Weihnachtsduft: Stimmungszauber aus dem Pflanzenreich

Weihnachtsduft Orange Sternanis

Spürst Du es auch? Es liegt ein Zauber in der Luft – Weihnachtsduft. Die kalte Zeit ist angebrochen, Dunkelheit und Nebelschwaden legen sich übers Land und fordern uns auf, zur Ruhe zu kommen, still zu werden, dem leisen Flüstern der Seele Raum zu geben. Die dunkle Jahreszeit bringt uns dazu, mehr Zeit zuhause zu verbringen, am Sofa zu kuscheln, Tee zu trinken, zu lesen, unseren Gedanken nachzuhängen und uns selbst Zeit zu widmen. Körper und Geist verlangen nach einer Phase der Erholung, des achtsamen Umgangs mit den eigenen Kräften.

Doch nicht alle Menschen fühlen sich in dieser Zeit wohl in ihrer Haut. Oft steigt das Schlafbedürfnis, viele Menschen reagieren auf die fehlenden Sonnenstrahlen mit Melancholie, Energielosigkeit und Erschöpfung. Das liegt am fehlenden Sonnenlicht, denn dieses produziert den Glücks-Botenstoff Serotonin, der uns nun fehlt.

Die sinnliche Wirkung ätherischer Öle

Damit der Winter nicht grau und erschöpfend wird, sondern tiefgründig, verheißungsvoll und tiefenentspannt, schenkt uns die Natur in Form ätherischer Öle die geballte Pflanzenkraft aus der Natur. Machen wir uns diese Weihnachstdüfte zunutze, können wir eine direkte Verbindung zwischen Pflanzenkraft und unseren Gefühlen herstellen. Ätherische Öle mit Weihnachtsduft sprechen unser limbisches System, in dem die Emotionen geborgen sind, direkt an. Ohne Umwege über unser Alltagsbewusstsein entfalten Düfte ihre Wirkung und helfen uns, Sinnlichkeit, Ruhe, Geborgenheit und Wärme in unser Leben zu bringen. Die Kraft, die sie dabei entfalten, ist beinahe magisch, in wenigen Augenblicken können sie uns glücklicher, entspannter und wohliger fühlen lassen.

Für vorweihnachtliche Sinnlichkeit und Heimeligkeit sorgen Düfte wie Zimt, Vanille und Orange. Der frische Duft der Orange löst Stress und Nervosität und kann bei Melancholie Wunder wirken. Ein heißes Bad mit ätherischem Orangenöl, einem klassischen Weihnachtsduft, kann die Lebensgeister aufrichten. Gönn Dir ein kleines Baderitual, und genieße die sinnliche Auszeit.

Um zuhause frische Energien und positive Stimmung zu verbreiten, eignet sich Bergamotte sehr gut. Das ätherische Öl wirkt kraftvoll gegen Depressionen und Ängste und hat entzündungshemmende, schmerzstillende und fiebersenkende Wirkung.

Die frische und zugleich geerdete Kraft der Fichte, aber auch anderer Nadelhölzer, richtet uns im Winter auf und sorgt für Erdung, Stärke und innere Klarheit. Es klärt Gedanken und gibt neuen Mut. Zugleicht ist es eine wunderbare Anwendung, um das Immunsystem zu stärken und die Atemwege zu befreien, da es antiseptisch und schleimlösend wirkt.

Lavendel ist auch im Winter ein blumiger Begleiter, der eine erholsame, entspannende und beruhigende Wirkung hat. Das perfekte ätherische Öl, um Hektik und Stress abzuschütteln und in einen ruhigen und genießerischen Zustand einzutauchen.

Kleine Rituale für zuhause

Es gibt viele kleine Rituale, um Ruhe und Sinnlichkeit, Entspannung und seelischen Frieden zu zelebrieren. Ein Bad mit ein paar Tropfen eines in Handarbeit hergestellten ätherischen Öls, ein Körperöl aus wertvollem Mandelöl, das angereichert mit ein paar Tropfen ätherischer Öle weihnachtlich duftet, oder ein Vernebler, der das Heim zu einem Ort der seelischen Regeneration macht.

Spürst Du es schon? Die Seelenzeit, die in der Dunkelheit wartet? Der ursprüngliche Zauber der Weihnachtszeit? Die Ruhe, die ein sinnlicher Weihnachtsduft in Dir verbreitet?

Read more

Mit ätherischen Ölen sind Sie gegen die kalte Jahreszeit optimal gewappnet

Die wunderschöne Farbenpracht der Bäume und die deutlich kühleren Temperaturen zeigen eindeutig, dass der Sommer vorbei und der Herbst angebrochen ist. Die Tage werden merklich kürzer und viele Menschen spüren eine aufkommende Melancholie oder gar Winterdepression.

Solch einer Winterdepression kann man jedoch sehr gut mit der Aromatherapie entgegenwirken. Bestimmte ätherische Öle wirken stark stimmungsaufhellend und beruhigend. Auch für gemütliche Stunden zu Hause, z. B. das warme Einkuscheln auf dem Sofa nach einem ausgedehnten Herbstspaziergang, gibt es die richtigen Aromadüfte. Und sollte sich einmal eine Erkältung ankündigen, so helfen die ätherischen Essenzen, den Atem zu befreien und Schleim zu lösen.

 

Einer Winterdepression mit ätherischen Ölen vorbeugen

Die depressiven Verstimmungen im Herbst und Winter stammen von der geringeren Menge an Tageslicht, die wir jetzt bekommen. Unser Nervensystem reagiert auf diesen Lichtmangel mit erhöhter Melatonin- und verringerter Serotoninproduktion. Da das Serotonin, welches auch als “Glückshormon” bezeichnet wird, für die Empfindung positiver Gefühle zuständig ist, führt ein Mangel desselben zu depressiven Symptomen wie trauriger Stimmung, Energiemangel und Müdigkeit. Das Melatonin, welches im Gegenzug vermehrt von der Zirbeldrüse im Gehirn ausgeschüttet wird, ist für den Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig und verstärkt die Antriebslosigkeit und Müdigkeitssymptome noch weiter. Der Körper versucht diesen Energiemangel durch eine erhöhte Lust auf Süßes auszugleichen, weshalb wir Weihnachtsgebäck und anderen Verlockungen in dieser Zeit nur sehr schwer widerstehen können.

Verschiedene Zitrusöle können bei depressiven Verstimmungen, Müdigkeit und schlechter Laune helfen. Sie wirken aufheiternd, anregend und erfrischend. Besonders vielseitig und wohltuend ist Bergamotte-Öl. Es lässt sich mit vielen anderen Ölen kombinieren und hat eine wissenschaftlich erwiesene, angstlösende und nervenentspannende Wirkung. Je nachdem, mit welchem Öl die Bergamotte kombiniert wird, wirkt sie entweder anregend, aufmunternd und stimmungsaufhellend oder entspannend und beruhigend. Sie hat also eine doppelte Wirkung und passt sich den beigemischten Ölen an.

Neben der Anwendung in einem klassischen Aromavernebler oder Ultraschalldiffuser kann man die wertvollen Öle auch sehr einfach als Badezusatz anwenden. Hierzu mischt man einige Tropfen mit etwas Milch oder Honig und löst diese Mischung im warmen Badewasser auf. Besonders wohltuend in der kalten Jahreszeit sind Fußbäder, welche mit einigen Tropfen Öl eine ganz besonders entspannende Wirkung haben und dabei auch noch das Immunsystem stärken.

 

Ätherische Öle im Herbst und Winter gegen Erkältungen anwenden

Ätherische Öle haben zwei wesentliche Wirkungsmechanismen. Sie wirken zum einen über den Duft, welcher über die Riechschleimhaut in der Nase in unser Gehirn weitergeleitet wird und dort sofort bestimmte Reaktionen des Nervensystems hervorruft. Der zweite Wirkmechanismus verläuft biochemisch über direkten Köperkontakt. Die verschiedenen Extrakte enthalten bis zu 300 verschiedene Inhaltsstoffe, welche eine Vielzahl von Wirkungen beim Menschen auslösen können. Bei der direkten Anwendung ist es meist notwendig, die hochkonzentrierten Öle mit Trägerstoffen zu verdünnen. Manche Essenzen können sonst zu Hautreizungen führen. Für Anwendungen auf der Haut eignet sich etwa eine Mischung mit pflegendem Jojoba– oder Mandelöl, für Sprays ist Alkohol ein guter Träger. Für Badeanwendungen kann man das Öl mit Milch oder Joghurt emulgieren.

Sowohl die bereits genannte Bergamotte als auch andere Öle wie Pfefferminze oder Teebaumöl können bei Verkühlungen lindernd wirken. Sie befreien die Atemwege, regen die Schleimlösung an und stärken das Immunsystem. Zudem haben sie eine nervenberuhigende und entspannende Wirkung. Viele Öle, besonders aus der Familie der Myrtengewächse, wirken auch antimikrobiell. Hierzu zählt neben dem Teebaumöl auch das beliebte Eukalyptusöl, welches als Badezusatz ein angenehmes Erkältungsbad ergibt. Beliebte und hilfreiche Öle bei Verkühlungen sind auch Lavendel (wirkt antibakteriell und entspannend) und Thymian.

Für die Raumbeduftung können verschiedene Zitrus- oder Nadelbaumöle angewandt werden, da sie auf die Raumluft antiseptisch wirken. Gleichzeitig sind sie erfrischend und anregend. Da diese Öle sehr intensiv riechen, sollte man die Duftlampe immer nur für etwa 20 Minuten in Betrieb haben und dazwischen eine Pause einlegen.

Auch die Haut leidet unter den Bedingungen im Winter, etwa der trockenen Heizungsluft. Daher ist intensive Hautpflege in der kälteren Jahreshälfte besonders wichtig, um diese vor Austrocknung zu schützen. Hierzu kann man sich ganz einfach eine entspannende Pflege selbst herstellen. Einfach einige Tropfen eines hochwertigen, ätherischen Öls mit reinem Mandel- oder Jojobaöl vermischen und auf die Haut auftragen. So kann die Haut die Inhaltsstoffe wunderbar aufnehmen und wird durch die wertvollen Öle wunderbar weich und gepflegt. Besonders hochwertige Öle ohne schädliche Rückstände finden Sie bei Tiroler Kräuterhof Naturkosmetik, diese eignen sich perfekt für die Herstellung von Hautpflege, Erkältungsbädern oder anderen Anwendungen.

 

Warme Adventstimmung mit Aromadüften verstärken

Der Advent ist für viele Menschen eine ganz besondere Zeit im Jahr und die weihnachtliche Vorfreude wird mit vielen Erinnerungen und Assoziationen verknüpft. Auch ganz bestimmte Düfte gehören zu dieser Stimmung dazu. Hierzu zählen etwa Zimt, Vanille und Orange, aber auch Nadelbäume wie Fichte oder Tanne. Mit einer einfachen Duftlampe kann man sich so ganz schnell gemütliche Adventstimmung schaffen. Schenken Sie Ihrer Familie ein besonderes Gefühl der Geborgenheit und Wärme durch die wohltuende Duftwirkung bei der Anwendung durch ätherische Öle im Herbst und Winter.

Im Onlineshop des Tiroler Kräuterhofs erhalten Sie auch fertige Mischungen aus besonders qualitativen Ölen. Die Aromatherapie-Mischung “Genuss – Pure Joy” nach Mag. Hammerle enthält Weihrauch, Muskatnuß und Nelkenstengel. Der warme, harmonische Duft passt perfekt zu kalten, grauen Tagen im Herbst und Winter. Er spendet Energie, Widerstandskraft und neuen Mut. Weihrauch vermittelt Gleichgewicht und löst nervöse Spannungen.

 

Anwendungen nicht nur zu Hause möglich

Nicht nur zu Hause, auch unterwegs können Sie sich mit ätherischen Ölen den Alltag angenehmer machen. So kann man sich etwa ganz einfach selbst einen Händedesinfektionsspray für unterwegs herstellen. Füllen Sie diesen einfach in eine kleine Braunglasflasche mit Sprühkopf (in jeder Apotheke erhältlich):

– 45 ml Wodka

– 8 Tropfen Ravintsara

– 8 Tropfen Zitronenmyrte

– 8 Tropfen Lavendel fein

– 8 Tropfen Ho-Blätter

– 8 Tropfen Thymian linalool

 

Auch die Anwendung von Raumdüften bzw. Duftlampen ist in anderen Umgebungen als den eigenen vier Wänden denkbar. So macht die Erfrischung der Raumluft in Pflege- und Wohnheimen besonders viel Sinn. Alte und pflegebedürftige Menschen freuen sich sehr über warme Adventdüfte, welche schöne Erinnerungen aus dem Leben wiedererwecken können und eine gemütliche Stimmung hervorrufen. Auch in Geschäften können ätherische Essenzen gezielt eingesetzt werden, um den Raum in eine wohlige Atmosphäre zu versetzen und so für die Kunden ein angenehmes Einkaufsklima zu schaffen.

 

Weitere Anwendungsgebiete für ätherische Öle im Herbst und Winter

Da gegen Jahresende viele Feste gefeiert werden, bei welchen traditionell deftige Gerichte auf den Tisch kommen, können ätherische Öle helfen, sich trotzdem rundum wohl zu fühlen. Wenn sich nach schwerem Essen Magenbeschwerden oder Übelkeit ankündigen, kann Pfefferminzöl bei der Verdauung helfen. Tropfen Sie dazu einfach 1-2 Tropfen auf ein Stück Würfelzucker und lassen Sie dieses im Mund zergehen. Verwenden Sie für eine orale Anwendung nur besonders reine und hochwertige Öle, wie Sie sie z. B. im Shop des Tiroler Kräuterhofs erhalten.

Auch Riechanwendungen (z. B. ein Taschentuch mit einigen Tropfen Öl) mit Pfefferminze, Zitrone oder Grapefruit helfen gegen Übelkeit. Bei leichten Reizdarmsymptomen kann Pfefferminze lindernd wirken. Diese werden häufig durch den Stress in der Vorweihnachtszeit und die dazukommenden kleinen Sünden in Form von Weihnachtsgebäck verstärkt. Entspannend wirken hier auch Lavendel oder Bergamotte. Sollten Sie bei Stress vermehrt zu Kopfschmerzen und Verspannungen neigen, so können einige Tropfen Pfefferminzöl, auf den Schläfen verrieben, helfen.

Read more

Alles was Sie über die Wirkung von Rosmarinöl wissen müssen

Als Heilmittel ist Rosmarin seit der Antike bekannt. Die alten Griechen weihten diese Pflanze der Aphrodite als Zeichen der Liebe, Schönheit und der Treue. Sie ist heute zwar keine offizielle Arznei, findet aber bei Beschwerden steigende Nachfrage. Nicht nur bei Hautkrankheiten ist das Mittel ein Helfer, sondern auch bei Infektionen und Erkältungen lindert das wahre Allroundmittel zahlreiche Symptome. Der Wissenschaft ist schon seit den frühen Zeiten der Medizin bekannt, dass Substanzen mit einem hohen Terpenanteil antibakteriell und pilztötend wirken und das Wachstum von Keimen und Erregern verringern.

 

Die Ufer des Mittelmeeres im Kräutergarten

Der Name Rosmarin lässt sich auf den lateinischen Begriff “ros marinus” zurückführen, was „Tau des Meeres“ bedeutet. Rund um das Mittelmeer ist die Pflanze kultiviert. Der Lippenblüter wächst an sonnigen Hängen auf trockenem, kalkreichen Boden. Vor allem die Küstengebiete von Portugal und die Inseln des Ionischen Meeres sind durch den dicht geschlossenen Bewuchs des Strauches geprägt. Im ersten Jahrhundert nach der Zeitwende brachten Mönche das Gewächs mit nach Mitteleuropa. In den Klostergärten etablierte sich die Heilpflanze und wurde fester Bestandteil der mittelalterlichen Kräuterbücher.

Der würzig-intensive, aromatische Geruch erinnert an Kampfer und Weihrauch. Als Duftmittel war er in den frühen Parfümen oft ein wesentlicher Bestandteil. Bekannt wurde das „Ungarische Wasser“, das einer Legende zufolge der Königin von Ungarn 1370 durch einen Einsiedler überreicht wurde. Es sollte ihre Schönheit erhalten.

Durch den leicht bitteren, harzigen Geschmack fand das Gewächs auch den Weg in die mediterrane Küche. Allein schon der Duft regt den Appetit an. Er verfeinert zB. Kartoffelgerichte, Fisch- und Fleischgerichte erhalten eine würzige Note. In Italien ist er ein klassisches Grillgewürz und eine obligatorische Komponente der Pizza-Mischung. Er harmoniert mit Lammfleisch, Gemüse und vielen Teigwaren. In der französischen Küche stellt er ein wichtiges Detail der Kräutermischung der Provence dar.

Rosmarin wächst als intensiv duftender Strauch, der eine Größe von einem halben bis zwei Meter erreicht. Die braunen Äste tragen ganzjährig die schmalen spitzen Blätter. Die Pflanze ist nur bedingt winterfest. Die hellblauen Blüten entstehen das ganze Jahr über. Je nach Witterung und Standort ist die Hauptblütezeit im März bis Mai, in seiner Heimat ein zweites Mal im September.

 

Rosmarintee – ein wahrer Muntermacher

In den tiefgrünen Blättern sind die wirksamen ätherischen Öle enthalten. Die flüchtigen Substanzen enthalten neben alpha-Pinen auch Bitterstoffe und Gerbsäure, so wie die Rosmarinsäure und Vitamin C. Vor allem Cineol und Kampfer sind für die ausgleichende Wirkung im Rosmarinöl verantwortlich. Neben der anregenden Geschmacksnote beim Würzen in der Küche nutzt ein Tee die verschiedenartigen Wirkungen des Rosmarinöls aus. Das milde Getränk regt den Kreislauf an, unterstützt den Stoffwechsel im Magen und Darmbereich. Die Substanzen bewirken einerseits, dass die Verdauung angekurbelt wird, andererseits haben Keime, Pilze und Darmbakterien keine Überlebenschance. Nach einem üppigen Essen wirken sie Blähungen oder einem Völlegefühl entgegen und gleichen krampfartige Darmstörungen aus. Da die ätherischen Öle des Rosmarins stark stimulierend sind, ist er eine koffeinfreie Alternative zum morgendlichen Kaffee. Wer jedoch unter Bluthochdruck leidet, der sollte die Wirkung von Rosmarinöl vermeiden.

 

Ein paar Tropfen stärken die Nerven und ermuntern die Lebensgeister

Der im Öl enthaltene Kampfer wirkt nicht nur auf den Körper ausgleichend. Er regt die Produktion von Noradrenalin an. Als Neurotransmitter hat er Einfluss auf mentale und seelische Stresssituationen. Andere Inhaltsstoffe fördern die Produktion von Dopamin, das als Botenstoff Glücksgefühle freisetzt. Die Psyche erhält Impulse und verleiht Mut, gestärktes Selbstbewusstsein und Widerstandskraft. Die gehobene Lebensfreude steigert die Konzentration bei nervöser Müdigkeit. Wer bei seinen Aufgaben, vor einer Prüfung oder bei geschäftlichen Verhandlungen einen Seelenschub benötigt, dem hilft die Inhalation des ätherischen Öls aus dem Shop des Tiroler Kräuterhofes. Ein paar Tropfen auf ein Tuch geträufelt, das für wenige Momente zum Einatmen unter die Nase gehalten wird, stabilisiert das seelische

Gleichgewicht. Die Kreativität steigt, Bewusstsein, Gedächtnis und Konzentration werden gestärkt.

 

Baden mit dem „Tau des Meeres“

Ein warmes Bad, mit der Heilkrautessenz versetzt, pflegt die Haut und verhindert unangenehme Schuppen. Der wohltuende Badezusatz beruhigt die juckende Kopfhaut. Entzündliche Stellen heilen zügig ab, Muskelverspannungen, Myalgien oder ein Muskelkater nach der sportlichen Aktivität werden gelindert. Ähnlich wie beim Tee, eignet sich das anregende Heilbad bei Erkältungen, Durchblutungsstörungen oder auch bei Herz- und Kreislaufbeschwerden. Bei rheumatischen Beschwerden kann ein Rosmarinbad für eine wohltuende Entspannung sorgen. Menstruationsbeschwerden werden gelindert. Ein Bad gleicht auch Verdauungsstörungen aus.

Eine angenehme Atmosphäre im Badezimmer unterstützt ein Entspannungsbad. Beruhigende Musik und Kerzen zaubern eine sanfte Stimmung. Die Wassertemperatur sollte nicht weniger als 30º und nicht heißer als 38º betragen. Allerdings sollte das Bad nicht mehr als 20 Minuten dauern. Zehn Tropfen des ätherischen Öls auf ein Vollbad genügen, um eine Reaktion zu zeigen. Die optimale Wassermenge ist erreicht, wenn der gesamte Körper bis zum Hals mit Wasser bedeckt ist. Wer es gewohnt ist, kann zur Steigerung der Abwehrkräfte den Körper mit kaltem Wasser duschen. Optimal fängt man dabei an der rechten Körperhälfte an und duscht weiter in Richtung Herz. Eine nachträgliche Ruhephase auf einer Liege gibt dem Körper die Gelegenheit, den entspannenden Effekt zu aufzunehmen.

 

Rosmarinöl hilft, Leber und Galle zu entgiften

Genussgifte, wie Alkohol, Nikotin aber auch Medikamente belasten den Organismus. Falsche Essgewohnheiten und Bewegungsmangel führen zu Übergewicht und belasten die Leber. In Stresssituationen ist einem „die Laus über die Leber gelaufen“ oder man hat die „Wut im Bauch“. Neben diesen Redewendungen sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen, Übelkeit und ein allgemeines Unwohlsein Zeichen dafür, dass die Leber überfordert sein kann. Zum Schutz der Organe sollten neben einer ausgewogenen Ernährung die Gallenblase und die Leber regelmäßig entgiftet werden. Die Substanzen des Heilkrautes veranlassen die Leber, mehr Flüssigkeit zu produzieren. Ob als Sud aus den frischen Blättern in kleinen Schlucken getrunken oder als Gewürz in Speisen sorgt es für eine bessere Leber- und Gallentätigkeit. Die Giftstoffe werden über den Zwölffingerdarm und das Verdauungssystem ausgeschieden. Die Substanzen reduzieren auf diese Weise den Cholesterinspiegel und damit auch das Körpergewicht.

 

Stimulierende und belebende Massagen für eine gepflegte Haut

Körper-Massagen haben eine positive Wirkung auf den Körper. Der gezielte Einsatz von ätherischen Ölen unterstreicht die Wirkung und nimmt Einfluss auf das Wohlbefinden. Massageöl aus Rosmarin entwickelt eine direkte stimulierende Reaktion. Nicht nur dass die Essenzen über die Haut an die Muskeln und an den Kreislauf weitergeleitet werden, sondern auch die aromatischen Dämpfe erreichen über die Atemwege das Gehirn. Eine Reaktionskette entsteht, die sich positiv auf die Psyche auswirkt. Botenstoffe aktivieren Hormone, die Blockaden in Körper, Geist und Seele lösen. Deshalb eignen sich diese Körpermassagen bei Muskelverspannungen, Rheuma, Müdigkeit und Migräne sehr gut.

Fünfzig Tropfen des Aromaöls auf 100 ml Basisöl ergeben eine geeignete Mischung. Ein paar Milliliter davon verteilt man in der Handfläche. Das so angewärmte Öl massiert man an der gewünschten Stelle in die Haut ein. Die Behandlung wird weiter unterstützt, wenn eine Person des Vertrauens sie durchführt. Die vermehrte Durchblutung wirkt gegen kalte Füße und Hände und bald stellt sich im gesamten Körper eine wohlige Wärme ein. Auch der Orangenhaut kann man so begegnen. Das adstringierende Öl versorgt die Kapillaren mit mehr Sauerstoff und strafft – bei regelmäßiger Anwendung – die Haut.

Zur Pflege von unreiner Haut und Akne eignet sich ein Gesichtsdampfbad, dem wenigen Tropfen des Heilpflanzenöls beigemengt ist. Die Hautporen öffnen sich. Die zusammenziehenden und antiseptischen Wirkstoffe des Öls unterstützen die reinigende Wirkung zusätzlich.

 

Genießen Sie die Wirkung von Rosmarinöl , unser Ätherisches Öl vom Tiroler Kräuterhof ist 100% naturrein. In unserem Shop finden Sie das passende Angebot an ätherischen und pflanzlichen, fetten Ölen.

Read more

Alles was Sie über die Wirkung von Lavendelöl wissen müssen

Die Heimat des Lavendels

Wenn wir an Lavendel denken, kommen uns die weithin leuchtenden lila-blauen Lavendelfelder der französischen Provence in den Sinn. In den Höhenlagen von mehr als 1.000 Metern blühen die Pflanzen von Anfang Juni bis Mitte August und entfalten ihre heilsamen Wirkstoffe. Zu den vier Hauptlavendelarten zählen der Echte Lavendel (Lavandula Angustifolia), Speik-, Schopf- und Wolllavendel. Wie etwas weiter unten stehend bei den “Arten des Lavendels” beschrieben, hat jede Lavendelart ihre eigene Wirkungsweise, wobei sich diese gut kombinieren lassen und damit ergänzen.

Das Öl wird durch Destillation aus den Rispen der Lavendelblüten gewonnen. Bereits bei der Berührung der Blätter entströmt der typische Lavendelduft, der von lieblich-süß beim Echten Lavendel bis hin zu herb-frischer Kräuterwürze bei den Unterarten reicht. Je nach Sorte und Qualität duftet er leicht bis stärker nach Kampfer.

Inhaltsstoffe des Lavendelöls

Die Inhaltsstoffe, zu denen neben Kampfer auch Linalylazetat, Cineol und Linalool gehören, sorgen für die entspannende Wirkung auf das Zentralnervensystem in unserem Gehirn. Hier docken die Duftstoffe des Öls an und erreichen so die gesamten Nervenbahnen des Körpers.

Neben den Inhaltsstoffen ist für die Wirkung von Lavendelöl auch die Konzentration und Kombination desselben sowie die Reinheit des Öls ausschlaggebend. Umso reiner es ist, desto stärker fällt seine Wirkungsweise aus. Es sollte daher weder gestreckt sein, noch Zusätze enthalten.

Die Arten des Lavendels

Während der Echte Lavendel mit dem geringsten Anteil an Kampfer zur Entspannung und Hautpflege eingesetzt wird, wirkt Schopflavendelöl stark infektionshemmend und eignet sich daher gut zur energetischen Reinigung der Luft. Es beruhigt bei Nervosität und wirkt herzstärkend. Rheumatische Beschwerden und Durchblutungsstörungen können abklingen.

Speiklavendel enthält höhere Anteile von Kampfer und eignet sich daher zur Behandlung bei Erkrankungen der Atemwege. Des Weiteren gleicht es mentale Erschöpfungszustände aus und wirkt sich positiv auf die Herz-, Magen- und Hirntätigkeit aus. Sein wärmender Stärkungseffekt hat sich zudem bei Verspannungen und Nackenschmerzen bewährt.

Speiklavendelöl und Wolllavendelöl töten Krankheitserreger ab und kommen damit gegen Bakterien und Viren zum Einsatz.

Lavandin ist eine Züchtung (Hybride) aus verschiedenen Lavendelarten und eignet sich besonders als antiseptische und angenehm duftende Beigabe in der Waschmaschine und bei Putzmitteln.

Wirkung von Lavendelöl

Lavendelöl gilt als das Universal-Heilöl. Der frische Lavendelduft wirkt erneuernd, harmonisierend und beruhigend auf die Ganzheit des Menschen, also auf dessen Körper, Geist und Seele.

Der Lavendelduft aktiviert insbesondere die rechte Gehirnhälfte, die für das Fühlen zuständig ist. Er sorgt für geistige Klarheit, löst Verwirrungen auf, hilft bei Unruhe und Nervosität, besänftigt bei Ängsten und Sorgen. Bei Einschlafproblemen oder Albträumen hilft es, wenige Tropfen auf das Kopfkissen oder ein Duftsäckchen zu tröpfeln und unter das Kissen zu legen. Depressionen und Anspannungen können gemildert werden. Auch Gefühle von Wut und Zorn, die im Laufe des Tages hochkochen, lassen sich durch das Einatmen des Duftes leichter besänftigen. Es ist damit bestens geeignet zum Entspannen und Abschalten von anstrengenden Tagen.

Über die Einatmung des Duftes durch die Nase gelangen die Wirkstoffe des Lavendelöls über die Atemwege in den Körper und verteilen sich, um an den Krankheitsherden zu wirken. Das zentrale Nervensystem nimmt die Duftstoffe als beruhigend und schmerzlindernd wahr. Ängste können sich lösen, der Körper entspannen.

Die beruhigenden Wirkstoffe breiten sich im gesamten Körper aus. Dadurch ist es möglich, z.B. bei Verdauungsbeschwerden und schmerzhaften Blähungen auch den Magen-Darmtrakt zu erreichen. Die ätherischen Öle regen die Gallensaftproduktion an, wodurch schwer im Magen liegende Speisen leichter zu verdauen sind.

Infektionen und Entzündungen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereiches, wie Halsentzündungen, Augen- und Bindehautentzündungen, Asthma, Bronchitis, Grippe – um nur einige zu nennen – können durch den antibakteriellen und entzündungshemmenden Effekt kuriert werden.

Durch seine antimykotischen und hautpflegenden Eigenschaften wird das Öl gern zur Behandlung bei Hautpilzen sowie bei diversen Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen, Geschwüren, Juckreiz und zur Wundbehandlung eingesetzt. Auch als kühlende Kompresse oder Wickel bei Insektenstichen und Sonnenbränden kann das Öl verwendet werden.

Daher findet man Lavendel vielfach in der Naturkosmetik wieder, u.a. als Lavendelseife gegen fettige Haut oder als Lavendelhydrolat zur Hautpflege bei trockener und unreiner Haut. Bei Hitze erfrischen einige Sprühstöße Lavendelwasser (Lavendelhydrolat) Körper und Geist.

Da es sich bei Lavendelöl um ein sanftes Heilöl handelt, enthalten viele Hautpflegeprodukte dieses wirksame Öl. Die hinzugesetzte Dosis ist sogar unbedenklich für Schwangere und hilft ihnen bei auftretenden Nabelschmerzen. Als Salbe aufgetragen wirkt es vorbeugend gegen Schwangerschaftsstreifen. Da Lavendel nichttoxisch und nicht hautreizend ist, eignet es sich zudem als gutes Heilöl für Kinder.

Durch seine beruhigende Wirkung können auch Bluthochdruckpatienten von dem gesunden Öl profitieren. Als Badezusatz in Vollbädern wirkt es entspannend und hilft bei Kreislaufstörungen.

Des Weiteren eignet sich das Öl zur energetischen Raumreinigung und beseitigt schlechte Gerüche wie Küchendunst oder Rauch.

Nicht zuletzt lassen sich Kleidermotten, Ameisen und Spinnen durch den Duft des Lavendels vertreiben. In Form von Duftsäckchen oder einigen Tropfen auf die Kleidung entfalten sich die Wirkstoffe in Kleiderschränken und Schubladen. Duftschalen gefüllt mit dem Öl wehren Insekten, Zecken und Milben ab.

In der Küche kommt Lavendelhydrolat zum Einsatz und entfaltet dort seine Wirkung. Tees, Gewürze und Honig sind schon seit langem auf dem Markt. Aber auch Desserts, Eis und Milchprodukte lassen sich mit Lavendel aromatisieren und verfeinern.

Anwendungsweise des Lavendelöls

Da das Öl bereits in vielen Kosmetika wie Massageölen, Seifen, Tinkturen und Salben enthalten ist, ist die Anwendungsweise sehr einfach.

Möchte man das ätherische Öl pur anwenden, können Duftlampen bzw. Aromavernebler verwendet werden, die mit einer kleinen Menge an Tropfen und etwas Wasser aufgefüllt werden (am besten destilliertes Wasser verwenden).

Das Öl sollte weder eingenommen, noch pur auf die Haut aufgetragen werden. Am besten eignen sich Cremes oder fette pflanzliche Öle, die mit dem Öl vermischt und erst dann auf der Haut verteilt werden. Das reine Öl sollte auf keinen Fall mit den Schleimhäuten oder den Augen in Berührung kommen. Sollte dies passieren, sind die betroffenen Stellen mit viel Wasser oder besser noch mit einem hochwertigen pflanzlichen Öl abzuwaschen.

Hochwertige Lavendelöle haben ihren Preis, sind jedoch durch die tröpfchenweise Verwendung sehr sparsam im Verbrauch. Für eine lange Haltbarkeit sollte man das Öl kühl lagern, jedoch nicht im Kühlschrank, und dabei luftdicht und lichtgeschützt verschlossen halten. So kann das Öl auch bei geöffneter Flasche mehr als ein Jahr lang seine heilsame Wirkung beibehalten.

Fazit: Lavendelöl ist als Heilmittel breit aufgestellt und eignet sich sowohl zur Beruhigung und Entspannung bei Erschöpfungszuständen als auch als entzündungshemmendes und schmerzlinderndes Mittel gegen die oben erwähnten Krankheitsbilder. Im Shop des Tiroler Kräuterhofs gibt es für all Ihre Wünsche und Bedürfnisse die passenden Produkte und Lösungen. Schauen Sie gern einmal bei uns auf www.tiroler-krauterhof.com vorbei.

Read more

Alles, was Sie über die Wirkung von Pfefferminzöl wissen müssen!

 

Die Pfefferminze – eine alte Heilpflanze

Die Pfefferminze gehört zu der Gattung der Minzen und ist eine Heil- und Gewürzpflanze. Die Pflanze wurde erstmals 1696 in England beschrieben und entstand wahrscheinlich durch eine Kreuzung der Wasserminze und der Krauseminze. In den Kräuterbüchern der Antike und des Mittelalters kommt Pfefferminze daher nicht vor, andere Minzen werden jedoch bereits seit Jahrhunderten als Heilpflanzen verwendet. Der Name Pfefferminze entstammt ihrem scharfen Geschmack im Vergleich zu den anderen Minzen. Dieser entsteht durch einen höheren Gehalt an Menthol und einen niedrigeren Carvongehalt. Von der Pfefferminze werden zwei Wirkformen gewonnen: die Pfefferminzblätter, welche vor allem für Tees und als Gewürz verwendet werden, und das aus den Blättern gewonnene ätherische Öl.

 

Das Pfefferminzöl – Gewinnung und Inhaltsstoffe

Durch Wasserdampfdestillation der Blätter der Pfefferminze kann ätherisches Öl gewonnen werden. Hergestellt wird es meist in den USA, Bulgarien und Italien. Um medizinisch gut wirksam zu sein, muss das Öl Arzneibuchqualität haben, das heißt, mindestens 1,2 Prozent ätherisches Öl enthalten.

Der Hauptbestandteil des ätherischen Öles der Pfefferminze ist Menthol mit 35-45 Prozent. Das Öl ist farblos bis leicht gelblich. Die enthaltenen Wirkstoffe sind neben dem ätherischen Öl Menthol auch Labiatengerbstoffe, B-Vitamine, Enzyme, Kalium, Kalzium und Flavonoide. Die meisten Wirkungen ergeben sich durch das Zusammenspiel dieser Bestandteile. Die Wirkung von Pfefferminzöl ist umso besser, je reiner und hochwertiger das Öl ist. Der Tiroler Kräuterhof bietet besonders hochwertige Minzen-Öle in bester Qualität aus regionalem Anbau an (Ackerminze/jap. Heilminze bio, Krauseminze, Pfefferminze bio, Spearmint bio und Zitronenminze).

 

Wo wird Pfefferminze eingesetzt?

Die Blätter der Pfefferminze und ihr ätherisches Öl finden viele Anwendungsgebiete. Das Krautgewächs zählt heute zu den beliebtesten Heilpflanzen, da es besonders vielseitig eingesetzt werden kann. Es wirkt antimikrobiell und antiviral, bei Magen-Darm-Beschwerden, Gallenproblemen und Kopfschmerzen. Auch bei Erkältungen wird die Wirkung von Pfefferminzöl gerne eingesetzt, es wirkt erfrischend und angenehm beruhigend. Besonders verbreitet ist der Pfefferminztee, welcher aus aufgebrühten Pfefferminzblättern hergestellt wird. Auch in diesem sind es die ätherischen Öle, die die Wirkung erzielen. Er wird meist bei Magenbeschwerden verwendet, wirkt aber auch nervenberuhigend und schlaffördernd. Im arabischen Raum ist Pfefferminztee ein Nationalgetränk.

Neben den medizinischen Anwendungsgebieten wird Pfefferminze auch in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie eingesetzt. Die Kosmetikindustrie verwendet das Heilkraut hauptsächlich für Mundpflegemittel wie Mundwasser und Zahnpasten. Bei Lebensmitteln kommt Pfefferminzextrakt als Aromastoff zum Einsatz, z.B. in Kaugummis und Bonbons, als Schokoladenfüllung oder auch als Pfefferminzlikör.

 

Die Wirkung von Pfefferminzöl – so vielseitig ist das ätherische Öl!

Das Öl wirkt antibakteriell und antifungal (pilzhemmend). Es kann innerlich und äußerlich angewendet werden. Auch in der Aromatherapie wird das ätherische Öl der Pfefferminze gerne verwendet. Bei Babys und Kleinkindern sollte man allerdings Vorsicht walten lassen, diese reagieren sensibler auf ätherische Öle als Erwachsene. Mit richtiger Dosierung können auch schon ganz Kleine behandelt werden, am besten nach ärztlicher Rücksprache.

 

Die vielseitige Wirkung von Pfefferminzöl als Übersicht:

Anwendungsbereich Art der Anwendung Wirkungsweise
Magen-Darm-Beschwerden, krampfartige Schmerzen, Übelkeit Innerlich, z.B. als Tropfen auf einem Stück Würfelzucker Krampflösend, fördert die Magenentleerung
Gallenprobleme Innerlich Fördert die Gallensekretion
Reizdarmsyndrom Innerlich, pur auf Würfelzucker oder als magensaftresistente Kapseln Beruhigt die Muskeln der Darmwand
Erkältungen, Entzündungen der oberen Luftwege Inhalation von heißem Wasser mit einigen Tropfen Öl Erfrischend, vitalisierend, fördert das Abhusten von zähem Schleim, wirkt antiviral
Entzündungen im Mund- und Rachenraum Gurgellösung aus Wasser und ätherischem Öl Wirkt antibakteriell und kühlend
Insektenstiche, Juckreiz Äußerlich, einige Tropfen auf der betroffenen Stelle verreiben Wirkt kühlend und erfrischend
Kopfschmerzen, Muskelschmerzen Direkt auftragen Wirkt erfrischend und kühlend, entspannt, hemmt den Schmerzreiz
Ohnmacht, Kreislaufbeschwerden Einige Tropfen auf ein Taschentuch geben und daran riechen Erfrischt und erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit
Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche Aromatherapie: z.B. 1-2 Tropfen im Aromadiffuser vernebeln Erhöht Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, vertreibt Müdigkeit, befreit den Kopf

Innerliche Anwendung

Bei innerlicher Anwendung wirkt es bei Beschwerden des Verdauungstraktes und der Gallenblase, da es galletreibend und krampflösend wirkt. Die Magenentleerung wird beschleunigt und Blähungen gemildert. Es wird häufig bei einem Reizdarmsyndrom verwendet, hier können magensaftresistente Kapseln verabreicht werden. Diese lösen sich erst im Darm auf und geben das ätherische Öl frei, welches dann beruhigend auf die Muskulatur der Darmwand wirkt.

Bei Verdauungsbeschwerden, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden und leichten Reizdarmsymptomen kann man das ätherische Öl auch ganz einfach in purer Form zu sich nehmen. Dazu tropft man einfach 2-4 Tropfen auf ein Stück Würfelzucker und lässt diesen im Mund zergehen. Die Anwendung kann 3-mal täglich bis zu einem Nachlassen der Beschwerden durchgeführt werden.

Bei Entzündungen der Mundschleimhaut und der oberen Atemwege kann Pfefferminzöl als Gurgellösung mit Wasser verwendet oder mit heißem Wasser inhaliert werden. Bei beginnenden Entzündungen der oberen Luftwege und hartnäckigem Husten kann eine solche Behandlung Linderung verschaffen. Das ätherische Öl regt die Flimmerhärchen der Lungen und Luftwege zu erhöhter Tätigkeit an, sodass der Schleim leichter abgehustet werden kann. Für die Inhalation gibt man in ein weites Gefäß mit etwa 1 Liter heißem Wasser 3 bis 5 Tropfen Öl. Dann den Kopf darüber beugen und mit einem Handtuch abdecken. Achtung: Augen schließen!!! Nach etwa 10 Atemzügen kurz lüften. Diese Inhalation kann 2- bis 3-mal täglich angewendet werden.

 

Äußerliche Anwendung

Das ätherische Öl der Pfefferminze kann bei Kopf- und Muskelschmerzen sowie bei Juckreiz, z. B. nach Insektenstichen, lindernd wirken. Dazu einfach einige Tropfen auf die betroffene Stelle reiben. Es entsteht ein langanhaltender, kühlender Effekt. Dieser Kältereiz blockiert die Schmerzleitung durch Anregung der Kälterezeptoren in der Haut. Besonders bei Spannungskopfschmerzen verspricht das Öl gute Erfolge, die Wirkung von Pfefferminzöl konnte auch bereits in klinischen Studien nachgewiesen werden. Das Öl wird auf Stirn und Schläfen aufgetragen und wirkt krampflösend und entspannend. Der kühlende Effekt hilft gegen den Schmerz. Aufpassen sollte man vor allem darauf, das Öl nicht zu nahe an den Augen aufzutragen, da diese sonst leicht brennen und tränen könnten.

Das ätherische Öl der Pfefferminze stellt also eine wirksame Alternative zu Schmerzmitteln dar und kann auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ohne Bedenken äußerlich angewendet werden.

 

Aromatherapie

In der Aromatherapie wirkt das ätherische Öl konzentrationsfördernd, anregend und erfrischend. Es fördert das Gedächtnis und erhöht die Aufmerksamkeit. Die Wirkung von Pfefferminzöl auf die Psyche wird folgendermaßen beschrieben: Es erfrischt die Seele und befreit den Kopf. Das Öl wird dem Element Luft und den Sternzeichen Zwillinge und Wassermann zugeordnet. Es harmoniert besonders mit Eukalyptus, Grapefruit, Lavendel, Majoran, Rosmarin, Teebaumöl und Zitrone. Da es sehr intensiv ist, sollte man bei der Anwendung in der Duftlampe oder im Aromavernebler sparsam damit umgehen und nur 2-3 Tropfen in die Schale geben.

Als Notfallmittel haben sich 1-2 Tropfen des Öles auf einem Taschentuch bewährt. Bei einer plötzlichen Ohnmacht kann man die betroffene Person daran riechen lassen.

 

Was sollte man beim Kauf von ätherischen Ölen beachten?

Bioqualität bei den zur Herstellung verwendeten Pflanzen ist natürlich sinnvoll, denn nur so lassen sich Rückstände von eventuellen Chemikalien und Pflanzenschutzmitteln ausschließen. Der Tiroler Kräuterhof bietet viele wertvolle ätherische Öle und hochwertige Tees aus biologischem Anbau an.

Je reiner ein ätherisches Öl ist, desto hochwertiger und auch wirksamer ist es. Steht auf der Verpackung “100 Prozent reines ätherisches Öl”, so muss es nach gesetzlichen Vorschriften auch tatsächlich zu 100% rein sein.

 

Pfefferminzöl und weitere Ätherische Öle sowie qualtativ Hochwertige Kräuterprodukte finden Sie im Shop des Tiroler Kräuterhofs.

 

Read more

Teebaumöl: Wirkung, Anwendung und Tipps zum Kauf

Teebaumöl  gilt in der Naturheilkunde als wahre Wunderwaffe im Kampf gegen vielerlei Probleme gehandelt. Sogar viele Menschen, die nur wenig bis gar kein Wissen über ätherische Öle besitzen, wissen um die Kraft des Teebaumöls! Kein Wunder, schließlich gilt es als eines der wertvollsten Pflanzenöle, die die Natur zu bieten hat, weshalb es sich auch als vielseitiges Hausmittel bestens bewährt! Lies weiter, um mehr über die vielfältigen Wirkungsweisen und Anwendungen des Öls zu erfahren.

Inhaltsstoffe von Teebaumöl

Doch was genau macht das Teebaumöl eigentlich zu so einer Wunderwaffe, die in keiner Hausapotheke fehlen darf? Ein ätherisches Öl, das ein so breites Wirkungsspektrum abdeckt, braucht natürlich entsprechende Inhaltsstoffe. Diese komplett aufzulisten, wäre an dieser Stelle zu viel. Im Teebaumöl finden sich nämlich etwa 100 Inhaltsstoffe und Verbindungen!

Einige davon möchten wir hier auflisten:

  • Terpinen-4-ol (ca. 40 %)
  • Terpinen (ca. 20 %)
  • Terpinolen und Terpineol
  • Pinen, Myrthen, Phellandren
  • Limonen, P-Cymen
  • Cineol

Nun wissen wir, aus welchen Inhaltsstoffen Teebaumöl unter anderem besteht. Interessanter ist an dieser Stelle aber wohl die Frage, wozu diese überhaupt eingesetzt werden können.

Vor allem Terpinen, Terpinolen und Terpineol haben eine stark antibakterielle Wirkung. Daher wird das Teebaumöl oft zur Behandlung von unter anderem Pilzerkrankungen, Herpes oder Akne verwendet wird. Aber auch gegen andere Probleme hilft das Teebaumöl. Auf die verschiedenen Wirkungsbereiche wollen wir im Folgenden noch genauer eingehen.

Teebaumöl bei Pickel

Vor allem bei diversen Hautproblemen wie Pickel, Akne, Hautpilz oder Schuppenflechte hat sich Teebaumöl bestens bewährt. Dank seiner stark antibakteriell, fungizid und antiseptisch wirkenden Inhaltsstoffe tötet es Bakterien und Pilze ab und wirkt zugleich entzündungshemmend, was es zum perfekten Heilmittel für entzündliche Hautkrankheiten macht. Wusstest du, dass es dank seines fast 80-prozentigen Gehalts an Terpinen, Terpinolen und Terpineol bis zu zwölf Mal stärker antibakteriell wirkt als Eukalyptusöl?

Wer unter Akne, Mitessern oder vereinzelt auftretenden Pickeln leidet, sollte dem Teebaumöl also einen festen Platz im Badezimmerschrank einräumen. Aber auch Warzen und Ekzeme können damit wirksam behandelt werden. Hier werden einfach ein bis zwei Tropfen Teebaumöl direkt oder mit etwas Basisöl im Verhältnis – 30 Tropfen auf 100 ml   aus unserem Webshop verdünnt auf die Problemstelle aufgetragen.

Auch vielen kosmetischen Cremes wird das Öl aufgrund seines Wirkungsspektrums zugesetzt – hier ist allerdings zu bedenken, dass es durch die Vermischung mit oftmals synthetischen Wirkstoffen zu einer deutlich abgeschwächten Wirkung kommen kann. Außerdem wird Industriekosmetik, die sich dafür rühmt, mit Teebaumöl versetzt zu sein, meist lediglich mit einem geringen Anteil des wertvollen Öls angereichert. Hier lohnt sich ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe: Je weiter unten das Teebaumöl hier angesiedelt ist, umso geringer ist auch die Dosis – und somit auch die tatsächliche Wirkung.

Teebaumöl Nagelpilz und Fußpilz

Auch im Kampf gegen diverse Pilzarten ist Teebaumöl durch seine fungizide Wirkung eine effektive Waffe. Nagelpilz, Fußpilz, Hautpilz … allen Arten davon kannst du mit ein paar Tropfen Teebaumöl den Kampf ansagen.

Bei Nagelpilz trägst du das Teebaumöl einfach wie einen Nagellack auf und kannst dich bei regelmäßiger Anwendung schon nach wenigen Wochen wieder über gesundes Nagelgewebe freuen.

Stehen bei dir regelmäßige Besuche im Schwimmbad an? Dann solltest du nun ebenfalls aufmerksam weiterlesen, denn hier lauert eine der größten Fußpilz-Fallen! Natürlich solltest du immer auf ausreichende Hygiene achten, damit Fußpilz gar nicht erst entsteht. Ist der lästige Pilz allerdings erst mal da, empfehlen wir ein warmes Fußbad mit etwa 15 Tropfen Teebaumöl – bade deine Füße etwa eine Viertelstunde darin und du wirst sehen, den Fußpilz bist du nach wenigen Tagen los!

Teebaumöl Mundspühlung

Zahnfleischentzündungen, Verfärbungen der Zähne und Mundgeruch beeinflussen deine Lebensqualität? Dann solltest du jetzt neugierig werden, denn diese Probleme in der Mundhöhle lassen sich leicht mit dem ätherischen Öl behandeln, denn es tötet Bakterien innerhalb der Mundhöhle ab, die für Entzündungen und unangenehme Gerüche sorgen.

Eine Teebaumöl Mundspühlung ist einfach, fünf bis sechs Tropfen auf die Zahnbürste geben und damit die Zähne putzen. Alternativ kannst du auch 25 Tropfen Teebaumöl in 250 ml lauwarmes Wasser geben und daraus eine Mundspülung herstellen. Die kannst du dir in eine kleine Flasche füllen und unterwegs damit spülen, wenn du das Gefühl hast, du könntest ein bisschen Frische vertragen.

Medikament ohne Nebenwirkungen

Dass man in so ziemlich jeder gut sortierten Apotheke Teebaumöl bekommt, sollte uns nicht verwundern, denn es pflegt nicht nur die Haut und versorgt kleine Wunden, sondern kann auch bei einer gewöhnlichen Erkältung wahre Wunder wirken. Da diese fast alle von uns ein- bis zweimal im Jahr heimsucht, ist ein Fläschchen Teebaumöl eine sinnvolle Erweiterung für die Hausapotheke. So istes beispielsweise gegen Schnupfen, Husten und Heiserkeit ein bewährtes Mittel.

Durch die Verbindungen von Cineol und Terpinen tötet das Öl Bakterien ab – und zwar so stark, dass dadurch sogar Folgeerkrankungen verhindert werden können.

Bei Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit empfehlen wir, den Hals gründlich mit Teebaumöl durchzuspülen. Hierfür gibst du einfach ein paar Tropfen des Öls in ein Glas mit warmem Wasser und gurgelst mehrmals täglich damit. Bei Schnupfen wirkt ein warmes Dampfbad mit einigen Tropfen Teebaumöl Wunder. Etwas unkomplizierter, aber nicht weniger wirkungsvoll ist es, ein Taschentuch mit einigen Tropfen Teebaumöl zu versehen und dieses einige Minuten auf die Nase zu legen.

Teebaumöl für Haare?

Irgendwann trifft es wohl leider die meisten von uns: Das Haar ist mit der Zeit nicht mehr so fest in der Wurzel verankert, wie es noch vor ein paar Jahren (oder Jahrzehnten) der Fall war. Die Haarpracht wird zunehmend dünner, der Haaransatz rutscht immer weiter nach hinten. Man kann diesem Problem natürlich mit dem nötigen Selbstbewusstsein begegnen und zum Haarausfall stehen – man könnte aber auch einfach zum Teebaumöl greifen! Da Haarausfall zwar keine direkten gesundheitsschädlichen Folgen hat, aber unter Umständen zu großen psychischen Belastungen bei den Betroffenen führen kann, würden wir in jedem Fall zu letzterem raten!

Doch wie genau soll es eigentlich gegen Haarausfall wirken? Ganz einfach: Auch hier profitieren wir von der antibakteriellen Wirkung. Das ätherische Öl tötet Bakterien, Milben und andere Parasiten ab, die die Haarfollikel angreifen und dadurch für das schüttere Haar sorgen. Auf diese Weise wirkt es außerdem gegen Schuppen und Milchschorf, einen Ausschlag auf der Kopfhaut, der diese krustig und rau macht.

Um Haarprobleme mit Teebaumöl zu behandeln, wird es mit einem Trägeröl wie etwa Kokosöl vermischt und in die Kopfhaut einmassiert. Wir empfehlen außerdem, es danach nicht sofort auszuspülen, sondern das Gemisch etwa eine halbe Stunde einwirken zu lassen. Eine einfachere, aber unter Umständen weniger effektive Möglichkeit ist es, einfach ein paar Tropfen des Öls ins tägliche Shampoo zu mischen. Hier empfehlen wir ein Mischverhältnis von maximal 1 ml Teebaumöl das entspricht in etwa 25 Tropfen zu 100 ml Shampoo.

Teebaumöl bei Ungeziefer!

Nicht nur wir Menschen profitieren von den vielseitigen Wirkungen des Teebaumöls, auch bei unseren tierischen Mitbewohnern hat sich die Anwendung bestens bewährt. Die meisten Hunde und Katzen empfinden den Geruch als angenehm und lassen sich daher gerne auf eine Teebaumöl-Behandlung ein. Wie auch bei dir selbst solltest du auch bei der Anwendung an deinen Haustieren vorher sichergehen, dass sie nicht allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagieren. Bedenke bitte außerdem, dass unsere Tiere eine feinere Nase haben als wir und du deshalb mit der Dosierung besonders sparsam sein solltest!

Doch wozu sollte man seine Haustiere überhaupt mit dem ätherischen Öl behandeln? Ein wichtiges Anwendungsgebiet tut sich bei kleineren Wunden auf, die mit Teebaumöl desinfiziert werden können, aber auch die Vorbeugung gegen Ungeziefer ist ein wichtiger Punkt. Gerade im Frühling und Sommer, wenn das Gras besonders hoch wächst, kannst du vor dem Spaziergang ein paar Tropfen Teebaumöl ins Fell deines Haustiers einmassieren. Das sollte Zecken, Flöhe und Läuse fernhalten – übrigens gilt das auch für Menschen!

Teebaumöl in der Aromatherapie

Aromatherapeuten haben die Wirkung von Teebaumöl und anderen ätherischen Ölen auf die menschliche Psyche erkannt. Da ein gesunder Geist ebenso wichtig ist wie ein gesunder Körper, wollen wir es uns nicht nehmen lassen, auch auf die psychischen Wirkungen hinzuweisen. In der Aromatherapie wird es einerseits verwendet, um den Raum mit einem angenehmen Duft zu versorgen, aber auch um Angst- und Stresszustände zu bekämpfen.

Hier kannst du beispielsweise einige Tropfen in einer Duftschale erhitzen oder mittels eines Diffusors, auch Vernebler genannt, im Raum verteilen. Letzteres würden wir besonders empfehlen, da der Diffusor das Öl mit Wasserdampf vermischt und es so im Raum verteilt. Somit bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten und nichts geht durch das Erhitzen verloren. Ein Vernebler ist unsere bevorzugte Anwendungsmethode für alle ätherischen Öle, die in der Aromatherapie zum Einsatz kommen sollen.

Studien zu Teebaumöl

Viele belächeln ätherische Öle und ihre Anwender. Da wird man schnell in eine Schublade gesteckt, wenn man gesteht, dass man gerne das eine oder andere Problem mit Teebaumöl behandelt.

An dieser Stelle ist es uns daher wichtig zu betonen, dass die antivirale und antibakterielle Wirkung des Teebaumöls schon seit Jahrzehnten bekannt ist und auch schon oft ein Bestandteil klinischer Studien wurde, welche zu folgenden Ergebnissen kamen:

  • In einer Studie gegen Fußpilz aus dem Jahr 1996 wurde die antimykotische Wirkung von Teebaumöl getestet. Als Vergleichsstoff wurde Miconazol gewählt, welches in der Schuldmedizin gegen Pilzerkrankungen eingesetzt wird. Bei über 50 Pilzarten wurde das Wachstum durch die Behandlung mit Teebaumöl ausgebremst.
  • Eine Doppelblindstudie mit Akne-Patienten aus dem Jahr 1990, bei der ein Teil der Teilnehmer mit Teebaumöl und der andere mit Benzoylperoxid behandelt wurde, ergab, dass durch Teebaumöl eine deutliche Verbesserung des Hautbilds hervorgerufen wurde.
  • Die antivirale Wirkungsweise von Teebaumöl wurde an Pflanzen erforscht. 1995 wurden Pflanzenkeimlinge mit dem Tabakmosaikvirus besprüht und mit einer Mischung aus Teebaumöl, Tween, Ethanol und Wasser behandelt. Bei den mit Teebaumöl behandelten Pflanzen konnte das Virus signifikant reduziert werden.

Du siehst, Teebaumöl ist auch für die Schulmedizin äußerst interessant – also von wegen, ätherische Öle sind nur was für Esoteriker!

Was du bei der Anwendung von Teebaumöl beachten solltest

Damit sich die hochwirksamen Inhaltsstoffe des Teebaumöls richtig entfalten können, muss es richtig angewendet werden. Einige Anwendungsempfehlungen haben wir dir bereits in den jeweiligen Absätzen, aber wir wollen unsere Erklärungen noch ein bisschen weiter ausführen.

Starte ruhig mit einer minimalen Dosis! Um einen Pickel, eine Narbe oder eine kleinere, leicht entzündete Hautstelle zu behandeln, reicht bereits ein Tropfen! Als Devise gilt: Geh sparsam mit dem Teebaumöl um, aber wiederhol die Prozedur dafür mehrmals am Tag.

Hast du eine besonders empfindliche Haut oder willst du größere Hautstellen mit Teebaumöl behandeln, kannst du es auch mit einem Trägeröl mischen. Hierfür eignet sich Kokos- oder Mandelöl dank seiner guten Hautverträglichkeit bestens.

Wie gut ist Teebaumöl verträglich?

Wenn es sich um ein naturreines Produkt handelt, sind Unverträglichkeiten höchst selten. Selbst Menschen mit empfindlicher Haut vertragen Teebaumöl in der Regel hervorragend, weshalb es auch häufig von Hautärzten empfohlen wird.

Nebenwirkungen sind jedoch niemals komplett auszuschließen. So kann es vorkommen, dass manche Menschen auf einen oder mehrere Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren – dies kommt zwar in den seltensten Fällen vor, aber wir wollen kein Risiko eingehen, deshalb solltest du vor der ersten richtigen Teebaumöl-Anwendung ein bis zwei Tropfen sanft ins Handgelenk einmassieren. Treten an dieser Stelle Juckreiz oder Rötungen auf, solltest du lieber auf eine Anwendung verzichten.

Teebaumöl kaufen: Qualität erkennen

Willst du es als Medizinprodukt anwenden, achte unbedingt darauf, ein naturreines Produkt zu kaufen. Anstatt auf den Preis zu schauen, investiere lieber in hochwertige Qualität, denn nur so kannst du sicher sein, dass du von der vollen Kraft des Teebaumöls profitierst!

Leider wird bei der Herstellung von hochwertigen ätherischen Ölen gerne gepfuscht, um die Gewinnmarge zu erhöhen. Es lohnt sich also, vor dem Kauf einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen. Abgesehen von „Teebaumöl“ sollte nichts weiter darauf zu finden sein. Manchmal wird auch der botanische Name „Melaleuca alternifolia“ auf der Verpackung ausgewiesen. Bio-Teebaumöl garantiert zudem eine pestizidfreie Herstellung. Unser Bio-Teebaumöl erfüllt all die oben genannten Punkte und wird daher auch in der Therapie verwendet.

Herstellung von Teebaumöl

Nun wollen wir dich noch mit ein wenig spannendem Hintergrundwissen zum Thema versorgen. Man gewinnt das ätherische Öl aus dem australischen Teebaum, auch Melaleuca Alternifolia genannt. Hierfür werden die Blätter der Pflanze ausgepresst. Da der australische Teebaum eine vergleichsweise kurze Wachstumsphase hat, kann sich die Ressource ständig selbst erneuern. Du siehst, das Öl ist nicht nur wirksam, sondern auch ein äußerst nachhaltiges Naturheilmittel!

Schon die Aborigines erkannten die heilende Wirkung des Öls und wendeten es an, indem sie die Blätter zermahlten, um daraus spezielle Schlammpackungen zu gewinnen. Dass sich die Verwendung von Teebaumöl bis heute durchgesetzt hat, sollte für sich sprechen.

Fazit

Aus der modernen Hausapotheke ist das obligatorische Fläschchen des ätherischen Öls nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, schließflich hilft das Naturheilmittel gegen vielerlei Wehwehchen und wird sogar in der Pharmaindustrie als Grundlage für Arzneimittel genutzt. Auch in Kosmetikprodukten wie Hautcremes und Shampoos wird häufig Teebaumöl verarbeitet, da es für seine hautpflegenden und desinfizierenden Eigenschaften berühmt ist. Zudem ist es über mehrere Jahre haltbar und wirkt, gegen eine große Bandbreite von Problemen: angefangen von kleinen Pickelchen bis hin zu größeren Entzündungen.

Ein hochwertiges Teebaumöl in Spitzenqualität bekommst du natürlich im Tiroler Kräuterhof!

Read more

Natürliche Hilfe bei Sonnenbrand mit ätherischen Ölen

Verbrennungen der Haut können in drei Grade unterteilt werden, der zweite und dritte Grad gehören auf jeden Fall in die Hände eines Arztes und sollten nicht selbst behandelt werden. Bei einem Sonnenbrand handelt es sich aber meistens nur um eine lästige und auch leicht schmerzhafte Verbrennung ersten Grades, und hier können ätherische Öle oft viel wirksamer helfen als synthetische Cremes und Salben, die die Haut mit ihren künstlichen Inhaltsstoffen noch zusätzlich reizen.

Der beste Schutz gegen sonnenverbrannte Haut sind natürlich Sonnenschutzprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor und luftige, leichte Kleidung, die gar nicht erst direkte Sonne an die Haut lässt. Trotzdem passiert es immer wieder, dass manche Körperstellen nicht ausreichend geschützt sind, oder dass wir von der Sonne einfach unvorbereitet überrascht werden. Ein leichter bis mittlerer Sonnenbrand kann also immer mal wieder vorkommen und oft bemerkt man ihn ja auch erst, wenn es zu spät ist. Sobald man ihn bemerkt, sollte man aber die Sonne auf jeden Fall meiden, um die Beschwerden nicht noch schlimmer zu machen!

 

Was hilft am besten bei sonnenverbrannter Haut?

Kühlung mit Wasser ist natürlich die beste erste Hilfe, denn das Wasser betäubt schon ein wenig und wirkt der Hitze, die sich in der Haut angesammelt hat, entgegen. Allerdings sollte die Haut nicht mit eisigem Wasser oder sogar Eiswürfeln noch mehr geschockt werden, sondern wirklich nur kurz und sanft mit fließendem Wasser gekühlt werden, am besten mit Wasser, das eine Temperatur von 15 bis 20 Grad hat. Wird die Haut dann vorsichtig, aber gründlich abgetrocknet, ist es Zeit für pflegende und heilende Öle, die Ihre Beschwerden schnell abklingen lassen und die Regeneration Ihrer Haut sanft, aber wirksam unterstützen.

Grundsätzlich haben natürliche ätherische Öle ohne synthetische Zusätze die beste Wirkung, denn diese Öle eignen sich nicht nur hervorragend für feinstoffliche und energetisch anspruchsvolle Anwendungen, sie sind auch frei von chemischen Stoffen wie Glycerin oder synthetischen Düften. Selbstverständlich finden Sie hier im Tiroler Kräuterhof nur echte, natürliche Öle, die Ihnen schnell und wirksam Linderung verschaffen.

 

Johanniskrautöl gegen Sonnenbrand

Unter allen geeigneten Ölen ist das Johanniskrautöl das Multitalent. Es wird nicht umsonst schon seit dem Mittelalter bei Hautproblemen, Schürfwunden und vielen weiteren Beschwerden eingesetzt, denn es ist entzündungshemmend, schmerzstillend und verfügt über eine entspannende Wirkung.

Sanft und dünn auf die von der Sonne in Mitleidenschaft gezogenen Hautpartien aufgetragen, hilft es der Haut, sich zu entspannen, hat einen leicht kühlenden Effekt und regt die körpereigene Regeneration der Haut an. Zusätzlich verfügt es über eine Wirkung, die den Hautstoffwechsel anregt, hilft also, Giftstoffe loszuwerden und regt eine Neubildung der Zellen an.

 

Weitere hilfreiche Heilöle vom Tiroler Kräuterhof

Auch Lavendelöl hat eine kühlende und lindernde Wirkung. Es wirkt antiseptisch, lindert den Schmerz und fördert die Wundheilung. Außerdem hat Lavendelöl ähnlich wie Johanniskrautöl auch eine belebende und entspannende Wirkung auf die Seele – der Duft des Öls erleichtert es daher auch, nach dem ärgerlichen Missgeschick zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Pfefferminzöl und Kampferöl verfügen über eine erfrischend kühlende Wirkung. Auch Kamille hat eine entzündungshemmende Wirkung, Teebaumöl zählt ebenfalls zu den wirksamsten Alleskönnern bei gereizter Haut und leichten Verbrennungen, ist allerdings manchen Menschen vom Geruch her zu speziell. In solchen Fällen hilft es, eine Mischung aus mild duftendem Mandelöl anzusetzen und sie mit anderen ätherischen Ölen anzureichern.

Tupfen Sie zur Behandlung der betroffenen Stellen das Heilöl Ihrer Wahl mehrmals hintereinander auf die Haut und lassen Sie es in Ruhe einziehen und seine Wirkung entfalten. Größere Flächen wie die Schultern können Sie am besten mit in Öl getränkten Kompressen pflegen.

 

Haben Sie eine Sprühflasche zur Hand, können Sie sich auch ein kühlendes Pflege-Spray aus Ihren kostbaren ätherischen Ölen mischen und es besonders hautschonend einfach aufsprühen. So werden die Wirkstoffe besonders fein verteilt, Sie müssen keine Berührung an der gereizten Haut ertragen und die kühlende Wirkung setzt besonders schnell ein. Mit diesen lindernden Maßnahmen sollte die Rötung schnell abklingen und Ihre Haut wird bald wieder gesund und geschmeidig. Das Team vom Tiroler Kräuterhof wünscht Ihnen gute Besserung!

 

Read more

Ein Kräutertipp von Gertrude Messner:

Für mich persönlich ist die Brennnessel die wichtigste Pflanze überhaupt. Es ist absurd, dass viele Leute sie als Unkraut betrachten. Ob Heilen, Kochen, Schädlingsbekämpfung … alles lässt sich mit Brennnessel machen!

Andere Namen: Saunessel, Hanfnessel, Donnernessel, Nessel, Sengnettel

Wo findet man sie? Überall. Besonderes bevorzugt sie nährstoffreichen Boden. Am liebsten wächst sie in menschlicher Nähe und fühlt sich in sonniger bis halbschattiger Lage wohl.

Wie erkennt man sie?

Familie: Nesselgewächs, mehrjährig

Stängel: aufrecht, unverzweigt, vierkantig, oft bräunlich-rot

Blätter: gegenständig, gestielt, grob gezähnt, ei- bis herzförmig. lange Brennhaare

Blüte: unscheinbar, grünlich

Höhe: 1 bis 1 ½ m

Was wird gesammelt? Junge Blätter, Wurzeln, Samen. Eigentlich das ganze Kraut.

Blütezeit: Juni bis September

Gesundheit:

Blutreinigend, blutbildend, stoffwechselanregend, hautreizend, blutdrucksenkend, wasserausleitend, allgemein stärkend. Durch diese Eigenschaften hat die Brennnessel positive wirkung bei Ekzemen, Hautproblemen, Durchfall, Rheuma und Gicht (hier vorrangig das Kraut), Nierensteinen, Harngrieß, Prostatabeschwerden (hier nimmt man vor allem die Wurzel).

Vorsicht: Nicht trinken bei Stauungen und Wasseransammlungen infolge eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit!

Tee: 2 bis 3 Teelöffel Blätter mit 1 Liter kochendem Wasser überbrühen, zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Am besten mit abnehmenden Mond beginnend 3 Wochen lang täglich 3 Tassen trinken. Der Tee ist am besten bei Rheuma und Gicht anzuwenden und wirkt außerdem schleimlösend.

Tinktur: ⅓ getrocknetes oder frisches Kraut oder Samen in weithalsige Flasche geben und mit ⅔ Alkohol (45%ig) ansetzen. 3 bis 4 Wochen stehen lassen. Abseihen. 3×10 bis 15 Tropfen einnehmen.

Es kann auch aus der Wurzel eine Tinktur hergestellt werden, und zwar folgendermaßen: 1 Hand voll Brennneselwurzel waschen und schneiden, in 1 Liter Alkohol (60%ig) oder Weinessig ansetzen und 3 Wochen ausziehen lassen. Zur Förderung des Haarwuchses und gegen Schuppenbildung verdünnt einreiben. Die Tinktur kann auch zur inneren Anwendung eingenommen werden.

Pulver: Getrocknetes Kraut fein rebeln. Das Pulver ist gut für Blase und Niere. Mit gemahlenen Samen gemischt kann es zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte beitragen.

Sirup: 25 g frische oder getrocknete Kräuter mit 75 g Honig in einenTontopf geben, in den Keller stellen und aufbewahren. Man nimmt 20 g Sirup ein, wenn der Körper von Feuchtigkeit und Schleim gereinigt werden soll.

Wein: In Wein gekochte Blätter trinkt man nach dem Essen, um den Bauch zu “erweichen”. Er ist blähungswidrig und treibt den Harn.

Eine Variante: 1 Liter Wein mit 1 Hand voll getrockneten Brennnesselsamen aufkochen und lauwarm mit Honig süßen. Stamperlweise bis zu 3x am Tag einnehmen. Besonders bei Schwächezuständen und schlechter Regeneration.

Wirkungen bei Tieren: Bei den Bergbauern galt die Pflanze immer als die Beschützerin des Hofes, und sie wurde lange Zeit in der Tiermedizin eingesetzt. Brennnesseltee wurde bei Koliken verabreicht, Brennnesselheu wurde den Kühen zur Steigerung der Milchproduktion und in der Pferdezucht für ein gesundes Äußeres der Tiere ins Futter gemischt. Sogar bei Rheuma von Tieren ist die Brennnessel einsetzbar.

Homöopathie: Urtica urens D1-D3. 3×10 Tropfen täglich bei Steinleiden (bei Gallensteinen, Nierensteinen usw.), bei Nesselfieber, Ekzemen und Wunden.

Weitere Kräutertipps erhalten Sie in dem Buch Gertrude Messners Kräuterhandbuch.

Brennnesselprodukte im Tiroler Kräuterhof:

Haut Tee

Almrausch Kräutertee

Brennessel Biotee

Hildegard’s Detox & Entschlackungstee

Tiroler Kräuterhof Bergkräuter und Almwiesen Tee

Tiroler Kräuterhof Bergkräuter und Almwiesen Tee / 12-er Box

Tiroler Kräuterhof Bergkräuter und Almwiesen Tee mini

Bio Shampoo Bergkräuter PH 5,5

Read more

Hier bekommst du einen Überblick welche ätherischen Öle gegen Mücken helfen!

In den Sommermonaten haben wir es oft mit lästigen Mücken zu tun. Wie man sich gegen diese Biester wehren kann, was bei einem Stich Abhilfe verspricht, und welche ätherischen Öle helfen, erfährst du hier:

Abwehr gegen Mücken:

Folgende Öle helfen bei der Abwehr von Mücken: Basilikum, Bergamotte, Cajeput, Citronella, Eucalyptus citriodora, Geranie, Kampfer weiß, Lavendel, Lavandin, Lemongrass, Litsea, Nelke, Patchouli, Rosmarin, Salbei, Speiklavendel, Zedernholz, Zitronella. Als fette Trägeröle werden dabei gerne Mandelöl oder Jojobaöl verwendet.

Die Verabreichung erfolgt durch lokale Anwendung auf der Haut bzw. Kleidung (Achtung: nicht bei Mischung mit fettem Öl!!) oder als Duftkompresse. Bei Anwendung auf der Kleidung empfiehlt sich die Verdünnung mit hochprozentigem Alkohol, um keine Flecken auf den Stoff zu bringen (immer vorher testen!!).

Therapeutische Wirkungen sind dabei die Mückenabwehr, die Juckreizlinderung, der abschwellende und schmerzlindernde Effekt, außerdem sind diese Öle hautpflegend, nervenentspannend, erfrischend und anregend.

Hilfe im Falle eines Mückenstiches:

Folgende Öle helfen im Fall eines Mückenstiches: Basilikum, Bergamotte, Bohnenkraut, Cajeput, Geranie, Eukalyptus, Kamille (blau und römisch), Kampfer, Lavendel fein, Lemongrass, Melisse, Niaouli, Pfefferminze, Salbei, Teebaum, Zitrone.

Verabreichung: Punktuelle, lokale Betupfung von Mückenstichen mit unverdünntem ätherischem Öl.

Therapeutische Wirkungen sind dabei folgende: antihistaminisch, schmerz- und entzündungslindernd, abschwellend und kühlend.

Zusammenfassung:

Eucalyptus citriodora ist mild mit zitronigem Duft und kann zur Vertreibung von Mücken eingesetzt werden. Lavendelöl bewährt sich sehr bei Mückenstichen, seine antiseptische und antibakterielle Wirkung macht den Lavendel zu einer wertvollen Heilpflanze. Auch das Zitronellagras hat ein großes Anwendungsgebiet im Mückenschutz. Die wichtigsten ätherischen Öle gegen Mückenstiche sind vor allem Lavendel, Teebaum und Manuka sowie Zitronella.

Erläuterung: Teebaumöl verspricht die Wirkung mit dem besten Spektrum. Es nimmt Schmerz und Juckreiz, wirkt heilend und abschwellend und hält weitere Mücken fern. Lavendelöl beschleunigt die Heilung und lindert die Beschwerden bei vorhandenen Stichen. Pfefferminzöl eignet sich vor allem bei schmerzenden Mückenstichen, es kühlt und lindert Juckreiz. Kampferöl kühlt und vertreibt weitere Mücken. Zedernholz wird bevorzugt bei starkem Juckreiz angewendet. Zitronellaöl ist in jeder Mischung vertreten, die als Mücken-Vertreibungsmittel eingesetzt wird.

Achtung!

Eine scheinbar kurzfristig hilfreiche Methode, nämlich das Kratzen, macht es letztendlich nur schlimmer. Es zerstört nämlich die Hautzellen, welche Histamin freisetzten und führt dadurch zu noch heftigerem Jucken und weiterer Anschwellung. Also besser auf die heilsamen Mittel des Tiroler Kräuterhofs zugreifen!

Produkte im Tiroler Kräuterhof:

Insekten-Stop oder Insektenspray: Diese Mischungen hochwertiger ätherischer Öle wirken nicht nur insektenabweisend, sondern können auch nach Mückenstichen lindernd sein und den Juckreiz mildern.

Insgesamt werden im Tiroler Kräuterhof 37 Produkte beim Stichwort Insekten gefunden

Read more

Lieber Besucher,

herzlich Willkommen in unserem online Magazin. Hier findest Du alle wichtigen Hintergrundinformationen rund um die spannenden Themen Heilkräuter, Ätherische Öle, Tees, Detox und vieles mehr. Das Magazin wird alle 2 Wochen ergänzt und hält dich über aktuelle Trends, Tipps und Tricks am laufenden.

Read more