Ätherische Öle

Quendel ätherisches Quendelöl

Quendel, auch Sand- oder Feldthymian genannt, ist der mitteleuropäische Bruder des bekannteren Echten Thymians aus dem Mittelmeerraum. Er duftet wild und aromatisch und bildet an trockenen, auch alpinen Standorten ganze Teppiche, die anmutig rosa-violett blühen. Ätherisches Quendelöl ist ein tolles Hausmittel mit vielen Anwendungsgebieten von den Atemwegen über die Verdauung bis zu Menstruationsbeschwerden.

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Oregano Heil- und Küchenpflanze

Wer beim Stichwort Oregano nicht an aromagetränkte Sommertage in Italien und Griechenland denkt, der war noch nie dort! Dort sieht man das beliebte Küchenkraut büschelweise im Schatten trocknen und keine Mama würde ihren Liebsten Pizza, Salate oder Kartoffel ohne dieses aromatische Küchenkraut servieren. Doch wie so viele Küchenkräuter, hat auch Oregano eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften.

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Zitronen sind ganz wunderbare Früchte und erfreuen uns mit zwei wundervoll duftenden Blüteperioden und zwei Ernten im Jahr. Griechenland, Spanien und Italien sind die größten europäischen Anbaugebiet und dort gedeihen die wärmeliebenden Südfrüchte am besten. Ätherisches Zitronenöl fängt die vielen positiven Eigenschaften der Zitronen ein, sodass wir diese jederzeit genießen können.

Betörender Duft von Zitronenöl

Ätherisches Zitronenöl wird direkt aus den Schalen der Zitronen gepresst – nur sehr selten kommt Wasserdampfdestillation zum Einsatz. Das leicht gelbliche Öl hat einen unverwechselbar frischen Duft, der uns sofort an Sauberkeit denken lässt. Deshalb eignet es sich erst einmal als wunderbar frisches Aromaöl, das jedem Raum eine klare, reine Energie verleiht. Auch Parfüms verleiht der Duft der Zitrone einen Kick.

Doch Zitronenöl kann weitaus mehr – es ist ein vielfältiges Hausmittel, das in keiner Hausapotheke fehlen sollte und auch in der Küche, für natürliche Reinigungsmittel und in der Naturkosmetik einsetzbar ist.

Das Öl kann nicht nur in der Duftlampe sondern auch äußerlich (mit Basisölen gemischt, Inhalationen, Kompressen, Kosmetik), sondern auch innerlich (als Gewürz in Speisen und Getränken) verwendet werden.

Wo kommt die Zitrone her?

Schon im 10. Jahrhundert vor Christi Geburt wurde die Zitrone im Chinesischen Reich kultiviert. Von dort verbreitete sie sich nach Persien. Alexander der Große lernte die Zitrone dort auf seinem Feldzug kennen und so kam die Zitrusfrucht ins heutige Griechenland. Die Kreuzritter verbreiteten die Zitrone dann weiter nach Europa. Der Siegeszug der Zitronen setzte sich im gesamten arabischen und mediterranen Raum fort, auch Asien und Amerika erreichte sie.

Dass Zitronen ein überaus gesundes Lebensmittel sind, wussten schon die historischen Seefahrer, die große Ladungen an Zitronen auf ihre Entdeckungsreisen mitnahmen, um sich vor Skorbut zu schützen. Diese Wirkung ist vor allem ihrem hohen Vitamin C-Gehalt zu verdanken. Doch Zitronen haben noch viel mehr zu bieten.

Botanik

Zitronen gehören zur Gruppe der Rautengewächsen, botanisch heißt die Gattung Rutaceae. In ihr sind 20 Zitrusarten inkludiert, wobei acht Arten immergrüne Bäume und Sträucher sind. Die meisten Zitronen sind heute am Schwarzen Meer und im Mittelmeerraum zu finden und werden  dort gewerblich angebaut. Die bevorzugten Regionen zum Anbau liegen im sogenannten Agrumengürtel. Der Begriff Agrumen bezeichnet alle Zitrusfrüchte. Seine Lage befindet sich 23° südlich und 35° nördlich des Äquators.

Die Mutter aller Zitronen ist die Zitrus Limon. Sie hat eine extrem dicke Schale und wird auch als Ursprung aller Saftzitronen gehandelt, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind.

Gewinnung von Zitronenöl

Die Schale der Zitrone besteht aus zwei Schichten, dem weißen Albedo (von lat. albus = weiß) und dem gelb gefärbten Flavedo (von lat. flavus = gelb). Diese Schicht enthält zahlreiche Öldrüsen, die das ätherische Zitronenöl enthalten. Während sich der Saft der Zitrone durch seinen sauren Geschmack auszeichnet, sorgt das ätherische Öl für das beliebte fruchtige Zitronenaroma.

Wichtig ist jeder Bestandteil der Frucht. Die Schale, die weiße Haut unter der Schale, das Fruchtfleisch und auch die Häutchen zwischen den einzelnen Zitronenspalten sind ausgesprochen wertvoll. In ihnen befinden sich Zitruspektine, Bioflavonoide, Vitamine, Säure und Spurenelemente. Nicht jeder Verbraucher mag jeden Tag eine ganze Zitrone in frischer Form zu sich nehmen.

Als Alternative hat sich hochwertiges Zitronenöl aus Bio-Zitronen in kalt gepresster Form etabliert. Es ist schmackhaft, liefert in kurzer Zeit die geballte Ladung wirksamer Inhaltsstoffe und es lässt sich in Speisen und Getränken wunderbar ergänzend einsetzen. Vitamin C ist wohl der bekannteste Inhaltsstoff. Doch auch andere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente spielen eine entscheidende Rolle. Denn erst im Zusammenspiel kann sich das gesamte Potenzial der Zitrusfrucht entfalten. Die Bioflavonoide in der weißen Schale direkt unterhalb der gelben Außenschale sind eine echte Geheimwaffe gegen freie Radikale.

Die Schale von Zitronen ist überaus reich an ätherischen Ölen, daher werden Zitronenschalen zur Gewinnung von Zitronenöl nicht mit Wasserdampf destilliert, sondern kalt ausgepresst. Die Herstellung von reinem ätherischen Zitronenöl ist zugleich schonend und einfach. Die wertvollen Inhaltsstoffe werden nicht durch Hitze zerstört. Das beschert uns das Glück, dass es nicht teuer ist, ätherisches Zitronenöl zu kaufen. Dennoch ist es sehr wertvoll für unsere Gesundheit.

Um einen Liter ätherisches Öl gewinnen zu können, werden die Schalen von circa 3000 Zitronen benötigt. Das aus der Zitronenschale durch Kaltpressung gewonnene Öl kann nicht nur äußerlich verwendet werden, sondern hat Lebensmittelqualität.

Nur selten wird ätherisches Zitronenöl durch Wasserdampfdestillation gewonnen, da der Aufwand ungleich größer ist. Das Resultat ist dickflüssiger, aber auch viel länger haltbar, da es kaum Vitamine und Bioflavonoide enthält.

Aufgrund der hochwertigen Vitamine und Bioflavonoiden, die in kaltgepresstem ätherischen Zitronenöl enthalten sind, ist die Haltbarkeit des Öls begrenzt. Lagern Sie es an einem dunklen, kühlen Ort und brauchen Sie es nach dem Kauf rasch auf.

Zitronenöl – seine Inhaltsstoffe

Da naturreines ätherische Zitronenöl direkt aus der frischen Zitronenschalen gepresst wird ist es besonders wichtig, hier auf eine garantierte Bio-Qualität, wie sie beim Tiroler Kräuterhof zu finden ist, zu achten, um sicherzustellen, dass keine Spritzmittelrückstände im Öl zu finden sind.

Folgende wertvolle Stoffe sind in Zitronenöl zu finden:

  • Terpineol
  • Aldehyde
  • Pinen
  • Camphen
  • Phellandren
  • Citral
  • Linalylacetat
  • Limonen
  • Citronnol
  • Folsäure
  • Vitamin C, B, K,
  • Beta-Carotin
  • Calcium
  • Kalium
  • Phosphor
  • Natrium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Zink
  • Mangan
  • Kupfer
  • Nickel
  • Selen

Die Wirkung von Zitronenöl

Zitronenöl hat nicht nur als Raumduft oder in Kosmetika Einsatzgebiete, es sind auch zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen überliefert:

  • entzündungshemmend
  • blutstillend
  • antioxidativ
  • fiebersenkend
  • konzentrationsfördernd
  • harntreibend
  • blutbildend
  • krampflösend
  • herzstärkend
  • stimmungsaufhellend
  • regt die Psyche an
  • insektizid
  • antimikrobiell & antibakteriell
  • antirheumatisch
  • antiseptisch
  • blutdrucksenkend
  • adstringierend
  • schweißtreibend
  • reinigend
  • regt den Gallenfluss an
  • stärkt das Immunsystem
  • lindert Blähungen
  • wirkt Krampfadern und Cellulitis entgegen
  • stärkt die Leber
  • entschlackend
  • mindert das Thromboserisiko
  • wirkt Depressionen entgegen, lindert Ängste und Stress
  • vitalisierend
  • antitumoral
  • blutverdünnend
  • beruhigend
  • fettlösend

Zitronenöl hat viele Anwendungen

Reines ätherisches Zitronenöl wirkt sowohl auf die Psyche des Menschen, wie auch auf den gesamten Organismus, die Haare und die Haut. Aufgrund der vielfältigen Wirkung ergeben sich daher unterschiedliche Anwendungsgebiete des reinen ätherischen Öls.

Dosierung

Aber Achtung: Naturreines ätherisches Zitronenöl darf nicht unverdünnt auf die Haut angewendet werde, sondern immer mit einem Basisöl vermischt. Unverdünnt könnte es Hautreizungen und Ausschlägen auslösen.

Auch mit Basisöl gemischtes Zitronenöl (maximal 2 %) kann die Haut lichtempfindlicher machen und sollte daher nicht auf die Haut aufgetragen werden, wenn ein Aufenthalt in der Sonne geplant ist.  (Außer man möchte sich ein paar Haarsträhnchen auf natürliche Art bleichen 😉)

Ätherisches Olivenöl soll man auch nicht unverdünnt einnehmen. Auf eine Tasse abgekühlten Tee oder ein Glas Wasser kann man bis zu maximal 5 Tropfen naturreines ätherisches Öl beimengen.

Auch bei Schwangeren ist Vorsicht geboten.

Zitronenöl für die Seele

Nichts riecht sauberer und frischer als der Duft von Zitronen.  Sobald man das Aroma aus der Duftlampe strömt, steigt die Laune. Tatsächlich reinigt er die Raumluft nachhaltig und gründlich.

Außerdem wirkt er im seelischen Bereich anregend, stimmungsaufhellend und aktivierend, da es die Eigenschaft besitzt, die Produktion von Dopamin zu steigern. Bei Letzterem handelt es sich um ein Glückshormon, das für eine gute Stimmung sorgt.

Ein paar Tropfen Zitronenöl in der Duftlampe fördern auch die Konzentrationsfähigkeit. Auch die Klarheit der Gedanken, Wünsche und Ziele wird von dem belebenden Duft gefördert. Es bringt einen aus stagnierenden Gedanke raus und in einen Zustand der Erfüllung im Hier und Jetzt. Geistige Trägheit und starre Gedanke können sich leichter transformieren. So zaubert Zitronenöl einen Zustand der Frische und Leichtigkeit in den Emotionshaushalt

Auch bei konzentriertem Arbeiten oder in Prüfungssituationen ist Zitronenöl sehr wertvoll, denn es fördert Klarheit, Konzentration und lässt uns weniger Fehler machen. Ein Grund hierfür ist, das es in der Lage ist, die Produktion von Noradrenalin zu fördern. Hierbei handelt es sich um einen körpereigenen Botenstoff, der im menschlichen Körper gegen Stress wirkt und sich als Neurotransmitter betätigt. Ein Mangel an diesem Noradrenalin führt zu Trägheit und Antriebslosigkeit.

Wirksam gegen Insekten

Außerdem vertreibt der Duft Mücken und andere Insekten. Diese Wirkung lässt sich in einer Mischung mit Lavendelöl noch verstärken, denn auch diesen mediterranen Duft mögen die kleinen Nervensägen nicht. Auch Eukalyptus und Geranienöl sind Aromen, die Moskitos & Co meiden. Dafür wir umso mehr – so wird jede Sommerparty ein sinnliches Dufterlebnis, das nicht von den lästigen Plagegeistern gestört wird. Und man kann die giftigen Chemiekeulen getrost weglassen.

Zitronenöl für die Haare

In Griechenland pflegten die Frauen ihre Haare mit Olivenöl und einigen Spritzern Zitronensaft. Die Haarpflege mit Zitrone ist schon seit langer Zeit bekannt und beliebt. Die Haare können gestärkt, aufgehellt und Schuppen therapiert werden.

Heute geht es etwas einfacher: einfach zwischen zehn und zwanzig Tropfen Zitronenöl in eine Shampooflasche geben und kräftig schütteln. Sehr geeignet ist dazu auch unser Basisshampoo in Bio-Qualität. Gereizte Kopfhaut wird sich beruhigen, Schuppen klingen ab und die Nachfettung der Kopfhaut wird reduziert.

Noch ein Trick aus der natürlichen Schönheitspflege ist eine aufhellende Haarspülung. 1 EL Apfelessig und 2, 3 Tropfen Zitronenöl mit einem Liter Wasser mischen. Diese Spülung wendet man direkt nah der Haarwäsche an und spült danach nicht mehr nach. Die Spülung glättet die Haare und hellt sanft auf – am besten ist der Effekt bei blonden Haaren zu beobachten.

Hautstraffende Kosmetik mit Zitronenöl

Zitronenöl gilt als pflanzliche Geheimwaffe gegen Cellulitis und ist in vielen wirksamen Ölmischungen enthalten. Aber auch für andere Hautbereiche gilt das Öl als hautstraffend. Wichtig ist, bei der Dosierung vorsichtig zu sein und beim ersten Mal zu sehen, ob Ihre Haut das Öl gut verträgt.

Hautcremes, Peelings oder Gesichtsmasken können mit einigen Tropfen Bio Zitronenöl aufgepeppt werden. Das Öl verströmt seine Wirkung und wird die Haut straffen, gut durchbluten und reinigen. Das Öl wirkt antibakteriell und bekämpft so Hautunreinheiten und Pickel. Außerdem  wirkt es regulierend auf fettende Hautpartieren.

Auch der Fußcreme kann man einige Tropfen Zitronenöl beimengen. Die Zitrone reduziert die Hornhaut und wirkt desodorierend und ist aktiv gegen Pilze. Die Haut wird wunderbar weich und duftet frisch. Eine regelmäßige Pflege der Füße und Hänge mit Zitronenöl-Cremes kann daher auch der Entstehung von Nagelpilz vorbeugen.

Ein Basisöl mit einigen Tropfen Zitrone, Lavendel und Rosmarin gemischt, eignet sich wunderbar, um die Haut bei Ausflügen und an warmen Sommerabenden zu pflegen, und gleichzeitig lästige Mücken fernzuhalten.

Für ein Gesichtswasser in 1/4 Liter abgekochtes Wasser einen 8 Tropfen naturreines Zitronenöl geben. Die Mischung gut durchschütteln und eine geringe Menge auf einen Wattebausch tröpfeln lassen. Mit dem feuchten Wattebausch das Gesicht einreiben, was die Haut desinfiziert und klärt.

Weiterhin lässt sich mit Zitronenöl ein Peeling herstellen. Hierfür qualitativ hochwertiges ätherisches Öl auf Zucker geben und diesen komplett durchfeuchten lassen. Die Mischung auf Hals und Gesicht dünn aufragen und für wenige Minuten einwirken lassen. Anschließend das Peeling sanft entfernen. Während der Einwirkzeit versorgt das Gemisch die Haut mit vielen Nährstoffen sowie Feuchtigkeit und dringt tief in die unteren Hautschichten ein.

Ähnliches bewirkt ein Peeling, das statt Zucker Salz verwendet. Der Vorteil hier ist, dass es fettigen Hautpartien besser entgegenwirkt und sich vor allem bei Akne und Pickel bewährt. Grundsätzlich lassen sich Peelingmischungen fürs Gesicht oder Dekolleté durch die Zugabe weniger Tropfen reinen ätherischen Zitronenöls aufwerten. Die Folge ist eine straffere, besser durchblutete und mit ausreichen Feuchtigkeit versorgte Haut. Fettige Hautbereiche reinigt das Öl, behandelt sie antibakteriell, sodass keine Pickel und Mitesser entstehen.

Außerdem ist die bleichende Wirkung des Öls fähig, Altersflecken oder Sommersprossen zu mildern.

Zitronenöl in einem hochwertigen Basisöl wie Jojobaöl, hilft neben Cellulitis auch gegen Besenreißer, Krampfadern und kleine geplatzte Äderchen. Einerseits kann man damit sehr gut vorbeugen, aber auch straffen. Aber Geduld – die Wirkung stellt sich erst nach einiger Zeit ein. Ergänzen kann man das Cellulite-Öl noch mit entgiftendem Wacholderöl, durchblutungsförderndem Rosmarinöl, entstauendem Grapefruitöl, hautpflegendem Geranienöl und festigendem Zedernöl. Je 5 Tropfen auf 100 ml Jojobaöl ergeben eine feine, hautstraffende Mischung, die sommerschöneBeine macht.

Zitronenöl für die Mundhygiene

Die Kombination aus Duft, antibakterieller Wirkung und die bleichende Wirkung von Zitronenöl macht es auch zum idealen Kandidaten für selbst gemachte Zahnpasta und Mundwasser. Strahlende Zähne und ein frischer Atem sind das Resultat. Zitronenöl hält anders als die Früchte keine Säuren, die den Zahnschmelz angreifen könnten. Außerdem wirkt es adstringierend, strafft das Zahnfleisch und  sorgt für eine gute Durchblutung des Zahnfleisches, dass so aktiviert wird. Besonders bei Zahnfleischbluten ist Zitronenöl hilfreich. Dazu reichen 3 Tropfen Zitronenöl in einem Glas Mineralwasser als Mundspülung, die Zahnfleisch und Haut wieder aktiviert, desinfiziert, kleine Wunden schließt und den Gesamtzustand verbessert.

Wer an Verletzungen des Zahnfleischs oder auch der Mundschleimhaut leidet, kann das Öl mit etwas Wasser oder Kokosöl verdünnen und direkt auf die Stelle auftragen. Hierbei eignet sich ein Wattestäbchen hervorragend. So werden nicht nur Viren und Bakterien, sondern auch Pilze und Krankheitserreger wirkungsvoll abgetötet.

Zitronenöl hilft bei Erkältungen

Vor allem im Herbst und Winter hilft Zitronenöl auch bei Erkältungen und Infektionen im Rachenbereich. Es stärkt das körpereigene Immunsystem und wirkt antibakteriell und antiviral. Daher eignet es sich auch gut für die Duftlampe, wenn alle anderen schon erkältet sind, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Mit Zitronenöl lassen sich ein paar sehr wirksame Hausmittel herstellen, weswegen es in keiner Hausapotheke fehlen sollte. Halskompressen etwa wirken hervorragend bei Schluckbeschwerden und Mandelentzündungen. Auf eine heiße Kompresse 4 – 5 Tropfen Zitronenöl in 1 Liter heißes Wasser geben und die Tücher damit befeuchten, auswringen und auf den Hals legen. Dann mit einem trockenen Tuch bedecken und 30 Minuten ruhen.

Auch kalte Kompressen gegen Fieber, auch bei Kindern, kann man mit Zitronenöl herstellen. Dazu nimmt man ca. 5 Tropfen auf einen Liter kaltes Wasser und taucht die Tücher darin ein.

Inhalieren  mit Zitronenöl ist ebenfalls eine tolle Methode, den Hals- und Rachenbereich zu desinfizieren und die Schmerzen zu lindern.

Zitronenwasser als tägliches Ritual

Ein einfacher, aber sehr effizienter Tipp für die tägliche Gesundheitsvorsorge ist, gleich am Morgen ein Glas Zitronenwasser zu trinken. Entweder verwendet man eine halbe, frisch ausgepresste Bio-Zitrone auf ein Glas Wasser und süßt mit Xylit, oder man gibt 3 – 5 Tropfen ätherisches Zitronenöl in ein Glas Mineralasser.  Die Kohlensäure wirkt als Emulgator, der das Öl im Wasser verteilt. Beides hat den Effekt, dass es die Entgiftungsorgane anregt , entschlackt und reinigt, die Verdauung in Schwung bringt und den Körper mit Vitamin C, Feuchtigkeit und vielen anderen Vitalstoffen versorgt. Außerdem wirkt Zitronenwasser basisch. Es schützt die Nieren und beugt der Bildung von Nierensteinen und Harnsäurekristallen vor, was auch vor Gicht in den Gelenken schützt. Mit diesem einfachen Morgen-Ritual bringen Sie ganz einfach ein Stück mehr Gesundheit in den Alltag und tun dem Körper etwas Gutes ohne viel Aufwand.

Zitronenöl in der Küche

Das Aroma von Zitronen und Zitronenschalen ist in vielen Rezepten zu finden, und zwar quer durch alle Geschmacksrichtungen: Fisch, Zitronenrisotto, Salate, Saucen, Gebäck, Kuchen oder leichte Joghurt-Süßspeisen – das säuerlich frische Zitronenaroma verleiht einfach immer einen reizvollen Kontrast am Gaumen. Eine einfache Pasta mit Zitronenöl und frischen Kräutern wie Basilikum und Salbei sind sommerliche Lieblingsrezepte.

In ätherischem Zitronenöl ist dieser wunderbare Geschmack eingefangen und immer zur Hand. Auch das Bio-Zitronenöl enthält viel Vitamin C und wertvolle Bioflavonoide, die für den Körper sehr gesund sind. Außerdem wirkt es gegen frei Radikale und unterstützt die Entgiftungsorgane.

Ein Tipp: für den Winter: 2 bis 3 Tropfen Zitronenöl in den Tee sorgt für Aroma, viel Vitamin C und unterstützt das Immunsystem im Kampf gegen Bakterien und Viren. Ein Schlückchen Pflanzenmilch dient dabei als Emulgator, der das Öl im Tee verteilt. Das Öl sollte aber erst dann beigefügt werden, wenn der Tee schon etwas abgekühlt ist, um die Wirkung nicht zu zerstören.

 

Zitronenöl selbst machen

Zitronenöl lässt sich auch zuhause leicht herstellen. Dabei sollte man aber strikt auf Bio-Qualität achten, schließlich will man keine Pestizid-Rückstände im Öl haben. Dazu wäscht man die Biozitronen mit heißem Wasser und schält die gelben Schalen mit einem Sparschäler ab. Diese gelben Schalen gibt man in ein Glas und bedeckt sie mit einem hochwertigen Speiseöl, zum Beispiel Sesamöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl.

Das Glas an einen warmen und dunklen Ort stellen. Nach etwa vier Wochen hat das Öl alle Vitalstoffe und Aromen der Zitronenschalen aufgenommen und riecht intensiv nach Zitrone. Jetzt siebt man das Öl ab und füllt das fertige Zitronenöl in eine dunkle Flasche ab. Diese kühl und dunkel lagern.

Selbst gemachtes Zitronenöl lässt sich für Salatdressings und zum Marinieren oder Verfeinern von Geflügel, Lamm, Fisch und Grillkäse wunderbar verwenden. Auch in der Kosmetik kann es verwendet werden.

Allerdings gilt: Reines ätherisches Zitronenöl lässt sich ausschließlich durch Kaltpressung oder Wasserdampfdestillation gewinnen. Selbst gemachtes Zitronenöl ist weniger intensiv.

Rezept: eingelegte Salzzitronen

Diese Köstlichkeit stammt aus der Küche Marokkos und des mittleren Ostens und bringt einen exotischen Touch in jedes Rezept. Es eignet sich zum Schmoren mit Hühnchen, zum Würzen von Reis oder gehackt in Dips und Vinaigrettes.

Zutaten

  • 6 – 8 Bio-Zitronen, feste Früchte, je nach Größe des Glases
  • 12 El Salz, grobkörnig
  • Zitronensaft nach Belieben

Zubereitung

Die Einmachgläser und Deckel auskochen. Danach die Zitronen ebenfalls heiß abwaschen und abtrocknen. Jetzt die Zitronen über Kreuz von einem spitzen Ende her in Viertel einschneiden. Wichtig dabei ist, die Zitrone nicht komplett durchzuschneiden: Die vier Segmente sollen an einem Ende noch zusammenhalten.

Nun zwischen die Zitronenviertel Salz stopfen und die Zitronen ins Glas geben. Sollte etwas Salz aus den Segmenten rausgerieselt sein, ruhig nochmal etwas Salz drüber streuen. Jetzt nach und nach mit den übrigen Zitronen fortfahren, bis keine Zitrone mehr ins Glas passt. Die Zitronen dabei ruhig etwas ins Glas reinpressen. Am Schluss sollte aber noch ein klein wenig Platz bis zum Deckel sein. Zuletzt noch eine Zitrone auspressen und den Saft dazugeben, das Glas verschließen und an einen dunklen Ort stellen.

Jetzt heißt es 5-6 Wochen warten, bis die Salzzitronen fertig sind. Dabei wird die Schale zart und die Zitronen können sich auch bräunlich verfärben. Geschmacklich ist das reinste Küchenalchemie. Salzzitronen sind im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.

Studien rund um das Zitronenöl

Der französische Arzt Dr. Jean Valnet bewies in einer Studie, dass  ätherisches Zitronenöl in einer Duftlampe innerhalb von 15 Minuten Meningokokken, innerhalb 60 Minuten Typhusbazillen, innerhalb 120 Minuten Staphylokokken und innerhalb von 180 Minuten Pneumokokken abtöten kann. Tuberkuloseviren und Diphteriebakterien können mithilfe einer 0,2 prozentigen Zitronenöllösung innerhalb von 20 Minuten abgetötet (Diphterie) oder inaktiviert (Tuberkulose), werden. https://aromapraxis.de/aroma-schule/geschichte/neuzeit/

Die antitumorale Wirkung von Zitronenöl wird seit viele Jahren in England erforscht (Crowell 1999, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10082788). Rund 50 Studien befassen sich zudem noch mit der krebshemmenden Wirkung von Limonen (tierisch klinische Versuche), die beweisen sollen, dass die Verwendung von Zitronenöl gegen den Beginn von Tumorerkrankungen vorbeugen kann (u. a. das Journal of the National Cancer Institute).

Entspannung wird von Zitronenöl gefördert, Depressionen vermindert und die Immunabwehr gesteigert, diese Zusammenhänge wurden im Jahr 1995 in einer Studie der MIE Universität (USA), herausgefunden. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8646568

Auf was soll man beim Kauf achten?

Beim Kauf von reinem ätherischen Zitronenöl sollten Sie genau auf die Verpackung und die Herstellerangaben achten. Nur Zitronenöle, die als 100% naturreines ätherisches Zitronenöl deklariert sind, haben die gewünschte Wirkung. Ein “naturidentisches” Zitronenöl enthält zwar einige Bestandteile des reinen ätherischen Öls, diese beziehen sich aber nur auf den Geruch, nicht auf die Wirkung. Zitronenöle, die als Duftöl im Handel vertrieben werden, duften nach Zitrone, werden aber nicht aus der natürlichen Zitronenschale hergestellt, sondern aus synthetischen Duftkomponenten.

Die Qualität, die Sie beim Tiroler Kräuterhof erhalten, ist reines ätherisches Zitronenöl in Bio-Qualität. Bei der Bio-Qualität können Sie sich sicher sein, dass nur ungespritzte Zitronenschalen für die Herstellung des reinen ätherischen Öls verendet wurden. Nur so kann die aromatherapeutische Wirkung garantiert werden.

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wolf

Abends am Lagerfeuer erzählte ein alter Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in seinem Inneren tobt.

Er sagte: „Mein Sohn, dieser Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten.“

Der eine Wolf ist böse: Er ist der HASS, der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere Wolf ist gut: Er ist die LIEBE, die Freude, der Friede, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.

Sein Enkel dachte einige Zeit über die Worte des Großvaters nach und fragte dann: “Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?”

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst!“

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Rosenöl aus Damaszenerrose vom Tiroler Kräuterhof

Echtes Rosenöl ist einer der edelsten und kostbarsten Düfte, die es gibt. Nicht umsonst gilt die Rose, mit ihren unzähligen Farben, Formen und Duftrichtungen als Königin der Blumen. Schon in den antiken Kulturen Persiens, Ägyptens und Griechenlands galt Rosenöl als Symbol der Schönheit, Sinnlichkeit und Liebe und die edelsten Parfums kamen nicht ohne den Duft der lieblichen Rose aus. Für einen Liter Rosenöl benötigt man unglaubliche 5000 Kilo Blütenblätter. So versteht man auch, warum echtes Rosenöl eine Kostbarkeit ist.

Rosenöl – ihre Kulturgeschichte

Die Rose war schon in den antiken Kulturen ein Symbol für Schönheit und Liebe. Weder die Dichtkunst noch die Religion kamen ohne ihre Symbolik aus. Unzählige Märchen, Sagen und Mythen ranken sich um die Rose. Geschätzt wurde sie vor allem wegen ihres unvergleichlichen Duftes, aber auch für ihre Schönheit als Pflanze und für ihre unvergleichliche Vielfalt der Blütenfarben und Formen. Aber auch die Heilkraft der Rose und ihre Rolle in der Schönheitspflege spielten eine große Rolle.

Es gibt heute über 30.000 verschiedene Rosensorten, die in Gärten in aller Welt wachsen. Als ursprüngliche Heimat der Rose wird Zentralasien angesehen, denn aus dieser Region stammen die frühesten Funde. Die älteste Abbildung, nämlich Rosen in ornamentaler Form, ist auf einer Wandmalerei im Palast von Knossos auf Kreta zu sehen. Das berühmte “Fresko mit dem blauen Vogel” wurde vor rund 3.500 Jahren geschaffen.

Auch im antiken Griechenland wurde die Rose von der berühmten Dichterin Sappho schon im 6. Jahrhundert v. Ch. als „Königin der Blumen“ besungen. Homer beschrieb die Rosenkultur im 8. Jahrhundert v. Ch., und vier Jahrhunderte später unterschied Theophrast bereit zwischen einfach blühenden Wildrosen und gefüllten Blüten, die zur Schönheit gezüchtet wurden.

Extravagante Kaiserinnen und Liebesgöttinnen

Eine besonders sinnliche Episode wird von der ägyptischen Kaiserin Kleopatra, die als große Verführerin in die Geschichte einging, berichtet. Die für ihre Extravaganzen berüchtigte Herrscherin soll ihren Geliebten Marcus Antonius in der ersten Liebesnacht in einem Gemach empfangen haben, das knietief mit Rosenblüten bedeckt war. Er musste durch ein Meer von duftenden Rosenblüten waten, bevor er seine Angebetete erreichte. So überrascht es nicht, dass die Rose im alten Ägypten der Liebesgöttin Isis geweiht war.

Heilwirkung von Rosenöl

Ätherisches Rosenöl wirkt antiseptisch, antirheumatisch und wundheilend. Hervorzuheben ist, dass naturreines Rosenöl, wie es beim Tiroler Kräuterhof zu kaufen ist, keimtötend wirkt, aber keinerlei toxische Wirkung hat. Deshalb ist es so gut für die Hautpflege geeignet und kann sogar bei Babys angewendet werden. Auch zur Pflege der Haut in der Schwangerschaft und bei der Geburt ist es außerordentlich wirksam. Krampflösende Wirkung, zum Beispiel während der Menstruation, werden dem ätherischen Rosenöl ebenfalls nachgesagt.

Seelische Wirkung von Rosenöl

Ätherisches Rosenöl ist nicht nur ein Symbol der Liebe, sondern hat eine enge Beziehung zum Herzchakra. So bringt es Heilung in emotionale Verletzungen und Verschlossenheit. Die Wirkung der Rose öffnet das Herz für die Energien von Liebe, Menschlichkeit und Mitgefühl und ermöglicht echte Zuneigung und Vergebung.

Die Rosenessenz begleitet Menschen in ihrer spirituell-geistigen Entwicklung und kann auch sehr gut zum Meditieren eingesetzt werden. Auch bei Krisen, emotionalen Schicksalsschlägen, Depressionen, Trauer, Liebeskummer und in der Sterbebegleitung wird es von Aromatherapeuten erfolgreich eingesetzt.

Die einzigartige Komposition von Rosenöl wirken schützend und stärkt die Emotionen. Der unbeschreiblich angenehme Duft übermittelt das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es regt Verbundenheit und ein harmonisches Miteinander an.

Rosenöl hat überdies aphrodisierende Eigenschaften und weckt Sinnlichkeit und Liebe. Ein Rosenbad oder eine Massage mit dem Duft der Damaszenerrose öffnen die Tore zur Erotik.

Naturreines Rosenöl – Inhaltsstoffe

In ätherischem Rosenöl sind über dreihundert Inhaltsstoffe zu finden. Die wichtigsten zwei Bestandteile von Rosenöl sind Geraniol und Citronellol. Diese beiden Stoffe zählen zu den Terpenalkoholen und sind optimal verträglich für den Menschen. Sie sind nicht toxisch und wirken außergewöhnlich stark gegen Mikroorganismen. Daher werden sie so erfolgreich in der Hautpflege eingesetzt und dürfen sogar in der Babypflege zur Anwendung kommen.

Rosenöl – Anwendungstipps

In der Duftlampe

Rosenöl gehört wie Weihrauch, Myrrhe, Agarholz und Narde zu den heiligen Ölen und ergibt in Verbindung mit diesen stark erdenden und klärenden Ölen eine wunderbare Mischung für die Meditation und das Gebet.

Körperöl

Für ein luxuriöses, sinnliches und hautpflegendes Körperöl mischt man

Massageöl für Liebende

Die Wirkung von Rosenöl auf die Sinnlichkeit ist außergewöhnlich stark. Der Duft der Rose bringt Liebende zueinander, baut sexuelle Spannungen ab und lässt den Alltag hinter sich.

Babyöl

Rosenöl und Kamillenöl sind die beliebtesten Essenzen in der Babypflege, da sie sehr mild sind. Für die Babymassage mischt man 1 Tropfen Rosenöl und 50 ml Mandelöl. Dieses Öl beruhigt unruhige Babys und solche, die häufig weinen.

Schocköl

Bei emotionalem Stress, in Schocksituationen oder bei Trauer hilft ein Tropfen Rosenessenz. Am besten verreibt man ihn in der Handfläche und atmet den wunderbaren Duft tief ein. Er wird Vertrauen und Liebe zum Leben zurückbringen.

Herstellung von ätherischem Rosenöl

Dank der großen Wertschätzung ist es kein Wunder, dass schon sehr früh Methoden entwickelt wurden, um den flüchtigen Duft der Rose einzufangen. Heute wird meist mit einer schonenden Wasserdampfdestillation gearbeitet. Dazu werden überaus große Mengen an Rosenblättern benötigt, die immer noch händisch gepflückt werden. Ein Pflücker kann etwa 50 Kilogramm Roseblätter an einem Tag ernten, doch für einen Liter ätherisches Rosenöl benötigt man 5000 Kilo.

Bei der Wasserdampfdestillation werden die ätherischen Öle durch heißen Dampf aus der Pflanze getrennt und später wieder abgekühlt, so dass sich Öl und Wasser trennen.

Zur Herstellung von naturreinem Rosenöl wird meist die Damaszenerrose verwendet, die in Bulgarien, in der Türkei, in Indien, dem Iran und Afghanistan angebaut wird. Dieses Öl erhält man unter dem Namen Persisches Rosenöl.

Bulgarisches Rosenöl ist eine besonders edle Rarität. Es ist das feinste und teuerste Rosenöl, das sehr schonend aus gerade geöffneten Blüten gewonnen wird. Es duftet blumig, süß und besonders voll und komplex.

Die seltenere Rosa Gallica stammt aus dem Kaukasus und der Ukraine.

Rosenblütenabsolue, oder Rosenextrakt, wird meist in Marokko, Ägypten und Frankreich aus der Rosa centifolia hergestellt. Das Rosenabsolue des Tiroler Kräuterhofes wird ebenfalls aus der Damaszenerrose hergestellt. Es wird durch Solventextraktion hergestellt, und ist intensiv-blumig, warm und schwer. Seine psychische Wirkung setzt besonders schnell ein.

Rosenhydrolat

Rosenhydrolat, auch Rosenwasser genannt, entsteht als wertvolles Nebenprodukt bei der Destillation des ätherischen Öls. Es enthält die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze und auch Reste des ätherischen Öls. Ebenso eignet es sich ideal für die Hautpflege, da es sehr gut verträglich ist, beruhigt, kühlt und nährt. Rosenhydrolat kann als Gesichtswasser, Bodyspray oder für Augenkompressen verwendet werden.

Diese Düfte harmonieren mit Rosenöl

Die Damaszenerrose harmoniert gut mit Neroli, Myrrhe, Lavendel, Weihrauch, Narde, Sandelholz, Jasmin und Melisse.

Achtung Fälschungen

Wegen seiner Kostbarkeit wird Rosenöl oft und gekonnt gefälscht. Diese chemischen Fälschungen haben aber keine kosmetische oder aromatherapeutische Wirkung, sie sind bestenfalls nutzlos, manchmal aber auch schädlich. Phenylethylalkohol und Linalool machen rund achtzig Prozent im Rosenöl aus. Daher ist es relativ leicht möglich, Rosenöl synthetisch herzustellen. Die Konsequenz ist aber, dass hunderte andere Inhaltsstoffe fehlen, die die einzigartige Wirkung von Rosenöl ausmachen.

Gerade bei diesem ätherischen Öl sollten Sie nur bei vertrauenswürdigen Anbietern kaufen und darauf achten, dass am Etikett 100% naturreines ätherisches Öl deklariert ist. Die Bezeichnungen Rosenduft oder Aromaöl weist auf Fälschungen oder mit billigem Öl gestreckte Ölmischungen hin.

 

Beim Tiroler Kräuterhof kann man 100% naturreine ätherische Öle aus biologischem Anbau kaufen. Hier geht es zu unserem Online-Shop.

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Es gibt eine kleine, leuchtend gelbe Blume, die nur eines im Sinn zu haben scheint: die Sommersonne zu speichern, damit wir sie im Winter zur Verfügung haben. Johanniskrautöl – auch Rotöl genannt – ist ein wunderbares altes Heilmittel, das gegen Winterverstimmungen, Hautprobleme und Schmerzen hilft.

Johanniskrautöl wird aus den Blüten einer Pflanze gewonnen, die schon in der Volksmedizin als besonders heilkräftig und magisch galt. Das tiefrote Öl auf Olivenölbasis hat sehr heilsame Wirkung bei Schmerzen der Gelenke, bei Rheuma, Ischias und Gicht, es wirkt schmerzstillend, wärmend und entzündungshemmend und gilt als Heilmittel bei Problemen der Haut wie Neurodermitis, Wunden oder Verbrennungen. Johanniskrautöl ist auch bekannt dafür, bei Winterdepressionen zu helfen, da es die geballte Kraft der Sonne speichert. Johanniskrautöl sollte daher in keiner Hausapotheke fehlen.

Johanniskraut – die Pflanze

Im Volksmund wird Johanniskraut aufgrund der charakteristischen Farbe, die es mit der Zeit annimmt, auch Rotöl genannt. Die kleine Pflanze liebt karge Böden, Wegränder und Trockenwiesen und ist von Europa bis Asien weit verbreitet. Die Johanniskrautpflanze ist mehrjährig und wächst im Folgejahr wieder aus dem Rhizom. Sie wird bis zu 1 Meter groß und ist stark verzweigt. Die eiförmigen, kleinen Blätter sind mit vielen Ölbehältern durchzogen und scheinen wie perforiert, wenn man sie gegen das Licht hält.

Die Blüten haben fünf Kelch- und fünf Blütenblätter. Beim Zerreiben tritt ein roter Farbstoff aus, wodurch sich Echtes Johanniskraut auch leicht erkennen lässt. Zum Testen kann man einfach eine Blüte zwischen den Fingern zerreiben.

Johanniskrautöl in biologischer Qualität ist ein sehr heilsames Mazerat aus den Blüten des getüpfelten Johanniskrautes. Johanniskrautöl spielt eine große Rolle in der Volksmedizin, wo es für seine vielseitigen heilenden Eigenschaften hochgeschätzt wurde. Im Jahr 2015 wurde das Kraut zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Sein lateinischer Name ist Hypericum perforatum, doch es wird noch bei vielen anderen Namen genannt:

  • Hartheu
  • Hexenkraut
  • Blutkraut
  • Johannisblut
  • Herrgottsblut
  • Sonnwendkraut
  • Teufelsfluch
  • Wundkraut
  • Liebfrauenbettstroh

 

Johanniskrautöl in Mythologie und Brauchtum

Im Volksglauben gilt das Johanniskraut als Lichtbringer, das Böses abzuwehren vermag. Geerntet wird es zur Sommersonnenwende, wenn die Sonne am Höchststand ist. Oft wurde die Heilpflanze nach einem Tanz ins Sonnwendfeuer geworfen. Es ranken sich zahlreiche Sagen rund um die strahlend gelben, kleinen Blüten. So soll der Teufel aus Ärger über die heilende Wirkung des Johanniskrauts die Blätter zerstochen haben – so entstanden die charakteristischen schwarzen Punkte auf den Blüten, die biologisch betrachtet die Öldrüsen sind.

Am 24. Juni ist Johannistag zu Ehren der Geburt von Johannes dem Täufer. Auch dieser christliche Feiertag steht in Verbindung mit dem Johanniskraut.

Doch nicht nur in Sagen und Brauchtum, auch in der traditionellen Pflanzenheilkunde hat sich das Wissen um die heilende Wirkung der Pflanze über Jahrtausende hinweg erhalten. Schon im Mittelalter verfolgten Kräuterkundler die Idee, dass das Johanniskraut ein Mittel gegen Stimmungsschwankungen sein könnte, was mittlerweile auch wissenschaftlich gut belegt ist. Hildegard von Bingen und Paracelsus erklärten das Johanniskraut zu ihren bevorzugten Heilpflanzen. Vor allem die herausragenden Wirkungen zur Heilung von Hautproblemen und zur Behandlung von Schmerzen der Muskeln und Gelenke sind schon lange bekannt.

 

DIYS Johanniskrautöl: Rotöl selbst machen

Johanniskrautöl ist ein Blütenauszug in Öl und man kann es ziemlich einfach selbst herstellen. Dazu quetscht man die frisch geernteten Blüten sachte in einem Mörser und legt sie danach in einer durchsichtigen Glasflasche in hochwertiges Olivenöl ein. Die Glasflasche stellt man einfach in die Sonne. Für 25 g Blüten benötigt man etwa 500 ml Olivenöl. Ab und zu kann die Mischung sachte bewegt werden. Wichtig ist, dass die Blüten immer komplett von Öl bedeckt sind. Nach drei Wochen kann das fertige Mazerat – so wird der ölige Blütenauszug genannt – filtriert und in dunkle Flaschen abgefüllt werden. Die ursprünglich leuchtend gelben Blüten färben das Öl im Laufe der Herstellung rot. Das Johanniskrautöl ist etwa ein Jahr lang haltbar.

Wer den richtigen Erntezeitpunkt verpasst hat, bekommt bei uns ein qualitativ hochwertiges Bio Johanniskrautöl, das aufgrund des hohen Anteils an Blüten schon fast dunkelrot gefärbt ist. Es ist für jede Hausapotheke ein hilfreiches Mittel, das für viele Beschwerden einsetzbar ist.

Tipp: das Öl ist mit einfachen Mitteln herzustellen und ein schönes, selbstgemachtes Geschenk!

 

Ätherisches Johanniskrautöl

Im Gegensatz zu Johanniskrautöl/Rotöl wird ätherisches Johanniskrautöl, wie andere ätherische Öle auch, durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Darin ist kein Hypericin enthalten, weswegen es auch nicht die rote Farbe besitzt. Es besitzt aber viel andere wertvolle Substanzen mit einer stark stimmungsaufhellenden, angstlösenden, beruhigenden, herzstärkenden und antibakteriellen Wirkung. Wenn nicht ausdrücklich erwähnt, ist im weiteren Artikel Johanniskrautöl/Rotöl gemeint. Die Wirkung beider Essenzen ergänzt sich sehr gut, und kann auch gemischt angewendet werden.

Tipp:

  • 100 ml Rotöl und 15 Tropfen ätherisches Johanniskrautöl ergeben eine wirkungsvolle Mischung für Rheuma, Gicht, Hexenschuss, Prellungen, Quetschungen und Wunden.
  • Innerliche Anwendung bei Depressionen, Schlafstörungen, Nervosität sowie bei Schleimhautentzündungen des Darms: 200 ml Rotöl und 20 Tropfen ätherisches Johanniskrautöl mischen und 2 EL täglich einnehmen.

 

Johanniskrautöl – wirksame Inhaltsstoffe

Wie alle natürlichen Heilmittel hat Rotöl eine komplexe Vielfalt an Wirkstoffen, die sich über Jahrhunderte hinweg als wirksam erwiesen haben. Erst diese einzigartige Wirkstoffkombination macht das Johanniskrautöl zu einem wertvollen Heilmittel, das in keiner Hausapotheke fehlen sollte.

Zu den Wirkstoffen zählen:

  • Hypericin: stimmungsaufhellend, antidepressiv
  • Hyperforin: desinfizierend, entzündungshemmend, wundheilend
  • Quercitrin: fördert den Serotoninhaushalt, sorgt für positive Gefühlslage
  • Quercetin: antiviral
  • Biflavonoide: wirken gegen Nervosität, Herzklopfen, sorgen für innere Balance
  • ätherische Öle: schmerzlindernd, desinfizierend, entspannend, stimmungsaufhellend
  • Gerbstoffe: blutstillend, antibakteriell, schmerzlindernd

 

Johanniskrautöl ist wissenschaftlich sehr gut erforscht

Das Johanniskrautöl ist heute wissenschaftlich äußerst gut erforscht und hunderte Studien belegen seine Wirkung in verschiedenen Anwendungsgebieten, von Depressionen über die Wechseljahre bis hin zu Wundheilung.

Wer sich in das Thema weiter vertiefen will, dem sei diese Linksammlung ans Herz gelegt:

Linksammlung wissenschaftliche Studien

 

Johanniskrautöl: Wirkung bei Depressionen

Rotöl hat eine hervorragende Wirkung gegen Depressionen und den damit einhergehenden Begleiterscheinungen wir Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit, Erschöpfung, Ängsten und Schlafstörungen. Depressionen können in Krisenzeiten auftreten, nach persönlichen Verlusten, Traumen oder in verfahrenen Lebenssituationen, durch ständige Überlastung und zu hohen Druck oder auch als chronische Erkrankungen. Auch das fehlende Sonnenlicht im Winter verursacht bei vielen Menschen depressive Verstimmungen.

Wer sich über nichts mehr freuen kann, ständig müde ist, Angst hat Fehler zu machen, der eigenen Wahrnehmung nicht mehr vertraut und unter Ängsten leidet, sollte diese Symptome auch ernst nehmen. Depressionen betreffen viele Menschen und sind behandelbar. Auch hormonell bedingte Depressionen, wie in der Vor-Wechselphase oder in der Teenagerzeit sind mit Johanniskrautöl gut zu therapieren. Das Johanniskraut hat sich dabei in einigen pharmazeutischen Studien als überlegen erwiesen. Es wirkt langsamer, hat aber eine komplexere Wirkung auf die involvierten Botenstoffe und kaum Nebenwirkungen. Es kann die Ursachen einer Depression erfolgreich behandeln.

Dazu muss man wissen, dass Stimmung, Schlafrhythmus, jede Art von Sinnes- oder Schmerzwahrnehmung, Antrieb, Energie, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit wesentlich von einer ausreichenden Menge von Botenstoffen (Neurotransmittern) gesteuert werden.  Dazu zählen Serotonin, Dopamin, Noradrenalin und Melatonin, auch Vitamin D spielt dabei eine Rolle. Alle diese Botenstoffe werden durch die Wirkung von Johanniskrautöl positiv beeinflusst – die erhöhte Lichtsensibilität führt zudem dazu, dass der Körper wieder vermehrt selbst Vitamin D durch die Sonneneinstrahlung bilden kann. Zudem stärkt es das Immunsystem, was dem allgemeinen Wohlbefinden zusätzlich zugutekommt.

Tipp: Johanniskrautöl kann innerlich als Tee, als Rotöl (2 EL am Tag) oder als hochdosierter, pulverisierter Extrakt in Tablettenform eingenommen werden. Nicht die Geduld verlieren: Eine Besserung tritt frühestens nach zwei Wochen ein.

 

Johanniskrautöl für guten Schlaf

Schlafstörungen können sehr belastend sein und gehen oft mit einer Depression einher. Oft kommen Ängste, nächtliche Grübeleien und innerer Unruhe dazu.

Die beruhigende und entspannende Wirkung von Johanniskraut hilft, Schlafstörungen dieser Art zu beseitigen, und zwar oft besser als pharmazeutische Schlafmittel. Zwar können diese rasch zu einem tiefen Schlaf verhelfen, doch mit der Zeit gewöhnt sich der Körper daran und die Dosis muss erhöht werden. Zudem haben Schlafmittel oft unerwünschte Nebenwirkungen. Johanniskraut bietet hier eine langfristig wirksame, pflanzliche und nebenwirkungsfreie Alternative.

 

Johanniskraut in der Menopause

Niedergeschlagenheit, Gereiztheit und Depressionen können ebenso wie körperliche Symptome in den „Tagen vor den Tagen“ in Form von Prämenstruellem Syndrom oder vor und mit den Wechseljahren auftreten. Begleitend treten oft eine schmerzhaft spannende Brust, Krämpfe oder Heißhunger-Attacken auf. In Studien konnten diese Symptome durch eine Einnahme von Johanniskraut deutlich gebessert werden – oft um bis zu 50%.

Die hormonellen Veränderungen im Körper kennzeichnen das Ende eines Lebensabschnittes. Angstzustände, Stimmungstiefs und sogar schwere Depressionen zählen zu den typischen Wechseljahresbeschwerden. Tees und andere Kräuter-Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, sind eine sanfte, aber wirksame Unterstützung in dieser Phase.

Zusätzlich zur positiven Wirkung bei Depressionen hilft Johanniskraut in den Wechseljahren auch, den Hormonhaushalt auszugleichen. Pflanzliche Präparate etwa aus Mönchspfeffer, Frauenmantel oder Johanniskraut haben sich hier laut Studien und Erfahrungen besser bewährt als Hormonersatz-Therapien.

 

Johanniskrautöl bei Wunden, Verbrennungen und Narben

Die Behandlung von Wunden und Verbrennungen mit Johanniskrautöl ist schon seit Jahrhunderten bekannt und erfolgreich. Traditionelle HeilerInnen wussten um die starken antibakteriellen, antiviralen und hautpflegenden Eigenschaften des Johanniskrautöls, das sich auch für offene Wunden eignet.

Die Tannine (Gerbstoffe) helfen, Blutungen zu stillen und Wundflächen zu verschließen. Verbrennungen heilen wesentlich schneller ab, wenn Johanniskrautöl aufgetragen wird. Und Wunden schließen sich, ohne starke Narben zu bilden. Das Einreiben von Johanniskrautöl wirkt oft wahre Wunder dabei und verhindert die Entstehung von unschönen Wucherungen und dicken, roten Narben.

Johanniskrautöl bei Neurodermitis und Hautentzündungen

Die heilende Wirkung von Johanniskrautöl zeigt sich auch bei der äußerlichen Anwendung gegen Hautprobleme: entzündliche Akne bringt es zum Abklingen und es verringert die Narbenbildung. Bei Neurodermitis oder Schuppenflechte stabilisiert es die Haut, bekämpft und lindert Entzündungen und mindert vor allem den Juckreiz. Auch bei einem Sonnenbrand kann es hilfreich sein – aber Achtung – nicht wieder in Sonne gehen, wenn Rotöl aufgetragen wurde.

 

Johanniskrautöl bei Schmerzen

Schmerzhafte Zustände am Bewegungsapparat und der Muskulatur, wie Rheuma, Gicht, Ischias, Hexenschuss, Muskelkater, Verspannungen und Zerrungen sprechen sehr gut auf die schmerzstillende und abschwellende Wirkung von Rotöl an. Am besten wirken Massagen und Einreibungen der betroffenen Stellen, auch warme Ölumschläge haben sich bewährt. Die schmerzstillende Wirkung setzt rasch ein und verschafft effiziente Erleichterung.

 

Achtung vor Sonnenlicht!

Johanniskraut macht die Haut lichtempfindlicher, daher sollte man die Sonne meiden, wenn man das Öl aufgetragen hat. Sonnenbrände passieren dann sehr leicht. Auch schwangere Frauen sollten Johanniskrautöl meiden.

 

Top für die Hausapotheke

Johanniskrautöl ist ein wirksames pflanzliches Heilmittel, das bei Depressionen, Hauterkrankungen, Magen- und Darmentzündungen sowie schmerzhaften Symptomen am Bewegungsapparat hervorragend hilft. Es ist also für jede Hausapotheke nur zu empfehlen und kann bedenkenlos äußerlich und innerlich angewendet werden.

100% naturreines Bio Johanniskrautöl findet Ihr hier im Shop

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Duftlampen

Ätherische Öle sind eine wunderbare Welt voll Sinnlichkeit und Heilkraft. Die duftenden Essenzen von Pflanzen aus aller Welt haben große Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Die einfachste und beliebteste Art, ihre Wirkung zu entfalten, ist die Verwendung von Duftlampen.

Duftlampen betören den Geruchssinn

Ätherische Öle entfalten ihre Heilkraft am schnellsten über den Geruchssinn. Über die Nase erreichen die Duftstoffe in kürzester Zeit das Gehirn und entfalten dort eine Wirkung von archaischer Kraft. Denn der Geruchssinn ist im limbischen System verankert, einem sehr alten Teil des Gehirns, das für unbewusste, instinktive und emotionale Reaktionen zuständig ist. Der Duft der Heil- und Aromapflanzen schmuggelt sich also gekonnt am Alltagsbewusstsein vorbei und löst in Sekundenbruchteilen unmittelbare Reaktionen aus.

Deswegen sind zwei Dinge in der Aromatherapie ausschlaggebend: ätherische Öle von höchster, unverfälschter Qualität und eine gute Duftlampe oder einen Aromavernebler, die die Düfte im Raum verteilen. Dann steht dem Genuss der wohlriechenden Heilpflanzen nichts mehr im Wege.

Die klassische Duftlampe mit Teelicht

Klassische Duftlampen sind aus hochwertiger Keramik oder Porzellan, manchmal mit Holz kombiniert, und bestehen idealerweise aus zwei Teilen. Einem, der ein Teelicht enthält und eine darüberliegende Schale, in der die ätherischen Öle verdampfen.

Ist die Keramik bei hohen Temperaturen dicht gebrannt und mit einer schwermetallfreien Lasur versehen, können keine Ölrückstände in den Ton eindringen und ihren Duft dort festsetzen. Zudem kann hochwertige Keramik auch im Geschirrspüler gereinigt werden.

Eine gute Duftlampe – auch Aromalampe genannt – ist zwischen 12 cm und 18 cm hoch, damit die Kerzenflamme die Duftschale optimal erwärmt. Vorteilhaft ist auch eine große Schale, so dass noch ein wenig Wasser übrigbleibt, wenn das Teelicht ausgebrannt ist.

Das hat gute Gründe: ätherische Öle sollten sanft verdampfen und keinesfalls verbrennen. Die optimale Temperatur zur Verdampfung von ätherischen Ölen liegt bei 37°- 55°C. Sollten ätherische Öle zu heiß werden, verändern sich die natürlichen chemischen Verbindungen der Öle. Sie können dann anders, manchmal auch schlecht riechen, selbst krebserregende Substanzen könnten beim Verbrennen entstehen.

Deswegen sollten ätherische Öle nicht zu stark erhitzt werden. Falls das Wasser verdunstet ist, solange das Teelicht noch brennt, brennen sich Ölrückstände in die Keramik ein, die zu der oben beschriebenen chemischen Veränderung führen. Außerdem sind sie sehr schwer aus der Duftlampe zu entfernen und diese Duftrückstände beeinträchtigen das nächste Dufterlebnis.

Doch eigentlich ist alles ganz einfach: Kaufen Sie ein naturreines, 100% biologisches ätherisches Öl, geben Sie etwas Wasser und 5 – 10 Tropfen ätherisches Öl in die Schale und genießen Sie das Dufterlebnis.

Wir möchten Euch besonders die Fair Trade Duftlampe LAURA ans Herz legen. Ihr warmer, orangeroter Farbton strahlt Gemütlichkeit aus und sie funktioniert wirklich großartig. Darüber hinaus unterstützt man mit dem Kauf ein Entwicklungshilfeprojekt in Vietnam, das faire Einkommensmöglichkeiten für ProduzentInnen schafft. Die besonders große Schale garantiert ein extra langes Duftvergnügen ohne Nachfüllen.

Aromavernebler: die moderne Alternative

Eine Alternative zum Verdampfen mittels der Wärme einer Duftlampe sind moderne Ultraschall-Vernebler für ätherische Öle. Sie versprühen einen feinen, kühlen Wassernebel, der jedem Raum die Atmosphäre einer Wellness-Oase verleiht. Manchmal werden sie auch Aroma-Diffuser genannt. Durch die Kaltvernebelung gibt es hier keine Probleme mit Ölrückständen oder zu hoch erhitzten Ölen.

Der Aromavernebler JASMIN hat einen Wassertank für 150ml, so dass man einen Raum zwei bis fünf Stunden beduften kann. Neigt sich das Wasser zu Ende, schaltet sich der Aromavernebler von selbst aus. Auch die Intensität des Wassernebels lässt sich regulieren. Eine LED Beleuchtung mit Farbwechselmodus sorgt für zusätzliche Stimmung im Raum. Der Vernebler ist außerdem sehr leise, so dass optimale Entspannung garantiert ist.

Der kleine Reisebegleiter „Dufti“

Wer auch unterwegs, oder ohne große Umstände den Duft seines ätherischen Öles genießen will, sei der Patentverschluss “Dufti” ans Herz gelegt. Dieser Holzstöpsel wird direkt auf die Flasche geschraubt und diese auf den Kopf gestellt. Der patentierte Holzstöpsel ermöglicht ein langsames Diffundieren des ätherischen Öles in den Raum. Mittels dieses durchdachten Verschlusses funktioniert das Beduften direkt aus dem Fläschchen. Einfach den Originalverschluss durch den Stöpsel ersetzen und in die vorgesehene Öffnung des Duftis geben.

Für Zirbenöl gibt es ein praktisches Dufti-Set aus Zirbenholz.

Gute Duftlampe – Spitzenwirkung

Fazit: Eine gute Duftlampe unterstützt die vielfältigen beruhigenden, anregenden, luftreinigenden und heilsamen Eigenschaften naturreiner ätherische Öle, so dass diese ihre aromatherapeutische Wirkung in all ihren Facetten entwickeln können. Wer Wert auf hohe Qualität bei den ätherischen Ölen legt, sollte auch in eine gute Duftlampe bzw. einen hochwertigen Aromavernebler investieren, um den ätherischen Ölen den perfekten Auftritt zu bieten!

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Aromatherapie heilt mit der duftenden Essenz der Pflanzen

Aromatherapie – heilendes Handwerk

Die Aromatherapie macht sich die duftenden Essenzen der Pflanzen zunutze, um Leiden an Körper, Seele und Geist zu kurieren. Die ätherischen Öle, die dafür verwendet werden, sind hochwirksame, natürliche Pflanzenauszüge, deren Wirkung mittlerweile gut erforscht ist.

Aromatherapie: Göttliche Düfte der Antike

Die heilende Kraft der Pflanzendüfte  – heute Aromatherapie genannt – war den alten Ägyptern und Mesopotamiern bekannt, die mit ätherischen Ölen, Balsamen und Harzen ihre Mumien für Jahrtausende konservierten. Auch als Parfumeure machten sich die luxusverliebten Ägypter einen Namen. Doch auch im ägyptischen Kult spielten Düfte eine spirituelle Rolle, sie waren kostbare Geschenke an die Götter und standen für Göttlichkeit, Reinheit, Kraft und Macht. So ist es kein Wunder, dass Kamelkarawanen und Handelsschiffe wohlriechende Essenzen bis aus Indien in das Weltreich am Nil beförderten.

Auch das Wissen um Massage, Hautpflege und Kosmetik wurde im alten Ägypten entwickelt und von dort nach Griechenland und den gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Die weltlicher orientierten Römer schwelgten in duftenden Bädern, Massageölen und Parfüms. Die wohl weniger gut duftenden Gladiatoren machten sich die Mut machenden Eigenschaften des Thymians zunutze, bevor sie in die Arena stiegen.

Auch im Palast von Knossos auf Kreta, in der weibliche Sinnlichkeit überall ausgedrückt wurde, findet man zahlreiche Pflanzenbilder an den weltberühmten Fresken, vom Mohn über den Safrankrokus, so dass man auch hier annehmen kann, dass die Heilkunde mit duftenden Pflanzen kultiviert wurde.

In der Bibel weisen zahlreiche Stellen auf die Verwendung von duftenden Salbölen hin und die Heiligen Drei Könige brachten dem Jesuskind Weihrauch und Myrrhe als königliche Geschenke.

Im 11. Jahrhundert brachten die Araber das Wissen um die Aromatherapie und die heilenden Geheimnisse der duftenden Öle wieder nach Europa. Klostergärten begannen, Heilpflanzen zu kultivieren, und die Volksheilkunde hat ihren Schatz an pflanzlichen Hausmitteln wohl nie ganz vergessen.

Aromatherapie – ihr Erforschung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann der französische Chemiker René-Maurice Gattefossé, der in einem Labor für Kosmetika und Parfüms arbeitete, die Heilkraft der ätherischen Öle systematisch zu erforschen. Er selbst verbrannte sich bei einer Explosion im Labor die Hände, versorgte diese mit Lavendelöl und war vom raschen und narbenfreien Heilerfolg überrascht. Das motivierte ihn zu den ersten Forschungen über die Heilungsmöglichkeiten mit Aromatherapie. Im ersten Weltkrieg entwickelte er eine antiseptische Seife auf Basis ätherischer Öle, mit der Kleidung und Verbandsmaterial gewaschen wurden.

Nach dem ersten Weltkrieg konzentrierte sich Gattefossé immer mehr auf die medizinische Forschung und publizierte 1937 ein Buch, in dem der Begriff Aromatherapie geprägt wurde und das diese bis heute beeinflusst.

Heute ist die Aromatherapie ein modernes, sehr gut erforschtes Teilgebiet der Pflanzenheilkunde und viele der Wirkungen sind in Studien erforscht und belegt.

Was sind ätherische Öle?

Das Wort Äther stammt aus dem Griechischen und bedeutet Himmelsluft, vergeistigt, engelszart, durchsichtig. Schon dieser Wortstamm verweist auf die Flüchtigkeit ätherischer Öle. Man bezeichnet sie in der Aromatherapie deshalb auch als die Seele der Pflanzen. Die ätherischen Öle repräsentieren die charakteristischen Eigenschaften einer Pflanze, und die Aromatherapie setzt sie bewusst als Mittel ein, um nicht nur den Körper, sondern auch feinstoffliche Ebenen des Menschen zu erreichen.

Die ätherischen Öle sind in verschiedenen Pflanzenteilen gespeichert und werden meist durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Die Pflanzen selbst bilden diese Öle, um sich vor dem Befall von Mikroorganismen, also Bakterien, Viren oder Pilzen zu schützen, weswegen manche Inhaltstoffe stark antibakteriell, antiviral oder antifugal wirken, was sich die Aromatherapie gerne zunutze macht. Spitzenreiter sind Teebaumöl, Manuka und Olibanum. Manche Pflanzen halten sich mit ihren ätherischen Ölen Insekten oder Tiere, die sie fressen könnten, erfolgreich vom Leibe. Eukalyptusöl schützt den Baum vor UV-Strahlen und Wasserverdunstung und legt sich wie ein Film über die Blätter. Andere Pflanzen locken mit ihren Duftstoffen Bienen und andere Insekten zur Bestäubung an.

Die in der Aromatherapie eingesetzten Öle, die zu 100% natürlichen Ursprungs sein müssen, um zu wirken, enthalten hunderte Pflanzeninhaltsstoffe. Die Naturheilkunde setzt darauf, dass es genau diese komplexen Wirkstoffbilder sind, die die gesundheitsfördernde Wirkung ausmachen. Sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Terpen, Estern, Alkohole, Phenole, Aldehyden, Ketone und organische Säuren. Manche ätherischen Öle enthalten auch hormonähnliche Substanzen.

Die Herstellung ätherischer Öle

Ätherische Öle werden meist durch Wasserdampfdestillation aus zerkleinerten Pflanzenteilen hergestellt. Sie sind also konzentrierte und flüchtige Essenzen aus aromatischen Pflanzen. Zur Gewinnung von ein paar Tropfen ätherischen Öls werden meist große Mengen an Rohstoffen benötigt. Für 25 Tropfen Rosenöl benötigt man bis zu 5 Kilo Rosenblüten.

Bei der Wasserdampfdestillation wird Wasser erhitzt und Dampf erzeugt. Dieser wird mit großem Druck auf die Pflanzenteile geleitet und die flüchtigen Pflanzenöle verbinden sich mit dem Wasserdampf. Danach wird der Dampf in Kühlschlangen abgekühlt, so dass nun ein Gemisch aus Öl und Wasser entsteht. In einer Florentinerflasche werden diese Teile getrennt und das reine ätherische Öl gewonnen.

Auch der wässrige Auszug, Hydrolat genannt, enthält vor allem die wasserlöslichen Pflanzenanteile und aber auch bis zu 0,5 % sehr fein gelöster Öle. Auch Hydrolate sind wertvoll und finden in der Pflanzenkosmetik Verwendung.

Bei Zitrusfrüchten wird das ätherische Öl direkt aus den Schalen kaltgepresst, manche Pflanzen benötigen erste eine Behandlung mit einem Lösungsmittel besonders feine Blüten werden in Fett eingelegt (Enfleurage), bevor die Duftöle destilliert werden. Das neueste Verfahren ist die Kohlendioxid-Extraktion. Nur in diesem naturreinen Zustand entfalten ätherische Öle auch heilsame Wirkung.

Düfte können aus Blüten und Blättern, aber auch Wurzeln, Samen, Hölzern, Rinden, Schalen, Harzen oder Nadeln gewonnen werden.

Die ätherischen Öle verkörpern die Essenz jeder Pflanze und jedes hat andere Wirkungen. Meist ist es aber nicht nur ein Symptom, für das ein Duft eingesetzt wird, meist ist die Bandbreite an therapeutischen Wirkungen breiter und enthält körperliche, seelische und geistige Komponenten im Sinne einer ganzheitlichen Medizin.

Qualität ätherischer Öle – 100 % naturrein muss sein

In der Aromatherapie ist die Qualität der eingesetzten ätherischen Öle von besonderer Bedeutung. Deshalb sollte man beim Einkauf einige Dinge beachten. In Österreich gilt die Bezeichnung „100% naturreines ätherisches Öl“ als rechtlich bindender Standard für ein unverfälschtes Öl, so wie es direkt aus der Pflanze gewonnen wird. Der Tiroler Kräuterhof garantiert diese Qualität und stellt seine Öle darüber hinaus aus Pflanzen aus biologischem Anbau oder Wildsammlung in den Tiroler Bergen her.

Leider ist der Markt mit synthetischen Ölen oder Ölen, die mit billigeren Ölzusätzen versetzt wurden überschwemmt. Schon der Begriff „natürlich“ reicht nicht aus, denn er besagt, dass hier andere ätherische Öle beigemengt sein können. So kann es sein, dass teure Öle die Rose oft mithilfe von Geranie oder Zitronellagras imitiert werden. Was als Duft- oder Parfumöl angeboten wird, stammt aus dem Labor und ist rein synthetisch hergestellt. Mit diesen Ölen kann man keinerlei aromatherapeutische Wirkung erzielen, im Gegenteil, oft handelt man sich noch Kopfschmerzen ein.

Gelungene Komposition: Basis-, Herz- und Kopfnote

Oft werden in der Aromatherapie mehrere Öle gemischt um ein komplexeres Wirkungsbild zu erzielen. Gut riechen soll das Ganze auch, schließlich ist die Aromatherapie auch eine sinnliche Heilkunst. Natürlich kann man sich beim selber Mischen ganz auf seine Intuition und Experimentierfreudigkeit verlassen. Es ist aber gut zu wissen, dass man Düfte grob in drei Gruppen einteilen kann: Basis-, Herz- und Kopfnoten.

Diese drei Duftnoten können auch den drei Schwingungsebenen Geist, Seele und Körper zugeordnet werden. Dabei schwingt die Kopfnote am höchsten, die Herznote weist eine niedrigere, öffnende, breite Schwingung auf, die Basisnote schwingt am tiefsten und hat eine zentrierende Wirkung.

Gute Parfums und Duftmischungen haben immer alle drei Duftnoten in der Komposition.

Die Kopfnote erzeugt den ersten Eindruck und verflüchtigt sich am raschesten. Es sind frische, helle, kühle Düfte, wie Zitrusfrüchte und Nadelhölzer. Ihre psychische Wirkung ist meist stimmungsaufhellend und anregend.

Die Herznote bleibt länger wahrnehmbar und gibt dem Duft Körper. Hier finden sich meist Blütenaromen, Gewürzöle und Heilkräuter. Herznotenöle wirken herzensöffnend, ausgleichend und harmonisierend.

Die Basisnote duftet am längsten, und verleiht dem Parfum den sinnlichen, erotischen Touch. Hier finden wir warme, harzige, erdende Düfte vor allem von Hölzern, Rinden, Wurzeln und Harzen. Basisnoten wirken zudem ausgleichend und stabilisierend.

 

Diese ätherischen Öle sind als Basisnoten beliebt

Patchouli, Myrrhe, Weihrauch, Zedernholz, Nelke

Diese Öle zaubern die „Herznote“ in jede Duftmischung

Ylang Ylang, Geranie, Jasmin, Rose, Neroli

Als Kopfnote empfehlen wir folgende Öle

Mandarine, Grapefruit, Bergamotte, Orange, Basilikum, Lavendel, Thymian, Koriander

 

Wie wirken ätherische Öle?

Der Geruchssinn – Ansatzpunkt der Aromatherapie

Die Aromatherapie wirkt in erster Linie über das Riechen – und das ist eine ganz interessante Sinneswahrnehmung!

Denn über die Nase gelangt der Duft direkt in das limbische System des Gehirns, in dem Instinkte, Träume, Intuition, Emotionen und Stimmungen residieren – ätherische Öle deponieren ihr heilsame Botschaft direkt im Unterbewusstsein und schummeln sich quasi am rationalen Verstand vorbei.

Schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte war der Geruchssinn überlebenswichtig – Gefahren wie Feuer oder wilde Tiere, verdorbene und giftige Lebensmittel zu riechen, konnte Leben retten. Auch Liebespartner riecht man zuerst einmal. Bei all diesen instinktiven Verhaltensweisen spielte die Nase eine bedeutende Rolle.

Die unmittelbare Reaktion im Gehirn macht sich die Aromatherapie zunutze, denn jede Pflanze kann in Sekundenschnelle Emotionen, aber auch körperliche Reaktionen auslösen – von Wohlbefinden über Entspannung bis hin zu Aktivierung und Klarheit. Auch körperliche Prozesse, wie die Hormonproduktion werden im limbischen System gesteuert, und Angst und Depressionen können dort gelöst werden.

Gerade Stress kann die Ursache für viele Beschwerden sein, da Stress auch das Immunsystem beeinträchtigt und zu Anfälligkeit gegenüber Krankheiten führen kann. Auch dagegen kennt die Aromatherapie hilfreiche Pflanzenessenzen.

Aromatherapie auf Zellebene

Ätherische Öle können über die Haut und die Schleimhäute in tiefe Hautschichten und in die Blutbahn gelangen und so auf innere Organe wirken. Auch über das Einatmen können die Pflanzenwirkstoffe über die Lunge in die Blutbahn, und so in den gesamten Organismus gelangen.

Dort können sie entzündungshemmende, schmerzlindernde, durchblutungsfördernde, hautpflegende, anregende, tonisierende, antioxidative, entspannende, entkrampfende, schleimlösende oder verdauungsregulierende Wirkung entfalten. In den Rezeptoren der Zellen werden diese biochemischen Prozesse ausgelöst. In der Aromatherapie werden jene Öle ganz gezielt ausgewählt, die dem Beschwerdebild jedes individuellen Menschen am besten entsprechen.

Aromatherapie: Einsatz gegen Mikroorganismen

Sehr viele ätherische Öle wirken gegen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten auf der Haut, im Körper oder in unserer Umgebung. Sie sind daher ein ausgezeichnetes Mittel um antibakterielle, antivirale und antifungale Wirkung zu erzielen. Gerade im Winter kann schon eine Luftreinigung mit ätherischen Ölen vor vielen Infektionen schützen. Denn Mikroorganismen sind für die meisten Infektionskrankheiten der Auslöser. Die Aromatherapie bietet damit einfache und effektive Mittel zur Vorbeugung und Behandlung.

Aromatherapie – Anwendungen

Lavendel, Manuka und Teebaumöl sind wunderbare Mittel, um Hautprobleme, leichte Verbrennungen und kleine Verletzungen zu behandeln, Rosmarin ist ein traumhaftes Öl, um die Muskeln zu entspannen und innere Stärke zu Vermitteln. Es gibt Öle, wie Geranie oder Rose, die gegen Depressionen helfen und das Herz für Freude öffnen. In der Aromatherapie gibt es verschiedene Anwendungen, um die ätherischen Öle gezielt einzusetzen. Ein gutes Fachbuch kann auch den Laien in die wunderbare Welt der Pflanzendüfte einführen. Die Aromatherapie kennt nicht nur die unterschiedliche Wirkung der ätherischen Öle, sondern auch verschiedene Anwendungen.

Aromatherapie – Raumbeduftung

Die einfachste und beliebte Form der Aromatherapie ist die Raumbeduftung. Dazu braucht man lediglich eine Duftlampe mit einer Kerze oder einen modernen Duftvernebler. Drei bis fünfzehn Tropen Tropfen reichen aus, um Wohn-, Arbeits- oder Geschäftsräume zu beduften. Wie schon beschrieben, wirken die ätherischen Öle oder Duftmischungen über den Geruchssinn direkt auf das limbische System im Gehirn und lösen dort emotionale und biochemische Prozesse aus.

Duftlampen sind nur für zuhause, sondern auch in Schulen, Kliniken oder Geschäften hilfreich. Dort können Sie auch für ein angenehmes, entspannendes Raumerlebnis der KundInnen sorgen. In Schulen können konzentrationsfördernde Duftmischungen eingesetzt werden und in Büros können sie in Zeiten der Grippewellen für eine Reinigung der Luft von Erregern sorgen.

Die Wirkung ätherischer Öle in der Aromatherapie ist subtil und sollte über einige Stunden erfolgen. Man sollte allerdings auch Pausen einlegen. Eine ständige Raumbeduftung kann bei empfindlichen Personen auch Überreaktionen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit verursachen.

Aromatherapie – Massagen

Weitere beliebte Anwendungen der Aromatherapie sind Massagen, bei denen ätherische Öle mit hochwertigen Basisölen vermischt werden, um entspannende, anregende, entgiftende oder hautverjüngende Effekte zu erzielen. Dabei werden die Öle tief ins Gewebe transportiert. Die Wirkung erstreckt sich also von der Haut, die mit wertvollen Pflanzennährstoffen versorgt wird bis in tiefe Gewebeschichten. Zusätzlich zur entspannenden Wirkung der Massage selbst, kann man wertvollen Basisölen mit den entsprechenden aromatherapeutischen Zusätzen noch Kick verleihen: muskelentspannende Öle nach dem Sport, entgiftende Öle gegen Cellulitis, entspannende Öle gegen Stress usw.

Aromatherapie-Tipp: Fitnessöl für Sportler

Es sorgt für gute Durchblutung und kann Muskelkater vorbeugen: 7 Tropfen Wacholder, 5 Tropfen Rosmarin, 3 Tropfen Lavendel und 3 Tropfen Pfeffer auf 100 ml Bio-Basisöl.

Aromatherapie – Inhalationen

Auch Inhalationen, besonders bei Atemwegsbeschwerden, sind eine erfolgreiche Anwendung in der Aromatherapie. Die einfachste Art ist 2 bis 4 Tropfen auf ein Tuch zu träufeln, daran zu riechen und dabei tief einzuatmen.

Eine Dampfinhalation eignet sich besonders bei Atemwegsbeschwerden, aber auch zur Reinigung und Pflege der Gesichtshaut. Dabei gibt man heißes Wasser in eine Schüssel und drei bis sechs Tropfen ätherische Öle dazu. Bei sehr stark wirksamen Ölen wie Thymian, Minze, Pfeffer oder Zimt reicht bereits ein Tropfen. Nun deckt man den Kopf mit einem Handtuch ab, beugt sich über die Schüssel und atmet einige Minuten tief durch. Das transportiert die ätherischen Öle tief in die Lunge und wirkt schleimlösend.

Aromatherapie-Tipp: Erkältungs-Inhalation

Die richtigen Zusätze wie zum Beispiel zwei Tropfen Douglasia und zwei Tropfen Eukalyptus wirken sehr heilsam. Auch Angelikawurzel, Benzoe, Geranium, Ingwer, Kampfer, Latschenkiefer und andere wirken bei Erkältungskrankheiten.

Aromatherapie – Aromatische Bäder

Bei einem Bad mit Duftölen gelangen die Wirkstoffe über die Haut und die Nase in den Körper, die entspannende Wirkung der Öle wird durch das warme Wasser noch verstärkt. Die Aromatherapie empfiehlt, ätherische Öle nicht direkt ins Badewasser zu geben, da sie nicht wasserlöslich sind und auf dem Wasser schwimmen würden. Am besten werden die Öle zuerst mit Emulgatoren, zum Beispiel einem EL Sahne, einem TL Honig, einem naturreinen Basisöl oder einigen El Salz aufgelöst. Diese Mischungen sollte man erst in die Wanne geben, wenn diese voll eingelassen ist, damit die ätherischen Öle nicht zu schnell verdampfen. Nach 15 bis 20 Minuten in der Badewanne gönnen Sie sich noch eine halbe Stunde Ruhe, um den Körper und den Geist zu entspannen und die ätherischen Öle wirken zu lassen.

Aromatherapie-Tipp: Meersalzbad gegen Muskelschmerzen

5 Tropfen Rosmarin, 3 Tropfen Wacholder, 3 Tropfen Fichtennadeln, 2 Tropfen Lavendel mit 100 bis 200 g Meersalz ins Badewasser geben – der Körper wird es mit Tiefenentspannung danken.

Aromatherapie – Kompressen

Warme Kompressen helfen auf unkomplizierte Art, sich abends zu entspannen. Etwas 5 Tropfen ätherisches Öl in ein Gefäß mit warmem Wasser geben. Ein weiches Tuch darin tränken, auswringen und auf das Gesicht legen. Besonders Geranie, Neroli, Rose oder Lavendel sind himmlisch entspannend.

Dosierung

Als Faustregel für die Verdünnung von ätherischen Ölen bei Anwendungen auf der Haut ist 0,7 – 1 % an Konzentration, etwa 10 – 20 Tropfen auf 100 ml Massageöl.

In der Duftlampe reichen drei bis fünf Tropfen völlig aus. Für ein Vollbad reichen 10 bis 15 Tropfen aus, um den Körper zu verwöhnen.

Rechtliches

Als AromatherapeutIn dürfen sich in Österreich ÄrztInnen mit einer Aromatherapie Zusatzausbildung bezeichnen. Für Nicht-Mediziner mit einer Aroma-Ausbildung gibt es Bezeichnungen wie AromapraktikerIn, AromaexpertIn und AromatologIn. Ätherische Öle sind frei erhältlich und können in Eigenverantwortung angewendet werden, es sollte aber jedenfalls auf die Bezeichnung 100% naturrein geachtet werden. Nur ÄrztInnen und Apotheken dürfen konkrete Heilwirkungen beschreiben.

Risiken

In der Aromatherapie werden hochkonzentrierte Essenzen eingesetzt, die wie alles das Risiko zu Nebenwirkungen beinhalten. Oft neigt man zu Überdosierungen so dass man empfehlen kann: weniger ist mehr! Besonders auf allergische und hautreizende Reaktionen gilt es zu achten, weshalb man Bade- oder Massageöle vor der Verwendung für 30 Minuten auf einer kleinen Hautstelle testen sollte. Besondere Vorsicht sollte man bei Epilepsie, Bluthochdruck, in der Schwangerschaft und bei Kindern walten lassen. Während einer homöopathischen Behandlung kann man die Duftlampe ohne weiteres verwenden, von intensiveren Aromatherapie-Anwendungen sollte man aber Abstand nehmen. Vor einer inneren Einnahme sollten Laien jedenfalls Abstand nehmen.

Aromatherapie – Heilerfolge

Wissenschaftliche Belege für Heilerfolge durch die Aromatherapie findet man vor allem für drei Beschwerdefelder: der Schmerztherapie, der Bekämpfung von Bakterien, Viren und Pilzen sowie bei Schlafstörungen, bestätigt Dr. Wolfgang Steflitsch, Vize-Präsident der Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege (ÖGwA) in einem Interview.

Neroli, Römische Kamille und Lavendel sind wunderbare Helfer bei Stress, Angstzuständen, Burnout, Panikattacken und Depressionen. Bluthochdruck kann man mit Narde, Ylang Ylang oder Lavendel zuleibe rücken. Eukalyptus, Thymian und Latschenkiefer wirken stark antibakteriell und symptomlindernd bei Erkältungskrankheiten.

Einen ganz besonderen Inhaltsstoff, 1,8-Cineol, der unter anderem in Eukalyptus, Lorbeer, Speiklavendel, Cajeput, Niaouli, Myrte und Rosmarin vorkommt, erforscht ebenfalls die Österreichischen Gesellschaft für wissenschaftliche Aromatherapie und Aromapflege. Die Studie weist eine hohe Wirksamkeit bei Lungen und Atemwegserkrankungen aus.

Mit ätherischen Ölen lassen sich sowohl Bakterien Viren und Pilze in der Raumluft effektiv bekämpfen, und so den typisch winterlichen Infekten vorbeugen, als auch gezielt mit Inhalation, Bädern oder Kompressen Erkältungskrankheiten kurieren.

Bei depressiven Verstimmungen hat sich Bergamotte in einer klinischen Studie als sehr wirksam erwiesen.  Auch Lavendel zeigt in klinischen Versuchen eine stark angstlösende Wirkung. Auch guter Schlaf ist eine Heilwirkung des Lavendels. Und das ätherische Öl des tropischen Ylang-Ylang-Baumes hat eine gut erforschte beruhigende Wirkung und kann Stress reduzieren.

Selbst in der Krebsforschung ist man schon auf die Kraft der ätherischen Öle aufmerksam geworden. Geruchsforscher Prof. Hanns Hatt und sein Team an der Ruhr-Universität Bochum sind dabei, den Einfluss von Terpenen auf Krebszellen näher zu erforschen. Vor allem Zitrusdüfte erweisen sich als aussichtsreiche Helfer im Kampf gegen Krebszellen.

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Warum viel Geld in Parfümerien tragen, um teure Anti-Aging Produkte zu kaufen, wenn man tolle, wirksame Hautpflege ganz einfach selber machen kann? Ätherische Öle sind wertvolle Geschenke der Natur, und viele von ihnen sind einfach toll für die natürliche Anti-Aging Kosmetik. Sie enthalten viele Antioxidantien, und das ist die Geheimwaffe gegen Hautalterung. Ätherische Öle in Kombination mit natürlichen Basisölen oder naturbelassenen Basiscremes machen auch sicher, keine versteckten Chemikalien auf die Haut aufzutragen und keine Tierversuche unterstützt zu haben.

Hautpflege mit Pflanzenpower

Ätherische Öle sind die Destillate verschiedener Heil- und Duftpflanzen, die sich nicht nur seit Jahrhunderten in der Pflanzenheilkunde bewährt haben, sondern auch in der modernen Aromatherapie bestens erforscht sind. Ihre wohltuende Wirkung bezieht sich immer auf Körper und Psyche, denn die Düfte wirken direkt auf den limbischen Teil unseres Gehirns. Dort werden je nach Öl entspannende, aufmunternde, stärkende, beruhigende oder klärende Emotionen freigesetzt. Auf körperlicher Ebene entfalten sie gesundheitsfördernde Wirkung in unterschiedlichsten Bereichen. Und ihre wertvollen pflanzlichen Inhaltstoffe sind wertvolle Anti-Aging Substanzen.

Antioxidantien gegen Hautalterung

Ätherische Öle punkten mit einem hohen Antioxidantiengehalt und können die Haut damit vor der Wirkung freier Radikale schützen. Diese sind die Hauptursache für Alterung und Faltenbildung. Wenn freie Radikale die Überhand gewinnen lösen sie oxidativen Stress aus, so dass der Körper diese nicht mehr ausreichend neutralisieren kann. Dann kommt es zur Schäden an den Zellstrukturen, körpereigenen Proteinen und am Erbgut. Die Wirkung auf die Haut ist sichtbar: Frische und Spannkraft schwinden, Falten entstehen und die Hautalterung wird beschleunigt.

Wir sollten also so viele Antioxidantien wie möglich aufnehmen. Dies gelingt einerseits über die Nahrung, besonders über Superfoods in bester Qualität, wie wir seit kurze auch beim Tiroler Kräuterhof anbieten. Der Weg über die Haut, meist über ein biologisches Basisöl, ist ebenfalls hochwirksam, die Moleküle dringen in kurzer Zeit in den Körper ein und werden von den Zellen aufgenommen. Der Indikator für den Anteil an Antioxidantien ist der ORAC-Wert, der bei ätherischen Ölen sehr hoch sein kann. Deswegen sind ätherische Öle auch bei kleinen Mengen so erfolgreich in der Hautpflege.

Gutes Basisöl ist wichtig

Die meisten ätherischen Öle sind hochkonzentriert und – mit einigen Ausnahmen – nicht dazu geeignet, unverdünnt auf die Haut aufgetragen zu werden. Daher empfiehlt es sich 100% naturbelassene Basisöle wie Mandelöl, Jojobaöl, Aprikosenkernöl oder – speziell für reifere Haut – Nachtkerzenöl zu kaufen, und diese als Trägeröl zu verwenden. Jedes dieser Öle hat selbst sehr hautpflegende Eigenschaften, und durch die gezielte Wahl eines ätherischen Öls kann man diese verstärken und der Hautpflege eine individuelle Wirkung verleihen. Gerade bei der Hautpflege ist es wichtig, auf Öle allerbester Qualität zu achten. Alle Öle, die Sie beim Tiroler Kräuterhof bekommen, sind aus biologischer Produktion, schonend hergestellt und völlig frei von künstlichen Zusätzen. Durch die Kaltpressung werden die wertvollen Vitamine und Fettsäuren optimal erhalten.

Man kann die ätherischen Anti-Aging Öle aber auch in selbstgemachte Seren und Cremes mischen. Rund 25 Tropfen Öl auf 100 ml Basisöl sind eine bewährte Faustregel. Bei milden Ölen wie Lavendel oder Rose, kann man diesen Anteil auch erhöhen. Wir stellen diesmal jene ätherischen Öle vor, die sich in der Hautpflege am besten bewährt haben.

Hautpflege mit ätherischen Ölen

Anti-Aging mit der Rose – Königin der Düfte

Schon seit Jahrhunderten wird das ätherische Öl der Rose zur Hautpflege verwendet und sein sinnlicher Duft verkörpert wie nichts anderes puren Luxus. Neben dem zauberhaften Duft enthält das ätherische Öl viele Bestandteile, die wahre Anti-Aging Waffen sind und die Heilung begünstigen, Trockenheit ausgleichen und Zeichen des Alters bekämpfen. Es wirkt durchblutungsfördernd, verbessert durch seine ungesättigten Fettsäuren die Spannkraft der Haut, wirkt zellererneuernd und mildert Hautrötungen. Daher findet man Rosenöl in vielen Anti-Aging Produkten.
Pickel und gerötete Hautstellen kann man direkt mit Rosenöl betupfen, die antibakteriellen Eigenschaften, lassen die Haut schneller abheilen und reinigen tief.
Auch Rosenhydrolat hat sehr wohltuende und hautpflegende Eigenschaften. Man kann es direkt als Gesichtsspray anwenden oder in selbstgemachten Kosmetika verwenden.

Gesichtsöl für reifere Haut

3 Tropfen Neroli
2 Tropfen ätherisches Weihrauchöl
50 ml Jojobaöl

Anti-Aging mit Lavendelöl – sanfte Hautschmeichlerin

Das ätherische Öl des Lavendels hat einen ausgezeichneten Ruf in der Hautpflege. Lavendelöl hat einen großen Anwendungsbereich und ist ein sehr sanftes Öl, das auch direkt auf die Haut aufgetragen werden kann. Es hilft der Haut bei der Regeneration der Zellen, so dass es einen sichtbaren Anti-Aging Effekt erzielt. Auch Altersflecken und Narben lassen sich mit ätherischem Lavendelöl behandeln. Es wirkt entzündungshemmend, und hilft auch bei unreiner Haut, Pickeln, kleinen Wunden und Insektenstichen. Selbst bei leichtem Sonnenbrand ist Lavendelöl hilfreich. Über das Lymphsystem regt es zudem einen Entgiftungsprozess an, was der Haut zu einem strahlenden Aussehen verhilft. Auf die Psyche wirkt es beruhigend und entspannend, was ja auch nicht unerheblich für die Wirkung der Haut ist.

Lavendel verwöhnt uns mit über 2000 Inhaltsstoffen, einem einzigartigen Duft und fantastischen Eigenschaften zur Hautpflege.

Sinnliches Körperöl zum eincremen und massieren, das die Hautdepots auffüllt

2 Tropfen ätherisches Lavendelöl
3 Tropfen Geranie
4 Tropfen Sandelholz
50 ml Aprikosenkernöl

Anti-Aging mit Karottensamenöl

Das ätherische Öl aus wilden Karottensamen hat ganz wunderbare Eigenschaften, die es zu einem optimalen Kandidaten für die Hautpflege besonders reiferer Haut machen. Es hat einen hohen Anteil an Sesquiterpenolen, damit ist es eines der hautfreundlichsten Öle – es wirkt sehr pflegend, regenerierend, verjüngend, straffend und faltenmindernd. Besonders bei trockener und strapazierter Haut entfaltet es seine nährende Wirkung. Vitamin A und Karotin wirken als Antioxidantien, die das Zerstörungswerk der freien Radikalen stoppen und den bemerkenswerten Anti-Aging Effekt bewirken. Karottensamenöl ist daher ein hochwirksamer Bestandteil in Cremes, Masken und Hautölen.

Anti-Aging Maske

12 Tropfen ätherisches Karottensamenöl
12 Tropfen ätherisches Weihrauchöl
5 Tropfen ätherisches Muskatellersalbeiöl
7 Tropfen ätherisches Patchouliöl
5 Tropfen ätherisches Grapefruitöl
5 Tropfen Ylang Ylang
60 ml Kokosöl
1 EL Honig
1 EL Pflanzenmilch

Das Kokosöl in einer kleinen Glasflasche mit den ätherischen Ölen vermischen (Wenn es hart ist, auf 30 Grad erwärmen, damit es sich verflüssigt) und gut schütteln, damit sich die Bestandteile vermischen.
Für die Maske 1 – 2 TL der Ölmischung mit 1 EL Honig und 1 EL Pflanzenmilch verrühren. Die Maske großzügig auf Gesicht, Hals und Dekolleté verteilen und 20 Minuten wirken lassen. Den Rest der Maske mit einem Wattepad abwischen. Diese Maske sorgt für ein angenehmes Hautgefühl, beugt der Hautalterung vor und mildert Fältchen.

Anti-Aging mit Ylang Ylang – die Blume der Blumen

Dieses ätherische Öl der Blüten eines südostasiatischen Baumes bezaubert durch seinen unwiderstehlichen Duft. Kaum öffnet man die Flasche, versteht man, warum es in der Kosmetik, aber auch als Aphrodisiakum gerne verwendet wird.  Ylang Ylang ist feminin, sinnlich und betörend. Als Anti-Aging Öl besticht es durch seine optimale Hautverträglichkeit, es reguliert die Talgabsonderugen und ist daher sehr gut bei sensibler und fettiger Haut geeignet.

Gesichtsmassage

Dieses Öl wirkt Wunder bei verspannten Gesichtszügen
• 2 Tropfen Ylang Ylang
• 2 Tropfen Neroli
• 2 El Jojobaöl

Anti-Aging mit Neroli – Orangenblütenöl

Auch dieses ätherische Öl bezaubert durch seinen Duft, der die Seele erheitert und das Herz aktiviert. In der Hautpflege ist es für seine antiseptischen, verjüngenden und pflegenden Eigenschaften bekannt und wird besonders für die Pflege trockener, reiferer und empfindlicher Haut geschätzt. Dass es die Regeneration der Hautzellen anregt, macht Neroli zu einem wunderbaren Inhaltsstoff in jedem Anti-Aging Serum. Da sich das ätherische Öl der Orangenblüte auch sehr positiv auf die Elastizität der Haut auswirkt, verwendet man es auch zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft.

Gesichtskompresse

Wenn Sie ihrem Teint, Ihrer Seele und Ihren Sinnen gleichzeitig etwas Gutes tun möchten:
2 Tropfen Neroli und 1 Tropfen Rosengeranie auf 500 ml warmes Wasser. Ein Tuch damit tränken, auf das Gesicht legen und entspannen.

Zellulite – Abhilfe mit Grapefruitöl

Das frisch duftende ätherische Öl aus der Schale der Grapefruit duftet saftig, rund und fruchtig. Es regt die Durchblutung und das Lymphsystem an, und unterstützt dadurch die Entgiftung und Ausscheidung von Schlacken. Die Haut wird gestrafft und besser durchblutet, so dass sich das Öl sehr positiv auf das Erscheinungsbild von Zellulite auswirkt. Auch Wassereinlagerung werden ausgeleitet. Das vitalisierende Aroma regt die Lebensgeister und die Kreativität an und kann euphorisierend wirken.

Hautstraffendes Körperöl

200 ml Basisöl

10 Tropfen Zypressenöl
6 Tropfen Sandelholzöl
10 Tropfen Lavendelöl
10 Tropfen Grapefruitöl
6 Tropfen Wacholderöl

Alle ätherischen Öle und Basisöle, die Sie für die natürlichen Anti-Aging Rezepte benötigen, bekommen Sie beim Tiroler Kräuterhof in garantiert bester Qualität. Auch neutrales Basisshampoo und viele andere Zutaten für Naturkosmetik finden Sie bei uns.

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Warum Öle vom Tiroler Kräuterhof?

100% naturreine ätherische Öle von Tiroler Kräuterhof

100% naturreine ätherische Öle von Tiroler Kräuterhof. Inspiriert von der Kraft der Tiroler Berge.

Ätherische Öle findet man an jeder Ecke – auf Märkten, in Drogerieketten, im Supermarkt oder im Esoterikshop. Doch was unterscheidet billige Massenware von hochwertigen – und vielleicht auch teureren – ätherischen Ölen? Kurz: Was macht den Unterschied?

Nur naturreine ätherische Öle wirken auch!

Naturreinen ätherischen Ölen wird eine Vielzahl heilender Wirkungen zugeschrieben. Diese können jedoch nur die echten Stoffe aus der Heilpflanze entfalten. Am Markt sind jedoch nicht selten verschnittene Öle, die mit billigeren Zutaten gestreckt wurden, mit synthetisch hergestellten Inhaltsstoffen angereichert sind oder komplett synthetische Duftöle sind. Viele Düfte können bereits im Labor nachgebaut werden – die Heilkraft einer Pflanze aber lässt sich nicht kopieren. Synthetische Öle haben überhaupt keine Wirkung!
Wenn Sie also eine Heilwirkung ätherischer Öle erreichen wollen, müssen Sie auf die rechtlich gültige Bezeichnung „100 % naturrein“ achten.  Darüber hinaus ist es mit guten ätherischen Ölen wie mit gutem Wein: Bei uns erhalten Sie nur die besten Ernten. Und genau das ist unser Versprechen an Sie!

Eine Vielzahl der ätherischen Öle ist mit dem Siegel der Austria Bio Garantie ausgezeichnet – sie gehören zu den hochwertigsten und reinsten Produkten auf dem Markt.

Therapeuten schätzen die energetische und feinstoffliche Qualität sowie die effektive Wirksamkeit unserer ätherischen Öle. Deshalb sollten nicht nur Heilpraktiker oder Ärzte unseren Naturprodukten in der Aromatherapie vertrauen, sondern auch alle, denen die eigene Gesundheit am Herzen liegt.

Bio-Rohstoffe und Wildsammlung

Die Rohstoffe für unsere Naturkosmetik und ätherischen Öle kommen aus Wildsammlung oder aus kontrolliert biologischem Anbau. Viele Kräuter stammen aus über 1000 Metern Seehöhe in und um Tirol. Für unsere Naturkosmetik verwenden wir belebtes Quellwasser aus den Tiroler Bergen und native Bio-Öle.

Bei den Naturkosmetik  Rezepturen achten wir auf höchstmögliche Natürlichkeit und den Österreichischen Naturkosmetik Kodex B33. Unsere Kosmetikprodukte sind von Bio Austria Garantie zertifiziert, eines der strengsten Bio-Zertifikate für Naturkosmetik weltweit.

Unsere Naturkosmetik ist konsequent frei von
• Glycerin und Glycerol (diesen Anspruch haben weltweit nur wenige Hersteller)
• chemischen Emulgatoren
• Sodium und Sodium-Laureth-Sulfat Verbindungen (in 95 % aller Shampoos zu finden)
• Betain, PEG, Paraffine, Silikone
• chemische Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe

Feinste Rohstoffe, hauseigene Wasserdampfdestillation, wertvolle Zutaten in der Naturkosmetik und Bio-Zertifizierungen machen das Qualitätsversprechen des Tiroler Kräuterhofes aus!
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