenkend
  • konzentrationsfördernd
  • harntreibend
  • blutbildend
  • krampflösend
  • herzstärkend
  • stimmungsaufhellend
  • regt die Psyche an
  • insektizid
  • antimikrobiell & antibakteriell
  • antirheumatisch
  • antiseptisch
  • blutdrucksenkend
  • adstringierend
  • schweißtreibend
  • reinigend
  • regt den Gallenfluss an
  • stärkt das Immunsystem
  • lindert Blähungen
  • wirkt Krampfadern und Cellulitis entgegen
  • stärkt die Leber
  • entschlackend
  • mindert das Thromboserisiko
  • wirkt Depressionen entgegen, lindert Ängste und Stress
  • vitalisierend
  • antitumoral
  • blutverdünnend
  • beruhigend
  • fettlösend

Zitronenöl hat viele Anwendungen

Reines ätherisches Zitronenöl wirkt sowohl auf die Psyche des Menschen, wie auch auf den gesamten Organismus, die Haare und die Haut. Aufgrund der vielfältigen Wirkung ergeben sich daher unterschiedliche Anwendungsgebiete des reinen ätherischen Öls.

Dosierung

Aber Achtung: Naturreines ätherisches Zitronenöl darf nicht unverdünnt auf die Haut angewendet werde, sondern immer mit einem Basisöl vermischt. Unverdünnt könnte es Hautreizungen und Ausschlägen auslösen.

Auch mit Basisöl gemischtes Zitronenöl (maximal 2 %) kann die Haut lichtempfindlicher machen und sollte daher nicht auf die Haut aufgetragen werden, wenn ein Aufenthalt in der Sonne geplant ist.  (Außer man möchte sich ein paar Haarsträhnchen auf natürliche Art bleichen 😉)

Ätherisches Olivenöl soll man auch nicht unverdünnt einnehmen. Auf eine Tasse abgekühlten Tee oder ein Glas Wasser kann man bis zu maximal 5 Tropfen naturreines ätherisches Öl beimengen.

Auch bei Schwangeren ist Vorsicht geboten.

Zitronenöl für die Seele

Nichts riecht sauberer und frischer als der Duft von Zitronen.  Sobald man das Aroma aus der Duftlampe strömt, steigt die Laune. Tatsächlich reinigt er die Raumluft nachhaltig und gründlich.

Außerdem wirkt er im seelischen Bereich anregend, stimmungsaufhellend und aktivierend, da es die Eigenschaft besitzt, die Produktion von Dopamin zu steigern. Bei Letzterem handelt es sich um ein Glückshormon, das für eine gute Stimmung sorgt.

Ein paar Tropfen Zitronenöl in der Duftlampe fördern auch die Konzentrationsfähigkeit. Auch die Klarheit der Gedanken, Wünsche und Ziele wird von dem belebenden Duft gefördert. Es bringt einen aus stagnierenden Gedanke raus und in einen Zustand der Erfüllung im Hier und Jetzt. Geistige Trägheit und starre Gedanke können sich leichter transformieren. So zaubert Zitronenöl einen Zustand der Frische und Leichtigkeit in den Emotionshaushalt

Auch bei konzentriertem Arbeiten oder in Prüfungssituationen ist Zitronenöl sehr wertvoll, denn es fördert Klarheit, Konzentration und lässt uns weniger Fehler machen. Ein Grund hierfür ist, das es in der Lage ist, die Produktion von Noradrenalin zu fördern. Hierbei handelt es sich um einen körpereigenen Botenstoff, der im menschlichen Körper gegen Stress wirkt und sich als Neurotransmitter betätigt. Ein Mangel an diesem Noradrenalin führt zu Trägheit und Antriebslosigkeit.

Wirksam gegen Insekten

Außerdem vertreibt der Duft Mücken und andere Insekten. Diese Wirkung lässt sich in einer Mischung mit Lavendelöl noch verstärken, denn auch diesen mediterranen Duft mögen die kleinen Nervensägen nicht. Auch Eukalyptus und Geranienöl sind Aromen, die Moskitos & Co meiden. Dafür wir umso mehr – so wird jede Sommerparty ein sinnliches Dufterlebnis, das nicht von den lästigen Plagegeistern gestört wird. Und man kann die giftigen Chemiekeulen getrost weglassen.

Zitronenöl für die Haare

In Griechenland pflegten die Frauen ihre Haare mit Olivenöl und einigen Spritzern Zitronensaft. Die Haarpflege mit Zitrone ist schon seit langer Zeit bekannt und beliebt. Die Haare können gestärkt, aufgehellt und Schuppen therapiert werden.

Heute geht es etwas einfacher: einfach zwischen zehn und zwanzig Tropfen Zitronenöl in eine Shampooflasche geben und kräftig schütteln. Sehr geeignet ist dazu auch unser Basisshampoo in Bio-Qualität. Gereizte Kopfhaut wird sich beruhigen, Schuppen klingen ab und die Nachfettung der Kopfhaut wird reduziert.

Noch ein Trick aus der natürlichen Schönheitspflege ist eine aufhellende Haarspülung. 1 EL Apfelessig und 2, 3 Tropfen Zitronenöl mit einem Liter Wasser mischen. Diese Spülung wendet man direkt nah der Haarwäsche an und spült danach nicht mehr nach. Die Spülung glättet die Haare und hellt sanft auf – am besten ist der Effekt bei blonden Haaren zu beobachten.

Hautstraffende Kosmetik mit Zitronenöl

Zitronenöl gilt als pflanzliche Geheimwaffe gegen Cellulitis und ist in vielen wirksamen Ölmischungen enthalten. Aber auch für andere Hautbereiche gilt das Öl als hautstraffend. Wichtig ist, bei der Dosierung vorsichtig zu sein und beim ersten Mal zu sehen, ob Ihre Haut das Öl gut verträgt.

Hautcremes, Peelings oder Gesichtsmasken können mit einigen Tropfen Bio Zitronenöl aufgepeppt werden. Das Öl verströmt seine Wirkung und wird die Haut straffen, gut durchbluten und reinigen. Das Öl wirkt antibakteriell und bekämpft so Hautunreinheiten und Pickel. Außerdem  wirkt es regulierend auf fettende Hautpartieren.

Auch der Fußcreme kann man einige Tropfen Zitronenöl beimengen. Die Zitrone reduziert die Hornhaut und wirkt desodorierend und ist aktiv gegen Pilze. Die Haut wird wunderbar weich und duftet frisch. Eine regelmäßige Pflege der Füße und Hänge mit Zitronenöl-Cremes kann daher auch der Entstehung von Nagelpilz vorbeugen.

Ein Basisöl mit einigen Tropfen Zitrone, Lavendel und Rosmarin gemischt, eignet sich wunderbar, um die Haut bei Ausflügen und an warmen Sommerabenden zu pflegen, und gleichzeitig lästige Mücken fernzuhalten.

Für ein Gesichtswasser in 1/4 Liter abgekochtes Wasser einen 8 Tropfen naturreines Zitronenöl geben. Die Mischung gut durchschütteln und eine geringe Menge auf einen Wattebausch tröpfeln lassen. Mit dem feuchten Wattebausch das Gesicht einreiben, was die Haut desinfiziert und klärt.

Weiterhin lässt sich mit Zitronenöl ein Peeling herstellen. Hierfür qualitativ hochwertiges ätherisches Öl auf Zucker geben und diesen komplett durchfeuchten lassen. Die Mischung auf Hals und Gesicht dünn aufragen und für wenige Minuten einwirken lassen. Anschließend das Peeling sanft entfernen. Während der Einwirkzeit versorgt das Gemisch die Haut mit vielen Nährstoffen sowie Feuchtigkeit und dringt tief in die unteren Hautschichten ein.

Ähnliches bewirkt ein Peeling, das statt Zucker Salz verwendet. Der Vorteil hier ist, dass es fettigen Hautpartien besser entgegenwirkt und sich vor allem bei Akne und Pickel bewährt. Grundsätzlich lassen sich Peelingmischungen fürs Gesicht oder Dekolleté durch die Zugabe weniger Tropfen reinen ätherischen Zitronenöls aufwerten. Die Folge ist eine straffere, besser durchblutete und mit ausreichen Feuchtigkeit versorgte Haut. Fettige Hautbereiche reinigt das Öl, behandelt sie antibakteriell, sodass keine Pickel und Mitesser entstehen.

Außerdem ist die bleichende Wirkung des Öls fähig, Altersflecken oder Sommersprossen zu mildern.

Zitronenöl in einem hochwertigen Basisöl wie Jojobaöl, hilft neben Cellulitis auch gegen Besenreißer, Krampfadern und kleine geplatzte Äderchen. Einerseits kann man damit sehr gut vorbeugen, aber auch straffen. Aber Geduld – die Wirkung stellt sich erst nach einiger Zeit ein. Ergänzen kann man das Cellulite-Öl noch mit entgiftendem Wacholderöl, durchblutungsförderndem Rosmarinöl, entstauendem Grapefruitöl, hautpflegendem Geranienöl und festigendem Zedernöl. Je 5 Tropfen auf 100 ml Jojobaöl ergeben eine feine, hautstraffende Mischung, die sommerschöneBeine macht.

Zitronenöl für die Mundhygiene

Die Kombination aus Duft, antibakterieller Wirkung und die bleichende Wirkung von Zitronenöl macht es auch zum idealen Kandidaten für selbst gemachte Zahnpasta und Mundwasser. Strahlende Zähne und ein frischer Atem sind das Resultat. Zitronenöl hält anders als die Früchte keine Säuren, die den Zahnschmelz angreifen könnten. Außerdem wirkt es adstringierend, strafft das Zahnfleisch und  sorgt für eine gute Durchblutung des Zahnfleisches, dass so aktiviert wird. Besonders bei Zahnfleischbluten ist Zitronenöl hilfreich. Dazu reichen 3 Tropfen Zitronenöl in einem Glas Mineralwasser als Mundspülung, die Zahnfleisch und Haut wieder aktiviert, desinfiziert, kleine Wunden schließt und den Gesamtzustand verbessert.

Wer an Verletzungen des Zahnfleischs oder auch der Mundschleimhaut leidet, kann das Öl mit etwas Wasser oder Kokosöl verdünnen und direkt auf die Stelle auftragen. Hierbei eignet sich ein Wattestäbchen hervorragend. So werden nicht nur Viren und Bakterien, sondern auch Pilze und Krankheitserreger wirkungsvoll abgetötet.

Zitronenöl hilft bei Erkältungen

Vor allem im Herbst und Winter hilft Zitronenöl auch bei Erkältungen und Infektionen im Rachenbereich. Es stärkt das körpereigene Immunsystem und wirkt antibakteriell und antiviral. Daher eignet es sich auch gut für die Duftlampe, wenn alle anderen schon erkältet sind, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Mit Zitronenöl lassen sich ein paar sehr wirksame Hausmittel herstellen, weswegen es in keiner Hausapotheke fehlen sollte. Halskompressen etwa wirken hervorragend bei Schluckbeschwerden und Mandelentzündungen. Auf eine heiße Kompresse 4 – 5 Tropfen Zitronenöl in 1 Liter heißes Wasser geben und die Tücher damit befeuchten, auswringen und auf den Hals legen. Dann mit einem trockenen Tuch bedecken und 30 Minuten ruhen.

Auch kalte Kompressen gegen Fieber, auch bei Kindern, kann man mit Zitronenöl herstellen. Dazu nimmt man ca. 5 Tropfen auf einen Liter kaltes Wasser und taucht die Tücher darin ein.

Inhalieren  mit Zitronenöl ist ebenfalls eine tolle Methode, den Hals- und Rachenbereich zu desinfizieren und die Schmerzen zu lindern.

Zitronenwasser als tägliches Ritual

Ein einfacher, aber sehr effizienter Tipp für die tägliche Gesundheitsvorsorge ist, gleich am Morgen ein Glas Zitronenwasser zu trinken. Entweder verwendet man eine halbe, frisch ausgepresste Bio-Zitrone auf ein Glas Wasser und süßt mit Xylit, oder man gibt 3 – 5 Tropfen ätherisches Zitronenöl in ein Glas Mineralasser.  Die Kohlensäure wirkt als Emulgator, der das Öl im Wasser verteilt. Beides hat den Effekt, dass es die Entgiftungsorgane anregt , entschlackt und reinigt, die Verdauung in Schwung bringt und den Körper mit Vitamin C, Feuchtigkeit und vielen anderen Vitalstoffen versorgt. Außerdem wirkt Zitronenwasser basisch. Es schützt die Nieren und beugt der Bildung von Nierensteinen und Harnsäurekristallen vor, was auch vor Gicht in den Gelenken schützt. Mit diesem einfachen Morgen-Ritual bringen Sie ganz einfach ein Stück mehr Gesundheit in den Alltag und tun dem Körper etwas Gutes ohne viel Aufwand.

Zitronenöl in der Küche

Das Aroma von Zitronen und Zitronenschalen ist in vielen Rezepten zu finden, und zwar quer durch alle Geschmacksrichtungen: Fisch, Zitronenrisotto, Salate, Saucen, Gebäck, Kuchen oder leichte Joghurt-Süßspeisen – das säuerlich frische Zitronenaroma verleiht einfach immer einen reizvollen Kontrast am Gaumen. Eine einfache Pasta mit Zitronenöl und frischen Kräutern wie Basilikum und Salbei sind sommerliche Lieblingsrezepte.

In ätherischem Zitronenöl ist dieser wunderbare Geschmack eingefangen und immer zur Hand. Auch das Bio-Zitronenöl enthält viel Vitamin C und wertvolle Bioflavonoide, die für den Körper sehr gesund sind. Außerdem wirkt es gegen frei Radikale und unterstützt die Entgiftungsorgane.

Ein Tipp: für den Winter: 2 bis 3 Tropfen Zitronenöl in den Tee sorgt für Aroma, viel Vitamin C und unterstützt das Immunsystem im Kampf gegen Bakterien und Viren. Ein Schlückchen Pflanzenmilch dient dabei als Emulgator, der das Öl im Tee verteilt. Das Öl sollte aber erst dann beigefügt werden, wenn der Tee schon etwas abgekühlt ist, um die Wirkung nicht zu zerstören.

 

Zitronenöl selbst machen

Zitronenöl lässt sich auch zuhause leicht herstellen. Dabei sollte man aber strikt auf Bio-Qualität achten, schließlich will man keine Pestizid-Rückstände im Öl haben. Dazu wäscht man die Biozitronen mit heißem Wasser und schält die gelben Schalen mit einem Sparschäler ab. Diese gelben Schalen gibt man in ein Glas und bedeckt sie mit einem hochwertigen Speiseöl, zum Beispiel Sesamöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl.

Das Glas an einen warmen und dunklen Ort stellen. Nach etwa vier Wochen hat das Öl alle Vitalstoffe und Aromen der Zitronenschalen aufgenommen und riecht intensiv nach Zitrone. Jetzt siebt man das Öl ab und füllt das fertige Zitronenöl in eine dunkle Flasche ab. Diese kühl und dunkel lagern.

Selbst gemachtes Zitronenöl lässt sich für Salatdressings und zum Marinieren oder Verfeinern von Geflügel, Lamm, Fisch und Grillkäse wunderbar verwenden. Auch in der Kosmetik kann es verwendet werden.

Allerdings gilt: Reines ätherisches Zitronenöl lässt sich ausschließlich durch Kaltpressung oder Wasserdampfdestillation gewinnen. Selbst gemachtes Zitronenöl ist weniger intensiv.

Rezept: eingelegte Salzzitronen

Diese Köstlichkeit stammt aus der Küche Marokkos und des mittleren Ostens und bringt einen exotischen Touch in jedes Rezept. Es eignet sich zum Schmoren mit Hühnchen, zum Würzen von Reis oder gehackt in Dips und Vinaigrettes.

Zutaten

  • 6 – 8 Bio-Zitronen, feste Früchte, je nach Größe des Glases
  • 12 El Salz, grobkörnig
  • Zitronensaft nach Belieben

Zubereitung

Die Einmachgläser und Deckel auskochen. Danach die Zitronen ebenfalls heiß abwaschen und abtrocknen. Jetzt die Zitronen über Kreuz von einem spitzen Ende her in Viertel einschneiden. Wichtig dabei ist, die Zitrone nicht komplett durchzuschneiden: Die vier Segmente sollen an einem Ende noch zusammenhalten.

Nun zwischen die Zitronenviertel Salz stopfen und die Zitronen ins Glas geben. Sollte etwas Salz aus den Segmenten rausgerieselt sein, ruhig nochmal etwas Salz drüber streuen. Jetzt nach und nach mit den übrigen Zitronen fortfahren, bis keine Zitrone mehr ins Glas passt. Die Zitronen dabei ruhig etwas ins Glas reinpressen. Am Schluss sollte aber noch ein klein wenig Platz bis zum Deckel sein. Zuletzt noch eine Zitrone auspressen und den Saft dazugeben, das Glas verschließen und an einen dunklen Ort stellen.

Jetzt heißt es 5-6 Wochen warten, bis die Salzzitronen fertig sind. Dabei wird die Schale zart und die Zitronen können sich auch bräunlich verfärben. Geschmacklich ist das reinste Küchenalchemie. Salzzitronen sind im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.

Studien rund um das Zitronenöl

Der französische Arzt Dr. Jean Valnet bewies in einer Studie, dass  ätherisches Zitronenöl in einer Duftlampe innerhalb von 15 Minuten Meningokokken, innerhalb 60 Minuten Typhusbazillen, innerhalb 120 Minuten Staphylokokken und innerhalb von 180 Minuten Pneumokokken abtöten kann. Tuberkuloseviren und Diphteriebakterien können mithilfe einer 0,2 prozentigen Zitronenöllösung innerhalb von 20 Minuten abgetötet (Diphterie) oder inaktiviert (Tuberkulose), werden. https://aromapraxis.de/aroma-schule/geschichte/neuzeit/

Die antitumorale Wirkung von Zitronenöl wird seit viele Jahren in England erforscht (Crowell 1999, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10082788). Rund 50 Studien befassen sich zudem noch mit der krebshemmenden Wirkung von Limonen (tierisch klinische Versuche), die beweisen sollen, dass die Verwendung von Zitronenöl gegen den Beginn von Tumorerkrankungen vorbeugen kann (u. a. das Journal of the National Cancer Institute).

Entspannung wird von Zitronenöl gefördert, Depressionen vermindert und die Immunabwehr gesteigert, diese Zusammenhänge wurden im Jahr 1995 in einer Studie der MIE Universität (USA), herausgefunden. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8646568

Auf was soll man beim Kauf achten?

Beim Kauf von reinem ätherischen Zitronenöl sollten Sie genau auf die Verpackung und die Herstellerangaben achten. Nur Zitronenöle, die als 100% naturreines ätherisches Zitronenöl deklariert sind, haben die gewünschte Wirkung. Ein “naturidentisches” Zitronenöl enthält zwar einige Bestandteile des reinen ätherischen Öls, diese beziehen sich aber nur auf den Geruch, nicht auf die Wirkung. Zitronenöle, die als Duftöl im Handel vertrieben werden, duften nach Zitrone, werden aber nicht aus der natürlichen Zitronenschale hergestellt, sondern aus synthetischen Duftkomponenten.

Die Qualität, die Sie beim Tiroler Kräuterhof erhalten, ist reines ätherisches Zitronenöl in Bio-Qualität. Bei der Bio-Qualität können Sie sich sicher sein, dass nur ungespritzte Zitronenschalen für die Herstellung des reinen ätherischen Öls verendet wurden. Nur so kann die aromatherapeutische Wirkung garantiert werden.

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wolf

Abends am Lagerfeuer erzählte ein alter Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in seinem Inneren tobt.

Er sagte: „Mein Sohn, dieser Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten.“

Der eine Wolf ist böse: Er ist der HASS, der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere Wolf ist gut: Er ist die LIEBE, die Freude, der Friede, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.

Sein Enkel dachte einige Zeit über die Worte des Großvaters nach und fragte dann: “Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?”

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst!“

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Rosenöl aus Damaszenerrose vom Tiroler Kräuterhof

Echtes Rosenöl ist einer der edelsten und kostbarsten Düfte, die es gibt. Nicht umsonst gilt die Rose, mit ihren unzähligen Farben, Formen und Duftrichtungen als Königin der Blumen. Schon in den antiken Kulturen Persiens, Ägyptens und Griechenlands galt Rosenöl als Symbol der Schönheit, Sinnlichkeit und Liebe und die edelsten Parfums kamen nicht ohne den Duft der lieblichen Rose aus. Für einen Liter Rosenöl benötigt man unglaubliche 5000 Kilo Blütenblätter. So versteht man auch, warum echtes Rosenöl eine Kostbarkeit ist.

Rosenöl – ihre Kulturgeschichte

Die Rose war schon in den antiken Kulturen ein Symbol für Schönheit und Liebe. Weder die Dichtkunst noch die Religion kamen ohne ihre Symbolik aus. Unzählige Märchen, Sagen und Mythen ranken sich um die Rose. Geschätzt wurde sie vor allem wegen ihres unvergleichlichen Duftes, aber auch für ihre Schönheit als Pflanze und für ihre unvergleichliche Vielfalt der Blütenfarben und Formen. Aber auch die Heilkraft der Rose und ihre Rolle in der Schönheitspflege spielten eine große Rolle.

Es gibt heute über 30.000 verschiedene Rosensorten, die in Gärten in aller Welt wachsen. Als ursprüngliche Heimat der Rose wird Zentralasien angesehen, denn aus dieser Region stammen die frühesten Funde. Die älteste Abbildung, nämlich Rosen in ornamentaler Form, ist auf einer Wandmalerei im Palast von Knossos auf Kreta zu sehen. Das berühmte “Fresko mit dem blauen Vogel” wurde vor rund 3.500 Jahren geschaffen.

Auch im antiken Griechenland wurde die Rose von der berühmten Dichterin Sappho schon im 6. Jahrhundert v. Ch. als „Königin der Blumen“ besungen. Homer beschrieb die Rosenkultur im 8. Jahrhundert v. Ch., und vier Jahrhunderte später unterschied Theophrast bereit zwischen einfach blühenden Wildrosen und gefüllten Blüten, die zur Schönheit gezüchtet wurden.

Extravagante Kaiserinnen und Liebesgöttinnen

Eine besonders sinnliche Episode wird von der ägyptischen Kaiserin Kleopatra, die als große Verführerin in die Geschichte einging, berichtet. Die für ihre Extravaganzen berüchtigte Herrscherin soll ihren Geliebten Marcus Antonius in der ersten Liebesnacht in einem Gemach empfangen haben, das knietief mit Rosenblüten bedeckt war. Er musste durch ein Meer von duftenden Rosenblüten waten, bevor er seine Angebetete erreichte. So überrascht es nicht, dass die Rose im alten Ägypten der Liebesgöttin Isis geweiht war.

Heilwirkung von Rosenöl

Ätherisches Rosenöl wirkt antiseptisch, antirheumatisch und wundheilend. Hervorzuheben ist, dass naturreines Rosenöl, wie es beim Tiroler Kräuterhof zu kaufen ist, keimtötend wirkt, aber keinerlei toxische Wirkung hat. Deshalb ist es so gut für die Hautpflege geeignet und kann sogar bei Babys angewendet werden. Auch zur Pflege der Haut in der Schwangerschaft und bei der Geburt ist es außerordentlich wirksam. Krampflösende Wirkung, zum Beispiel während der Menstruation, werden dem ätherischen Rosenöl ebenfalls nachgesagt.

Seelische Wirkung von Rosenöl

Ätherisches Rosenöl ist nicht nur ein Symbol der Liebe, sondern hat eine enge Beziehung zum Herzchakra. So bringt es Heilung in emotionale Verletzungen und Verschlossenheit. Die Wirkung der Rose öffnet das Herz für die Energien von Liebe, Menschlichkeit und Mitgefühl und ermöglicht echte Zuneigung und Vergebung.

Die Rosenessenz begleitet Menschen in ihrer spirituell-geistigen Entwicklung und kann auch sehr gut zum Meditieren eingesetzt werden. Auch bei Krisen, emotionalen Schicksalsschlägen, Depressionen, Trauer, Liebeskummer und in der Sterbebegleitung wird es von Aromatherapeuten erfolgreich eingesetzt.

Die einzigartige Komposition von Rosenöl wirken schützend und stärkt die Emotionen. Der unbeschreiblich angenehme Duft übermittelt das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es regt Verbundenheit und ein harmonisches Miteinander an.

Rosenöl hat überdies aphrodisierende Eigenschaften und weckt Sinnlichkeit und Liebe. Ein Rosenbad oder eine Massage mit dem Duft der Damaszenerrose öffnen die Tore zur Erotik.

Naturreines Rosenöl – Inhaltsstoffe

In ätherischem Rosenöl sind über dreihundert Inhaltsstoffe zu finden. Die wichtigsten zwei Bestandteile von Rosenöl sind Geraniol und Citronellol. Diese beiden Stoffe zählen zu den Terpenalkoholen und sind optimal verträglich für den Menschen. Sie sind nicht toxisch und wirken außergewöhnlich stark gegen Mikroorganismen. Daher werden sie so erfolgreich in der Hautpflege eingesetzt und dürfen sogar in der Babypflege zur Anwendung kommen.

Rosenöl – Anwendungstipps

In der Duftlampe

Rosenöl gehört wie Weihrauch, Myrrhe, Agarholz und Narde zu den heiligen Ölen und ergibt in Verbindung mit diesen stark erdenden und klärenden Ölen eine wunderbare Mischung für die Meditation und das Gebet.

Körperöl

Für ein luxuriöses, sinnliches und hautpflegendes Körperöl mischt man

Massageöl für Liebende

Die Wirkung von Rosenöl auf die Sinnlichkeit ist außergewöhnlich stark. Der Duft der Rose bringt Liebende zueinander, baut sexuelle Spannungen ab und lässt den Alltag hinter sich.

Babyöl

Rosenöl und Kamillenöl sind die beliebtesten Essenzen in der Babypflege, da sie sehr mild sind. Für die Babymassage mischt man 1 Tropfen Rosenöl und 50 ml Mandelöl. Dieses Öl beruhigt unruhige Babys und solche, die häufig weinen.

Schocköl

Bei emotionalem Stress, in Schocksituationen oder bei Trauer hilft ein Tropfen Rosenessenz. Am besten verreibt man ihn in der Handfläche und atmet den wunderbaren Duft tief ein. Er wird Vertrauen und Liebe zum Leben zurückbringen.

Herstellung von ätherischem Rosenöl

Dank der großen Wertschätzung ist es kein Wunder, dass schon sehr früh Methoden entwickelt wurden, um den flüchtigen Duft der Rose einzufangen. Heute wird meist mit einer schonenden Wasserdampfdestillation gearbeitet. Dazu werden überaus große Mengen an Rosenblättern benötigt, die immer noch händisch gepflückt werden. Ein Pflücker kann etwa 50 Kilogramm Roseblätter an einem Tag ernten, doch für einen Liter ätherisches Rosenöl benötigt man 5000 Kilo.

Bei der Wasserdampfdestillation werden die ätherischen Öle durch heißen Dampf aus der Pflanze getrennt und später wieder abgekühlt, so dass sich Öl und Wasser trennen.

Zur Herstellung von naturreinem Rosenöl wird meist die Damaszenerrose verwendet, die in Bulgarien, in der Türkei, in Indien, dem Iran und Afghanistan angebaut wird. Dieses Öl erhält man unter dem Namen Persisches Rosenöl.

Bulgarisches Rosenöl ist eine besonders edle Rarität. Es ist das feinste und teuerste Rosenöl, das sehr schonend aus gerade geöffneten Blüten gewonnen wird. Es duftet blumig, süß und besonders voll und komplex.

Die seltenere Rosa Gallica stammt aus dem Kaukasus und der Ukraine.

Rosenblütenabsolue, oder Rosenextrakt, wird meist in Marokko, Ägypten und Frankreich aus der Rosa centifolia hergestellt. Das Rosenabsolue des Tiroler Kräuterhofes wird ebenfalls aus der Damaszenerrose hergestellt. Es wird durch Solventextraktion hergestellt, und ist intensiv-blumig, warm und schwer. Seine psychische Wirkung setzt besonders schnell ein.

Rosenhydrolat

Rosenhydrolat, auch Rosenwasser genannt, entsteht als wertvolles Nebenprodukt bei der Destillation des ätherischen Öls. Es enthält die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze und auch Reste des ätherischen Öls. Ebenso eignet es sich ideal für die Hautpflege, da es sehr gut verträglich ist, beruhigt, kühlt und nährt. Rosenhydrolat kann als Gesichtswasser, Bodyspray oder für Augenkompressen verwendet werden.

Diese Düfte harmonieren mit Rosenöl

Die Damaszenerrose harmoniert gut mit Neroli, Myrrhe, Lavendel, Weihrauch, Narde, Sandelholz, Jasmin und Melisse.

Achtung Fälschungen

Wegen seiner Kostbarkeit wird Rosenöl oft und gekonnt gefälscht. Diese chemischen Fälschungen haben aber keine kosmetische oder aromatherapeutische Wirkung, sie sind bestenfalls nutzlos, manchmal aber auch schädlich. Phenylethylalkohol und Linalool machen rund achtzig Prozent im Rosenöl aus. Daher ist es relativ leicht möglich, Rosenöl synthetisch herzustellen. Die Konsequenz ist aber, dass hunderte andere Inhaltsstoffe fehlen, die die einzigartige Wirkung von Rosenöl ausmachen.

Gerade bei diesem ätherischen Öl sollten Sie nur bei vertrauenswürdigen Anbietern kaufen und darauf achten, dass am Etikett 100% naturreines ätherisches Öl deklariert ist. Die Bezeichnungen Rosenduft oder Aromaöl weist auf Fälschungen oder mit billigem Öl gestreckte Ölmischungen hin.

 

Beim Tiroler Kräuterhof kann man 100% naturreine ätherische Öle aus biologischem Anbau kaufen. Hier geht es zu unserem Online-Shop.

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Ätherisches Öl Salbei vom Tiroler Kräuterhof

Schon der Name dieser wunderbaren, vielseitigen Heilpflanze kommt vom lateinischen Wort heilen (salvare). Und tatsächlich wird der Salbei schon seit Jahrtausenden in der Pflanzenmedizin geschätzt. Das ätherische Salbeiöl fängt den einzigartig aromatischen, frischen und krautigen Duft ein und stellt die Heilwirkung der Pflanze unkompliziert zur Verfügung. Salbei ist sowohl in der Küche als auch in der Hausapotheke beliebt.

Ursprünglich stammt der Salbei aus den warmen Mittelmeerländern. Von dort hat sich die widerstandsfähige Staude fast auf der ganzen Welt ausgebreitet. Dazu beigetragen haben auch heilkundige Mönche, die den Salbei in den Klostergärten kultivierten. Salbei war im Altertum sehr populär, wurde aber bereits davor, zum Beispiel bei den alten Ägyptern, verwendet. Die Römer nannten den Salbei auch “herba sacra”, das heilige Kraut.

Salbei: eine genügsame Heilpflanze

Salbei ist eine sehr genügsame Pflanze, ein Halbstrauch, der bis zu einem Meter hoch wird. Er steht wegen seiner Robustheit für Kraft, Vitalität und ein langes Leben. An seinen lanzettförmigen, hellgrünen Blättern ist er leicht zu erkennen.

Salbei gehört zur Pflanzengattung  der Lippenblütler (Lamiaceae). Es ist auf allen Kontinenten außer in der Antarktis und Australien verbreitet und hat beinahe 900 Arten. Einige davon dienen als Zierpflanzen, der Salbei, der in der Küche und in der Medizin verwendet wird, wird als echter Salbei (Salvia officinalis) bezeichnet. Er liebt sandige, kalkhaltige Böden und warme Standorte, kann einen Winter aber gut aushalten. Nach etwa fünf Jahren neigen die Pflanzen zum Verholzen und müssen ersetzt werden. Die Blätter können von Mai bis August geerntet werden, regelmäßiges Schneiden macht sie buschiger. Blüht der Salbei, lieben ihn Bienen und andere Insekten.

 

Salbei: körperliche Heilwirkung

Die Anwendungen des Echten Salbeis sind so vielseitig, da ihn seine ätherischen Öle, Gerbstoffe und Bitterstoffe zu einem wahren Multitalent machen. Er wirkt sowohl als Pflanze als auch als ätherisches Öl folgendermaßen:

  • antibakteriell
  • antiviral
  • blähungslindernd
  • desinfizierend
  • entkrampfend
  • entzündungshemmend
  • fungizid
  • immunstärkend
  • schweißhemmend
  • verdauungsfördernd
  • zusammenziehend

 

Frauenkraut

Salbei war schon im Mittelalter als hervorragendes Heilmittel für die weiblichen Organe bekannt. Man benutzte das Kraut bei Geburten und zur Regulierung des weiblichen Zyklus. Heute kennt man auch die chemischen Bestandteile, die für diese Heilwirkung verantwortlich sind: Salbei verfügt über östrogenähnliche Inhaltsstoffe, die diese Effekte bewirken.

Hals, Mund und Rachen

Salbeiöl ist stark antibiotisch und adstringierend. Daher ist es ein bewährtes Hausmittel für alle Beschwerden im Hals, Mund, Kehlkopf und Rachen – von Zahnfleischentzündungen über Hals- und Kehlkopfentzündungen bis hin zu Bronchitis und Asthma. Deswegen kommt es auch in Gurgellösungen für die Mundpflege gern zum Einsatz.

Hautstraffung

Gemischt mit einem Basisöl, strafft das ätherische Öl des Salbeis und pflegt sehr trockene Haut.

Schweißhemmend

Salbei ist als stark schweißhemmendes Kraut in der Phytotherapie bekannt. Übermäßiges Schwitzen, wie Hitzewallungen während der Wechseljahre, bei psychischen Problemen oder durch Medikamente, kann wirksam durch Salbeiextrakt eingedämmt werden.

 

Salbei: Heilwirkung auf die Seele

Auf geistig-seelischer Ebene hat das Salbeiöl eine positive Wirkung auf das Kehlkopfchakra, das dafür sorgt, dass Emotionen in Wort und Stimme ausgedrückt werden.

Ätherisches Salbeiöl fördert das freie Fließen der Energie durch die Kehle und befreit so von emotionalen Belastungen, die nicht ausgesprochen wurden und eine Stagnation verursachen. Bei Kommunikationsschwierigkeiten, sogar bei Sprachproblemen kann sich Salbei als hilfreich erweisen. Das ätherische Öl des Salbeis kann dazu anregen, sich kreativer und präziser zu artikulieren. Salbeiöl fördert auch ein selbstbewusstes Auftreten.

Ätherisches Salbeiöl wirkt aufrichtend, erfrischend und belebend.

Auch bei Prüfungen oder vor schwierigen Entscheidungen leistet Salbei gute Dienste: es unterstützt das Nervensystem und bringt klare Gedanken.

Einnahme & Anwendung

Ätherisches Salbeiöl bio

Aufgrund des hohen Monoterpenketongehalts sollte ätherisches Salbeiöl nicht innerlich eingenommen, sondern nur äußerlich oder im Aromavernebler in geringer Dosierung verwendet werden.

Duftlampe

Der markante, frische und würzige Duft des Salbeis hat eine starke raumluftreinigende Wirkung, entweder als Räucherung oder als ätherisches Öl. Die antiseptische Wirkung macht Salbei auch ideal, um sich in Erkältungszeiten vor Viren und Bakterien zu schützen. Wenige Tropfen in der Duftlampe oder im Aromavernebler sorgen für eine deutliche Verringerung der Ansteckungsgefahr.

Braucht man vor wichtigen Entscheidungen klare Gedanken und Konzentration, so kann man je 3 Tropfen ätherisches Salbei- und Zitronenöl im Ultraschalldiffusor oder der Duftlampe vernebeln.

Gurgellösung

Für Mundspülungen und zum Gurgeln bei Halsweh, Infektionen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches oder Kehlkopfes.

3 Tropfen ätherisches Salbeiöl mit etwas Essig und einer Tasse warmem Wasser mischen, und einige Minuten damit gurgeln.

Deo-Puder mit Salbei

  • 1 TL Natron aus der Apotheke
  • 1 TL getrockneter, fein gemörserter Salbei
  • 2 Tropfen ätherisches Salbeiöl
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL ultrafeine Heilerde für empfindliche Haut

Die Herstellung ist einfach: alle Zutaten in ein sauberes Schraubglas geben, zumachen und gut schütteln.

Salbei-Hydrolat bio

Salbei-Hydrolat ist ein erfrischender Raumspray, der vor allem in Erkältungszeiten sehr wirksam sein kann. Auch als Body-Spray lässt es sich verwenden. Dabei kann es seine schweißmindernde Eigenschaft voll ausspielen, was es als natürliche Alternative zu einem Deodorant interessant macht. Auch zum Gurgeln und zum Reinigen der Haut eignet es sich gut.

Salbei-Tee bio

Salbei Tee kann außer in der Schwangerschaft ruhig getrunken werden. Allerdings sollte er nicht länger als 3 Minuten ziehen, um zu vermeiden, dass sich zu viele Gerbstoffe lösen.

Er hilft wie das ätherische Öl bei allen Beschwerden im Hals, Mund und Rachenraum und eignet sich sowohl zum Trinken als auch zum Gurgeln. Außerdem hilft Salbei-Tee der Verdauung von fetten Mahlzeiten. Auch Durchfall, Blähungen und Krämpfe im Darm lindert Salbeitee.

Bei Lippenherpes kann mehrmals täglich ein in Salbeitee getränktes Wattebäuschchen benutzt werden, um den Tee auf die betroffenen Stellen zu tupfen.

Haarspülung gegen graue Haare

Gegen graue Haare hilft eine regelmäßige Haarspülung mit starkem Salbeitee. Dafür zwei Teelöffel Salbeiblätter mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Abkühlen lassen und nach der Haarwäsche die Haare damit spülen.

Räuchern mit Salbei und Lavendel

Wer einen üppigen Salbeistrauch im Garten kann, kann die Zweige in einer Länge von 15 – 20 cm schneiden. Mit Baumwoll-Spagat spiralförmig zu einem festen Räucherbüschel binden und hängend trocknen lassen. Auch ein paar Zweige Lavendel können mitverarbeitet werden. So hat man wunderbares Räucherwerk, das noch in den Raunächten Freude macht.

Salbei: seine Inhaltsstoffe

Besonders bedeutsam ist der hohe Anteil an unterschiedlichen Terpenen. In den Drüsen befinden sich die ätherischen Öle, die besonders viele Mono- und Sesquiterpene enthalten.

Weitere Inhaltsstoffe sind:

  • Asparagin
  • ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Cineol
  • Flavonoide
  • Fumarsäure
  • Gerbsäure
  • Gerbstoffe
  • Harz
  • Kampfer
  • Salicylsäure
  • Saponine
  • Thujon
  • Thymol
  • Triterpene
  • Zink

 

Duftmischungen mit anderen ätherischen Ölen

Salbei passt wunderbar zu allen Arten von Lavendel, Rosmarin und allen Zitrusdüften. Auch andere Küchenkräuter, Blüten, Holzöle und Harze passen gut dazu: Bergamotte, Grapefruit, Limette, Mandarine, Orange süß und Blutorange.

Achtung: Nebenwirkungen

Epileptiker, Kindern, Schwangere und stillende Mütter sollten Salbei nicht verwenden, da er unter anderem eine Hemmung der Milchbildung bewirkt. In einer Teemischung in der Phase des Abstillens kann er aber hilfreich sein.

Generell sollte Salbei sparsam eingesetzt werden und nicht innerlich eingenommen werden. Die Sorte Salvia officinalis enthält einen hohen Anteil an Thujon, eine Substanz, die bei Überdosierung Krämpfe und Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann.

Manche Therapeuten greifen zum Muskatellersalbei, der eine mildere Variante ist.

Ätherisches Salbeiöl ist beim Tiroler Kräuterhof in biologischer und 100% Naturreiner, unverfälschter Qualität erhältlich, was für die aromatherapeutische Wirkung ausschlaggebend ist.

 

Von: Mag. Sigrid Weiß

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Ätherische Öle vom Tiroler Kräuterhof bei Erkältungen

Die kalte Jahreszeit bringt Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und viele lästige Begleitsymptome, die ganz schön anstrengend sind. Doch man muss nicht gleich zu Medikamenten greifen. Viele ätherische Öle können bei der Heilung von Erkältungen sehr gut helfen! Sie sind antibakteriell, antiviral, schleimlösend und können das Immunsystem stärken. So helfen ätherische Öle auf natürliche Weise.

Diese ätherischen Öle helfen bei Erkältungen

Eukalyptusöl

In diesem Öl stecken die frisch duftenden Säfte des australischen Eukalyptusbaumes, sein Geruch ist unvergleichlich. Wie kein anderes Öl ermöglicht es tief und frei durchzuatmen. Der Hauptwirkstoff beim Eukalyptusöl ist das Cineol. Es wirkt antiseptisch, hemmt das Wachstum von Viren und Bakterien und löst Schleim.

Aufgrund seiner starken Wirkung wird Eukalyptus gerne in Zeiten von Grippe, Schnupfen & Co im Raum vernebelt. Ideal ist hier die schonende Anwendung im Ultraschallvernebler, damit die aromatherapeutische Wirkung voll erhalten bleibt. Das ätherische Öl steigert die Konzentration, muntert auf und regt an. Wegen seiner Intensität ist Eukalyptusöl bei Kindern nur mit Vorsicht zu verwenden. Am besten mischt man es gering dosiert mit einem pflanzlichen Basisöl.

Thymian Linalol

Das ätherische Öl wird aus der frischen, blühenden mediterranen Pflanze gewonnen und vor allem bei Atemwegsinfekten eingesetzt. Es besitzt antibakterielle, schleimlösende und krampflösende Eigenschaften, die dafür sorgen, dass sogar starker Reizhusten gemildert wird. Thymian verflüssigt auch festsitzenden Schleim und erleichtert dadurch das Abhusten. Außerdem steigert es die Abwehrkräfte und kann auch bei Kindern gut dafür eingesetzt werden. Er wirkt durchblutungsfördernd, appetitanregend, antirheumatisch und töte Viren und Bakterien.

Thymian Linalol sehr hautfreundlich und kann auch direkt auf der Haut angewendet werden. Es eignet sich auch für die Herstellung von Salben oder Brustbalsam, der auch bei Kindern angewendet werden kann.

Latschenkiefernöl

Die Latschenkiefer wächst in extremen Höhen in den Alpen und duftet mild, waldig und frisch. Das Latschenkiefernöl wirkt antiseptisch und schleimlösend. Es wirkt gut bei Rheuma, Gicht, Bronchitis und anderen Beschwerden im Brustraum. Auch Gelenks- und Muskelschmerzen kann es lindern. Latschenkiefernöl hilft auch auf der psychischen Ebene bei seelischen Tiefs und schenkt Selbstvertrauen und seelische Erholung. Gerne wird es auch in der Sauna verwendet. Latschenkiefernöl ist ein ausgezeichnetes Öl, um Räume in der kalten Jahreszeit zu beduften und zu reinigen.

Wacholderöl

Auch das Wacholderöl ist ein wirksamer Luftreiniger, der schon im Mittelalter verwendet wurde, um sich gegen die Pest zu schützen. Heute kennt die Aromatherapie seine stark desinfizierende Wirkung gut. Außerdem regt Wacholderöl den Stoffwechsel an und hilft dem Körper bei Erkältungen schneller damit fertigzuwerden. Es stärkt das Immunsystem und stützt den gesamten Organismus mit Infekten umzugehen. Auch auf Blase und Nieren hat Wacholderöl eine heilsame Wirkung.

Niaouli

Der Niaoulibaum wächst in Indien, Malaysien und auf den Philippinen. Das ätherische Öl riecht krautig, aber frisch und erinnert an Eukalyptus. Er ist verwandt mit dem Cajeputbaum, der auch aus der Familie der Myrtengewächse stammt.

Niaouli wirkt anregend auf Herz und Kreislauf. Sein stark antiseptisches Öl ist vor allem für die Atemwege und die Haut ein wahrer Segen. Das ätherische Öl eignet sich ausgezeichnet zum vorbeugenden Schutz gegen Erkältungen und zur Behandlung von chronischen Nebenhöhlenentzündungen. In Erkältungszeiten schützen ein paar Tropfen in der Duftlampe die ganze Familie vor Ansteckung.

Es ist außerdem ein ausgesprochen hautfreundliches Öl und kann zur Reinigung von Furunkeln und Akne eingesetzt werden. Auf psychischer Ebene bringt es Klarheit und Konzentration.

Fichtennadelöl

Auch Fichtennadelöl bringt die unvergleichliche Frische eines Nadelwaldes nach Hause. Das ätherische Öl wird aus den Nadeln gewonnen und besitzt einen balsamischen, würzig-frischen Duft. Kein Wunder, dass Fichtennadelöl die Atemwege befreit und die Raumluft reinigt.

Das ätherische Öl der Fichte gilt in der Aromatherapie als tonisierend, antiseptisch, desodorierend und regt die Atmung an. Auch bei rheumatischen Beschwerden, Gicht und Durchblutungsstörungen werden Bäder mit Fichtennadelöl empfohlen. Auch Stress, Erschöpfung und Nervosität vermag das Fichtennadelöl zu lindern.

Pfefferminze

Die Pfefferminze wächst auf der ganzen Welt und besticht durch ihren intensiven, frischen und unvergleichlichen Duft, den fast jeder liebt. Es ist ein beliebtes Öl in jeder Hausapotheke und wirkt sehr rasch. Fast jeder kennt den Duft, der zur Aromatisierung von Zahnpasta, Bonbons oder Salben verwendet wird. Bei Atemwegsbeschwerden, Erkältungen und Grippe eignet sich das ätherische Öl der Pfefferminze sehr gut für Inhalationen und Einreibungen (mit Basisöl gemischt).

Auch bei Schock, drohender Ohnmacht, Kopfschmerzen und Nackenschmerzen entfaltet Pfefferminzöl seine Heilkraft. Wegen seiner strak krampflösenden und schmerzstillenden Wirkung ist Pfefferminzöl ein beliebtes Hausmittel bei Muskelkater, Hexenschuss und Prellungen. Bei Magen- und Darmbeschwerden helfen im Uhrzeigersinn ausgeführte Bauchmassagen.

Achtung: Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet!

Lavendelöl

Lavendelöl riecht nicht nur wunderbar nach Sommer und Sonne, sondern hat über 200 wirksame Inhaltsstoffe, was ätherisches Lavendelöl zu einem der vielseitigsten Mittel in der Aromatherapie macht. Auch zeichnet es aus, dass es wie nur wenige Öle auch unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden kann. Auch Lavendelöl ist stark keimtötend und eignet sich zur Reinigung der Raumluft. Es wirkt antiseptisch, schleimlösend, schmerzlindernd und krampflösend und lindert daher Atemwegserkrankungen. Es sorgt auch für innere Wärme und seelische Stärkung. Zugleich lindert es Schmerzen und Verspannungen und hilft gegen die Erschöpfung, die mit einem Infekt einhergeht.

Salbeiöl

Salbei ist eine mediterrane Pflanze, die die Mönche schon im Mittelalter in den Klostergärten wegen seiner ausgezeichneten Heilwirkung kultivierten. Das ätherische Öl des Salbeis wirkt vor allem wegen der stark desinfizierenden Wirkung gut bei Erkältungskrankheiten. Salbeiöl ist adstringierend und antiseptisch und ein bewährtes Hausmittel bei allen Beschwerden im Hals, Mund, Kehlkopf und Rachen, selbst Bronchitis und Asthma sprechen auf eine Aromatherapie an. Auch bei Geburten und Zyklusbeschwerden hat es regulierende Wirkung, da es östrogenähnliche Wirkstoffe hat. Salbeiöl sollte immer niedrig dosiert und nicht innerlich eingenommen werde.

Ätherische Öle: Anwendungen bei Erkältungen

 

Schnupfnase-Duftmischung

Der Tiroler Kräuterhof hat eine wunderbar duftende und befreiende Ölmischung zusammengestellt, die die Wirkstoffe einiger bewährter ätherischer Öle kombiniert.

Eukalyptus, Pfefferminze, Thymian, Tanne und andere wertvolle ätherische Öle wirken sehr befreiend auf die Atemwege und pushen das Immunsystem wieder in die Höhe. Die Schnupfnase-Duftmischung lässt sich wunderbar im Vernebler oder der Duftlampe, als Bad oder zur Inhalation verwenden.

DIYS-Ölmischungen bei Erkältungen

Wer ätherische Öle in der Duftlampe oder im Ultraschallvernebler verwendet, tut nicht nur sich, sondern der ganzen Familie etwas Gutes. Denn die ätherischen Öle reinigen die Raumluft von Bakterien und Viren, so dass sich die Ansteckungsgefahr verringert. Gleichzeitig verströmen sie ihre wohltuenden und heilenden Eigenschaften bei Erkältungen die ganze Nacht über.

Tipp: Duftmischung bei Schnupfen

Tipp: Duftmischung bei Atemwegsproblemen, verbessert die Raumluft und regt zu tiefer Atmung an.

Wadenwickel bei Fieber

Die kühlende Wirkung des ätherischen Öls der Pfefferminze ist ideal, um Fieber zu senken. Dazu mischt man die Zutaten in einer großen Schüssel und tränkt saubere, weiche Tücher darin. Diese wickelt man um die Waden, darüber kommen trockene Tücher.

  • 2 Tropfen Pfefferminze
  • 2 EL Weingeist
  • 1,5 Liter kaltes Wasser

Inhalationen mit ätherischen Ölen

Inhalationen sind ein bewährtes Hausmittel bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen. Der warme Wasserdampf dringt tief in die Atemwege und fördert die Schleimlösung. 2 – 3 Tropfen Thymian Linalol in 2 Liter heißem Wasser können selbst starken Hustenreiz mildern. Auch Kamillentee hat eine beruhigende und lindernde Wirkung auf die Atemwege und ist ein Duft, der bei kleinen Kindern beliebt und sanft ist.

Die einfachste Methode ist, eine große Schüssel mit heißem, aber nicht kochendem, Wasser zu füllen. Nun beugt man sich über das Gefäß und breitet ein großes Handtuch über den Kopf, damit der Dampf sich darunter fängt. Über langsame, tiefe Atemzüge gelangen die Wirkstoffe über Mund und Nase in die tieferen Atemwege.

Tipp: Ölmischung bei Husten

Tipp: Ölmischung bei Nebenhöhlenentzündungen & Schnupfen

Massageöl bei Erkältungen

Wer erkältet ist, wird dieses Massageöl für eine entspannende Ganzkörpermassage herrlich befreiend finden.

Wer zu den Erkältungssymptomen auch noch Glieder- und Muskelschmerzen hat, wird sich an dieser schmerzlindernden Mischung erfreuen:

Brustbalsam bei Erkältungen

Guter Schlaf ist sehr wichtig für den Körper, um sich rasch zu erholen. Ein Brustbalsam hilft dabei, die Atemwege in der Nacht freizuhalten und löst ein beruhigendes und besänftigendes Gefühl aus. Unser wohlriechender Tiroler Balsam hat eine hautpflegende Basis aus Olivenöl, Wollwachs, Bienenwachs und Honig und setzt die ätherischen Öle von Arnika, Johanniskraut, Ringelblume, Spitzwegerich, Schafgarbe und Fichtennadeln langsam frei.

Vollbad bei Erkältungen

 

Erkältungsbad vom Tiroler Kräuterhof

Unser Erkältungs-Bad mit den Wirkstoffen von Lavandin, Niaouli, Rosmarin und Ravintsara kann bei Erkältungen und grippalen Infekten rasch Erleichterung bringen. Das Zusammenspiel der ausgewählten ätherischen Öle wirkt körperlich erwärmend, durchblutungsfördernd, schleimlösend, desinfizierend und erleichtert die Atmung. Die ätherischen Öle sind mit hochwertigen hautpflegenden Ölen gemischt, die es zugleich zu einem wohltuenden Wellness-Bad machen. Das Öl lässt sich nach dem Baden in die Haut einmassieren und hinterlässt ein weiches, sanftes Hautgefühl.

DIYS-Erkältungsbad

Ein Bad mit Fichtennadelöl und Rosmarin entspannt, regt den Kreislauf an, wirkt krampflösend und beruhigt die Atemwege. Danach gleich ab unter die warme Decke, ausrasten und gut schwitzen! Achtung: Rosmarinöl nicht in der Schwangerschaft und bei Kleinkindern anwenden.

Hildegards Husten & Erkältungstee

Ganz toll hilft auch unser Hildegards Husten- und Erkältungstee. Käsepappel, Thymian, Spitzwegerich, Königskerze und Malvenblüten enthalten sehr viele Schleimstoffe, die beim Aufbrühen aufquellen und sich beim Trinken wohltuend an den Hals legen. Das wirkt sehr gut bei Halsweh und stillt den lästigen Hustenreiz. Thymian wirkt außerdem antibiotisch und schleimlösend, auch der Spitzwegerich hat antibiotische Eigenschaften.

Tipp: Vorsicht am besten kein kochendes Wasser verwenden, sondern es kurz abkühlen lassen, bevor man die Kräuter übergießt.

Wunde Nase? Rauhe Lippen?

Vom vielen Naseputzen tut diese schon weh und auch die Lippen sind trocken? Auch hier haben wir eine Geheimwaffe: den Tiroler Balsam. Johanniskraut, Ringelblume, Arnika, Spitzwegerich und Schafgarbe geben diesem feinen Balsam die Kraft, besonders beanspruchte oder geschädigte Haut zu pflegen. Wollwachs, Bienenwachs und Honig verstärken die hautpflegende Wirkung.

Qualitätsgarantie

Wer eine Erkältung mit der heilenden Kraft der Pflanzen behandeln will, muss sicherstellen, dass er auch ein naturreines, unverfälschtes Produkt bekommt, dass nicht mit künstlichen Aromen und billigeren Ölen gestreckt wurde. Gerade die Komplexität der Wirkstoffe in einer Pflanze erzeugen oftmals die Heilwirkung. Beim Tiroler Kräuterhof bekommt man alle heilsamen Öle in einer biologischen und 100% naturreinen Qualität, die garantiert, dass die Öle ihre komplexe Heilkraft voll entfalten können. Deswegen greifen auch Aromatherapeuten, Heilpraktiker und Ärzte sowie alle, denen hohe Qualität in der Hausapotheke wichtig sind, zu unseren Produkten.

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Aromatherapie heilt mit der duftenden Essenz der Pflanzen

Aromatherapie – heilendes Handwerk

Die Aromatherapie macht sich die duftenden Essenzen der Pflanzen zunutze, um Leiden an Körper, Seele und Geist zu kurieren. Die ätherischen Öle, die dafür verwendet werden, sind hochwirksame, natürliche Pflanzenauszüge, deren Wirkung mittlerweile gut erforscht ist.

Aromatherapie: Göttliche Düfte der Antike

Die heilende Kraft der Pflanzendüfte  – heute Aromatherapie genannt – war den alten Ägyptern und Mesopotamiern bekannt, die mit ätherischen Ölen, Balsamen und Harzen ihre Mumien für Jahrtausende konservierten. Auch als Parfumeure machten sich die luxusverliebten Ägypter einen Namen. Doch auch im ägyptischen Kult spielten Düfte eine spirituelle Rolle, sie waren kostbare Geschenke an die Götter und standen für Göttlichkeit, Reinheit, Kraft und Macht. So ist es kein Wunder, dass Kamelkarawanen und Handelsschiffe wohlriechende Essenzen bis aus Indien in das Weltreich am Nil beförderten.

Auch das Wissen um Massage, Hautpflege und Kosmetik wurde im alten Ägypten entwickelt und von dort nach Griechenland und den gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Die weltlicher orientierten Römer schwelgten in duftenden Bädern, Massageölen und Parfüms. Die wohl weniger gut duftenden Gladiatoren machten sich die Mut machenden Eigenschaften des Thymians zunutze, bevor sie in die Arena stiegen.

Auch im Palast von Knossos auf Kreta, in der weibliche Sinnlichkeit überall ausgedrückt wurde, findet man zahlreiche Pflanzenbilder an den weltberühmten Fresken, vom Mohn über den Safrankrokus, so dass man auch hier annehmen kann, dass die Heilkunde mit duftenden Pflanzen kultiviert wurde.

In der Bibel weisen zahlreiche Stellen auf die Verwendung von duftenden Salbölen hin und die Heiligen Drei Könige brachten dem Jesuskind Weihrauch und Myrrhe als königliche Geschenke.

Im 11. Jahrhundert brachten die Araber das Wissen um die Aromatherapie und die heilenden Geheimnisse der duftenden Öle wieder nach Europa. Klostergärten begannen, Heilpflanzen zu kultivieren, und die Volksheilkunde hat ihren Schatz an pflanzlichen Hausmitteln wohl nie ganz vergessen.

Aromatherapie – ihr Erforschung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann der französische Chemiker René-Maurice Gattefossé, der in einem Labor für Kosmetika und Parfüms arbeitete, die Heilkraft der ätherischen Öle systematisch zu erforschen. Er selbst verbrannte sich bei einer Explosion im Labor die Hände, versorgte diese mit Lavendelöl und war vom raschen und narbenfreien Heilerfolg überrascht. Das motivierte ihn zu den ersten Forschungen über die Heilungsmöglichkeiten mit Aromatherapie. Im ersten Weltkrieg entwickelte er eine antiseptische Seife auf Basis ätherischer Öle, mit der Kleidung und Verbandsmaterial gewaschen wurden.

Nach dem ersten Weltkrieg konzentrierte sich Gattefossé immer mehr auf die medizinische Forschung und publizierte 1937 ein Buch, in dem der Begriff Aromatherapie geprägt wurde und das diese bis heute beeinflusst.

Heute ist die Aromatherapie ein modernes, sehr gut erforschtes Teilgebiet der Pflanzenheilkunde und viele der Wirkungen sind in Studien erforscht und belegt.

Was sind ätherische Öle?

Das Wort Äther stammt aus dem Griechischen und bedeutet Himmelsluft, vergeistigt, engelszart, durchsichtig. Schon dieser Wortstamm verweist auf die Flüchtigkeit ätherischer Öle. Man bezeichnet sie in der Aromatherapie deshalb auch als die Seele der Pflanzen. Die ätherischen Öle repräsentieren die charakteristischen Eigenschaften einer Pflanze, und die Aromatherapie setzt sie bewusst als Mittel ein, um nicht nur den Körper, sondern auch feinstoffliche Ebenen des Menschen zu erreichen.

Die ätherischen Öle sind in verschiedenen Pflanzenteilen gespeichert und werden meist durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Die Pflanzen selbst bilden diese Öle, um sich vor dem Befall von Mikroorganismen, also Bakterien, Viren oder Pilzen zu schützen, weswegen manche Inhaltstoffe stark antibakteriell, antiviral oder antifugal wirken, was sich die Aromatherapie gerne zunutze macht. Spitzenreiter sind Teebaumöl, Manuka und Olibanum. Manche Pflanzen halten sich mit ihren ätherischen Ölen Insekten oder Tiere, die sie fressen könnten, erfolgreich vom Leibe. Eukalyptusöl schützt den Baum vor UV-Strahlen und Wasserverdunstung und legt sich wie ein Film über die Blätter. Andere Pflanzen locken mit ihren Duftstoffen Bienen und andere Insekten zur Bestäubung an.

Die in der Aromatherapie eingesetzten Öle, die zu 100% natürlichen Ursprungs sein müssen, um zu wirken, enthalten hunderte Pflanzeninhaltsstoffe. Die Naturheilkunde setzt darauf, dass es genau diese komplexen Wirkstoffbilder sind, die die gesundheitsfördernde Wirkung ausmachen. Sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Terpen, Estern, Alkohole, Phenole, Aldehyden, Ketone und organische Säuren. Manche ätherischen Öle enthalten auch hormonähnliche Substanzen.

Die Herstellung ätherischer Öle

Ätherische Öle werden meist durch Wasserdampfdestillation aus zerkleinerten Pflanzenteilen hergestellt. Sie sind also konzentrierte und flüchtige Essenzen aus aromatischen Pflanzen. Zur Gewinnung von ein paar Tropfen ätherischen Öls werden meist große Mengen an Rohstoffen benötigt. Für 25 Tropfen Rosenöl benötigt man bis zu 5 Kilo Rosenblüten.

Bei der Wasserdampfdestillation wird Wasser erhitzt und Dampf erzeugt. Dieser wird mit großem Druck auf die Pflanzenteile geleitet und die flüchtigen Pflanzenöle verbinden sich mit dem Wasserdampf. Danach wird der Dampf in Kühlschlangen abgekühlt, so dass nun ein Gemisch aus Öl und Wasser entsteht. In einer Florentinerflasche werden diese Teile getrennt und das reine ätherische Öl gewonnen.

Auch der wässrige Auszug, Hydrolat genannt, enthält vor allem die wasserlöslichen Pflanzenanteile und aber auch bis zu 0,5 % sehr fein gelöster Öle. Auch Hydrolate sind wertvoll und finden in der Pflanzenkosmetik Verwendung.

Bei Zitrusfrüchten wird das ätherische Öl direkt aus den Schalen kaltgepresst, manche Pflanzen benötigen erste eine Behandlung mit einem Lösungsmittel besonders feine Blüten werden in Fett eingelegt (Enfleurage), bevor die Duftöle destilliert werden. Das neueste Verfahren ist die Kohlendioxid-Extraktion. Nur in diesem naturreinen Zustand entfalten ätherische Öle auch heilsame Wirkung.

Düfte können aus Blüten und Blättern, aber auch Wurzeln, Samen, Hölzern, Rinden, Schalen, Harzen oder Nadeln gewonnen werden.

Die ätherischen Öle verkörpern die Essenz jeder Pflanze und jedes hat andere Wirkungen. Meist ist es aber nicht nur ein Symptom, für das ein Duft eingesetzt wird, meist ist die Bandbreite an therapeutischen Wirkungen breiter und enthält körperliche, seelische und geistige Komponenten im Sinne einer ganzheitlichen Medizin.

Qualität ätherischer Öle – 100 % naturrein muss sein

In der Aromatherapie ist die Qualität der eingesetzten ätherischen Öle von besonderer Bedeutung. Deshalb sollte man beim Einkauf einige Dinge beachten. In Österreich gilt die Bezeichnung „100% naturreines ätherisches Öl“ als rechtlich bindender Standard für ein unverfälschtes Öl, so wie es direkt aus der Pflanze gewonnen wird. Der Tiroler Kräuterhof garantiert diese Qualität und stellt seine Öle darüber hinaus aus Pflanzen aus biologischem Anbau oder Wildsammlung in den Tiroler Bergen her.

Leider ist der Markt mit synthetischen Ölen oder Ölen, die mit billigeren Ölzusätzen versetzt wurden überschwemmt. Schon der Begriff „natürlich“ reicht nicht aus, denn er besagt, dass hier andere ätherische Öle beigemengt sein können. So kann es sein, dass teure Öle die Rose oft mithilfe von Geranie oder Zitronellagras imitiert werden. Was als Duft- oder Parfumöl angeboten wird, stammt aus dem Labor und ist rein synthetisch hergestellt. Mit diesen Ölen kann man keinerlei aromatherapeutische Wirkung erzielen, im Gegenteil, oft handelt man sich noch Kopfschmerzen ein.

Gelungene Komposition: Basis-, Herz- und Kopfnote

Oft werden in der Aromatherapie mehrere Öle gemischt um ein komplexeres Wirkungsbild zu erzielen. Gut riechen soll das Ganze auch, schließlich ist die Aromatherapie auch eine sinnliche Heilkunst. Natürlich kann man sich beim selber Mischen ganz auf seine Intuition und Experimentierfreudigkeit verlassen. Es ist aber gut zu wissen, dass man Düfte grob in drei Gruppen einteilen kann: Basis-, Herz- und Kopfnoten.

Diese drei Duftnoten können auch den drei Schwingungsebenen Geist, Seele und Körper zugeordnet werden. Dabei schwingt die Kopfnote am höchsten, die Herznote weist eine niedrigere, öffnende, breite Schwingung auf, die Basisnote schwingt am tiefsten und hat eine zentrierende Wirkung.

Gute Parfums und Duftmischungen haben immer alle drei Duftnoten in der Komposition.

Die Kopfnote erzeugt den ersten Eindruck und verflüchtigt sich am raschesten. Es sind frische, helle, kühle Düfte, wie Zitrusfrüchte und Nadelhölzer. Ihre psychische Wirkung ist meist stimmungsaufhellend und anregend.

Die Herznote bleibt länger wahrnehmbar und gibt dem Duft Körper. Hier finden sich meist Blütenaromen, Gewürzöle und Heilkräuter. Herznotenöle wirken herzensöffnend, ausgleichend und harmonisierend.

Die Basisnote duftet am längsten, und verleiht dem Parfum den sinnlichen, erotischen Touch. Hier finden wir warme, harzige, erdende Düfte vor allem von Hölzern, Rinden, Wurzeln und Harzen. Basisnoten wirken zudem ausgleichend und stabilisierend.

 

Diese ätherischen Öle sind als Basisnoten beliebt

Patchouli, Myrrhe, Weihrauch, Zedernholz, Nelke

Diese Öle zaubern die „Herznote“ in jede Duftmischung

Ylang Ylang, Geranie, Jasmin, Rose, Neroli

Als Kopfnote empfehlen wir folgende Öle

Mandarine, Grapefruit, Bergamotte, Orange, Basilikum, Lavendel, Thymian, Koriander

 

Wie wirken ätherische Öle?

Der Geruchssinn – Ansatzpunkt der Aromatherapie

Die Aromatherapie wirkt in erster Linie über das Riechen – und das ist eine ganz interessante Sinneswahrnehmung!

Denn über die Nase gelangt der Duft direkt in das limbische System des Gehirns, in dem Instinkte, Träume, Intuition, Emotionen und Stimmungen residieren – ätherische Öle deponieren ihr heilsame Botschaft direkt im Unterbewusstsein und schummeln sich quasi am rationalen Verstand vorbei.

Schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte war der Geruchssinn überlebenswichtig – Gefahren wie Feuer oder wilde Tiere, verdorbene und giftige Lebensmittel zu riechen, konnte Leben retten. Auch Liebespartner riecht man zuerst einmal. Bei all diesen instinktiven Verhaltensweisen spielte die Nase eine bedeutende Rolle.

Die unmittelbare Reaktion im Gehirn macht sich die Aromatherapie zunutze, denn jede Pflanze kann in Sekundenschnelle Emotionen, aber auch körperliche Reaktionen auslösen – von Wohlbefinden über Entspannung bis hin zu Aktivierung und Klarheit. Auch körperliche Prozesse, wie die Hormonproduktion werden im limbischen System gesteuert, und Angst und Depressionen können dort gelöst werden.

Gerade Stress kann die Ursache für viele Beschwerden sein, da Stress auch das Immunsystem beeinträchtigt und zu Anfälligkeit gegenüber Krankheiten führen kann. Auch dagegen kennt die Aromatherapie hilfreiche Pflanzenessenzen.

Aromatherapie auf Zellebene

Ätherische Öle können über die Haut und die Schleimhäute in tiefe Hautschichten und in die Blutbahn gelangen und so auf innere Organe wirken. Auch über das Einatmen können die Pflanzenwirkstoffe über die Lunge in die Blutbahn, und so in den gesamten Organismus gelangen.

Dort können sie entzündungshemmende, schmerzlindernde, durchblutungsfördernde, hautpflegende, anregende, tonisierende, antioxidative, entspannende, entkrampfende, schleimlösende oder verdauungsregulierende Wirkung entfalten. In den Rezeptoren der Zellen werden diese biochemischen Prozesse ausgelöst. In der Aromatherapie werden jene Öle ganz gezielt ausgewählt, die dem Beschwerdebild jedes individuellen Menschen am besten entsprechen.

Aromatherapie: Einsatz gegen Mikroorganismen

Sehr viele ätherische Öle wirken gegen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten auf der Haut, im Körper oder in unserer Umgebung. Sie sind daher ein ausgezeichnetes Mittel um antibakterielle, antivirale und antifungale Wirkung zu erzielen. Gerade im Winter kann schon eine Luftreinigung mit ätherischen Ölen vor vielen Infektionen schützen. Denn Mikroorganismen sind für die meisten Infektionskrankheiten der Auslöser. Die Aromatherapie bietet damit einfache und effektive Mittel zur Vorbeugung und Behandlung.

Aromatherapie – Anwendungen

Lavendel, Manuka und Teebaumöl sind wunderbare Mittel, um Hautprobleme, leichte Verbrennungen und kleine Verletzungen zu behandeln, Rosmarin ist ein traumhaftes Öl, um die Muskeln zu entspannen und innere Stärke zu Vermitteln. Es gibt Öle, wie Geranie oder Rose, die gegen Depressionen helfen und das Herz für Freude öffnen. In der Aromatherapie gibt es verschiedene Anwendungen, um die ätherischen Öle gezielt einzusetzen. Ein gutes Fachbuch kann auch den Laien in die wunderbare Welt der Pflanzendüfte einführen. Die Aromatherapie kennt nicht nur die unterschiedliche Wirkung der ätherischen Öle, sondern auch verschiedene Anwendungen.

Aromatherapie – Raumbeduftung

Die einfachste und beliebte Form der Aromatherapie ist die Raumbeduftung. Dazu braucht man lediglich eine Duftlampe mit einer Kerze oder einen modernen Duftvernebler. Drei bis fünfzehn Tropen Tropfen reichen aus, um Wohn-, Arbeits- oder Geschäftsräume zu beduften. Wie schon beschrieben, wirken die ätherischen Öle oder Duftmischungen über den Geruchssinn direkt auf das limbische System im Gehirn und lösen dort emotionale und biochemische Prozesse aus.

Duftlampen sind nur für zuhause, sondern auch in Schulen, Kliniken oder Geschäften hilfreich. Dort können Sie auch für ein angenehmes, entspannendes Raumerlebnis der KundInnen sorgen. In Schulen können konzentrationsfördernde Duftmischungen eingesetzt werden und in Büros können sie in Zeiten der Grippewellen für eine Reinigung der Luft von Erregern sorgen.

Die Wirkung ätherischer Öle in der Aromatherapie ist subtil und sollte über einige Stunden erfolgen. Man sollte allerdings auch Pausen einlegen. Eine ständige Raumbeduftung kann bei empfindlichen Personen auch Überreaktionen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit verursachen.

Aromatherapie – Massagen

Weitere beliebte Anwendungen der Aromatherapie sind Massagen, bei denen ätherische Öle mit hochwertigen Basisölen vermischt werden, um entspannende, anregende, entgiftende oder hautverjüngende Effekte zu erzielen. Dabei werden die Öle tief ins Gewebe transportiert. Die Wirkung erstreckt sich also von der Haut, die mit wertvollen Pflanzennährstoffen versorgt wird bis in tiefe Gewebeschichten. Zusätzlich zur entspannenden Wirkung der Massage selbst, kann man wertvollen Basisölen mit den entsprechenden aromatherapeutischen Zusätzen noch Kick verleihen: muskelentspannende Öle nach dem Sport, entgiftende Öle gegen Cellulitis, entspannende Öle gegen Stress usw.

Aromatherapie-Tipp: Fitnessöl für Sportler

Es sorgt für gute Durchblutung und kann Muskelkater vorbeugen: 7 Tropfen Wacholder, 5 Tropfen Rosmarin, 3 Tropfen Lavendel und 3 Tropfen Pfeffer auf 100 ml Bio-Basisöl.

Aromatherapie – Inhalationen

Auch Inhalationen, besonders bei Atemwegsbeschwerden, sind eine erfolgreiche Anwendung in der Aromatherapie. Die einfachste Art ist 2 bis 4 Tropfen auf ein Tuch zu träufeln, daran zu riechen und dabei tief einzuatmen.

Eine Dampfinhalation eignet sich besonders bei Atemwegsbeschwerden, aber auch zur Reinigung und Pflege der Gesichtshaut. Dabei gibt man heißes Wasser in eine Schüssel und drei bis sechs Tropfen ätherische Öle dazu. Bei sehr stark wirksamen Ölen wie Thymian, Minze, Pfeffer oder Zimt reicht bereits ein Tropfen. Nun deckt man den Kopf mit einem Handtuch ab, beugt sich über die Schüssel und atmet einige Minuten tief durch. Das transportiert die ätherischen Öle tief in die Lunge und wirkt schleimlösend.

Aromatherapie-Tipp: Erkältungs-Inhalation

Die richtigen Zusätze wie zum Beispiel zwei Tropfen Douglasia und zwei Tropfen Eukalyptus wirken sehr heilsam. Auch Angelikawurzel, Benzoe, Geranium, Ingwer, Kampfer, Latschenkiefer und andere wirken bei Erkältungskrankheiten.

Aromatherapie – Aromatische Bäder

Bei einem Bad mit Duftölen gelangen die Wirkstoffe über die Haut und die Nase in den Körper, die entspannende Wirkung der Öle wird durch das warme Wasser noch verstärkt. Die Aromatherapie empfiehlt, ätherische Öle nicht direkt ins Badewasser zu geben, da sie nicht wasserlöslich sind und auf dem Wasser schwimmen würden. Am besten werden die Öle zuerst mit Emulgatoren, zum Beispiel einem EL Sahne, einem TL Honig, einem naturreinen Basisöl oder einigen El Salz aufgelöst. Diese Mischungen sollte man erst in die Wanne geben, wenn diese voll eingelassen ist, damit die ätherischen Öle nicht zu schnell verdampfen. Nach 15 bis 20 Minuten in der Badewanne gönnen Sie sich noch eine halbe Stunde Ruhe, um den Körper und den Geist zu entspannen und die ätherischen Öle wirken zu lassen.

Aromatherapie-Tipp: Meersalzbad gegen Muskelschmerzen

5 Tropfen Rosmarin, 3 Tropfen Wacholder, 3 Tropfen Fichtennadeln, 2 Tropfen Lavendel mit 100 bis 200 g Meersalz ins Badewasser geben – der Körper wird es mit Tiefenentspannung danken.

Aromatherapie – Kompressen

Warme Kompressen helfen auf unkomplizierte Art, sich abends zu entspannen. Etwas 5 Tropfen ätherisches Öl in ein Gefäß mit warmem Wasser geben. Ein weiches Tuch darin tränken, auswringen und auf das Gesicht legen. Besonders Geranie, Neroli, Rose oder Lavendel sind himmlisch entspannend.

Dosierung

Als Faustregel für die Verdünnung von ätherischen Ölen bei Anwendungen auf der Haut ist 0,7 – 1 % an Konzentration, etwa 10 – 20 Tropfen auf 100 ml Massageöl.

In der Duftlampe reichen drei bis fünf Tropfen völlig aus. Für ein Vollbad reichen 10 bis 15 Tropfen aus, um den Körper zu verwöhnen.

Rechtliches

Als AromatherapeutIn dürfen sich in Österreich ÄrztInnen mit einer Aromatherapie Zusatzausbildung bezeichnen. Für Nicht-Mediziner mit einer Aroma-Ausbildung gibt es Bezeichnungen wie AromapraktikerIn, AromaexpertIn und AromatologIn. Ätherische Öle sind frei erhältlich und können in Eigenverantwortung angewendet werden, es sollte aber jedenfalls auf die Bezeichnung 100% naturrein geachtet werden. Nur ÄrztInnen und Apotheken dürfen konkrete Heilwirkungen beschreiben.

Risiken

In der Aromatherapie werden hochkonzentrierte Essenzen eingesetzt, die wie alles das Risiko zu Nebenwirkungen beinhalten. Oft neigt man zu Überdosierungen so dass man empfehlen kann: weniger ist mehr! Besonders auf allergische und hautreizende Reaktionen gilt es zu achten, weshalb man Bade- oder Massageöle vor der Verwendung für 30 Minuten auf einer kleinen Hautstelle testen sollte. Besondere Vorsicht sollte man bei Epilepsie, Bluthochdruck, in der Schwangerschaft und bei Kindern walten lassen. Während einer homöopathischen Behandlung kann man die Duftlampe ohne weiteres verwenden, von intensiveren Aromatherapie-Anwendungen sollte man aber Abstand nehmen. Vor einer inneren Einnahme sollten Laien jedenfalls Abstand nehmen.

Aromatherapie – Heilerfolge

Wissenschaftliche Belege für Heilerfolge durch die Aromatherapie findet man vor allem für drei Beschwerdefelder: der Schmerztherapie, der Bekämpfung von Bakterien, Viren und Pilzen sowie bei Schlafstörungen, bestätigt Dr. Wolfgang Steflitsch, Vize-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege (ÖGwA) in einem Interview.

Neroli, Römische Kamille und Lavendel sind wunderbare Helfer bei Stress, Angstzuständen, Burnout, Panikattacken und Depressionen. Bluthochdruck kann man mit Narde, Ylang Ylang oder Lavendel zuleibe rücken. Eukalyptus, Thymian und Latschenkiefer wirken stark antibakteriell und symptomlindernd bei Erkältungskrankheiten.

Einen ganz besonderen Inhaltsstoff, 1,8-Cineol, der unter anderem in Eukalyptus, Lorbeer, Speiklavendel, Cajeput, Niaouli, Myrte und Rosmarin vorkommt, erforscht ebenfalls die Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege. Die Studie weist eine hohe Wirksamkeit bei Lungen und Atemwegserkrankungen aus.

Mit ätherischen Ölen lassen sich sowohl Bakterien Viren und Pilze in der Raumluft effektiv bekämpfen, und so den typisch winterlichen Infekten vorbeugen, als auch gezielt mit Inhalation, Bädern oder Kompressen Erkältungskrankheiten kurieren.

Bei depressiven Verstimmungen hat sich Bergamotte in einer klinischen Studie als sehr wirksam erwiesen.  Auch Lavendel zeigt in klinischen Versuchen eine stark angstlösende Wirkung. Auch guter Schlaf ist eine Heilwirkung des Lavendels. Und das ätherische Öl des tropischen Ylang-Ylang-Baumes hat eine gut erforschte beruhigende Wirkung und kann Stress reduzieren.

Selbst in der Krebsforschung ist man schon auf die Kraft der ätherischen Öle aufmerksam geworden. Geruchsforscher Prof. Hanns Hatt und sein Team an der Ruhr-Universität Bochum sind dabei, den Einfluss von Terpenen auf Krebszellen näher zu erforschen. Vor allem Zitrusdüfte erweisen sich als aussichtsreiche Helfer im Kampf gegen Krebszellen.

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