Argan-Öl Tiroler Kräuterhof

Trockene Haut, Akne, trockenes Haar und Sonnenbrand: Gegen diese und viele weitere Beauty-Probleme hilft Arganöl, auch “marokkanisches Gold” genannt. Was als kostbarstes Öl der Welt gilt, stammt aus den Früchtesamen des Arganbaumes. Von Berberfrauen kaltgepresst, verwenden es die Menschen in Marokko traditionell als Heil- und Pflegemittel. Ob gegen Haarausfall, zur Massage bei Cellulite oder zur Zubereitung leckerer, gesunder Speisen: Das Öl des Arganbaumes ist ein Alleskönner.

Warum ist Arganöl besser als konventionelle Hautpflege?

Das Beauty-Elixier marokkanischer Frauen wird seit Jahrtausenden genutzt: zur Faltenreduktion ebenso wie bei Pickeln, Narben, brüchigen Nägeln und für seidiges Haar. Das Öl aus dem Arganbaum (Argania spinosa) enthält zu 80 Prozent ungesättigte Fettsäuren. Seine Tocopherole (E-Vitamine) und das Power-Antioxidans Ferula-Säure senken den Cholesterinspiegel und regenerieren die Haut. Ob als Pflege- oder Massageöl: Das vielseitige Argan-Öl pflegt und strafft reife Haut, beruhigt gereizte und juckende Hautöl. Es ist auch als leichter Sonnenschutz empfehlenswert.

Argan Frucht aus Marokko

Dass Argan-Öl so universell hilft, liegt in der Natur seiner Substanzen. Die in Nordafrika wachsenden Arganbäume müssen sich unter den widrigsten Bedingungen behaupten. Sie sind mit Biopeptiden aus Aminosäuren ausgerüstet, die sie gegen Trockenheit, Krankheit und UV-Strahlen schützen. Im Gegensatz zum menschlichen und tierischen Immunsystem unterscheidet das der Pflanzen nicht zwischen eigenen und fremden Gefahren. Auf die Haut aufgetragen, ziehen ihre Pflanzenstoffe rasch ein, um den Zustand von Haut und Haaren zu diagnostizieren und ihre natürliche Balance wieder herzustellen.

Arganöl ist natürlich, duftet und ist bekömmlich

Im Gegensatz zu industriell produzierten Hautpflegemitteln ist Argan-Öl rein natürlich. Es enthält weder unverträgliche Inhaltsstoffe noch verstopft es Poren. Mit seiner sanften, vitaminreichen Substanz schützt es den natürlichen Säureschutzmantel der Haut und repariert diesen, ebenso wie Haare und Haarwurzeln.

Das nur ganz leicht vanillig duftende Argan-Öl zieht schnell ein und lässt die Haut, unser größtes Organ, mehr Feuchtigkeit binden. Unseren Haaren verleiht das Öl Spannkraft und seidigen Glanz. Beim Essen unterstützen seine Omega-6 und Omega-9-Fettsäuren die Verdauung, senken zu hohe Cholesterinwerte, entgiften und entschlacken.

Wie wird das Öl aus dem Arganbaum gewonnen?

Die im Südwesten Marokkos wachsenden Arganbäume sind für die Berber dieser sonst armen Region eine wichtige Lebensgrundlage. Anbau, Ernte und Verarbeitung sind hier traditionell Frauensache. Die Ernte der Argan-Früchte und die Ölgewinnung sind äußerst aufwendig: Da die Arganbäume dornenreich sind, müssen die Frauen warten, bis die Früchte aus ihren Baumkronen fallen. Sie sammeln sie auf und trocknen sie in der Sonne. Die bittere, optisch Mispeln ähnelnden Beerenfrucht wird als Viehfutter verwendet. Erst die 1 – 3 Samen ihres Kerns sind Ausgangsstoff der Ölproduktion.

Arganbaum

Da diese zehnmal härter sind als Haselnüsse, knacken die Frauen die Fruchtkerne mit Steinen, um an die kostbaren Samen zu gelangen. Fürs Speiseöl werden sie danach über offenem Feuer geröstet. So gewinnt das Öl eine nussige Note. Anschließend mahlen die Frauen die Samen, roh oder geröstet, um ihnen durch manuelles Kneten das kostbare Öl abzuringen.

Die Herstellung eines Liters Öl dauert bis zu 20 Stunden. Sie benötigt 30 bis 40 Kilogramm Argan-Nüsse von 4 bis 5 Bäumen, was seine Kostbarkeit erklärt. Anderswo auf der Welt ist es bislang nicht gelungen, Arganbäume anzupflanzen.

Argan-Öl-Produkte sichern die Existenz der Berberfamilien

Anbau, Ernte und Produktion des marokkanischen Argan-Öls liegen in den Händen von Frauenkooperativen. Gegründet wurden diese 1998 von Zoubida Charrouf, Chemieprofessorin an der Universität in Rabat. 60 Mitarbeiterinnen hatte ihre erste Kooperative, weitere folgten. Um ihre Arganbäume vor Überweidung und Brennholzgewinnung zu schützen, erklärte die UNESCO das rund 8.000 Quadratkilometer große Waldgebiet zum Biosphärenreservat.

Frauen-Kooperative

2001 erhielt die Kooperative in Tamanar für ihre Argan-Öl-Produkte den „Slow Food Award“. Mitarbeiten dürfen nur Berberfrauen mit nachgewiesenem Bedarf und einem guten Leumund. Meist sind sie alleinstehend oder verwitwet. Ihnen sichern Anbau, Produktion und Verkauf des Argan-Öls ein auskömmliches Leben. So fördert jeder Erwerb eines Argan-Ölproduktes die unabhängige Existenz der Berberfamilien.

Wie hat sich das Argan-Öl als Produkt entwickelt?

Der Arganbaum, auch Eisenholzbaum genannt, ist einer der ältesten Bäume der Welt. Aus dem Tertiär stammend, hat er sich in 18 Millionen Jahren perfekt ans Leben in der Halbwüste angepasst. Arganbaum-Wurzeln ragen bis zu 30 Meter tief in die Erde, um sich mit Wasser und Mineralien zu versorgen. Sie werden bis zu 400 Jahre alt, um nach 50 bis 60 Jahren erntereife Früchte zu tragen.

Ursprünglich ließen die Berber (Amazigh) ihre Ziegen im Schatten der Arganbäume grasen und die zwischen Mai und September reifen Früchte verzehren. Aus ihren Hinterlassenschaften wurden die Samen verlesen. Heute werden die Früchte kontrolliert angebaut und geerntet, um das kostbare Öl zu gewinnen.

Ziegen auf einem ARganbaum

Was Argan-Öl unserem Gesicht spendet

Da Argan-Öl den Stoffwechsel unserer Haut ankurbelt, ist es ideal zur Gesichtspflege, ob täglich, bei Problemhaut oder als Make-up-Unterlage. Es schenkt, was sich jeder wünscht: einen frischen, strahlenden und gestrafften Teint. Die wertvollen Lipide und Vitamine des Öls der Arganfrucht spenden der Haut Vitalität und Spannkraft.

Ihre Phytosterole fördern den Hautstoffwechsel und verbessern die Feuchtigkeitsspeicher der Zellen. Ihre Phenolsäuren wirken antibakteriell, beugen Akne und Hautunreinheiten vor. Ihr Gamma-Tocopherol (Vitamin E) schützt gegen UV-Strahlung und freie Radikale. Da das Öl die Zellregeneration unterstützt, wirkt es hauterneuernd. So egalisiert es Narben, Pigmentflecke und Muttermale.

Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit für trockene Haut

Das Öl des Arganbaumes ist ideal zur Pflege trockener Haut. Egal ob mit hormonellem Hintergrund, wegen sommerlicher Hitze, Klimaanlagen oder winterlicher Heizungsluft: Die konsequente Pflege mit dem Öl ist ideal, um die Haut nachhaltig zu befeuchten, jung und elastisch zu halten.

Natürliches Anti-Aging

Die Wirkstoffe des Argan-Öls wie Ferulasäure, Vitamin E und Squalen kurbeln die Zellregeneration an und fördern die Durchblutung. Sie schützen die Hautbarriere und verbessern die Wasserbindungsfähigkeit der Zellen. Seine Antioxidantien stärken trockene Haut, mildern Fältchen, Schwellungen und Krähenfüße. Das Lipid Squalen verleiht der Epidermis ein weiches, seidiges Gefühl, ohne rückzufetten. Als tägliche Schutzbarriere verzögert die Pflege mit Argan-Öl also wirksam die Hautalterung.

Argan-Öl schützt vor UV-Strahlung

Bei Sonnenbädern schützt Argan-Öl, sanft in die feuchte Haut einmassiert, mit seinem leichten, natürlichen Lichtschutzfaktor 3 vor übermäßiger UV-Strahlung. Seine Vitamine, Lipide und Flavonoide egalisieren den Stoffwechsel und machen sie weich und elastisch. Sie wirken anti-oxidativ und beruhigen gereizte, gerötete Haut

Nach dem Sonnenbad oder dem Solarium empfiehlt sich das Öl aus der Arganfrucht auch als kühlende, lindernde Après-Sun-Lotion. Seine Tocopherole und ungesättigten Fettsäuren schützen die Zellen und regenerieren sie.

Wirksame Pflege gegen Augenringe und Augenfalten

Stress, ungesunde Ernährung und Gesundheitsprobleme wie Schilddrüsenstörungen können zu Augenringen führen. Weil Argan-Öl die Zellregeneration ankurbelt, wirkt es Augenfältchen entgegen und mindert Augenringe. Es steigert zudem nachweislich die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern, und normalisiert die Melatonin-Produktion. So werden Augenschatten und Fältchen bei regelmäßiger Anwendung gemildert, die Augenhaut wirkt erfrischt.

Argan-Öl gegen unreine Haut

Dank seiner spezifischen Phenolsäuren und Phytosterine ist Argan-Öl wirksam gegen unreine Haut. Seine Flavonoide wirken antibakteriell. Sie beruhigen gereizte und gerötete Haut, bekämpfen Akne und normalisieren übermäßige Talgproduktion. Narben, Pusteln und entzündete Mitesser können so gut abheilen.

Die Öl-Behandlung von fettiger Haut und Mischhaut

Weil das Öl aus der Arganfrucht in der Lage ist, die Talgproduktion zu regulieren, eignet es sich auch zur Pflege fettiger Haut oder Mischhaut. Das Argansamen-Öl hilft der Haut, ihren Säure- sowie Talghaushalt auszubalancieren. Dies erübrigt die Anwendung stark austrocknender Reiniger ebenso wie stark fettender Cremes, die die Poren verstopfen können.

Peeling mit Argan-Öl

Ein Peeling mit Argan-Öl befreit die Haut von Talg, Schmutzpartikeln und abgestorbenen Zellen. So kann sie wieder atmen, ohne zu stark auszutrocknen.

Zutaten:

  • 1 Esslöffel Öl
  • 1 Eiweiß
  • 3 Teelöffel Milch und
  • 2 Teelöffel Zucker.

Alle Zutaten von Hand oder mit dem Mixer zu einer Paste verarbeiten. Diese sollte, auf Gesicht und Hals verteilt, 10 Minuten einwirken, bevor sie abgespült wird.

Argan-Öl zur Lippenpflege und zum Abschminken

Auch zur Pflege sensibler Lippen eignet sich Argan-Öl, ebenso wie zum Reinigen und Abschminken. Da das Öl der Arganfrucht keine Allergene oder komedogenen Stoffe enthält, die die Poren verstopfen, ist die Pflege und Reinigung selbst der Augenpartie sanft und sicher. Zuerst einfach mit einem Öl-Wattepad reinigen. Danach mit warmen Wasser abspülen. Anschließend besänftigen einige Tropfen Argan-Öl die Haut. Das Abschminken pflegt gleichzeitig intensiv Augenbrauen und Wimpern und regt deren Wachstum an.

Argan-Öl in der Schwangerschaft

Das Öl des Arganbaums ist ideal zur Pflege des Bindegewebes bei Schwangeren. Durch die Schwangerschaft wird die Haut stark beansprucht und gedehnt. Nicht nur der Embryo benötigt Platz, es bilden sich auch Fettreserven und Flüssigkeit im Gewebe. So entstehen Faserrisse, die zu unschönen Dehnungsstreifen führen. Auch starke Gewichtsabnahme führt zu Dehnungsstreifen.

Die Behandlung mit gezielter Argan-Ölmassage ist wohltuend, ob vor, während oder nach der Geburt. Sein hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren fördert die Mikrozirkulation im Unterhautfettgewebe. Diese regeneriert sich schneller, sodass Dehnungsstreifen gemindert werden.

Argan-Öl gegen Cellulite

Cellulite an Po und Oberschenkeln zeugt von einem gestörten Fettstoffwechsel. Auch sie kann durch die sanfte Massage mit Argan-Öl gemindert werden. Regelmäßig behandelt, kurbelt diese Pflege den Lymphfluss an und glättet die betroffenen Stellen.

Wund- und Narbenheilung

Auch die Wundheilung profitiert vom Argan-Öl: Das Öl vermag bis tief in die Hautschichten einzudringen und die Zellregeneration anzuregen. Da es zudem entzündungshemmend wirkt, ist Argan-Öl hilfreich bei der Wundheilung und zur Behandlung von Narben.

Dr. Ralf-Thomas Michel, plastischer Chirurg aus Hessen, hat Untersuchungen zur Wirksamkeit des Argan-Öls angestellt. Bei 75 Prozent seiner Patientinnen, die ihre Narben und Schwangerschaftsstreifen mit Argan-Öl massierten, heilten diese erheblich schneller ab als ohne die Massagetherapie. Auch bei Falten und Krähenfüßen wurde ein glättender Effekt erzielt. Dabei wurde das kostbare Öl nur 2 mal täglich aufgetragen.

Intimpflege mit dem Öl der Arganfrucht

Zur Intimpflege eignet sich Argan-Öl, um den natürlichen PH-Wert der Haut wieder herzustellen. Nach der medizinischen Behandlung von Infektionen lindert die Pflege mit dem Öl das Austrocknen der empfindlichen Schleimhäute und schützt deren Hautflora. Der Säureschutzmantel der Haut wird wieder hergestellt, Juckreiz beseitigt und die Hautbarriere gegen erneute Infektionen gestärkt.

Hand- und Fußpflege mit Argan-Öl

Das Öl der Arganfrucht ist zur Pflege trockener Hände und Füße bestens zu empfehlen. Die Heizungsperiode sorgt ebenso wie Klimaanlagen oft für trockene, rissige und verhornte Hände und Füße. Das Einmassieren des kostbaren Öls mindert Trockenheit und verhindert das Einreißen der empfindlichen Nagelhaut. Bei besonders strapazierter Haut ist es ratsam, ein paar Tropfen Öl auf die Hände aufzutragen und nachts einwirken zu lassen. Hierfür gibt es passende Baumwollhandschuhe.

Argan-Öl weicht Hornhaut auf und beugt Hornhautbildung vor

Bei der Fußpflege ist Argan-Öl als natürliches Pflegeöl gegen Hornhaut beliebt. Nach dem warmen Fußbad wird der Fuß zunächst mit einer Hornhautfeile gesäubert. Anschließend massiert man einige Tropfen Argan-Öl in die Füße ein, besonders in Fersen, Fußballen und die Nagelhäute. Als Kur sollte das Öl über Nacht einziehen. Die Füße schlüpfen dabei in Baumwollsöckchen. Regelmäßig angewendet, beugt die Hornhautpflege mit Argan der Bildung von Hornhaut vor.

Argan-Öl für gesundes, geschmeidiges Haar

Die schützenden Phytosterine, Vitamine und Polyphenole des Argan-Öls prädestinieren es auch für die Haarpflege. Sie verhelfen brüchigen, strapazierten Haaren zu Glanz und neuer Vitalität. Kopfmassagen mit Argan-Öl können Haarausfall mindern und das natürliche Wachstum der Haare ankurbeln.

Wenige Tropfen Argan-Öl, sanft in Kopfhaut und Haarspitzen eingerieben, sind eine Kur für trockenes und strapaziertes Haar. Nach dem Waschen verleiht die kostbare Substanz den Haaren im Nu Weichheit und bindet Feuchtigkeit. Es glättet die Oberflächenstruktur der Haare und versiegelt deren Spitzen. Regelmäßige Anwendung stärkt die Haare, verlängert ihre Lebensdauer und sorgt für eine weiche, gesunde und gepflegte Haarstruktur.

Gegen Schuppen, Schuppenflechte und Neurodermitis

Auch Psorias (Schuppenflechte) auf der Kopfhaut vermag die Massage mit Argan-Öl zu lindern. Die im Öl vorhandenen Substanzen binden Feuchtigkeit und lindern erfolgreich Juckreiz. So kann trockene, schuppende Haut bis hin zur Schuppenflechte sich erholen und die Erkrankung abklingen. Die Talgproduktion der Kopfhaut wird normalisiert. Auch Neurodermitis kann sich beruhigen und regenerieren. Bereits nach kurzer Zeit mindert das Öl ihre Symptome sichtbar. Kopfhaut und Haar wirken vital, gesund und gepflegt.

Argan-Öl als Lebensmittel: Eine Wohltat

Das kostbare, nussige Argan-Öl aus gerösteten Samen ist eine gesunde Bereicherung in Speisen. Ob im Salat, beim Backen oder Kochen: Das kaltgepresste Öl der Argan-Nussmandeln macht die Gerichte besonders bekömmlich. Argan-Öl hat einen hohen Rauchpunkt von 250 Grad. So ist es auch zum Braten geeignet. Um seine bioaktiven Wirkstoffe voll auszukosten, sollte man es allerdings lieber für Salate verwenden oder den Speisen kurz vor dem Servieren zur Geschmacksverfeinerung beigeben.

Leckere Rezepte mit Argan-Öl

Guacamole mit Argan-Öl

Zutaten:

  • 3 Avocados
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Argan-Öl
  • Salz
  • Zitronensaft
  • gemahlener Kreuzkümmel
  • Chili-Pulver

Die Avocados schälen, halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und fein zerdrücken. Mit dem Saft der Knoblauchzehe und 2 Esslöffeln Argan-Öl vermengen. Nach Geschmack mit Salz, Zitronensaft, gemahlenem Kreuzkümmel und Chili-Pulver würzen. Schmeckt am besten zu Tortillachips.

Gefüllte Tomate mit Gemüse-Jus

Zutaten:

  • 2 Gemüsetomaten
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Paprika
  • 1/2 Zucchini
  • Argan-Öl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Zitronensaft

Die Deckel der Gemüsetomaten abschneiden und diese aushöhlen. Das Tomatenfleisch schneidet man in Würfel, ebenso die Salatgurke, die Frühlingzwiebel, die Paprika und die Zucchini. Das rohe Mus wird püriert und kalt in der Tomate serviert, abgeschmeckt mit Pfeffer und Salz, Zitronensaft und Argan-Öl.

Pilzrisotto mit Argan-Öl

Zutaten:

  • 1 L Brühe
  • 1 Zwiebel
  • 5 EL Argan-Öl
  • 500g Risotto-Reis
  • 2 Pckg. Safran
  • Parmesankäse

1 Liter Fleisch- oder Gemüsebrühe zubereiten. Dann die dünn geschnittene Zwiebel mit 3 Esslöffeln Argan-Öl andünsten. Den Risotto-Reis zugeben und nach und nach unter Rühren die Brühe hinzugeben, bis das feinkörnige Risotto entsteht. Am Ende der Garzeit wird das Risotto mit dem Safran und dem Parmesan-Käse verfeinert. Vor dem Servieren 2 Esslöffel Argan-Öl darüber träufeln, um den nussigen Geschmack zu intensivieren.

Studien beweisen: Argan-Öl fördert die Gesundheit

Argan-Öl kann noch mehr: Sein hoher Anteil an Linolsäuren, an Sterolen und Gamma-Tocopherol klassifiziert das Öl als „funktionelles Lebensmittel“. Laboranalysen des marokkanischen Expertenteams der Mohammed-V-Universität erforschten 2006, dass der regelmäßige Verzehr von Argan-Öl den Blutzuckerspiegel senkt. 2012 kam eine spanische Studie zu dem Ergebnis, dass das Öl die Blutfett- und Blutzuckerwerte normalisiert. Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermag Argan-Öl vorzubeugen. Dies ergab eine kanadische Studie aus dem Jahr 2006.

Immun-Boost

Die Medizin-Fakultät der Universität Maryland untersuchte die Wirkung des Argan-Öls auf Allergien. Das Ergebnis: Allergiker profitieren von dem Öl. Seine Flavonoide hindern ihr Immunsystem daran, übermäßig Histamin auszuschütten. Zwei marokkanische Studien von 2004 und 2005 wiesen die anti-oxidative Wirkung des Argan-Öls nach. Französische Forscher der Universität Paul Verlaine in Metz erbrachten 2003 sogar den Beweis, dass Argan-Öl Krebs vorbeugen kann. In einer Vergleichsstudie untersuchten sie die Wirkung verschiedener nativer Öle. Das Argan-Öl vermochte durch seinen hohen Gehalt antioxidativer Stoffe wie Schottenol und Spinasterol tatsächlich, dem Wachstum von Brust- und Prostatakrebszellen vorzubeugen.

Argan-Öl statt konventioneller Kosmetik

Viele Frauen und Männer, die Argan-Öl für Haut und Haare entdeckt haben, verzichten anschließend auf industriell produzierte Kosmetik. Sie schätzen die Natürlichkeit des Öls, das frei ist von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen. Seine Wirkstoffe dringen bis in die tiefen Hautschichten ein. Sie schützen, pflegen und unterstützen die Selbstheilungskräfte, ohne zu belasten. Werdende Mütter und Frauen während der Menopause wissen dies zu schätzen.

Anwendungshinweise

Wer Argan-Öl benutzt, benötigt täglich nur wenige Tropfen zur Haut- oder Haarpflege. Das Öl ist aufgrund seiner antioxidativen Wirkstoffe bis zu zwei Jahre haltbar. Es sollte dunkel, trocken und kühl bei Temperaturen zwischen 10 und 19 Grad gelagert werden. Bio-zertifizierte Produkte mit Argan-Öl weisen eigene Haltbarkeitsdaten auf. Wer Bio-Kosmetik aus Argan-Öl selbst herstellt, kann das Öl auch mit Grapefruitkernextrakt konservieren.

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Quendel ätherisches Quendelöl

Quendel, auch Sand- oder Feldthymian genannt, ist der mitteleuropäische Bruder des bekannteren Echten Thymians aus dem Mittelmeerraum. Er duftet wild und aromatisch und bildet an trockenen, auch alpinen Standorten ganze Teppiche, die anmutig rosa-violett blühen. Ätherisches Quendelöl ist ein tolles Hausmittel mit vielen Anwendungsgebieten von den Atemwegen über die Verdauung bis zu Menstruationsbeschwerden.

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Oregano Heil- und Küchenpflanze

Wer beim Stichwort Oregano nicht an aromagetränkte Sommertage in Italien und Griechenland denkt, der war noch nie dort! Dort sieht man das beliebte Küchenkraut büschelweise im Schatten trocknen und keine Mama würde ihren Liebsten Pizza, Salate oder Kartoffel ohne dieses aromatische Küchenkraut servieren. Doch wie so viele Küchenkräuter, hat auch Oregano eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften.

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Rosmarinöl: Wirkung, Anwendung und spannende Fakten

Rosmarin kennen die meisten aus der mediterranen Küche. Dass das beliebte Küchenkraut schon seit der Antike als Heilmittel bekannt ist, wissen jedoch die wenigsten. Zwar ist der Rosmarin als Pflanze heutzutage keine offizielle Arznei. Dennoch findet Rosmarin bei zahlreichen Beschwerden Anwendung, weshalb ein Fläschchen ätherisches Rosmarinöl einen Platz in jeder gut sortierten Hausapotheke verdient.

Inhaltsstoffe des Rosmarinöls

Die vielfältigen Anwendungsgebiete des ätherischen Öls setzen zahlreiche Inhaltsstoffe voraus. Auch das Rosmarinöl weist eine Vielzahl verschiedener Inhaltsstoffe auf, von denen viele noch nicht genau erforscht sind. Einige der bekanntesten sind jedoch:

  • Termineol
  • Monoterpene
  • Ketone
  • Oxide
  • Cineol
  • Phenole
  • Thymol
  • Monoterpenole
  • Pinen
  • Linalool

Welche unterschiedlichen Wirkungen sich aus dieser Vielzahl an Inhaltsstoffen ergeben, erfährst du im nächsten Punkt.

Wirkungen von Rosmarinöl auf die Psyche

Schon wieder vergessen, wo du deine Schlüssel hingelegt hast? Dann kann Rosmarin Abhilfe schaffen, genauer gesagt das darin enthaltene Cineol. Eine Studie der britischen Universität Northumbria konnte belegen, dass Menschen, die dem Duft des Rosmarinöls ausgesetzt waren, eine bis zu 75 Prozent höhere Gedächtnisleistung aufwiesen als die Kontrollgruppe. Entsprechend darf es nicht verwundern, dass das Öl Gegenstand zahlreicher Projekte in der Alzheimer- und Demenz-Forschung ist.

Aber auch gegen kleinere psychische Wehwehchen wie Antriebslosigkeit, geistige Erschöpfung und Konzentrationsschwächen hilft das Öl hervorragend.

Kleiner Tipp: Morgenmuffel nehmen morgens ein belebendes Bad mit vier Tropfen Rosmarin- und Grapefruitöl! Im Badewasser aufgelöst entfalten die ätherischen Öle ihre Wirkung und machen so richtig wach!

Rosmarinöl in der Schönheitspflege

Auch die Beauty-Industrie hat den Wert von Rosmarin bereits erkannt. Bereits seit Jahren gilt die Mittelmeerpflanze als bewährtes Hausmittel gegen Haarausfall. Diese Wirkung ist den durchblutungsfördernden Eigenschaften des Rosmarins zuzuschreiben, welche wiederum eine Stärkung der Haarfollikel fördern. Außerdem wirkt die Pflanze hervorragend gegen Schuppenbefall und eignet sich daher auch zur Kopfhautpflege. Mische ein paar Tropfen des Öls in dein Shampoo oder gönn dir eine Kopfhautmassage mit einem Trägeröl deiner Wahl und Rosmarinöl!

Rosmarinöl wirkt außerdem antiseptisch, antibakteriell und antimykotisch, wodurch es sich wunderbar zur Behandlung von Akne und Ekzemen sowie Fußpilz eignet. Rosmarinöl besitzt sogenannte pH-Puffer, die in der Lage sind, pH-Werte anzugleichen. So kann es sowohl bei zu saurer, als auch bei zu basischer Haut angewendet werden.

Außerdem wird dem ätherischen Öl eine besondere Wirkung gegen Cellulite zugeschrieben. Diese ist meist eine Folge von zu schwachem Bindegewebe. Rosmarinöl fördert die Durchblutung und strafft das Bindegewebe.

Körperliche Auswirkungen von Rosmarin

Durch seine starke antibakterielle Wirkung wirkt Rosmarin wunderbar gegen Erkältungen. Inhalationen mit dem ätherischen Öl können hier Wunder wirken. Kopfschmerzen und Migräne werden bekämpft, indem du einen Tropfen Rosmarinöl mit einem Trägeröl vermischst und auf der Stirn verteilst.

Eine wahre Geheimwaffe ist Rosmarinöl für alle Probleme, die durch zu niedrigen Blutdruck verursacht werden, wie beispielsweise daraus resultierender Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder Herzrasen. Da du hier allerdings ganz genau dosieren musst, solltest du dich diesbezüglich mit einem Heilpraktiker oder Arzt absprechen.

Und wusstest du, dass Rosmarinöl dich sogar bei einer Diät unterstützen kann? Es sorgt nämlich dafür, dass die Leber mehr Flüssigkeit produziert, wodurch die Leber- und Gallentätigkeit verbessert wird. So werden Giftstoffe im Körper über das Verdauungssystem besser ausgeschieden, der Cholesterinspiegel wird reduziert und damit meist auch das Körpergewicht! Außerdem wirst du von klassischen Symptomen einer überlasteten Leber wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Verstopfung, Übelkeit und Blähungen befreit! Peppe deine Speisen deshalb gerne mit ein bis zwei Tropfen Rosmarinöl auf!

Das solltest du bei der Anwendung beachten

Da die Inhaltsstoffe im ätherischen Rosmarinöl höchst konzentriert sind und Hautreizungen hervorrufen können, solltest du es nur in Verbindung mit einem Trägeröl, wie beispielsweise Mandel- oder Olivenöl, anwenden. Außerdem kannst du es ins Badewasser mischen.

Möchtest du Rosmarinöl zum Inhalieren nutzen, kannst du zehn Tropfen davon in mindestens 80 Grad heißes Wasser geben. Das ist deshalb essenziell, da die wichtigen Inhaltsstoffe erst ab dieser Temperatur verdampfen.

Richtige Dosierung von Rosmarinöl

Da Rosmarinöl besonders reich an Monoterpenen ist, solltest du mit der Dosierung äußerst sparsam sein. In einem zu hohen Ausmaß kann das Öl ansonsten Hautreizungen oder gar Atemnot hervorrufen. Allerdings brauchst du das Öl auch gar nicht allzu hoch dosieren, denn die enthaltenen Inhaltsstoffe sind so stark, dass sie schon in kleinen Dosen wirken.

Kann jeder Rosmarinöl nutzen?

Wie bereits erwähnt, ist Rosmarinöl äußerst intensiv. Kindern unter sechs Jahren, Schwangeren und Epileptikern ist daher von der Verwendung abzuraten. Da das ätherische Öl auch gegen niedrigen Blutdruck wirkt, solltest du auch bei Bluthochdruck auf die Anwendung verzichten.

An sich ist Rosmarinöl gut hautverträglich. Wie bei anderen ätherischen Ölen gilt auch hier: Es kann in seltenen Fällen zu Unverträglichkeiten kommen. Bevor du es auf der Haut anwendest, solltest du einen Test durchführen. Misch daher ein paar Tropfen Rosmarinöl mit einem Trägeröl – Kokosöl oder Olivenöl sind dafür wunderbar geeignet – und massiere es auf der Innenseite deines Unterarms ein. Treten nach 24 Stunden keine Hautreizungen, Juckreiz oder Rötungen auf, kannst du das Öl bedenkenlos verwenden.

Rosmarinöl kaufen: So erkennst du Qualität

Viele Rosmarinöle sind häufig leider gepanscht und es werden Parfumöle verkauft, die lediglich nach Rosmarin duften, aber noch nie einen Zweig davon gesehen haben. Achte daher darauf, dass du nur naturreine Öle kaufst, die zu 100 Prozent aus natürlichen Pflanzenteilen destilliert werden.

Achte auf den Hinweis „100 Prozent naturreines Rosmarinöl“ auf der Verpackung. „Reine ätherische Öle“ sollten auch so deklariert sein.

Produkte in Bio-Qualität geben dir außerdem die Sicherheit, dass auf Pestizide verzichtet wurde. Das Rosmarinöl vom Tiroler Kräuterhof besteht zu 100 Prozent aus reinen Pflanzenteilen!

Spannende Zusatzinfos zum Rosmarin

Rosmarin findet seit der Antike Anwendung in der Medizin. Die Pflanze wurde der Göttin Aphrodite als Zeichen der Liebe, Schönheit und Treue gewidmet. Kein Wunder, dass sie in der Schönheitspflege ihre Anwendung findet!

Der Name lässt sich auf den lateinischen Begriff „ros marinus“ zurückführen, was „Tau des Meeres“ bedeutet. Auch das verwundert nicht, denn beheimatet ist der Rosmarin rund um das Mittelmeer. Vor allem in portugiesischen Küstengebieten gedeiht er prächtig. Der intensiv duftende Strauch erreicht eine Größe von bis zu zwei Metern.

Für einen Liter ätherisches Rosmarinöl benötigt man etwa 50 Kilo Rosmarinzweige. Das ätherische Öl wird dabei aus Wasserdampfdestillation gewonnen.

Fazit

Rosmarinöl hat sich dank seiner vielfältigen Wirkungen auf Gesundheit, Psyche und Schönheit seinen festen Platz in jeder gut sortierten Hausapotheke erarbeitet. Wird das Öl gut vertragen, kann es gegen eine Vielzahl von Problemen helfen und die Lebensgeister neu erwecken. Tu dir etwas Gutes mit einer Flasche ätherischem Rosmarinöl vom Tiroler Kräuterhof!

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Zirbenöl: Was du über Wirkung, Anwendung und Herkunft wissen solltest

Die Zirbe, auch als Arbe, Arve oder Zirbel bekannt, zählt zu der Familie der Kieferngewächse. Ihr hochwertiges Öl ist bei seinen Liebhabern vor allem für seinen charakteristischen Duft berühmt und wird daher gern in der Aromatherapie verwendet. Doch das Zirbenöl kann mehr als nur Räume beduften. Hier erfährst du alles, was du über das wohlriechende ätherische Öl wissen musst!

 

Inhaltsstoffe von Zirbenöl

In reinem ätherischen Zirbenöl findet sich eine große Vielfalt an Inhaltsstoffen, welche für seine vielfältigen Wirkungsweisen sorgen und gegen eine Vielzahl an Problemen helfen sollen. Die berühmtesten und dominantesten davon sind:

  • Limoson
  • Terpinolen
  • Cineal
  • Myrcen

Der Großteil der im Zirbenöl enthaltenen Inhaltsstoffe zeichnet sich durch eine antibakterielle Wirkung aus, wodurch sich ein vielseitiges Anwendungsspektrum eröffnet.

 

Zirbenöl macht glücklich?

Wer „Zirbenöl“ sagt, muss auch „Wohlbefinden“ sagen – denn genau darauf wirkt sich das ätherische Öl besonders aus. Es verwundert nicht, dass Möbelstücke aus Zirbenholz immer gefragter werden und sich vor allem Zirbenbetten großer Beliebtheit erfreuen. Natürlich liegt das unter anderem am bereits erwähnten charakteristischen Zirbenduft, der auf wundersame Weise wohltuend wirkt. Das Zirbenöl wird von diesen Möbelstücken langsam in den Raum abgegeben, wodurch es seine wunderbare Wirkung auf die menschliche Psyche entfalten kann.

Menschen, die sich in einem Raum aufhalten, in dem es nach Zirbe duftet, berichten von einer gesteigerten Lebensenergie und einer stärkeren Konzentrationsfähigkeit. Der Duft wirkt stimulierend, schenkt neuen Mut und stärkt den Willen. Gerade vor schweren Entscheidungen und in Zeiten psychischer Belastung kann der Duft der Zirbe also wahre Wunder wirken. Vor einer wichtigen Prüfung also ruhig ein bisschen an der Zirbe schnuppern!

 

Gesunder Schlaf durch Zirbenöl

Doch das Zirbenöl punktet nicht nur mit seiner Wirkung auf die menschliche Psyche, sondern wirkt sich auch nachweislich positiv auf den Körper aus. Es ist kein Wunder, dass viele Menschen in Zirbenbetten besonders gut schlafen: In einer Langzeituntersuchung des Instituts für nicht-invasive Diagnostik der Universität Graz konnte nämlich nachgewiesen werden, dass Zirbenholz die Herzfrequenz reduziert und gleichzeitig den Organismus im Tagesverlauf stärkt. Dies sorgt für einen gesunden Schlaf und mehr Energie am nächsten Tag. Na dann wünschen wir eine gute Nacht!

 

Einmal durchatmen, bitte!

Auch auf unser gesamtes Atemsystem wirkt sich Zirbenöl positiv aus. So kann es die Atmung erleichtern, aber auch intensivieren, wodurch mehr Sauerstoff ins Blut gelangt, weshalb Zirbenöl gerade bei Erkältungen ein wunderbarer natürlicher Helfer ist. Es wirkt nämlich außerdem schleimlösend und verschafft bei Atemwegserkrankungen Linderung. Durch seine starke antibakterielle Wirkung tötet das Zirbenöl gleichzeitig Bakterien und Viren ab und bekämpft somit nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen. Außerdem eignet es sich durch seine antibakteriellen Eigenschaften wunderbar zur Behandlung von Akne und anderen Hautunregelmäßigkeiten. Zirbenöl macht also gesund und schön!

 

Verbesserte Raumluft – aber nicht für Parasiten!

Das Öl der Zirbe wirkt sich nicht nur auf den Menschen aus, sondern kann seine Wirkungen noch großflächiger entfalten. Beispielsweise wird es gerne genutzt, um die Raumluft zu verbessern – das dürfte in Anbetracht des tollen Geruchs wenig verwundern. Dabei hat Zirbenöl im Gegensatz zu herkömmlichen Raumsprays und Duftkerzen einen entscheidenden Vorteil: Es überdeckt schlechte Gerüche nicht nur, sondern kann sie binden und dadurch entfernen. Vor allem gegen Tabakgeruch ist die Zirbe eine wahre Geheimwaffe. In einem Raucherhaushalt sollte das obligatorische Fläschchen Zirbenöl daher auf keinen Fall fehlen!

Wer gelegentlich von Motten und anderen Insekten heimgesucht wird, sollte nun weiterlesen, denn das Zirbenöl wirkt exzellent gegen viele Arten der lästigen Parasiten. Zu diesem Ergebnis kam ebenso das Joanneum Research Institut der Universität Graz. Gerade jetzt, wenn der Sommer kommt, ist das Zirbenöl daher für uns alle besonders interessant!

 

Zirbenöl: Das solltest du bei der Anwendung beachten

Viele sind gerade zu Beginn unsicher in der Anwendung ätherischer Öle, weshalb wir nun ein paar Tipps zur sicheren Anwendung geben möchten.

Im Gegensatz zu anderen ätherischen Ölen solltest du Zirbenöl niemals in reiner Form auf die Haut geben, denn das Öl wirkt so intensiv, dass es Hautreizungen hervorrufen kann. Stattdessen solltest du fünf bis sechs Tropfen mit einem geeigneten Trägeröl vermischen – hierfür eignen sich beispielsweise Kokos-, Mandel- oder Olivenöl. Dieses Gemisch kannst du anschließend auf die Haut auftragen und somit auch von den Eigenschaften des gewählten Trägeröls profitieren.

Um einen gesunden Schlaf zu fördern, kannst du auf ein spezielles mit Zirbenflocken gefülltes Kissen zurückgreifen. Bei uns findest du eine Auswahl an natürlichen und stylischen Zirbenkissen, die bereits Zirbenöl enthalten, welches sie nach und nach abgeben. Zur Verstärkung des Effekts kannst du das Kissen zusätzlich mit dem ätherischen Öl beträufeln.

Um einen Raum zu beduften, empfehlen wir die Anwendung in einem Diffusor. Dieser gibt das Zirbenöl mit dem Wasserdampf im Raum ab, wodurch ein angenehmes Raumklima entsteht, ohne dass die wertvollen Inhaltsstoffe durch zu hohe Temperaturen verloren gehen.

 

So dosierst du Zirbenöl richtig

Reines Zirbenöl ist hoch konzentriert, daher solltest du stets sparsam damit umgehen. Willst du beispielsweise ein Zirbenvollbad nehmen, reichen bereits fünf bis zehn Tropfen vollkommen aus. Für die Verwendung im Diffusor tun es hingegen schon zwei bis drei Tropfen.

Im Zweifelsfall solltest du lieber zu niedrig als zu hoch dosieren. Starte daher langsam und taste dich nach und nach heran! Meist erkennst du schnell, welche Dosis für dich am angenehmsten ist und kannst dann an deiner Idealdosis festhalten.

 

Wie steht’s um die Verträglichkeit?

Das ätherische Öl der Zirbe ist ein reines Naturprodukt. Entsprechend selten sind auch Unverträglichkeitsreaktionen. Als Raumduft im Diffusor kannst du Zirbenöl in der Regel bedenkenlos verwenden. Möchtest es jedoch auf der Haut verwenden, solltest du vorher einen Verträglichkeitstest durchführen: Mische dafür ein paar Tropfen Zirbenöl mit dem Trägeröl deiner Wahl und teste es an einer Stelle deiner Arminnenseite. Tritt innerhalb eines Tages keine Entzündungsreaktion wie Juckreiz auf, kannst du es bedenkenlos verwenden.

Für Babys, Kleinkinder, Schwangere und stillende Mütter ist Zirbenöl jedoch nicht zu empfehlen!

 

Zirbenöl kaufen: Das solltest du beachten!

Zirbenöl ist äußerst aufwendig in der Herstellung: Für einen Liter Zirbenöl werden im Schnitt 80-100 Kilo der frischen Zirbenrinde benötigt. Entsprechend stutzig solltest du also werden, wenn dir ein 10-ml-Fläschchen unter zehn Euro angeboten wird. Ein zu niedriger Preis ist ein Alarmsignal.

Am Markt wird leider viel gepfuscht und es stehen Dinge drauf, die dann nicht drin sind. Häufig wird das Zirbenöl mit anderen Kiefernölen gestreckt oder synthetisch hergestellt, was sich natürlich negativ auf die Qualität des Produkts auswirkt.

Nur wenn am Etikett „100 % naturreines ätherisches Zirbenöl“ steht, bekommst du auch ein naturreines Produkt. Begriffe wie „natürlich“ oder „naturident“ sollen den Kunden täuschen und verweisen auf einen mehr oder weniger hohen Anteil an synthetischen Inhaltsstoffen, weshalb du die Finger davon lassen solltest. Vertraue daher auf die bewährten Produkte vom Tiroler Kräuterhof!

 

Zirbe steht unter Naturschutz!

Die Heimat der Zirbe sind hochgelegene Bereiche der Alpen und Karpaten. Zwischen 1.700 und 2.500 Metern Seehöhe ist das Kieferngewächs beheimatet und lässt sich leicht an seinen weichen Nadelbüscheln erkennen. Bis zu tausend Jahre alt können die edlen Bäume werden! In Österreich steht die Zirbe sogar unter Naturschutz, weshalb Zirbenöl selten in reiner Qualität angeboten wird – schau also unbedingt immer ganz genau hin!

 

Fazit

Zirbenöl weist ein breites Wirkungsspektrum auf und ist vor allem für seinen wohlriechenden Duft berühmt. Das ätherische Öl wirkt außerdem antibakteriell und wird daher gegen zahlreiche Hautprobleme und Atemwegserkrankungen eingesetzt. Damit du bestmöglich von der Wirkung der Zirbe profitierst, solltest du darauf achten, ein naturreines Produkt zu kaufen. Hier wirst du sicherlich fündig.

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Zitronen sind ganz wunderbare Früchte und erfreuen uns mit zwei wundervoll duftenden Blüteperioden und zwei Ernten im Jahr. Griechenland, Spanien und Italien sind die größten europäischen Anbaugebiet und dort gedeihen die wärmeliebenden Südfrüchte am besten. Ätherisches Zitronenöl fängt die vielen positiven Eigenschaften der Zitronen ein, sodass wir diese jederzeit genießen können.

Betörender Duft von Zitronenöl

Ätherisches Zitronenöl wird direkt aus den Schalen der Zitronen gepresst – nur sehr selten kommt Wasserdampfdestillation zum Einsatz. Das leicht gelbliche Öl hat einen unverwechselbar frischen Duft, der uns sofort an Sauberkeit denken lässt. Deshalb eignet es sich erst einmal als wunderbar frisches Aromaöl, das jedem Raum eine klare, reine Energie verleiht. Auch Parfüms verleiht der Duft der Zitrone einen Kick.

Doch Zitronenöl kann weitaus mehr – es ist ein vielfältiges Hausmittel, das in keiner Hausapotheke fehlen sollte und auch in der Küche, für natürliche Reinigungsmittel und in der Naturkosmetik einsetzbar ist.

Das Öl kann nicht nur in der Duftlampe sondern auch äußerlich (mit Basisölen gemischt, Inhalationen, Kompressen, Kosmetik), sondern auch innerlich (als Gewürz in Speisen und Getränken) verwendet werden.

Wo kommt die Zitrone her?

Schon im 10. Jahrhundert vor Christi Geburt wurde die Zitrone im Chinesischen Reich kultiviert. Von dort verbreitete sie sich nach Persien. Alexander der Große lernte die Zitrone dort auf seinem Feldzug kennen und so kam die Zitrusfrucht ins heutige Griechenland. Die Kreuzritter verbreiteten die Zitrone dann weiter nach Europa. Der Siegeszug der Zitronen setzte sich im gesamten arabischen und mediterranen Raum fort, auch Asien und Amerika erreichte sie.

Dass Zitronen ein überaus gesundes Lebensmittel sind, wussten schon die historischen Seefahrer, die große Ladungen an Zitronen auf ihre Entdeckungsreisen mitnahmen, um sich vor Skorbut zu schützen. Diese Wirkung ist vor allem ihrem hohen Vitamin C-Gehalt zu verdanken. Doch Zitronen haben noch viel mehr zu bieten.

Botanik

Zitronen gehören zur Gruppe der Rautengewächsen, botanisch heißt die Gattung Rutaceae. In ihr sind 20 Zitrusarten inkludiert, wobei acht Arten immergrüne Bäume und Sträucher sind. Die meisten Zitronen sind heute am Schwarzen Meer und im Mittelmeerraum zu finden und werden  dort gewerblich angebaut. Die bevorzugten Regionen zum Anbau liegen im sogenannten Agrumengürtel. Der Begriff Agrumen bezeichnet alle Zitrusfrüchte. Seine Lage befindet sich 23° südlich und 35° nördlich des Äquators.

Die Mutter aller Zitronen ist die Zitrus Limon. Sie hat eine extrem dicke Schale und wird auch als Ursprung aller Saftzitronen gehandelt, die heutzutage auf dem Markt erhältlich sind.

Gewinnung von Zitronenöl

Die Schale der Zitrone besteht aus zwei Schichten, dem weißen Albedo (von lat. albus = weiß) und dem gelb gefärbten Flavedo (von lat. flavus = gelb). Diese Schicht enthält zahlreiche Öldrüsen, die das ätherische Zitronenöl enthalten. Während sich der Saft der Zitrone durch seinen sauren Geschmack auszeichnet, sorgt das ätherische Öl für das beliebte fruchtige Zitronenaroma.

Wichtig ist jeder Bestandteil der Frucht. Die Schale, die weiße Haut unter der Schale, das Fruchtfleisch und auch die Häutchen zwischen den einzelnen Zitronenspalten sind ausgesprochen wertvoll. In ihnen befinden sich Zitruspektine, Bioflavonoide, Vitamine, Säure und Spurenelemente. Nicht jeder Verbraucher mag jeden Tag eine ganze Zitrone in frischer Form zu sich nehmen.

Als Alternative hat sich hochwertiges Zitronenöl aus Bio-Zitronen in kalt gepresster Form etabliert. Es ist schmackhaft, liefert in kurzer Zeit die geballte Ladung wirksamer Inhaltsstoffe und es lässt sich in Speisen und Getränken wunderbar ergänzend einsetzen. Vitamin C ist wohl der bekannteste Inhaltsstoff. Doch auch andere Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente spielen eine entscheidende Rolle. Denn erst im Zusammenspiel kann sich das gesamte Potenzial der Zitrusfrucht entfalten. Die Bioflavonoide in der weißen Schale direkt unterhalb der gelben Außenschale sind eine echte Geheimwaffe gegen freie Radikale.

Die Schale von Zitronen ist überaus reich an ätherischen Ölen, daher werden Zitronenschalen zur Gewinnung von Zitronenöl nicht mit Wasserdampf destilliert, sondern kalt ausgepresst. Die Herstellung von reinem ätherischen Zitronenöl ist zugleich schonend und einfach. Die wertvollen Inhaltsstoffe werden nicht durch Hitze zerstört. Das beschert uns das Glück, dass es nicht teuer ist, ätherisches Zitronenöl zu kaufen. Dennoch ist es sehr wertvoll für unsere Gesundheit.

Um einen Liter ätherisches Öl gewinnen zu können, werden die Schalen von circa 3000 Zitronen benötigt. Das aus der Zitronenschale durch Kaltpressung gewonnene Öl kann nicht nur äußerlich verwendet werden, sondern hat Lebensmittelqualität.

Nur selten wird ätherisches Zitronenöl durch Wasserdampfdestillation gewonnen, da der Aufwand ungleich größer ist. Das Resultat ist dickflüssiger, aber auch viel länger haltbar, da es kaum Vitamine und Bioflavonoide enthält.

Aufgrund der hochwertigen Vitamine und Bioflavonoiden, die in kaltgepresstem ätherischen Zitronenöl enthalten sind, ist die Haltbarkeit des Öls begrenzt. Lagern Sie es an einem dunklen, kühlen Ort und brauchen Sie es nach dem Kauf rasch auf.

Zitronenöl – seine Inhaltsstoffe

Da naturreines ätherische Zitronenöl direkt aus der frischen Zitronenschalen gepresst wird ist es besonders wichtig, hier auf eine garantierte Bio-Qualität, wie sie beim Tiroler Kräuterhof zu finden ist, zu achten, um sicherzustellen, dass keine Spritzmittelrückstände im Öl zu finden sind.

Folgende wertvolle Stoffe sind in Zitronenöl zu finden:

  • Terpineol
  • Aldehyde
  • Pinen
  • Camphen
  • Phellandren
  • Citral
  • Linalylacetat
  • Limonen
  • Citronnol
  • Folsäure
  • Vitamin C, B, K,
  • Beta-Carotin
  • Calcium
  • Kalium
  • Phosphor
  • Natrium
  • Magnesium
  • Eisen
  • Zink
  • Mangan
  • Kupfer
  • Nickel
  • Selen

Die Wirkung von Zitronenöl

Zitronenöl hat nicht nur als Raumduft oder in Kosmetika Einsatzgebiete, es sind auch zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen überliefert:

  • entzündungshemmend
  • blutstillend
  • antioxidativ
  • fiebersenkend
  • konzentrationsfördernd
  • harntreibend
  • blutbildend
  • krampflösend
  • herzstärkend
  • stimmungsaufhellend
  • regt die Psyche an
  • insektizid
  • antimikrobiell & antibakteriell
  • antirheumatisch
  • antiseptisch
  • blutdrucksenkend
  • adstringierend
  • schweißtreibend
  • reinigend
  • regt den Gallenfluss an
  • stärkt das Immunsystem
  • lindert Blähungen
  • wirkt Krampfadern und Cellulitis entgegen
  • stärkt die Leber
  • entschlackend
  • mindert das Thromboserisiko
  • wirkt Depressionen entgegen, lindert Ängste und Stress
  • vitalisierend
  • antitumoral
  • blutverdünnend
  • beruhigend
  • fettlösend

Zitronenöl hat viele Anwendungen

Reines ätherisches Zitronenöl wirkt sowohl auf die Psyche des Menschen, wie auch auf den gesamten Organismus, die Haare und die Haut. Aufgrund der vielfältigen Wirkung ergeben sich daher unterschiedliche Anwendungsgebiete des reinen ätherischen Öls.

Dosierung

Aber Achtung: Naturreines ätherisches Zitronenöl darf nicht unverdünnt auf die Haut angewendet werde, sondern immer mit einem Basisöl vermischt. Unverdünnt könnte es Hautreizungen und Ausschlägen auslösen.

Auch mit Basisöl gemischtes Zitronenöl (maximal 2 %) kann die Haut lichtempfindlicher machen und sollte daher nicht auf die Haut aufgetragen werden, wenn ein Aufenthalt in der Sonne geplant ist.  (Außer man möchte sich ein paar Haarsträhnchen auf natürliche Art bleichen 😉)

Ätherisches Olivenöl soll man auch nicht unverdünnt einnehmen. Auf eine Tasse abgekühlten Tee oder ein Glas Wasser kann man bis zu maximal 5 Tropfen naturreines ätherisches Öl beimengen.

Auch bei Schwangeren ist Vorsicht geboten.

Zitronenöl für die Seele

Nichts riecht sauberer und frischer als der Duft von Zitronen.  Sobald man das Aroma aus der Duftlampe strömt, steigt die Laune. Tatsächlich reinigt er die Raumluft nachhaltig und gründlich.

Außerdem wirkt er im seelischen Bereich anregend, stimmungsaufhellend und aktivierend, da es die Eigenschaft besitzt, die Produktion von Dopamin zu steigern. Bei Letzterem handelt es sich um ein Glückshormon, das für eine gute Stimmung sorgt.

Ein paar Tropfen Zitronenöl in der Duftlampe fördern auch die Konzentrationsfähigkeit. Auch die Klarheit der Gedanken, Wünsche und Ziele wird von dem belebenden Duft gefördert. Es bringt einen aus stagnierenden Gedanke raus und in einen Zustand der Erfüllung im Hier und Jetzt. Geistige Trägheit und starre Gedanke können sich leichter transformieren. So zaubert Zitronenöl einen Zustand der Frische und Leichtigkeit in den Emotionshaushalt

Auch bei konzentriertem Arbeiten oder in Prüfungssituationen ist Zitronenöl sehr wertvoll, denn es fördert Klarheit, Konzentration und lässt uns weniger Fehler machen. Ein Grund hierfür ist, das es in der Lage ist, die Produktion von Noradrenalin zu fördern. Hierbei handelt es sich um einen körpereigenen Botenstoff, der im menschlichen Körper gegen Stress wirkt und sich als Neurotransmitter betätigt. Ein Mangel an diesem Noradrenalin führt zu Trägheit und Antriebslosigkeit.

Wirksam gegen Insekten

Außerdem vertreibt der Duft Mücken und andere Insekten. Diese Wirkung lässt sich in einer Mischung mit Lavendelöl noch verstärken, denn auch diesen mediterranen Duft mögen die kleinen Nervensägen nicht. Auch Eukalyptus und Geranienöl sind Aromen, die Moskitos & Co meiden. Dafür wir umso mehr – so wird jede Sommerparty ein sinnliches Dufterlebnis, das nicht von den lästigen Plagegeistern gestört wird. Und man kann die giftigen Chemiekeulen getrost weglassen.

Zitronenöl für die Haare

In Griechenland pflegten die Frauen ihre Haare mit Olivenöl und einigen Spritzern Zitronensaft. Die Haarpflege mit Zitrone ist schon seit langer Zeit bekannt und beliebt. Die Haare können gestärkt, aufgehellt und Schuppen therapiert werden.

Heute geht es etwas einfacher: einfach zwischen zehn und zwanzig Tropfen Zitronenöl in eine Shampooflasche geben und kräftig schütteln. Sehr geeignet ist dazu auch unser Basisshampoo in Bio-Qualität. Gereizte Kopfhaut wird sich beruhigen, Schuppen klingen ab und die Nachfettung der Kopfhaut wird reduziert.

Noch ein Trick aus der natürlichen Schönheitspflege ist eine aufhellende Haarspülung. 1 EL Apfelessig und 2, 3 Tropfen Zitronenöl mit einem Liter Wasser mischen. Diese Spülung wendet man direkt nah der Haarwäsche an und spült danach nicht mehr nach. Die Spülung glättet die Haare und hellt sanft auf – am besten ist der Effekt bei blonden Haaren zu beobachten.

Hautstraffende Kosmetik mit Zitronenöl

Zitronenöl gilt als pflanzliche Geheimwaffe gegen Cellulitis und ist in vielen wirksamen Ölmischungen enthalten. Aber auch für andere Hautbereiche gilt das Öl als hautstraffend. Wichtig ist, bei der Dosierung vorsichtig zu sein und beim ersten Mal zu sehen, ob Ihre Haut das Öl gut verträgt.

Hautcremes, Peelings oder Gesichtsmasken können mit einigen Tropfen Bio Zitronenöl aufgepeppt werden. Das Öl verströmt seine Wirkung und wird die Haut straffen, gut durchbluten und reinigen. Das Öl wirkt antibakteriell und bekämpft so Hautunreinheiten und Pickel. Außerdem  wirkt es regulierend auf fettende Hautpartieren.

Auch der Fußcreme kann man einige Tropfen Zitronenöl beimengen. Die Zitrone reduziert die Hornhaut und wirkt desodorierend und ist aktiv gegen Pilze. Die Haut wird wunderbar weich und duftet frisch. Eine regelmäßige Pflege der Füße und Hänge mit Zitronenöl-Cremes kann daher auch der Entstehung von Nagelpilz vorbeugen.

Ein Basisöl mit einigen Tropfen Zitrone, Lavendel und Rosmarin gemischt, eignet sich wunderbar, um die Haut bei Ausflügen und an warmen Sommerabenden zu pflegen, und gleichzeitig lästige Mücken fernzuhalten.

Für ein Gesichtswasser in 1/4 Liter abgekochtes Wasser einen 8 Tropfen naturreines Zitronenöl geben. Die Mischung gut durchschütteln und eine geringe Menge auf einen Wattebausch tröpfeln lassen. Mit dem feuchten Wattebausch das Gesicht einreiben, was die Haut desinfiziert und klärt.

Weiterhin lässt sich mit Zitronenöl ein Peeling herstellen. Hierfür qualitativ hochwertiges ätherisches Öl auf Zucker geben und diesen komplett durchfeuchten lassen. Die Mischung auf Hals und Gesicht dünn aufragen und für wenige Minuten einwirken lassen. Anschließend das Peeling sanft entfernen. Während der Einwirkzeit versorgt das Gemisch die Haut mit vielen Nährstoffen sowie Feuchtigkeit und dringt tief in die unteren Hautschichten ein.

Ähnliches bewirkt ein Peeling, das statt Zucker Salz verwendet. Der Vorteil hier ist, dass es fettigen Hautpartien besser entgegenwirkt und sich vor allem bei Akne und Pickel bewährt. Grundsätzlich lassen sich Peelingmischungen fürs Gesicht oder Dekolleté durch die Zugabe weniger Tropfen reinen ätherischen Zitronenöls aufwerten. Die Folge ist eine straffere, besser durchblutete und mit ausreichen Feuchtigkeit versorgte Haut. Fettige Hautbereiche reinigt das Öl, behandelt sie antibakteriell, sodass keine Pickel und Mitesser entstehen.

Außerdem ist die bleichende Wirkung des Öls fähig, Altersflecken oder Sommersprossen zu mildern.

Zitronenöl in einem hochwertigen Basisöl wie Jojobaöl, hilft neben Cellulitis auch gegen Besenreißer, Krampfadern und kleine geplatzte Äderchen. Einerseits kann man damit sehr gut vorbeugen, aber auch straffen. Aber Geduld – die Wirkung stellt sich erst nach einiger Zeit ein. Ergänzen kann man das Cellulite-Öl noch mit entgiftendem Wacholderöl, durchblutungsförderndem Rosmarinöl, entstauendem Grapefruitöl, hautpflegendem Geranienöl und festigendem Zedernöl. Je 5 Tropfen auf 100 ml Jojobaöl ergeben eine feine, hautstraffende Mischung, die sommerschöneBeine macht.

Zitronenöl für die Mundhygiene

Die Kombination aus Duft, antibakterieller Wirkung und die bleichende Wirkung von Zitronenöl macht es auch zum idealen Kandidaten für selbst gemachte Zahnpasta und Mundwasser. Strahlende Zähne und ein frischer Atem sind das Resultat. Zitronenöl hält anders als die Früchte keine Säuren, die den Zahnschmelz angreifen könnten. Außerdem wirkt es adstringierend, strafft das Zahnfleisch und  sorgt für eine gute Durchblutung des Zahnfleisches, dass so aktiviert wird. Besonders bei Zahnfleischbluten ist Zitronenöl hilfreich. Dazu reichen 3 Tropfen Zitronenöl in einem Glas Mineralwasser als Mundspülung, die Zahnfleisch und Haut wieder aktiviert, desinfiziert, kleine Wunden schließt und den Gesamtzustand verbessert.

Wer an Verletzungen des Zahnfleischs oder auch der Mundschleimhaut leidet, kann das Öl mit etwas Wasser oder Kokosöl verdünnen und direkt auf die Stelle auftragen. Hierbei eignet sich ein Wattestäbchen hervorragend. So werden nicht nur Viren und Bakterien, sondern auch Pilze und Krankheitserreger wirkungsvoll abgetötet.

Zitronenöl hilft bei Erkältungen

Vor allem im Herbst und Winter hilft Zitronenöl auch bei Erkältungen und Infektionen im Rachenbereich. Es stärkt das körpereigene Immunsystem und wirkt antibakteriell und antiviral. Daher eignet es sich auch gut für die Duftlampe, wenn alle anderen schon erkältet sind, um sich vor einer Ansteckung zu schützen.

Mit Zitronenöl lassen sich ein paar sehr wirksame Hausmittel herstellen, weswegen es in keiner Hausapotheke fehlen sollte. Halskompressen etwa wirken hervorragend bei Schluckbeschwerden und Mandelentzündungen. Auf eine heiße Kompresse 4 – 5 Tropfen Zitronenöl in 1 Liter heißes Wasser geben und die Tücher damit befeuchten, auswringen und auf den Hals legen. Dann mit einem trockenen Tuch bedecken und 30 Minuten ruhen.

Auch kalte Kompressen gegen Fieber, auch bei Kindern, kann man mit Zitronenöl herstellen. Dazu nimmt man ca. 5 Tropfen auf einen Liter kaltes Wasser und taucht die Tücher darin ein.

Inhalieren  mit Zitronenöl ist ebenfalls eine tolle Methode, den Hals- und Rachenbereich zu desinfizieren und die Schmerzen zu lindern.

Zitronenwasser als tägliches Ritual

Ein einfacher, aber sehr effizienter Tipp für die tägliche Gesundheitsvorsorge ist, gleich am Morgen ein Glas Zitronenwasser zu trinken. Entweder verwendet man eine halbe, frisch ausgepresste Bio-Zitrone auf ein Glas Wasser und süßt mit Xylit, oder man gibt 3 – 5 Tropfen ätherisches Zitronenöl in ein Glas Mineralasser.  Die Kohlensäure wirkt als Emulgator, der das Öl im Wasser verteilt. Beides hat den Effekt, dass es die Entgiftungsorgane anregt , entschlackt und reinigt, die Verdauung in Schwung bringt und den Körper mit Vitamin C, Feuchtigkeit und vielen anderen Vitalstoffen versorgt. Außerdem wirkt Zitronenwasser basisch. Es schützt die Nieren und beugt der Bildung von Nierensteinen und Harnsäurekristallen vor, was auch vor Gicht in den Gelenken schützt. Mit diesem einfachen Morgen-Ritual bringen Sie ganz einfach ein Stück mehr Gesundheit in den Alltag und tun dem Körper etwas Gutes ohne viel Aufwand.

Zitronenöl in der Küche

Das Aroma von Zitronen und Zitronenschalen ist in vielen Rezepten zu finden, und zwar quer durch alle Geschmacksrichtungen: Fisch, Zitronenrisotto, Salate, Saucen, Gebäck, Kuchen oder leichte Joghurt-Süßspeisen – das säuerlich frische Zitronenaroma verleiht einfach immer einen reizvollen Kontrast am Gaumen. Eine einfache Pasta mit Zitronenöl und frischen Kräutern wie Basilikum und Salbei sind sommerliche Lieblingsrezepte.

In ätherischem Zitronenöl ist dieser wunderbare Geschmack eingefangen und immer zur Hand. Auch das Bio-Zitronenöl enthält viel Vitamin C und wertvolle Bioflavonoide, die für den Körper sehr gesund sind. Außerdem wirkt es gegen frei Radikale und unterstützt die Entgiftungsorgane.

Ein Tipp: für den Winter: 2 bis 3 Tropfen Zitronenöl in den Tee sorgt für Aroma, viel Vitamin C und unterstützt das Immunsystem im Kampf gegen Bakterien und Viren. Ein Schlückchen Pflanzenmilch dient dabei als Emulgator, der das Öl im Tee verteilt. Das Öl sollte aber erst dann beigefügt werden, wenn der Tee schon etwas abgekühlt ist, um die Wirkung nicht zu zerstören.

 

Zitronenöl selbst machen

Zitronenöl lässt sich auch zuhause leicht herstellen. Dabei sollte man aber strikt auf Bio-Qualität achten, schließlich will man keine Pestizid-Rückstände im Öl haben. Dazu wäscht man die Biozitronen mit heißem Wasser und schält die gelben Schalen mit einem Sparschäler ab. Diese gelben Schalen gibt man in ein Glas und bedeckt sie mit einem hochwertigen Speiseöl, zum Beispiel Sesamöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl.

Das Glas an einen warmen und dunklen Ort stellen. Nach etwa vier Wochen hat das Öl alle Vitalstoffe und Aromen der Zitronenschalen aufgenommen und riecht intensiv nach Zitrone. Jetzt siebt man das Öl ab und füllt das fertige Zitronenöl in eine dunkle Flasche ab. Diese kühl und dunkel lagern.

Selbst gemachtes Zitronenöl lässt sich für Salatdressings und zum Marinieren oder Verfeinern von Geflügel, Lamm, Fisch und Grillkäse wunderbar verwenden. Auch in der Kosmetik kann es verwendet werden.

Allerdings gilt: Reines ätherisches Zitronenöl lässt sich ausschließlich durch Kaltpressung oder Wasserdampfdestillation gewinnen. Selbst gemachtes Zitronenöl ist weniger intensiv.

Rezept: eingelegte Salzzitronen

Diese Köstlichkeit stammt aus der Küche Marokkos und des mittleren Ostens und bringt einen exotischen Touch in jedes Rezept. Es eignet sich zum Schmoren mit Hühnchen, zum Würzen von Reis oder gehackt in Dips und Vinaigrettes.

Zutaten

  • 6 – 8 Bio-Zitronen, feste Früchte, je nach Größe des Glases
  • 12 El Salz, grobkörnig
  • Zitronensaft nach Belieben

Zubereitung

Die Einmachgläser und Deckel auskochen. Danach die Zitronen ebenfalls heiß abwaschen und abtrocknen. Jetzt die Zitronen über Kreuz von einem spitzen Ende her in Viertel einschneiden. Wichtig dabei ist, die Zitrone nicht komplett durchzuschneiden: Die vier Segmente sollen an einem Ende noch zusammenhalten.

Nun zwischen die Zitronenviertel Salz stopfen und die Zitronen ins Glas geben. Sollte etwas Salz aus den Segmenten rausgerieselt sein, ruhig nochmal etwas Salz drüber streuen. Jetzt nach und nach mit den übrigen Zitronen fortfahren, bis keine Zitrone mehr ins Glas passt. Die Zitronen dabei ruhig etwas ins Glas reinpressen. Am Schluss sollte aber noch ein klein wenig Platz bis zum Deckel sein. Zuletzt noch eine Zitrone auspressen und den Saft dazugeben, das Glas verschließen und an einen dunklen Ort stellen.

Jetzt heißt es 5-6 Wochen warten, bis die Salzzitronen fertig sind. Dabei wird die Schale zart und die Zitronen können sich auch bräunlich verfärben. Geschmacklich ist das reinste Küchenalchemie. Salzzitronen sind im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.

Studien rund um das Zitronenöl

Der französische Arzt Dr. Jean Valnet bewies in einer Studie, dass  ätherisches Zitronenöl in einer Duftlampe innerhalb von 15 Minuten Meningokokken, innerhalb 60 Minuten Typhusbazillen, innerhalb 120 Minuten Staphylokokken und innerhalb von 180 Minuten Pneumokokken abtöten kann. Tuberkuloseviren und Diphteriebakterien können mithilfe einer 0,2 prozentigen Zitronenöllösung innerhalb von 20 Minuten abgetötet (Diphterie) oder inaktiviert (Tuberkulose), werden. https://aromapraxis.de/aroma-schule/geschichte/neuzeit/

Die antitumorale Wirkung von Zitronenöl wird seit viele Jahren in England erforscht (Crowell 1999, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10082788). Rund 50 Studien befassen sich zudem noch mit der krebshemmenden Wirkung von Limonen (tierisch klinische Versuche), die beweisen sollen, dass die Verwendung von Zitronenöl gegen den Beginn von Tumorerkrankungen vorbeugen kann (u. a. das Journal of the National Cancer Institute).

Entspannung wird von Zitronenöl gefördert, Depressionen vermindert und die Immunabwehr gesteigert, diese Zusammenhänge wurden im Jahr 1995 in einer Studie der MIE Universität (USA), herausgefunden. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8646568

Auf was soll man beim Kauf achten?

Beim Kauf von reinem ätherischen Zitronenöl sollten Sie genau auf die Verpackung und die Herstellerangaben achten. Nur Zitronenöle, die als 100% naturreines ätherisches Zitronenöl deklariert sind, haben die gewünschte Wirkung. Ein “naturidentisches” Zitronenöl enthält zwar einige Bestandteile des reinen ätherischen Öls, diese beziehen sich aber nur auf den Geruch, nicht auf die Wirkung. Zitronenöle, die als Duftöl im Handel vertrieben werden, duften nach Zitrone, werden aber nicht aus der natürlichen Zitronenschale hergestellt, sondern aus synthetischen Duftkomponenten.

Die Qualität, die Sie beim Tiroler Kräuterhof erhalten, ist reines ätherisches Zitronenöl in Bio-Qualität. Bei der Bio-Qualität können Sie sich sicher sein, dass nur ungespritzte Zitronenschalen für die Herstellung des reinen ätherischen Öls verendet wurden. Nur so kann die aromatherapeutische Wirkung garantiert werden.

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wolf

Abends am Lagerfeuer erzählte ein alter Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in seinem Inneren tobt.

Er sagte: „Mein Sohn, dieser Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten.“

Der eine Wolf ist böse: Er ist der HASS, der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere Wolf ist gut: Er ist die LIEBE, die Freude, der Friede, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.

Sein Enkel dachte einige Zeit über die Worte des Großvaters nach und fragte dann: “Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?”

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst!“

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Rosenöl aus Damaszenerrose vom Tiroler Kräuterhof

Echtes Rosenöl ist einer der edelsten und kostbarsten Düfte, die es gibt. Nicht umsonst gilt die Rose, mit ihren unzähligen Farben, Formen und Duftrichtungen als Königin der Blumen. Schon in den antiken Kulturen Persiens, Ägyptens und Griechenlands galt Rosenöl als Symbol der Schönheit, Sinnlichkeit und Liebe und die edelsten Parfums kamen nicht ohne den Duft der lieblichen Rose aus. Für einen Liter Rosenöl benötigt man unglaubliche 5000 Kilo Blütenblätter. So versteht man auch, warum echtes Rosenöl eine Kostbarkeit ist.

Rosenöl – ihre Kulturgeschichte

Die Rose war schon in den antiken Kulturen ein Symbol für Schönheit und Liebe. Weder die Dichtkunst noch die Religion kamen ohne ihre Symbolik aus. Unzählige Märchen, Sagen und Mythen ranken sich um die Rose. Geschätzt wurde sie vor allem wegen ihres unvergleichlichen Duftes, aber auch für ihre Schönheit als Pflanze und für ihre unvergleichliche Vielfalt der Blütenfarben und Formen. Aber auch die Heilkraft der Rose und ihre Rolle in der Schönheitspflege spielten eine große Rolle.

Es gibt heute über 30.000 verschiedene Rosensorten, die in Gärten in aller Welt wachsen. Als ursprüngliche Heimat der Rose wird Zentralasien angesehen, denn aus dieser Region stammen die frühesten Funde. Die älteste Abbildung, nämlich Rosen in ornamentaler Form, ist auf einer Wandmalerei im Palast von Knossos auf Kreta zu sehen. Das berühmte “Fresko mit dem blauen Vogel” wurde vor rund 3.500 Jahren geschaffen.

Auch im antiken Griechenland wurde die Rose von der berühmten Dichterin Sappho schon im 6. Jahrhundert v. Ch. als „Königin der Blumen“ besungen. Homer beschrieb die Rosenkultur im 8. Jahrhundert v. Ch., und vier Jahrhunderte später unterschied Theophrast bereit zwischen einfach blühenden Wildrosen und gefüllten Blüten, die zur Schönheit gezüchtet wurden.

Extravagante Kaiserinnen und Liebesgöttinnen

Eine besonders sinnliche Episode wird von der ägyptischen Kaiserin Kleopatra, die als große Verführerin in die Geschichte einging, berichtet. Die für ihre Extravaganzen berüchtigte Herrscherin soll ihren Geliebten Marcus Antonius in der ersten Liebesnacht in einem Gemach empfangen haben, das knietief mit Rosenblüten bedeckt war. Er musste durch ein Meer von duftenden Rosenblüten waten, bevor er seine Angebetete erreichte. So überrascht es nicht, dass die Rose im alten Ägypten der Liebesgöttin Isis geweiht war.

Heilwirkung von Rosenöl

Ätherisches Rosenöl wirkt antiseptisch, antirheumatisch und wundheilend. Hervorzuheben ist, dass naturreines Rosenöl, wie es beim Tiroler Kräuterhof zu kaufen ist, keimtötend wirkt, aber keinerlei toxische Wirkung hat. Deshalb ist es so gut für die Hautpflege geeignet und kann sogar bei Babys angewendet werden. Auch zur Pflege der Haut in der Schwangerschaft und bei der Geburt ist es außerordentlich wirksam. Krampflösende Wirkung, zum Beispiel während der Menstruation, werden dem ätherischen Rosenöl ebenfalls nachgesagt.

Seelische Wirkung von Rosenöl

Ätherisches Rosenöl ist nicht nur ein Symbol der Liebe, sondern hat eine enge Beziehung zum Herzchakra. So bringt es Heilung in emotionale Verletzungen und Verschlossenheit. Die Wirkung der Rose öffnet das Herz für die Energien von Liebe, Menschlichkeit und Mitgefühl und ermöglicht echte Zuneigung und Vergebung.

Die Rosenessenz begleitet Menschen in ihrer spirituell-geistigen Entwicklung und kann auch sehr gut zum Meditieren eingesetzt werden. Auch bei Krisen, emotionalen Schicksalsschlägen, Depressionen, Trauer, Liebeskummer und in der Sterbebegleitung wird es von Aromatherapeuten erfolgreich eingesetzt.

Die einzigartige Komposition von Rosenöl wirken schützend und stärkt die Emotionen. Der unbeschreiblich angenehme Duft übermittelt das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es regt Verbundenheit und ein harmonisches Miteinander an.

Rosenöl hat überdies aphrodisierende Eigenschaften und weckt Sinnlichkeit und Liebe. Ein Rosenbad oder eine Massage mit dem Duft der Damaszenerrose öffnen die Tore zur Erotik.

Naturreines Rosenöl – Inhaltsstoffe

In ätherischem Rosenöl sind über dreihundert Inhaltsstoffe zu finden. Die wichtigsten zwei Bestandteile von Rosenöl sind Geraniol und Citronellol. Diese beiden Stoffe zählen zu den Terpenalkoholen und sind optimal verträglich für den Menschen. Sie sind nicht toxisch und wirken außergewöhnlich stark gegen Mikroorganismen. Daher werden sie so erfolgreich in der Hautpflege eingesetzt und dürfen sogar in der Babypflege zur Anwendung kommen.

Rosenöl – Anwendungstipps

In der Duftlampe

Rosenöl gehört wie Weihrauch, Myrrhe, Agarholz und Narde zu den heiligen Ölen und ergibt in Verbindung mit diesen stark erdenden und klärenden Ölen eine wunderbare Mischung für die Meditation und das Gebet.

Körperöl

Für ein luxuriöses, sinnliches und hautpflegendes Körperöl mischt man

Massageöl für Liebende

Die Wirkung von Rosenöl auf die Sinnlichkeit ist außergewöhnlich stark. Der Duft der Rose bringt Liebende zueinander, baut sexuelle Spannungen ab und lässt den Alltag hinter sich.

Babyöl

Rosenöl und Kamillenöl sind die beliebtesten Essenzen in der Babypflege, da sie sehr mild sind. Für die Babymassage mischt man 1 Tropfen Rosenöl und 50 ml Mandelöl. Dieses Öl beruhigt unruhige Babys und solche, die häufig weinen.

Schocköl

Bei emotionalem Stress, in Schocksituationen oder bei Trauer hilft ein Tropfen Rosenessenz. Am besten verreibt man ihn in der Handfläche und atmet den wunderbaren Duft tief ein. Er wird Vertrauen und Liebe zum Leben zurückbringen.

Herstellung von ätherischem Rosenöl

Dank der großen Wertschätzung ist es kein Wunder, dass schon sehr früh Methoden entwickelt wurden, um den flüchtigen Duft der Rose einzufangen. Heute wird meist mit einer schonenden Wasserdampfdestillation gearbeitet. Dazu werden überaus große Mengen an Rosenblättern benötigt, die immer noch händisch gepflückt werden. Ein Pflücker kann etwa 50 Kilogramm Roseblätter an einem Tag ernten, doch für einen Liter ätherisches Rosenöl benötigt man 5000 Kilo.

Bei der Wasserdampfdestillation werden die ätherischen Öle durch heißen Dampf aus der Pflanze getrennt und später wieder abgekühlt, so dass sich Öl und Wasser trennen.

Zur Herstellung von naturreinem Rosenöl wird meist die Damaszenerrose verwendet, die in Bulgarien, in der Türkei, in Indien, dem Iran und Afghanistan angebaut wird. Dieses Öl erhält man unter dem Namen Persisches Rosenöl.

Bulgarisches Rosenöl ist eine besonders edle Rarität. Es ist das feinste und teuerste Rosenöl, das sehr schonend aus gerade geöffneten Blüten gewonnen wird. Es duftet blumig, süß und besonders voll und komplex.

Die seltenere Rosa Gallica stammt aus dem Kaukasus und der Ukraine.

Rosenblütenabsolue, oder Rosenextrakt, wird meist in Marokko, Ägypten und Frankreich aus der Rosa centifolia hergestellt. Das Rosenabsolue des Tiroler Kräuterhofes wird ebenfalls aus der Damaszenerrose hergestellt. Es wird durch Solventextraktion hergestellt, und ist intensiv-blumig, warm und schwer. Seine psychische Wirkung setzt besonders schnell ein.

Rosenhydrolat

Rosenhydrolat, auch Rosenwasser genannt, entsteht als wertvolles Nebenprodukt bei der Destillation des ätherischen Öls. Es enthält die wasserlöslichen Bestandteile der Pflanze und auch Reste des ätherischen Öls. Ebenso eignet es sich ideal für die Hautpflege, da es sehr gut verträglich ist, beruhigt, kühlt und nährt. Rosenhydrolat kann als Gesichtswasser, Bodyspray oder für Augenkompressen verwendet werden.

Diese Düfte harmonieren mit Rosenöl

Die Damaszenerrose harmoniert gut mit Neroli, Myrrhe, Lavendel, Weihrauch, Narde, Sandelholz, Jasmin und Melisse.

Achtung Fälschungen

Wegen seiner Kostbarkeit wird Rosenöl oft und gekonnt gefälscht. Diese chemischen Fälschungen haben aber keine kosmetische oder aromatherapeutische Wirkung, sie sind bestenfalls nutzlos, manchmal aber auch schädlich. Phenylethylalkohol und Linalool machen rund achtzig Prozent im Rosenöl aus. Daher ist es relativ leicht möglich, Rosenöl synthetisch herzustellen. Die Konsequenz ist aber, dass hunderte andere Inhaltsstoffe fehlen, die die einzigartige Wirkung von Rosenöl ausmachen.

Gerade bei diesem ätherischen Öl sollten Sie nur bei vertrauenswürdigen Anbietern kaufen und darauf achten, dass am Etikett 100% naturreines ätherisches Öl deklariert ist. Die Bezeichnungen Rosenduft oder Aromaöl weist auf Fälschungen oder mit billigem Öl gestreckte Ölmischungen hin.

 

Beim Tiroler Kräuterhof kann man 100% naturreine ätherische Öle aus biologischem Anbau kaufen. Hier geht es zu unserem Online-Shop.

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Ätherisches Öl Salbei vom Tiroler Kräuterhof

Schon der Name dieser wunderbaren, vielseitigen Heilpflanze kommt vom lateinischen Wort heilen (salvare). Und tatsächlich wird der Salbei schon seit Jahrtausenden in der Pflanzenmedizin geschätzt. Das ätherische Salbeiöl fängt den einzigartig aromatischen, frischen und krautigen Duft ein und stellt die Heilwirkung der Pflanze unkompliziert zur Verfügung. Salbei ist sowohl in der Küche als auch in der Hausapotheke beliebt.

Ursprünglich stammt der Salbei aus den warmen Mittelmeerländern. Von dort hat sich die widerstandsfähige Staude fast auf der ganzen Welt ausgebreitet. Dazu beigetragen haben auch heilkundige Mönche, die den Salbei in den Klostergärten kultivierten. Salbei war im Altertum sehr populär, wurde aber bereits davor, zum Beispiel bei den alten Ägyptern, verwendet. Die Römer nannten den Salbei auch “herba sacra”, das heilige Kraut.

Salbei: eine genügsame Heilpflanze

Salbei ist eine sehr genügsame Pflanze, ein Halbstrauch, der bis zu einem Meter hoch wird. Er steht wegen seiner Robustheit für Kraft, Vitalität und ein langes Leben. An seinen lanzettförmigen, hellgrünen Blättern ist er leicht zu erkennen.

Salbei gehört zur Pflanzengattung  der Lippenblütler (Lamiaceae). Es ist auf allen Kontinenten außer in der Antarktis und Australien verbreitet und hat beinahe 900 Arten. Einige davon dienen als Zierpflanzen, der Salbei, der in der Küche und in der Medizin verwendet wird, wird als echter Salbei (Salvia officinalis) bezeichnet. Er liebt sandige, kalkhaltige Böden und warme Standorte, kann einen Winter aber gut aushalten. Nach etwa fünf Jahren neigen die Pflanzen zum Verholzen und müssen ersetzt werden. Die Blätter können von Mai bis August geerntet werden, regelmäßiges Schneiden macht sie buschiger. Blüht der Salbei, lieben ihn Bienen und andere Insekten.

 

Salbei: körperliche Heilwirkung

Die Anwendungen des Echten Salbeis sind so vielseitig, da ihn seine ätherischen Öle, Gerbstoffe und Bitterstoffe zu einem wahren Multitalent machen. Er wirkt sowohl als Pflanze als auch als ätherisches Öl folgendermaßen:

  • antibakteriell
  • antiviral
  • blähungslindernd
  • desinfizierend
  • entkrampfend
  • entzündungshemmend
  • fungizid
  • immunstärkend
  • schweißhemmend
  • verdauungsfördernd
  • zusammenziehend

 

Frauenkraut

Salbei war schon im Mittelalter als hervorragendes Heilmittel für die weiblichen Organe bekannt. Man benutzte das Kraut bei Geburten und zur Regulierung des weiblichen Zyklus. Heute kennt man auch die chemischen Bestandteile, die für diese Heilwirkung verantwortlich sind: Salbei verfügt über östrogenähnliche Inhaltsstoffe, die diese Effekte bewirken.

Hals, Mund und Rachen

Salbeiöl ist stark antibiotisch und adstringierend. Daher ist es ein bewährtes Hausmittel für alle Beschwerden im Hals, Mund, Kehlkopf und Rachen – von Zahnfleischentzündungen über Hals- und Kehlkopfentzündungen bis hin zu Bronchitis und Asthma. Deswegen kommt es auch in Gurgellösungen für die Mundpflege gern zum Einsatz.

Hautstraffung

Gemischt mit einem Basisöl, strafft das ätherische Öl des Salbeis und pflegt sehr trockene Haut.

Schweißhemmend

Salbei ist als stark schweißhemmendes Kraut in der Phytotherapie bekannt. Übermäßiges Schwitzen, wie Hitzewallungen während der Wechseljahre, bei psychischen Problemen oder durch Medikamente, kann wirksam durch Salbeiextrakt eingedämmt werden.

 

Salbei: Heilwirkung auf die Seele

Auf geistig-seelischer Ebene hat das Salbeiöl eine positive Wirkung auf das Kehlkopfchakra, das dafür sorgt, dass Emotionen in Wort und Stimme ausgedrückt werden.

Ätherisches Salbeiöl fördert das freie Fließen der Energie durch die Kehle und befreit so von emotionalen Belastungen, die nicht ausgesprochen wurden und eine Stagnation verursachen. Bei Kommunikationsschwierigkeiten, sogar bei Sprachproblemen kann sich Salbei als hilfreich erweisen. Das ätherische Öl des Salbeis kann dazu anregen, sich kreativer und präziser zu artikulieren. Salbeiöl fördert auch ein selbstbewusstes Auftreten.

Ätherisches Salbeiöl wirkt aufrichtend, erfrischend und belebend.

Auch bei Prüfungen oder vor schwierigen Entscheidungen leistet Salbei gute Dienste: es unterstützt das Nervensystem und bringt klare Gedanken.

Einnahme & Anwendung

Ätherisches Salbeiöl bio

Aufgrund des hohen Monoterpenketongehalts sollte ätherisches Salbeiöl nicht innerlich eingenommen, sondern nur äußerlich oder im Aromavernebler in geringer Dosierung verwendet werden.

Duftlampe

Der markante, frische und würzige Duft des Salbeis hat eine starke raumluftreinigende Wirkung, entweder als Räucherung oder als ätherisches Öl. Die antiseptische Wirkung macht Salbei auch ideal, um sich in Erkältungszeiten vor Viren und Bakterien zu schützen. Wenige Tropfen in der Duftlampe oder im Aromavernebler sorgen für eine deutliche Verringerung der Ansteckungsgefahr.

Braucht man vor wichtigen Entscheidungen klare Gedanken und Konzentration, so kann man je 3 Tropfen ätherisches Salbei- und Zitronenöl im Ultraschalldiffusor oder der Duftlampe vernebeln.

Gurgellösung

Für Mundspülungen und zum Gurgeln bei Halsweh, Infektionen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches oder Kehlkopfes.

3 Tropfen ätherisches Salbeiöl mit etwas Essig und einer Tasse warmem Wasser mischen, und einige Minuten damit gurgeln.

Deo-Puder mit Salbei

  • 1 TL Natron aus der Apotheke
  • 1 TL getrockneter, fein gemörserter Salbei
  • 2 Tropfen ätherisches Salbeiöl
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 TL ultrafeine Heilerde für empfindliche Haut

Die Herstellung ist einfach: alle Zutaten in ein sauberes Schraubglas geben, zumachen und gut schütteln.

Salbei-Hydrolat bio

Salbei-Hydrolat ist ein erfrischender Raumspray, der vor allem in Erkältungszeiten sehr wirksam sein kann. Auch als Body-Spray lässt es sich verwenden. Dabei kann es seine schweißmindernde Eigenschaft voll ausspielen, was es als natürliche Alternative zu einem Deodorant interessant macht. Auch zum Gurgeln und zum Reinigen der Haut eignet es sich gut.

Salbei-Tee bio

Salbei Tee kann außer in der Schwangerschaft ruhig getrunken werden. Allerdings sollte er nicht länger als 3 Minuten ziehen, um zu vermeiden, dass sich zu viele Gerbstoffe lösen.

Er hilft wie das ätherische Öl bei allen Beschwerden im Hals, Mund und Rachenraum und eignet sich sowohl zum Trinken als auch zum Gurgeln. Außerdem hilft Salbei-Tee der Verdauung von fetten Mahlzeiten. Auch Durchfall, Blähungen und Krämpfe im Darm lindert Salbeitee.

Bei Lippenherpes kann mehrmals täglich ein in Salbeitee getränktes Wattebäuschchen benutzt werden, um den Tee auf die betroffenen Stellen zu tupfen.

Haarspülung gegen graue Haare

Gegen graue Haare hilft eine regelmäßige Haarspülung mit starkem Salbeitee. Dafür zwei Teelöffel Salbeiblätter mit heißem Wasser übergießen und zehn Minuten zugedeckt ziehen gelassen. Abkühlen lassen und nach der Haarwäsche die Haare damit spülen.

Räuchern mit Salbei und Lavendel

Wer einen üppigen Salbeistrauch im Garten kann, kann die Zweige in einer Länge von 15 – 20 cm schneiden. Mit Baumwoll-Spagat spiralförmig zu einem festen Räucherbüschel binden und hängend trocknen lassen. Auch ein paar Zweige Lavendel können mitverarbeitet werden. So hat man wunderbares Räucherwerk, das noch in den Raunächten Freude macht.

Salbei: seine Inhaltsstoffe

Besonders bedeutsam ist der hohe Anteil an unterschiedlichen Terpenen. In den Drüsen befinden sich die ätherischen Öle, die besonders viele Mono- und Sesquiterpene enthalten.

Weitere Inhaltsstoffe sind:

  • Asparagin
  • ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Cineol
  • Flavonoide
  • Fumarsäure
  • Gerbsäure
  • Gerbstoffe
  • Harz
  • Kampfer
  • Salicylsäure
  • Saponine
  • Thujon
  • Thymol
  • Triterpene
  • Zink

 

Duftmischungen mit anderen ätherischen Ölen

Salbei passt wunderbar zu allen Arten von Lavendel, Rosmarin und allen Zitrusdüften. Auch andere Küchenkräuter, Blüten, Holzöle und Harze passen gut dazu: Bergamotte, Grapefruit, Limette, Mandarine, Orange süß und Blutorange.

Achtung: Nebenwirkungen

Epileptiker, Kindern, Schwangere und stillende Mütter sollten Salbei nicht verwenden, da er unter anderem eine Hemmung der Milchbildung bewirkt. In einer Teemischung in der Phase des Abstillens kann er aber hilfreich sein.

Generell sollte Salbei sparsam eingesetzt werden und nicht innerlich eingenommen werden. Die Sorte Salvia officinalis enthält einen hohen Anteil an Thujon, eine Substanz, die bei Überdosierung Krämpfe und Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann.

Manche Therapeuten greifen zum Muskatellersalbei, der eine mildere Variante ist.

Ätherisches Salbeiöl ist beim Tiroler Kräuterhof in biologischer und 100% Naturreiner, unverfälschter Qualität erhältlich, was für die aromatherapeutische Wirkung ausschlaggebend ist.

 

Von: Mag. Sigrid Weiß

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